1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Wer ist der richtige Doc?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Claudi, 22. Januar 2005.

  1. Claudi

    Claudi Guest

    Hallole,

    da ich hier neu bei Euch bin und nun schon etliches von Euch gelesen habe, stellt sich
    mir die Frage nach dem richtigen Rheumadoc.
    Ich habe nun schon sehr oft was von einem internistischen Rheumadoc gelesen und da ich
    am Dienstag das erste mal was mit einem Rheumadoc zu tun habe, frage ich mich nun ob
    ein orthopädischer Rheumadoc vielleicht gar nicht so richtig ist.
    Der orthopä. Rheumadoc wurde mir von dem Radiologen empfohlen, der bei mir MB
    diagnostiziert hat.
    Was soll ich jetzt tun? Soll ich schauen, dass ich bei einem internistischen Rheumadoc einen Termin bekomme oder soll ich doch erst mal zu dem orthopä. Doc gehen?

    Möchte mich auch noch mal ganz lieb bei allen bedanken die mir schon auf mein 1stes Thema geantwortet haben :) :) .
    Ich glaube ich sollte mich auch mal vorstellen. Also ich bin 37 Jahre jung, verheiratet,
    1 Tochter 18 Jahre, 1 Sohn 10 Jahre, 2 Rauhhaardackel und wir sind auf der schwäbischen Alb daheim.
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.880
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hallo Claudi,

    an Deiner Stelle würde ich auf jeden Fall zu einem internistischen Rheumatologen gehen. Die Orthopäden sind gut bei schon bestehenden Schäden, bei der Verordnung von Physiotherapien und zur OP-Vorbereitung.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. pettersilia

    pettersilia Teufele

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    630
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayrisches Schwabenländle
    Hallo Claudi,

    wie Monsti schon sagte, "Internistischer Rheumatologe".
    Vielleicht kriegst du noch Tipps, wie es da in deiner Gegend aussieht.
    Sofern es da einen gibt...

    Ich komme auch aus der Ulmer Nähe, aber in die bayrische Richtung.
    In Ulm hatte ich zweimal das zweifelhafte Vergnügen, bei einem internistischen Rheumatologen zu landen, der sein Fach nicht so gut verstand.
    Seitdem und auch vorher schon gehe ich nach Oberammergau.
    Wollte nur mal ne zweite Meinung hören.
    Solltest du in die Ulmer Richtung tendieren, schick ne Pn und ich verrat dir, wo du nicht hingehen sollst...

    Bin 41 Jahre, verheiratet, Sohn1 knapp 19, Sohn2 16 Jahre jung.

    Grüßle - Mary


     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    es schadet nix, wenn du auch noch zum orthopäden rheumatologen gehst. der internist ist für die medis zuständig und der orthopäde mehr für das physikalische. beide können sich gut ergänzen. sage den termin nicht ab, vielleicht ist er gut.
    gruss
    bise
     
  5. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

    Registriert seit:
    28. Dezember 2004
    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Guten Morgen Claudi,
    ich bin der Frühaufsteher in meiner Familie , auch Sonntags, alle schlafen noch.;)
    Ich bin auch 37, verh., habe 2 Söhne ( 13 + 10 ) u. 2 Meerschweinchen zu verpflegen, ach ja, nebenbei bin ich noch halbtags beruftätig, wenn mein Dr. mich zur Zeit lassen würde.:)
    Also ich war von Feb 04 an nach vielem Hin und Her bei verschiedenen Fachärzten, dann nach 6 Monaten doch beim intern. Rheumadoc gelandet, der mir ziemlich ratlos erschien, er konnte sich wg. fehlendem Rheumafaktor und hoher Entzündungswerte keinen Reim daraus machen,was es denn nun wäre ...
    Ich habe PSA, die wurde dann erst im Dez. bei einem fachl. kompetenteren Rheumadoc in einer Klinik mit Rheumaabteilung festgestellt.
    Für dem waren meine Symtome und Werte kein Rätsel.
    Dorthin wurde ich ,auf mein Drängen hin, von meinem Hausarzt ( dort kommen nur die schwierigen Fälle hin) hinüberwiesen, zum Glück.
    Der ist zwar 40 km weg, aber fürn guten Doc lohnen sich auch weitere Wege !
    Schönen Sonntag
    Rheumi67
     
