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Weler Unterschied Tabletten oder Spritzen MTX?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Jula, 21. August 2005.

  1. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo,
    mein GÖGA nimmt seit Mittwoch MTX,außerdem seit einiger Zeit 5mg Cortison.Er nimmt MTX als Tablette,10 mg 1Xdie Woche.Der Mensch schluckte das Tablettchen wie nichts und er hat überhaupt keine Nebenwirkung.Natürlich kann man von einmal nichts sagen,aber mich würde nun schon interessieren ob Tabletten wirklich weniger Nebenwirkung haben als Spritzen?Er hat Psoriasis-Spondarthritis.Spielt da auch die Psyche ne Rolle(er sagt immer,nehme ich ein,hilft oder nicht,also so eine naive Einstellung,Beipackzettel liest er auch nicht)
    Lieben Gruß
    Jula
     
  2. kitty1960

    kitty1960 Guest

    Hallo Jula,

    genau das dachte ich nach den ersten Tabletten auch von Woche zu Woche hab ich gedacht, oh prima keine Nebenwirkungen. Ich will dir nu keine Angst machen, aber ich hatte nach ein paar Wochen ganz prima Nebenwirkungen, da hab ich das MTX mit Absicht Samstags abends genommen weil mein Männe ja Sonntags zu Hause war und sich um alles kümmern konnte, mir war dann immer hundeelend, schlecht und der Magen wollt das nicht mehr mitmachen. Ich hab aber von denen die Spritzen gehört das das MTX besser vertragen wurd. Bin mal gespannt was die anderen dir oder euch hier so berichten.

    biba
    Kitty
     
  3. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Hallo Jula,

    ich benutze auch MTX in Tablettenform. Habe vor ein paar Jahren MTX i.m. gespritzt und bin danach, aus Bequemlichkeit auf Tabletten umgestiegen. Ich habe keinerlei andere oder auch nicht weniger Nebenwirkungen festgestellt. Von Berichten aus diesem Forum, habe ich aber schon öfter erfahren, dass MTX-Spritzen durchwegs leichter verträglich sind. Sollten Nebenwirkungen auftreten, dann wäre das sicher eine Alternative.

    Ich finde die Einstellung deines Mannes nicht so arg naiv (ich hoffe ich habe sie richtig verstanden - er lässt also alles auf sich zukommen, nach dem Motto "abwarten und Tee trinken"). Dass er keine Beipackzettel liest, ist vielleicht nicht die beste Idee, da hast du Recht. Auf der anderen Seite ist ein lockerer Umgang mit der Krankheit nicht immer schlecht, ist vielleicht besser als sich übermäßig zu ängstigen - Angst blockiert sehr häufig und das ist dann das andere Übel.

    Ich wünsche euch alles Gute
    Trixi
     
  4. KerstinB.

    KerstinB. Mitglied

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    Hallo!

    Zu dem MTX kann ich selbst noch nichts sagen, da ich wohl erst ab dieser Woche damit anfangen muss - aber als Spritze.
    Ansonsten kann ich die Einstellung Deines Mannes gut verstehen. Ich lese Beipackzettel auch nicht. Will gar nicht wissen, was alles passieren kann.
    Auch gehe ich selbst ziemlich locker mit meiner Krankheit um (Wegener) - naja, sagen wir mal so, ich versuche die Krankheit soweit es geht in den Hintergrund zu stellen. Diese Einstellung empfanden die Ärzte im Krankenhaus eigentlich immer ganz gut und haben mir zugeredet weiter so zu machen. Ich muss nur auf meinen Körper hören und kürzer treten, wenn es mir zu viel wird.

    liebe Grüße
    Kerstin
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    hallo julia,

    sind die 10 mg mtx die entgültige dosis, oder wird sie erst eingeschlichen? bei mir haben die nebenwirkungen erst ab ca. 17,5 mg begonnen. vorher hatte ich keine. meine enddosis betrug 20 mg mtx.
    der unterschied zwischen spritze und tablette ist der : wenn das mtx gespritzt wird, benötigt man in der regel eine niedrigere dosis, weil das mtx vom körper so besser aufgenommen wird. aber ich denke, an den nebenwirkungen ändert die verabreichungsart nicht viel.
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Jula,


    die Einstellung Deines Mannes bezgl. der angegebenen Nebenwirkungen in Beipackzetteln kann ich gut nachvollziehen, weil ich es genauso handhabe. Ich lese lediglich den Bereich Wechselwirkungen durch, um halt nachzusehen, ob sich das Zeug mit meinen anderen Medis verträgt (man weiß ja nie).
    Im übrigen kann ich nur sagen, dass ich die Gabe als Spritze eigentl. favorisiere - zumal man bei den Tabletten überhaupt nicht abschätzen kann, wieviel vom Wirkstoff wirklich da ankommt, wo es hin soll - und nicht über den Darm ausgeschieden wird (neuere Studien gegen davon aus, dass man MTX als Tablette bis zum doppelten höher dosieren muss, als bei der Gabe als Spritze - wobei es da völlig egal ist ob i.v. oder s.c.). Allerdings kann ich auch die Ärzte verstehen - die Tabletten sind halt deutlich billiger als die Spritzen.
     
