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Wer hat die Ernährung konsequent umgestellt?

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Gertrud, 2. November 2010.

?

Wie habt ihr eure Ernährung geändert?

  1. KH-reduziert - Erfolg positiv

    4 Stimme(n)
    8,3%
  2. KH-reduziert - keine Änderung

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Fleisch-reduziert - Erfolg positiv

    10 Stimme(n)
    20,8%
  4. Fleisch-reduziert - keine Änderung

    10 Stimme(n)
    20,8%
  5. bestimmte Diät (z.B. Fasten) - Erfolg positiv

    8 Stimme(n)
    16,7%
  6. bestimmte Diät (z.B. Fasten) - keine dauerhafte Veränderung

    1 Stimme(n)
    2,1%
  7. Ich habe meine Ernährung nicht verändert

    15 Stimme(n)
    31,3%
  1. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Mich würde interessieren, wer von euch nach Ausbruch der Krankheit die Ernährung konsequent umgestellt - und dieses auch einige Zeit durchgehalten hat ... und natürlich mit welchem Erfolg, ob negativ oder positiv oder ganz ohne Veränderung.

    Danke!
     
  2. Brundhilde

    Brundhilde Brundhilde

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    ich

    ich esse kaum noch Fleisch und sehr wenig Kohlehydrate- aber nur weil ich keinen Appetit habe.

    Hab 10 kg abgenommen und mir passt keine Hose mehr- das war es aber auch. Sonst keine Veränderungen.
     
  3. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Wäre mir recht .... besser zumindest als durch Cortison 20 kg zuzunehmen ... :D
     
  4. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ich eß seit einem jahr kein fleisch mehr. und fisch wenig.

    mir tun die knochen eher noch mehr weg...
     
  5. shaline

    shaline Neues Mitglied

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    hallo

    hallo ihr lieben

    also habe vieles umgestellt,,,,

    alles was mit schwein und gelatine zu tun hat oder sowas drin ist ess ich nicht.
    das heisst beim einkaufen , wenn ich mal was neues endtecke immer schön lesen was es alles drin hat... bisschen mühsam am anfang aber man gewöhnt sich dran...
    beim kaffee habe ich auf cerealien kaffee umgestellt...
    zuerst hatte ich den vom demeter.. schmeckt wie richtiger kaffee,,, nun habe ich einen gefunden bei uns im migros der bio ist und cerealien.... der ist echt lecker....

    nun bemerkt habe ich nix..... doch geschadet hat es auch nix...


    grüsse euch tablat
     
  6. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich verzichte ganz weitgehend auf Schweinefleich und Wurst, wenn ich aber richtig Lust habe, dann gibt es auch mal ein Stückchen.
    In der Reha in Bad Kreuznach ist die Ernährungsberatung - wenn die BfA der Kostenträger ist - Pflicht und ich habe auch einen Termin zum Kochen bekommen ohne das ich das wollte.
    Es war sehr interessant und einige Tipps waren wirklich gut.
    Ich kann nur sagen, dass es in einem Schub deutlich schlimmer wird, wenn ich "sündige" also Fleisch und Wurst, vor allem aber auch Knabberzeug esse. Ob es mir noch schlechter ginge, wenn ich täglich Fleisch und Wurst essen würde, kann ich nicht sagen, auch nicht ob es mir besser ginge wenn komplett verzichten würde.

    Inzwischen erwiesen, dass die in Schweinefleich reichlich vorhandene Arachidonsäure - eine Omega 6-Fettsäure - sich negativ auf bereits vorhandene Entzündungsprozesse auswirken kann und man deshalb mit Schweinefleich und Wurst, auch Schmalz und Fett, sehr vorsichtig umgehen sollte.

    Liebe Grüße
    Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  7. pinguin74

    pinguin74 Neues Mitglied

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    Der Verzicht auf Kaffee hat bei mir einen sehr großen Effekt. Ohne bin ich dauerhaft so gut wie Schmerzfrei, sobald ich wieder mehrmals am Tag Kaffee trinke kommen die Muskelschmerzen wieder.

    Die weitestgehende Schmerzfreiheit hatte ich aber auch in Verbindung mit einer Therapie bei einer Heilpraktikerin erreicht. Aber wie auch immer, auf dem jetzigen Stand kann ich praktisch keinen Kaffee trinken ohne dass es mir schlechter geht.
    Damit kann man natürlich leben, wobei ich Kaffee schon sehr gern mochte.

    Also ich noch Medikamente genommen hatte, hat sich durch die Einnahme von den vielen Medikamenten, und dem fehlen eines Magenschutzes, eine Magenschleimhautentzündung gebildet. Dem Arzt nach kam es von den Medikamenten in Verbindung mit Zigaretten. Habe daraufhin mit dem Rauchen aufgehört. Ob das jetzt eine Verbesserung meiner rheumatischen Erkrankung bewirkt hat kann ich nicht sagen. Aber es hatte eine positive Auswirkung auf die vom Arzt genannte "chronische Magenschleimhautentzündung". Von chronisch kann keine Rede mehr sein, zumindest habe ich seit einem Jahr keine Probleme mehr mit dem Magen.

