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Wer ist für Arthrose in WS zuständig ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Pice, 21. Februar 2007.

  1. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Hallo

    Ich möchte Euch von meiner verzwickten Lage berichten, in der Hoffnung, Ihr habt`eine Idee für mich, wie es weitergehen kann.

    Seit längerem ist bekannt,das ich eine ausgeprägte Osteochondrose L5/S1 habe.
    Mein Rheumatologe interessiert sich nicht im Geringsten dafür. Er überwacht nur meine Kollagenose,die immer noch undifferenziert ist. Ich soll weiterhin mein Cortison reduzieren ( 2,5mg) und zum Orthopäden gehen.( BSG Werte ( 40/62) und ein paar andere Werte werden ignoriert.)
    Dem Orthopäden fällt aber auch nichts mehr ein, sämtliche konservativen Möglichkeiten haben wir schon probiert. Seiner Meinung nach sollte ich mir eine Bandscheibenprothese einsetzen lassen. Davon raten mir allerdings Neurochirurgen+Rheumatologe ab.
    Meine Hausärztin schreibt mich krank und versucht meine Schmerzen mit Jurnista und Sevredol in den Griff zu bekommen.

    Langsam aber sicher werde ich richtig depressiv. So kann es doch nicht weitergehen:confused:

    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken. Leider habe ich damit so meine Probleme:o

    viele Grüße

    Pice
     
  2. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Hallo Pice,

    da ich von Dir gar nichts weiter weiß (z.B. in welcher Gegend Du wohnst), kann ich Dir nur allgemein dazu schreiben.
    An Deiner Stelle würde ich mir zielgerichtet Hilfe bzw. eine Zweitmeinung einholen. Gib mal das Suchwort "Wirbelsäulenzentrum" ein, da bekommst Du mit Sicherheit einige Hinweise. Und dann schnellstmöglich zum Telefon greifen; meist sind die Wartezeiten relativ lang. Günstig ist auf jeden Fall, wenn Du schon Aufnahmen mitbringen kannst, evtl. auf einer Patienten-CD. Sofern Du also welche hast, weise bei der Anmeldung gleich darauf hin. Dann könnte es sein, dass Du viel eher einen Termin bekommst. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

    lg
    Susanne
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Pice,

    damit würde ich mich zu einem guten Orthopäden begeben. Der Rheumatologe ist da in der Tat meist nicht der passende Ansprechpartner.

    Liebe Grüße
    Angie
     
  4. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

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    Hallo Pice,

    Gehe einmal auf die Internetseite www.diebandscheibe.de, dort kannst du über die WS viel in Erfahrung bringen.

    Klaus
     
  5. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Bandscheibenprothese?

    Hallo Pice

    Ich habe PSA und meine WS ist auch geschädigt.
    Im Oktober 04 wurde mir eine Bandscheibenprothese (Prodisc) eingesetzt.
    Ich konnte damals kaum stehen und laufen.Die Wirbel L5/S1 saßen aufeinander und waren entzündet.
    Der Operateur machte mir damals große Hoffnung,nach der OP würde es mir wieder gut gehen und ich könnte wieder arbeiten.
    Für die Zeit bis zur OP bekam ich ein Korsett und klebte Durogesicpflaster.:(
    Er meinte in meinem Alter(bin 42)wäre dies die optimale Lösung.

    Die OP verlief gut,meine Schmerzen aber nach 2 Monaten wieder da.

    Ich habe das gleiche Problem wie vorher.Ich kann nicht stehen und laufen.:mad:
    Der Doc hatte einfach übersehen,das dies nicht mein einziges Problem ist.Durch die PSA sind die Sehnen und Bänder stark betroffen,Muskelaufbau ist nicht möglich und durch das Gelenk steht nun das Steißbein waagerecht vor der WS(90 Grad)

    Ich stehe nun vor dem Problem ob ich mit L5/S1 versteifen lasse.
    Hab einfach nur Angst,hab ich meine Schmerzen damit im Griff???

    So geht es auf jeden Fall nicht mehr.
    Die OP war damal in Sendenhorst,dort bin ich wieder im März zur Diagnostik.

    Alles Liebe


    Kiki 2:)
     
  6. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    hallo Ihr Lieben:)

    erst mal vielen Dank für Eure Antworten !