  7. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo,
    erstmal Danke für Eure antworten!Also,ob die 10mg nur als einstieg gedacht sind,keine Ahnung!Die Rheumatologin hat es ihm verpasst,nun nimm mal und gut.Lese ja oft,das Magenmittel zusätzlich gegeben werden sollten,stimmt das?Auch mit der Verordnung war das so ne Sache,wenn die 10 Pillen alle sind,soll er sich MTX vom Hausarzt verordnen lassen,wegen dem Budget.Ne richtige Aufklärung hat er auch nicht bekommen,er muß halt nur 1xdie Woche zum Blut abnehmen,Urin und so weiter.Aber wie das ganze wirkt und was zusätzlich getan werden muß oder kann,null Info°!War beim Cortison genauso,das nimmt er auch ohne über was informiert worden zu sein.
    Ich finde seine einstellung schon gut,das er sich da nicht reinvertieft und den Beipackzettel nicht wirklich ernstnimmt,dadurch macht er sich wohl auch keine großen Gedanken.Ich bin da dummerweise vorsichtiger und bekomme schon vom Diclo Plack!
    Bitte gebt mir(mein Kerl fragt ja nicht!)noch ein paar Infos,auf was ich bei ihm aufpassen sollte.
    Lieben Gruß und haltet mich nicht für hysterisch,aber Schatz ist ebend ein Kerl!
    Jula
     
  8. Enna

    Enna Neues Mitglied

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    Hallo Jula,

    auf was ich als erstes achten würde ist, dass dein göga sich einen zuverlässigen rheumatologen sucht. Mal grob gesprochen, rheuma und eine mtx-behandlung hat ja wohl nichts bei einem allgemeinen hausarzt zu suchen. Ich denke, es geht dem arzt nicht nur um das medikamenten-budget. Die laboruntersuchungen müssen unter mtx auch regelmäßig sein, kostet ja auch was. Und was soll dann der hausarzt machen, wenn z.b. die laborwerte nicht o.k. und ein anderes medikament besser wäre? Mit rheuma gehört man zum facharzt! Ich denke, eine gute medizinische betreuung ist schon die halbe miete! Lieben gruß. Enna
     
  9. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Jula,

    ich habe Dir hier zwei Therapiebegleitbögen als Link angehängt. Der erste ist für den Patienten und der andere für den mitbehandelnden Hausarzt bestimmt:

    http://www.mh-hannover.de/kliniken/rheumatologie/mtx_p.pdf

    http://www.mh-hannover.de/kliniken/rheumatologie/mtx_a.pdf

    auch solltet Ihr darauf achten, dass Dein Mann zumindest in der Anfangsphase der MTX-Einnahme regelmäßig zur Blutkontrolle geht. Diese Blutkontrolle sollte neben dem großen Blutbild auchnoch folgende Werte beinhalten: BSG, CRP, GOT, GPT, GammaGT, AP und natürlich eine Urinkontrolle.
    Der Hausarzt brauch bei dieser Art von Untersuchung keine Angst zuhaben. Da Dein Mann eine Basistherapie erhält kann der Arzt die Laborziffer 3499 geltend machen, d.h. diese Untersuchungen laufen außerhalb des Buget (sollte es zu Regressforderungen seitens der KK etc. kommen, kann er die Notwendigkeit dieser Untersuchungen mit dieser Ziffer deutlich machen - dann werden die entsprechenden Beträge "rausgerechnet").
    Ansonsten ist das Verhalten des Rheuma-Doc doch ziemlich bezeichnend. Dafür dass diese Ärzte im Verhältnis gesehen ein wesentlich höheres Buget haben als die Hausärzte versuchen doch viele die notwendigen Verordnungen abzuwälzen (so unter dem Motto ... nach mir die Sinnflut, sollen sich doch andere darum kümmern) - ist schon echt traurig.
     