    Eine Umstellung der Ernährung bzw. der Gewohnheiten kann schon eine positve Auswirkung auf das Wohlbefinden haben.

    grüße


    Pinguin74
     
  8. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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    Hallo Gertrud,
    ja, ich habe eine Menge gemacht und die Umfrage erfaßt aber nur eine Möglichkeit.
    Ich esse kein Fleisch mehr, dafür mehr Fisch und Tofu (Sojaprodukte), keinen Zucker, selten Eier, kaum Weizenmehl.

    Bei "Selbststudien", die ich durchführte, bemerkte ich, dass es mir nach dem Genuß von zuckerhaltigen Produkten, Spaghetti, Eiern (an mehreren Tagen aß ich das verstärkt) schlechter ging. Dann machte ich eine Heilfastenkur, die sich sehr gut auswirkte, seither lebe ich von Fisch (v.a. Lachs und Hering), gedünstetem Gemüse, Obst, Kefir, Joghurt und Sojaprodukten.

    LG
    Pezzi
     
  9. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Hi,
    ich verzichte auf das,was mein körper ablehnt.
    4 Jahre etwa,kein Zucker.Ich wurde wie betrunken,wenn
    in einem Produkt nur etwas Zucker drin war.Heute kann ich Zucker in kleinen Mengen wieder zu mir nehmen.
    Ich esse keine Kuchem,keine Kekse,keine Brötchen und auch keine Nudeln.
    Seit einige Wochem mag mein Körper keinenn Fisch mehr,mir schwillt dann der Hals zu.Gemüse esse ich sehr viel.Sellerie,der mag sich zur Zeit nicht mit mir vertragen.Wenn es um das Essen ginge,müsste ich nach wie
    vor ein Strich sein.
    Auch dies Umfrage kann ich für mich nicht beantworten.
    Biba
    Gitta
     
  10. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    das ist ja interessant, gitta.

    ich hab manchmal das problem mit erdbeeren.

    dann eß ich sie und nix passiert. und eine woche später kribbelt mir davon der hals und schwillt etwas zu...
     
  11. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Mit den Erdbeeren kann es sein,das sie irgendwas gespritztes an sich haben.
    Erdbeeren aus der Region,mit denen kann ich.
    Mir ist vor Jahren passiert,das ich aussah wie ein Hummer,
    da habe ich Spargel geschält,der war nicht aus diesem Land.
    Das ist mir nur einmal passiert.
    Tomaten auf und in jeder Art sind mit mir zur Zeit auch nicht
    verträglich.Wie schon geschrieben,es wechselt.

    Biba
    Gitta
     
  12. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    hhm.

    ich kenn das auch. mal verträgt mein körper was. dann wieder nicht...

    irgendwie ist das schon seltsam!!!


    liebe grüße

    puffelhexe
     
  13. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hi Gertrud,

    Die Auswahlmöglichkeit bei der Umfrage ist aber für das Thema "Wer hat die Ernährung konsequent umgestellt" sehr dünn. Da fehlen ja so viele
    wichtige Dinge, wie z.B. kompletter Verzicht auf tierische Produkte, verzicht auf industrieller Nahrung usw....

    Kann deshalb nicht abstimmen.

    Ich habe jedenfalls meine Ernährung radikal und konsequent geändert und das hat mir auch einen weiterhin andauernden Erfolg gebrach´t.

    LG
    Cava
     
  14. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Danke für eure Antworten!

    Es gibt ja schon eine andere Umfrage, wo man mehr ins Detail gehen kann - welche Lebensmittel nicht vertragen werden. Deshalb habe ich es bewusst in einen gröberen Rahmen gepackt - zumal man ja gerade diese 3 Tendenzen - kein Fleisch, keine KH, Fasten - oft hört.
     
  15. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Liebe Gertrud,
    du hast dir viele Gedanken gemacht.Schade,das ich nicht in einen dieser 3 Rahmen passe.
    Alles Liebe und Biba
    Gitta
     
  16. maxion

    maxion Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    seit ca 8 Monaten verzichte ich komplett auf Fleisch, Wurst usw. Den ganzen Sommer über hatte ich keine Beschwerden, Arava habe ich abgesetzt und nehme heute nur noch nach Bedarf Schmerzmedikament. Seit Oktober kommen wieder Schmerzen und Schwellungen der Gelenke, bisher zum Glück nicht massiv, sondern erträglich. Die Erfahrung, dass der Verzicht auf Fleisch mir hilft habe ich schon einmal vor ca. 5 Jahren gemacht. Danach hat sich dann so langsam das "Fleischessen" wieder bei mir eingeschlichen. Extrem reagiere ich auf Schweinefleisch. Auch Schokolade bekommt mir nicht gut. Ich hoffe so auf Dauer auf Medikamte verzichten zu können, bzw die Dosoerung möglichst niedrig zu halten. Ich denke eine Diät oder der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel kann helfen, das Rheuma im Zaum zu halten. Eine Heilung kann ich mir durch Nahrungsumstellung nicht vorstellen. MTX habe ich nicht vertragen, darum damals die Umstellung auf Arava. Ich habe RA seit ca. 5 Jahren, diagnostiziert wurde diese allerdings erst in 2009.
    Gruß Maxion
     
  17. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Gertrud!