    Also, hier kurz ein paar Fakten mehr von mir:
    Orthopäde + orthop.Klinik sind für Einbau einer Bandscheibenprothese
    2 Neurochirurgen (+ Rheumatologe) sind absolut dagegen, einer davon versuchte eine Vereisung der Nervenwurzel am 18.12. ...und seitdem geht es mir sooo bescheiden !! Seitdem sind die Schmerzen schlimmer geworden als vorher, seitdem benötige ich Oxygesic, bez. Jurnista ! Aber der zuständige NC kann jetzt nichts mehr für mich tun, ich soll mit den Schmerzen leben und Gymnastik machen :mad:

    Nächste Woche habe ich bei einem 3. Neurochirurgen einen Termin, der auch Prothesen operiert. Ich will eigentlich nur eine weitere Meinung hören,die auch dafür ist. Die beiden anderen NC operierten eh`keine Prothesen.

    Weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, hat mir mein Ortho gestern 4x tief neben der Wirbelsäule ein Cortison/Schmerzmittelgemisch gespritzt. Und was soll ich sagen ?? Seitdem geht es mir super gut !! Die Schmerzen sind bis auf ein leichtes Zwicken zurück gegangen und allgemein ist mein Wohlbefinden sehr stark gestiegen. Ein ganz anderes Lebensgefühl !
    Das bestätigt meine Meinung: ich sollte vom Rheumadoc das Cortison reduzieren, bin jetzt auf 2,5 mg.....und seitdem fingen meine Rückenschmerzen ja erst an. Das macht mich halt stutzig, so das ich mir vorstellen könnte,das es doch vom reduzieren Corti kommen könnte. Oder nicht ??? Würde sonst die Spritze solche "Wunder" vollbringen ??

    Was sagt Ihr dazu ??

    @ Kiki

    es tut mir furchtbar leid,das Du "auch" solche`Schmerzen in Deiner WS hast ! Das bestätigt widerrum meine Ahnung,das es bei mir mit einer Prothese L5/S1 nicht getan wäre, denn die anderen NC haben bereits bemerkt,das auch L4/L5 betroffen ist und haben mir deshalb von der Prothese abgeraten.
    Aber es hört sich ja fürchterlich gruselig an, was jetzt mit Deiner WS passiert ist !! Was ist noch mal PSA ? (Schuppenflechte mit starker Arthritis ?)
    So jetzt klingt eine Versteifung als eine Art der Abhilfe. Aber würdest Du Dich "einfach" da operieren lassen,ohne eine weitere Meinung zu haben ?
    Was sagt Dein Rheumatologe dazu ? Was bekommst Du als Schmerzmittel?
    Ach...das tut mir wirklich leid, ich kann ungefähr erahnen,welche Schmerzen Du haben mußt.....

    lg Pice
     
  7. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Pice

    Ich gehe im März noch mal zur Diagnostic ins KH.
    Die sollen noch mal ein CT mit Kontrastmitteln machen.
    Vereist werden sollte bei mir auch.Vorher bekommt man ja Spritzen um die Region festzulegen,die Wirkung der Spritzen ließ aber nach jeder infiltration nach.So hat man davon Abstand genommen.
    Ich habe Angst,das nach einer Versteifung das darüberliegende Bandscheibenfach Probleme macht.
    Sollten die mir in Sendenhorst zu einer Versteifung raten,werde ich mit auf jeden Fallnoch eine zweite Mienung einholen.Aber Wo??
    So blauäugig das ich danach wieder "gesund"bin,bin ich nicht mehr.Damals habe ich ihm geglaubt.
    Ich denke man muß das für sich abwägen.Ständig Scherzen,nicht stehen,nicht laufen,am Leben nicht teilnehmen können oder sich in guter Hoffnung noch einmal einer OP unterziehen.
    Selbst wenn es mir in dem Bereich der LWS besser geht,so sind meine Schmerzen im Rest der WS und in Händen und Füssen damit nicht behoben.
    Das ist etwas,was die Othopäden dabei völlig vergessen.
    Du hast recht,PSA ist Schuppenflechte und Arthritis.
    Z.Zt nehme ich Rantudil forte und Travex one.Genug Schmerzmittel,finde ich.

