S
Sabinerin
Guest
Hallo an alle,
ich komme gerade mal wieder von einer Ärzte-Odyssee zurück.
Mein Rheumatologe will eine zweite Meinung zu meinem Krankheitsverlauf hören, weil er sich da nicht so sicher ist.
Nachdem ich heute 2 Stunden rumgekurvt und völlig entnervt und ausgelaugt bei dem Doc ankam, erwartete mich mal ein nettes Gespräch.
Nach eingehender Untersuchung der Ärztin, kam der leitende Doc hinzu und kam zu dem folgenden Ergebnis:
Die cP verläuft nicht so, wie sie im Lehrbuch steht. Seronegative cP, mit relativ guten Blutwerten. Keine übermäßigen Schwellungen, keine überwärmten rote Gelenke. Das ist ja erst einmal positiv. Doch laut radiologischem Befund äusserst aggressiver Verlauf mit massiven Gelenkzerstörungen, die äusserlich nicht zu sehen sind. Die Mittelgelenke sind fast alle ok, dafür werden die Grundgelenke stark angegriffen, "normalerweise" sei es anders herum. Ich habe eine erstaunliche Beweglichkeit in den Gelenken, keine/kaum Morgensteifigkeit und trotzdem werden meine Gelenke zusehends zerstört.
Aufgrund der Laborwerte "dürfte" die Entzündungsaktivität nicht so massiv sein, ich dürfte "normalerweise" keinen so starken Erguß im Ellenbogen haben. Der Zustand meines Handgelenkes ist lt. Doc katastrophal.
Da mehrere Gelenke derzeit stark betroffen sind (aber einige garnicht), ist nun die Frage, ob und welches Basismedikament für mich richtig ist. Die "einfache" Basismedi-Palette hab ich eh schon durch. Ferner bekam ich schon Plasmapheresen, chemische und radioaktive Synoviorthesen und diverse Op´s.
Also insgesamt sieht es nicht so gut aus. Mein Op-Termin wurde nach hinten geschoben, weil früher kein Termin frei ist, somit kann ich an einem Seminar, welches mir sehr wichtig ist, nicht teilnehmen :-(
Irgendwie ist momentan der Wurm drin......
Etwas traurige Grüsse
Sabinerin
ich komme gerade mal wieder von einer Ärzte-Odyssee zurück.
Mein Rheumatologe will eine zweite Meinung zu meinem Krankheitsverlauf hören, weil er sich da nicht so sicher ist.
Nachdem ich heute 2 Stunden rumgekurvt und völlig entnervt und ausgelaugt bei dem Doc ankam, erwartete mich mal ein nettes Gespräch.
Nach eingehender Untersuchung der Ärztin, kam der leitende Doc hinzu und kam zu dem folgenden Ergebnis:
Die cP verläuft nicht so, wie sie im Lehrbuch steht. Seronegative cP, mit relativ guten Blutwerten. Keine übermäßigen Schwellungen, keine überwärmten rote Gelenke. Das ist ja erst einmal positiv. Doch laut radiologischem Befund äusserst aggressiver Verlauf mit massiven Gelenkzerstörungen, die äusserlich nicht zu sehen sind. Die Mittelgelenke sind fast alle ok, dafür werden die Grundgelenke stark angegriffen, "normalerweise" sei es anders herum. Ich habe eine erstaunliche Beweglichkeit in den Gelenken, keine/kaum Morgensteifigkeit und trotzdem werden meine Gelenke zusehends zerstört.
Aufgrund der Laborwerte "dürfte" die Entzündungsaktivität nicht so massiv sein, ich dürfte "normalerweise" keinen so starken Erguß im Ellenbogen haben. Der Zustand meines Handgelenkes ist lt. Doc katastrophal.
Da mehrere Gelenke derzeit stark betroffen sind (aber einige garnicht), ist nun die Frage, ob und welches Basismedikament für mich richtig ist. Die "einfache" Basismedi-Palette hab ich eh schon durch. Ferner bekam ich schon Plasmapheresen, chemische und radioaktive Synoviorthesen und diverse Op´s.
Also insgesamt sieht es nicht so gut aus. Mein Op-Termin wurde nach hinten geschoben, weil früher kein Termin frei ist, somit kann ich an einem Seminar, welches mir sehr wichtig ist, nicht teilnehmen :-(
Irgendwie ist momentan der Wurm drin......
Etwas traurige Grüsse
Sabinerin