Wer hat schon CBD (Cannabidiol) ausprobiert?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Nachtigall, 21. Mai 2019.

  1. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Placebo und Nocebo-Effekte sind auch nicht zu unterschätzen.
     
  2. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Wie bei allem, ist es eine Frage der Dosierung und des persönlichen Ansprechens. CBD wirkt entzündungshemmend, allerdings ist die Wirkung im Vollextrakt besser und die NEMs sind zu gering dosiert.
     
  3. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Ich habe mir jetzt auch mal das freiverkäufliche CBD-Öl gekauft. Mal schauen, obs was bringt. Übrigens kann man das Öl in allen Reformhäusern kaufen.
     
  4. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    @Heike68,
    danke das wollte ich wissen, was dieses öl enthält. demnach fehlt der anteil der für die schmerzlinerung zuständig ist.
    denn sobald das THC nicht enthalten ist, darf es m.w.n. bis zu einer gewissen stärke verkauft werden.
    @Nachtigall und @Oliver,
    das Tilray ist ein medikament was nicht nur der rezeptpflicht unterliegt, sondern sogar der besonderen gruppe der BTM (betäubungsmittel).
    im fall der verordnung von medizinischen cannabis ist vor der verordnung einiges zu beachten.
    -die medizinische prognose , das das medi ausprobiert wurde und deren wirksamkeit vom arzt bestätigt wird
    -nutzung aller möglichen behandlungen' wie schmerzrherapie, psychologische betreuung, u.a. eine multimodale schmerztherapie in firm einer stationären reha
    -seminar zum umgang,wirkungsweise und anwendung von cannabis
    -mediziniache prognose, das cannabis angewendet wird um zu einer schnerzlinderung zu führen
    -andere therapeutische mittel sind ausgereizt und führten nicht zur besserung.
    -der MDK stimmt der verordnung zu.
    also ein ganzer schwung, der dargekegt werden muss.
    kommt es beim erstantrag an die KK zu einer ablehnung, kann ein widerspruch abhelfen. hier sollten der behandelnde arzt und dazu etwas schreiben. wichtig ist den widerspruch fristgerecht einzureichen. wenn man diesen nicht so schnell einreichen kann, diesen ersteinmal formlos erstellen. die ausführliche begründung kann nachgereicht werden.
    nachtigall viell.wäre das eine option für dich.
    saurier
     
    #44 4. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2019
  5. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Oliver bekommt bannabis auf Rezept
    Und bei weitem nicht jeder muss vorher eine stationäre Reha machen
     
  6. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Also ich war am Freitag in der Cannabis-Selbsthilfegruppe zu medizinischen Zwecken. Das war sehr interessant.
     
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  7. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    nichts anderes habe ich geschrieben...
     
  8. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    sauri, so dermaßen streng sind die Voraussetzungen nun auch wieder nicht.
    Wie soll das gehen? Wenn es noch nicht bewilligt wurde, steht es nicht zur Verfügung. Diese Forderung der Kasse(?) ist ein Widerspruch in sich.
    Das wird vom Gesetzgeber so umfangreich nicht gefordert, natürlich müssen andere Behandlungen erfolglos gewesen sein, aber eine gescheiterte stat. multimodale Schmerztherapie wird nicht vorausgesetzt.
    Vielmehr geht es um medikamentöse Therapien, bzw. welche gescheitert sind. Auch das müssen nicht alle sein. Das ist nicht zumutbar.
    Das habe ich noch nie gehört, ganz ehrlich. Ein Seminar? Das klingt sehr umfangreich. Das hat, wenn, der verordnende Arzt zu absolvieren, aber doch nicht der Patient.
    Die Kassen schalten so gut wie immer den MDK ein, müssen es aber nicht. Das Gesetz fordert es nicht zwingend ein.
     
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  9. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi zusammen,

    ahso also ist das Tilray als Fertigarznei.Schade, mein Schmerzdoc ist leider kein großer Anhänger von Fertigarzneien bei Rheuma. Wobei ich denke das ist sicher eine recht teuere Therapie die Medikamente sollen ja recht kostspielig sein. Wobei ich kann es mir vorstellen das es immer mehr Cannabismedikamente geben wird.

    Also zum Seminar oder ähnliches war ich nicht. Der Schmerzarzt hatte mir die Therapie angeboten, ich habe mich informiert und Antrag bei der TK gestellt. Nach acht Wochen, Doc hatte vergessen Antrag abzuschicken hatte ich grünes Licht. Allerdings hatte mich der Arzt als austherapiert dargestellt und obwohl man nicht austherapiert sein muss kann man es auch bekommen. Nur denke es ist schwer, da die KK immer sagen kann probieren sie erst Opioide oder ähnliches aus.

    VG
    Oliver
     
  10. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    @teamplayer,
    es ist so.
    genau so lief es bei mir und bei einer freundin (selber wohnort) ab.
    das die schmerztherapie gescheitert sein muss,habe ich aber nicht geschrieben.
    das seminar wird bei uns gefordert. das ist tatsache.wurde bei mir im rahmen der stat.schmerztherapie gemacht.
    ein teil der patienten kann dieses seminar beim beh. schmerzarzt besuchen.
    also nichts was nicht stimmt.
    lg sauri
     
  11. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Das Seminar ist aber nichts, was laut Gesetzteslage zwingend für die Genehmigung wäre, @saurier. Du bist die erste, die davon berichtet.

    Stimmt, das »gescheitert« habe ich hinein interpretiert, sorry.

    Nur, weil etwas so abläuft, muss es ja nicht korrekt sein. Gerade in dem Bereich wird viel Unsinn gefordert.
     
  12. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    @teamplayer,
    das mit dem seminar hab ich auch an irgendeiner stelle gelesen...aber im moment weiss ich nicht wo.
    und wie mit allen dingen, warscheinlich macht jedes bundesland was anderes draus.
    sieht man ja bei der scherrvehinderung.
    das SGB gibt vor und was passiert, die bewertungen sind überall irgendwie...
    sauri
     
  13. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Ich kann mir vorstellen dass ein Seminar durchaus verpflichtend sein kann, obwohl dann müste es für Opioide deren Suchtpotential von vielen Fachleuten höher als der von Gras eingeschätzt wird.

    Zumindest sollte der Arzt natürlich beraten was einem kleinen Seminar ja entsprechen würde.
     
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