Banditensocke
Bekanntes Mitglied
Moin!
Ich muss mir einfach mal ein bisschen Luft machen.
Vor einem Jahr begannen bei mir nach einem Mega-Stressor (schwere OP) massive Gelenkschmerzen. Die internistische Rheumatologin nahm eine armlange Liste Laborwerte, dann hiess es erst einmal warten. Diese Zeit war die Hölle, ich hatte große Ängste, weil ich ja wusste, was im Kontext Rheuma so alles anstehen kann. Ich konnte kaum schlafen, u.a. natürlich auch dem Prednisolon geschuldet, das sie mir verschrieben hatte und ging ziemlich auf dem Zahnfleisch.
Sie befand dann auf enteropathische Arthritis. Das machte auch erst einmal Sinn, da ich ja eine CED habe. Seither versuche ich, das Prednisolon wieder los zu werden, was allerdings nicht wirklich gut funzt, denn die Gelenkbeschwerden sind bisher immer zurück gekommen.
Das letzte Labor meines Hausarztes hat auch immunrelevante Faktoren überprüft. Gesamtlymphozytenzahl stimmt, aber B Lymphozyten sind jeweils erhöht, T-Lymphozyten erniedrigt, Suppressorzellen erniedrigt, T4:T8 Quotient erhöht, natürliche Killerzellen erniedrigt, cytotox. T-L blanc erniedrigt.
Die Rheumatologin hat daraufhin Alarm gebrüllt und von einem hoch autoimmun reaktiven Immunstatus gesprochen. Morgen sollen weitere Werte wie CK, Myositis Blot, C3 und C4 Komplement genommen werden.
Parallel sind merkwürdige Symptome hinzu gekommen: Stiche im Kopf, Oberbauchbeschwerden, Augenbewegungsschmerzen und oft so ein merkwürdiges Druckgefühl hinter den Augen.
Bauchbeschwerden - okay, die kenne ich als Crohnie zur Genüge. Der Rest - ????
Mir geht der A.. Verzeihung Hintern gerade auf Grundeis. Ich habe vorher schon schlecht geschlafen (dachte, das liegt, ebenso wie die Hitzewallungen, am Wechsel), jetzt hänge ich wieder in der Vollpanik. Und genau das ist ja etwas, das ich gerade gar nicht brauchen kann. Mein Immunsystem bräuchte eigentlich Ruhe.
Ich habe solche Angst - und fühle mich einfach nur allein damit.
Ich erwarte hier weder Ferndiagnosen noch sonstwas. Ich musste einfach mal raus lassen, wie es mir gerade geht. Vielleicht gibt es hier ja auch den einen oder die andere, die Ähnliches durch hat und möglicherweise sogar Geschichten, die Hoffnung machen.
Fertige Grüße
von der Banditensocke
Ich muss mir einfach mal ein bisschen Luft machen.
Vor einem Jahr begannen bei mir nach einem Mega-Stressor (schwere OP) massive Gelenkschmerzen. Die internistische Rheumatologin nahm eine armlange Liste Laborwerte, dann hiess es erst einmal warten. Diese Zeit war die Hölle, ich hatte große Ängste, weil ich ja wusste, was im Kontext Rheuma so alles anstehen kann. Ich konnte kaum schlafen, u.a. natürlich auch dem Prednisolon geschuldet, das sie mir verschrieben hatte und ging ziemlich auf dem Zahnfleisch.
Sie befand dann auf enteropathische Arthritis. Das machte auch erst einmal Sinn, da ich ja eine CED habe. Seither versuche ich, das Prednisolon wieder los zu werden, was allerdings nicht wirklich gut funzt, denn die Gelenkbeschwerden sind bisher immer zurück gekommen.
Das letzte Labor meines Hausarztes hat auch immunrelevante Faktoren überprüft. Gesamtlymphozytenzahl stimmt, aber B Lymphozyten sind jeweils erhöht, T-Lymphozyten erniedrigt, Suppressorzellen erniedrigt, T4:T8 Quotient erhöht, natürliche Killerzellen erniedrigt, cytotox. T-L blanc erniedrigt.
Die Rheumatologin hat daraufhin Alarm gebrüllt und von einem hoch autoimmun reaktiven Immunstatus gesprochen. Morgen sollen weitere Werte wie CK, Myositis Blot, C3 und C4 Komplement genommen werden.
Parallel sind merkwürdige Symptome hinzu gekommen: Stiche im Kopf, Oberbauchbeschwerden, Augenbewegungsschmerzen und oft so ein merkwürdiges Druckgefühl hinter den Augen.
Bauchbeschwerden - okay, die kenne ich als Crohnie zur Genüge. Der Rest - ????
Mir geht der A.. Verzeihung Hintern gerade auf Grundeis. Ich habe vorher schon schlecht geschlafen (dachte, das liegt, ebenso wie die Hitzewallungen, am Wechsel), jetzt hänge ich wieder in der Vollpanik. Und genau das ist ja etwas, das ich gerade gar nicht brauchen kann. Mein Immunsystem bräuchte eigentlich Ruhe.
Ich habe solche Angst - und fühle mich einfach nur allein damit.
Ich erwarte hier weder Ferndiagnosen noch sonstwas. Ich musste einfach mal raus lassen, wie es mir gerade geht. Vielleicht gibt es hier ja auch den einen oder die andere, die Ähnliches durch hat und möglicherweise sogar Geschichten, die Hoffnung machen.
Fertige Grüße
von der Banditensocke