  6. Brigitta

    Brigitta Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    27
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Claudi,

    ich würde dir auch raten, den Termin beim orthopädischen Rheumatologen erst mal wahrzunehmen. Sprich ihn auf Dein Problem mit der Arztwahl an, bei der Gelegenheit kriegst du dann auch gleich raus, wie er drauf ist (Wenn er vernünftig ist, wird er nix dagegen haben, dass du auch zum Internisten gehst ... ganz im Gegenteil). Grundsätzlich stimme ich der hier oft ausgesprochenen Empfehlung "erst mal zum internistischen Rheumadoc" zwar zu, aber hier entsteht doch oft auch der Eindruck, als wären Orthopäden grundsätzlich die schlechteren Rheumatologen bzw. 2. Wahl - ich kann dazu nur aus eigener Erfahrung sagen: das muß nicht so sein, es gibt auch kompetente rheumatologische Orthopäden, bei denen man in guten Händen ist.
     
  7. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2003
    Beiträge:
    2.516
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Berlin
    hallo claudi,

    ich würde einfach beide testen und bei dem bleiben der dir am besten helfen kann und wo du dich am besten aufgehoben fühlst oder beide behalten :D

    meine erfahrungen bei orthopädischen rheumatologen waren nicht die besten und wenn es um medikamente geht, wurde ich doch wieder auf den internischten verwiesen bzw. wollte man mich ins fitnesstudio schicken :eek:
    :D
    einen guten interi. rheumatologen zufinden ist auch schwer aber möglich.

    ich wünsche Dir viel erfolg bei der richtigen auswahl und liebe grüße
    sabine
     
  8. merre

    merre Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.890
    Zustimmungen:
    24
    Ort:
    Berlin
    richtige Doc

    Ja also den Termin würd ich erstmal wahrnehmen. Bei MB kommt es auch auf die Frage der Körperhaltung an und entsprechend auf die Einflußnahme derselben. Sprich aktives "Gegenhalten" ist wichtig.
    Denn neben der Sakroilitis kommt es zu einer Fehlstellung der LWS im Becken, wodurch die gesamte Wibelsäule durch eine falsche Korrektur versucht das auszugleichen, Das Becken kippt nach vorn, drückt auch gegen den Magenbereich , der nach vorn vorgedrückt wird - man spricht dann von einem leichten Fußballbauch, der wiederum eine verstärkte Zwerchfellatmung bedingt. Oft werden auch die Schultern nach vorn gezogen und im Extremfall wird der Hals schräg nach vorn über die HWS überstreckt.
    So das wäre aber perspektivisch , wenn man nicht rechtzeitig entgegenwirkt.
    Ein guter Orthopäde kann diese Fehlhaltungen schon im Ansatz erkennen und erklärend darstellen, wie man dem entgegenwirkt.
    Eine bestimmte Atemtechnik, Dehnungsübungen und halt das Kreuz durchdrücken (das berühmte Brust raus Bauch rein).

    Betreffs anderer bei Mb auftretender Probleme, Positivität zu HLA-B27 und Iritiden sowie anderer möglicher Nebenwirkungen wird er sicher einen Kollegen zurateziehen, wenn notwendig.
    Ja tauschen wir uns halt nach dem Arztbesuch aus.
    Gruß "merre"
     
