Hallöchen,
Zunächst möchte ich erneut vor aktiven Übungen warnen!
Ich bin davon überzeugt, dass KG im Zusammenhang mit einer möglicherweise bestehenden reaktiven Arthritis zu mehr Schmerzen führt!!
In jedem Fall sollte meiner Meinung vorher daraufhin untersucht werden - jedoch nicht von einem Allgemeinmediziner, der sich nicht damit auskennt.
Die Übung zur Drainage des Kniegelenkergusses wird wie folgt beschrieben:
- man liegt auf dem Rücken, die Arme am Körper
- spannt die Oberschenkelmuskulatur rhythmisch an
- zieht die Kniescheibe dazu in Richtung Hüfte
- Fuß hochziehen (Der Punkt, der das Sprunggelenk meiner Meinung nach belastet)
- soll 20* wiederholt werden
Loopys Meinung über das Fischen schließe ich mich an.

@Loopy: Wenn dein Arzt meint Antibiotika sollen das Immunsystem nur "anstoßen", solltest du ihn dringend wechseln!
Antibiotika sollen Erreger hemmen oder abtöten. Wenn dein Immunsystem schon vorher nicht in der Lage war gegen Erreger vorzugehen, wird es dies wohl kaum durch einen "Anstoß" tun *lach mich weg*.
Antibiotika machen das Immunsystem hingegen eher kaputt, denn es bedeutet übersetzt:
gegen das Leben.
Zum Thema Hausarzt:
Nachdem sich über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren gesundheitlich vieles massiv verschlimmerte, war ich letztes Jahr 5 Wochen krankgeschrieben:
beide Knie; unterer Rücken; Sprunggelenk links; Fingergelenke, erschöpfenden Durchfall mindestens 7 mal am Tag (meine Frau meinte ich sah jedes Mal wie eine Leiche aus, wenn ich vom Pott kam); spröde, brüchige Finger- und Fußnägel; Schwellungen in Fußgelenken, Fußsohlen, Finger und Kniegelenken; eingeschlafene, zitternde Hände; Müdigkeit; Schwindel; Lustlosigkeit; Hunger; Gewichstzunahme (Hunger auf Schokolade, Chips und Erdnüsse); Bindehautentzündung; übelriechender Schweiß; dazu Infekte der Atemwege; die bereits erwähnte belegte Zunge mit Landkarte drauf.
Von Facharzt zu Facharzt geschickt u. a. Vermutung auf Leistenbruch, entzündliche Darmerkrankungen etc.
Irgendwann erhielt ich eine Einweisung ins Krankenhaus (innere). Zunächst vermutete man eine Art Burnout, da ich beruflich viel unterwegs war. Nachdem ich wieder wieder zuhause war, kam der Befund: Yersinien!
Mein Hausarzt las den Befund offenbar mit Verwunderung (wat iss denn dat?)

. Er griff nach einem Buch, studierte es und verschrieb mir anschließend für 3 Wochen Doxys.
Innerhalb von 4 Wochen nach Beendigung der Einnahme des Antibiotikums fühlte ich mich sauwohl und hatte keine gesundheitlichen Probleme. :a_smil08:
Anfang September sollte per Stuhlprobe der Erfolg der Antibiotikabehandlung verifiziert werden: Keine Yersinien.
Mittlerweile weiß ich, dass eine Stuhlprobe absolut nichts aussagt:
am 2.06.08 laut Stuhlprobe keine Yersinien, am 17.06.08 laut Blutuntersuchung die bereits genannten Werte - hallo?
Doch seit November schleichen sich die ganzen alten Symptome langsam wieder ein. Ich habe den Arzt auf den Unterschied Stuhl und Blutuntersuchung aufmerksam gemacht. Blutabnahme. Alles negativ, nur IgG positiv, jedoch ohne quantitative Beurteilung.
Ende Januar erneut Blutuntersuchung (mittlerweile Gelenkschmerzen auch in den Schultern, Atemwege zu seit Nov).
Mit einem Mal wieder Antikörper gegen Serotyp 3, jedoch unterhalb der Grenze.
Über Ostern und danach lag ich total flach. Mit dem Schwindelgefühl konnte ich nicht arbeiten gehen. Fingernägel brechen wieder.

Mein Hausarzt (ich werde nur noch dieses Quartal zu ihm gehen) wollte ich mich auf Crohn und andere Darmerkrankungen untersuchen, die letztes Jahr in der Klinik oder bei Fachärzten bereits abgeklopft wurden.
Doch ich habe ihm erklärt was ich meine und was ich möchte - es macht für mich keinen Sinn permanent beruflich auszufallen um irgendwelche seiner Vermutungen zu verfolgen. Erstens gehts mir nicht besser, sondern länger schlechter, zweitens mag ich gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht dauernd ausfallen - Kündigung? -, drittens leidet die gesamte Lebensqualität.
Nun habe ich eine Überweisung zum Rheumatologen erreicht. Gleichzeitig wird ein erneutes Blutbild mit Westernblot gemacht, sowie 2 spezielle Werte ermittelt, die ich durch ein Rheumazentrum in Bremen erfahren habe.
Mir geht dieses ganze Abgewarte vom Arzt furchtbar auf die Nerven. Auf Fragen bezüglich der Yersinien weiß er keine Antworten oder ich bekomme Larifariaussagen. Das hilft mir nicht weiter. Daher habe ich beschlossen mich via Internet zu informieren und dann nachdrücklich darauf zu drängen wie jetzt die erneute Blutuntersuchung und Rheumatologie. Termin habe ich schon. Schaunmermal.
Ups, das Posting ist ganz schön lang geworden.
Von meinem Heilpraktikerbesuch erzähle dann ich ein anderes Mal, wenns interessiert.
Gruß Wolli