    Du klebst auch Durogesic?
    Ich habe damals den Fehler gemacht das Pflaster nicht auszuschleichen.
    Hatte 4 Wochen Heftigste Entzugserscheinungen:mad:.
    Mein Rheumadoc hat keine Ahnung was die Behandlung der WS betrifft.
    Da würde ich dir einen Wirbelsäulenorthopäden empfehlen.

    Aus welchem Raum kommst du?

    Mein Mieder hilft mir z.Zt beim aufrechten Gang aber was ist im Sommer bei 30 Grad im Schatten??

    LG Kiki 2:)
     
  8. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Hallo Kiki :)

    Du sprichst mir aus der Seele !

    Klar, wärst Du nicht mehr so blauäugig,das nach einer Versteifung alles gut wäre. Und trotzdem hast Du "heimlich" die Hoffnung,das danach mit der LWS zumindest alles gut ist. So war es jedenfalls bei mir mit der Vereisung:ich habe immer gesagt, "na, hoffen kann ich ja, aber nicht allzu sehr". Leider ist davon ja überhaupt nichts übrig geblieben: im Gegenteil: ich hatte anschließend mit einem Anflug von Depressionen zu kämpfen. Da merkte ich dann,das ich mir unterschwellig wohl doch mehr Hoffnung gemacht habe,als ich dachte.
    Wenn Du die Option einer OP wenigstens bekommen würdest, wäre es gar nicht mal so schlecht. Dann hättest Du wenigstens eine Perspektive.Besser, als wenn sie Dir sagen "wir können nichts mehr für sie tun"...so wie es mir gerade ergangen ist, dabei bin ich auch erst 35 !

    Sendenhorst sagt mir etwas. Die Vereisung hat bei mir die Neurochirurgie in der Paracelseus Klinik in Osnabrück gemacht(wurde ich von meinem Rheumatologen hingeschickt).
    Schau`doch mal im Bandscheibenforum nach,welches Klaus schon empfohlen hat. Es ist wirklich sehr empfehlenswert.Dort findest Du jede Menge Adressen mit Komentaren. Ich habe sehr viel positives z.B.von der Neurochirurgie Neustadt /Holstein gehört. Das wäre von mir auch ziemlich weit entfernt, wobei mir das letztendlich auch egal wäre.
    Ich wohne im "Dreieck" Osnabrück, Bremen und Hannover ;)

    Die Bedenken,das nach der Versteifung das darüber liegende "Fach" Probleme machen könnte, ist berechtigt, soweit ich weiß.
    Deine Medikamente sagen mir nichts, mir sagen eher Medis gegen Kollagenose etwas. Oder sind das starke Schmerzmedis ? Bekommst Du denn Basismedis?
    Sieht Dein Rheumadoc denn auch überhaupt keinen Zusammenhang mit Deiner WS und Deinem Rheuma ??

    Nein, ich klebe keine Pflaster sondern nehme Tabletten. Die Eingewöhnung ist jedesmal ziemlich heftig. Noch habe ich, glaub ich, meine passende Dosierung noch nicht gefunden. Mir grauts aber vor jeder Erhöhung !
    Gut das Du es ansprichst: also muß ich dann irgendwann es bestimmt genauso langsam ausschleichen, wie ich einschleiche...

    lg Andrea
     
  9. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Andrea:)

    Habe mich gerade im Internet im Bandscheibenforum umgesehen.
    Echt interessant.Aber die Entscheidung kann mir keiner abnehmen.

    Ich hatte schon Basismedis.MTX und Sulfasalazin.Beides hat mir keine Besserung gebracht.
    Ich habe die Ärzte schon ein paar mal auf einen Zusammenhang der WS und der PSA aufmerksam gemacht.Aber jede Abteilung sieht nur seinen Bereich.
    Für mich besteht dort 100%ig ein Zusammenhang,aber ich befasse mich wohl mehr mit meiner Erkrankung und meinen Körper kenn ich auch am Besten.
    Das Travex,was ich nehme,ist ein Opiat.
    Mit dem Durogesic-Pflaster war ich nur ein halber Mensch.Autofahren war nicht möglich.Ich bin alleinerziehend und kann mir das nicht erlauben.

    LG Kiki 2:)