  9. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    zur ehrenrettung der orthop. rheumatologen:
    vor jahren - lang, lang ist es her.
    ich war zuerst beim intern. rheumatologen in einer rheumaambulanz.mit den beschwerden gelandet. ergebnis: ist nix - gehen sie mal zum psych.... doc.
    dieser fand auch nix, fand mich okay.
    internist an hausdoc: soll mich nicht so anstellen.
    zufällig fiel ich einem orth. rheumatologen nach 2 jahren dort auf dem flur(!) auf. der guckte mich nur kurz an - und fragte, was mit mir los sei, denn ich konnte mich nur mühsam humpelnd fortbewegen. ich war so von dem besuch beim intern. rheumatologen fertig, dass ich ohne zu zögern vor diesem mir fremden doc (bei dem ich keine patientin war) tatsächlich (immer noch auf dem flur ) losheulte. er versprach, mir zu helfen, was er auch sofort tat. er verlangte per telefon den intern. kollegen und fragte ihn, welche basis medi dieser bei meiner florierenden deutlich sichtbaren cp verordnet habe. na ja ... der orthopäde redete tacheles. ihm bin ich heute noch sehr dankbar.
    es war noch ein ganz junger doc, der sich mit dem älteren kollegen angelegt hat. auch das gibt es. mir hat sein spontanes eingreifen damals sehr geholfen.
    nur zur ehrenrettung der orthopäden.
    gruss
    bise
     
  10. Mira

    Mira Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. November 2004
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    in der Nähe von KL
    Hallo,
    mir konnte auch ein Orthopäde helfen, allerdings erst der 3., den ich wegen meiner Fersenschmerzen aufsuchte. Er untersuchte mich gründlich, machte eingehende Blut- und Röntgenuntersuchungen. Die Diagnose war dann cP. Die anderen 2 dokterten nur an den Symptomen herum, was alles nichts brachte.
    Es gehört eben auch Glück dazu, den richtigen Arzt zu finden, egal ob Internist oder Orthopäde.
    Viele Grüße
    Mira
     
  11. Claudi

    Claudi Guest

    Fürs erste mal vielen Dank für Eure Meinungen.
    Ich werde auf jeden Fall berichten was ich nun morgen erleben werde.
    Bis dahin viele Grüße und lasst es Euch gut gehen

    Cluadi
     
  12. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    wer ist der richtige doc?

    natürlich der, der dich enrst nimmt, der, der sich kümmert, der dich als patient sieht und nicht als irgendeine nummer, der, der, wenn nötig, eine vernünftige behandlung einleitet, der, der sich nicht zu schade ist ...... naja ihr wisst schon. eben der doc, der einem hilft.
    bei der vielfältigkeit der rheumatischen erkrankungen reicht ja oftmals ein arzt nicht aus. es wird meist eine kombination zwischen hausarzt, internistischem und orthopädischem rheumatologen ....... und oft kommt noch ein kardiologe, nephrologe und und und dazu.

    den für sich richtigen zu finden ist wirklich nicht einfach, aber möglich.
     
  13. Claudi

    Claudi Guest

    Hallo

    und vielen Dank. Ich glaube das es mir recht gut ergangen ist. Der Doc, der seine Praxis in einer Klinik hat, hat mich gleich da behalten. Er war sehr erschrocken wie ich da ankam. Vor starken Schmerzen konnte ich schon gar nicht mehr aufrecht gehen. Ich weiß nur so viel das ich Cortison erhalten habe und wunderbar geschlafen habe. Heute durfte ich wieder nach Hause. Der Doc hat mich auch gleich in einer Rheumaklinik (Bad Buchau) angemeldet. Von dort bekomme ich telefonisch Bescheid wann ich kommen kann. Ich hoffe nur das ich bis dahin nicht wieder solche starken Schmerzen bekomme.

    Viele Grüße aus dem Schwabenländle
    Claudi
     
  14. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.809
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sachsen - Anhalt
    hallo claudi,

    das hört sich doch gut an :). kurz und bündig "ersthilfe" geleistet, weiterüberwiesen an rheumaklinik .....toll.
    sicherlich wirst du das cortison mindestens bis zu deiner klinikeinweisung weiternehmen. das sollte dich, wenn es hoch genug dosiert ist, eigentlich gut vor steifigkeiten / unbeweglichkeiten schützen, bzw diese zumindest reduzieren.
    ich wünsche dir alles gute für die klinik und gute besserung.
     
  15. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    klasse, ich freue mich für dich,
    toll, wenn ein doc sofort zum telefonhörer greift und sich persönlich einsetzt. buchau soll gut sein.
    also hat auch hier mal nen orthopäde sofort reagiert. solche persönlichkeiten sollte es öfters geben.
    gruss
    bise