    Meine Ärztin hat mir zu einer für mich recht radikalen Ernährungsumstellung geraten.
    Ich soll folgende Dinge weglassen: Zucker, Weizen, Fleisch und Kuhmilchprodukte. Da bleibt wirklich nicht so viel über.
    Glücklicherweise darf ich Schaf- und Ziegenmilchprodukte essen, von denen viele sehr lecker sind. Von Weizen bin ich auf Dinkel u.ä. umgestiegen, Fleisch habe ich vorher schon kaum gegessen und Zucker, tja, ich liebe es zu naschen, aber ich schaffe es weitestgehend ihn wegzulassen. Fruchtzucker darf ich zum Glück.
    Es hat recht lange gedauert, bis sich Erfolge dieser Ernährung zeigten (ca. 12 Wochen), aber dann war ich tatsächlich 5 Monate lang nahezu beschwerdefrei, habe mich wieder sehr gerne bewegt und sogar Kick-Box-Sport betrieben. Diesen Erfolg habe ich übrigens auch einer sehr guten homöopathischen Behandlung mit Akkupunktur u.a. zu verdanken.
    Zur Zeit geht es mir allerdings wieder schlechter, weil ich zwischenzeitlich diese Diät abgebrochen hatte. Mir ging es sehr gut und ich wollte endlich wieder naschen. Ich habe gehofft, dass ich mich wieder "normal" ernähren könnte.
    Naja, irgendwann war ich jedenfalls wieder total übersäuert und meine Gelenke begannen langsam wieder mich zu ärgern.
    Und jetzt bin ich wieder dabei meinen Körper wieder ins Lot zu bringen.
    Ich glaube, dass es sehr wichtig ist sich basisch zu ernähren, weil wir unseren Körper sonst nach und nach vergiften.
    Der Großteil heutiger Ernährungsgewohnheiten ist "sauer", unsere rheumatischen Entzündungen produzieren Säure und die schulmedizinische Medikation ebenso. Vor allem Schmerzmittel und Cortison.
    Das Problem der Umstellung zu einer gesunden / basischen Ernährung ist allerdings, dass der Körper dann anfangen wird im Körper gesammelte Säuren und Gifte auszuleiten. Dies kann dazu führen, dass man sich trotz gesunder Ernährung erstmal eine ganze Weile ziemlich schlecht fühlt.
    Aber hinterher fühlt man sich umso besser. Ich fühlte mich stark und voller Energie. Das hat bisher keine schulmedizinische Therapie geschafft, die ich immerhin über 10 Jahre lang machte.
    Ich hoffe jedenfalls, dass ich bald wieder fit bin und meine schmerzfreie Beweglichkeit genießen kann.

    LG
    Sassi
     
  18. Brundhilde

    Brundhilde Brundhilde

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    keine Regel ohne Ausnahme

    :confused:

    Ich hab meine Rheumaschübe bekommen, als ich geradezu wiederlich gesund gelebt habe. Kein Alkohol, kein Kaffee, keine Zigaretten, kein Schweinefleisch, keine Weißmehlprodukte.... etc.

    Beim erstem Schub hab ich nämlich noch gestillt, d.h. ich wollte gerade abstillen und beim zweiten ( den ich wahrscheinlich noch immer hab) war ich richtig doll erkältet und hab mich fast ausschließlich von Pomelos, Kiwi und anderen Vitaminbomben ernährt.


    Als ich noch 1 Schachtel Zigaretten pro Tag geraucht hab und dazu ne Kanne Kaffee ging es mir blendend.
     
  19. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    hey hilde,

    DAS hab ich auch schon mal festgestellt.

    also ich ne zeitlang lebte, wie ein halodri, gings mir blendend...
     
  20. Brundhilde

    Brundhilde Brundhilde

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    Ort:
    Dresden
    :))

    Ja, puffelhexe- jetzt wissen wir, was uns fehlt! Wir sollten unsere Ernährung wieder umstellen: mindestens eine Schachtel Kippen, 1 - 2 Kannen Kaffee am Tag, Essen mal irgendwas zwischendurch und 60 h/Woche arbeiten in der Woche- schon ist die Welt wieder in Ordnung und wir ausgeglichen und zufrieden.
    Man, wie mir das fehlt........