  10. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Ihr Lieben,
    erstmal danke für eure antworten.Die Therapie selber ist von der rheumatologin eingeleitet worden,alle Untersuchungen(Blut,Urin usw.)soll der HA machen.
    Habe jetzt grade mal so ein bißchen bei den anderen mitgelesen und ich bin echt sauer.Z.B über Folsäure,Magenschutz,Calzium usw. wurde mein Mann gar nicht informiert bzw. aufgeklärt.Da geht mir schon wieder die Hutschnur hoch!Die Aussage,nimm mal MTX und Cortison und komm im November wieder ist doch irgendwie verantwortungslos,oder?
    Mein Göga regt sich gar nicht auf,grinst und nimmt morgen die 2.Pille.Auch von höher oder weniger Dosierung wurde nicht gesprochen.Ne,bin irgendwie sauer!
    Lieben Gruß Jula
     
  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Jula,

    bei vielen ist die Mtx-Gabe in Spritzenform verträglicher, aber auch wirksamer als die Tabletten-Gabe. Wer aber Mtx oral gut verträgt, sollte glücklich sein, denn Mtx ist in den meisten Fällen wirklich ein supergut wirksames Medikament. Wohl dem, der es relativ nebenwirkungsfrei verträgt! Leider gehöre ich zu denjenigen, die Mtx nicht vertragen hat. Inzwischen bin ich bei Arava gelandet, vor dem ich wegen meiner Erfahrungen mit Mtx zunächst große Angst hatte. Ich vertrage es aber bei bisher bester Wirkung völlig nebenwirkungsfrei. Wir reagieren halt alle ganz unterschiedlich auf die Medis.

    Bei mir ist es übrigens auch so, dass die Therapie durch den Rheumatologen eingeleitet wird, die Kontrolluntersuchungen aber seitens des Hausarztes stattfinden. Damit hatte ich auch noch nie Probleme.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  12. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Jula,
    Du hast Glück, dass Dein Mann so ruhig die Krankheit angeht! Ich nehme seit 1992 Kortison, deshalb kann ich dazu sagen, dass 5 mg wirklich die "low dosis" , die niedrige Dosis ist. Wenn man das länger nimmt, sollte man sich auf eine Ernährungsumstellung einrichten, so wie es einem auch schon von den Zahnärzten empfohlen wird: möglichst keine Cola etc, Kuchen, sondern Milchprodukte... da findest Du im Internet ganz bestimmt eine Menge. Calcium D3 Tabletten gibt es auch sehr günstig im Supermarkt und wird wie schon geschrieben erst ab 7,5 mg verordnet oder wenn man schon einen Bruch hatte. Zur Folsäure: wird meistens als Vorsorge bei MTX Einnahme verordnet. Ich nehme 5 mg nach 24 Std bei 15 mg MTX. Die Folsäure Tabletten kaufe ich mir selbst, da sie extrem billig sind und ich froh bin, wenn ich die teuren Medis erstattet bekomme.

    Die Rheumatologin hat insofern Recht, dass Du die Blutuntersuchungen beim HA machen lassen sollst, weil man in der Regel nur alle 3 Monate zum Rheumatologen geht (die Medis wirken nicht so schnell). Dann ist es für den Rheumatologen natürlich wichtig, wenn Dein Mann die letzten Blutergebnisse mitbringt. Dann kann er sofort entscheiden, wie es mit der Therapie weitergehen soll. Wenn dort erst das Blut abgenommen wird, musst Dein Mann wieder auf einen neuen Termin warten.

    Dass Dein Mann jede Woche zur Blutkontrolle soll, ist das richtig? In der Regel zuerst alle 14 Tage, dann 4 Wochen, ziemlich schnell 2 bis 3 Monate. Der Rheumatologe führt in der Regel nur ganz spezielle auf die jeweilige Krankheit ausgerichtete Laborkontrollen durch. Vom HA werden Blutbild, Leber, Niere, BSG und CRP erwartet.

    10 mg MTX sind vielleicht als Einschleichen/Ausprobieren gedacht. Normalerweise gibt es 15 mg. Wenn er das als Tablette gut verträgt, freut Euch doch!!! Nur wenn er zusätzlich von Anfang an Schmerzmittel nimmt, ist ein Magenschutz sofort angeraten,wegen der Kombination mit Kortison. Sonst würde ich erst einmal abwarten .
    Alles Gute wünscht Euch Susanne
     
  13. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Susannegru,
    klar würde ich ihm schon diese ganzen Nebenbei-Mittel verpassen,wenn ihn nur wer drauf hingewiesen hätte.Von wegen Schmerzmittel nebenbei,die Rheumatologin wies extra drauf hin,das keinerlei Schmerzmittel,höchstens Celebrex,eingenommen werden sollte.Alle anderen,wie Diclo oder so,würden sich auf bestimmte Rezeptoren bzw.Enzyme setzen und wären daher unverträglich.Alo ist usus,MTX und Schmerzmittel geht nicht.Naja,ich bin immer noch nicht von der sache überzeugt,Schatz natürlich schon und ich finds auch gut,das er das so sieht.Ich weigere mich schon seit Jahren,mehr als momentan Mobec zu nehmen,obwohl ich Corti nun nicht mehr so ganz abgeneigt wäre,da ich auf dem Zahnfleisch krabble.Leider bion ich Auch nicht ganz so mutig und voreingenommen der ganzen Medis gegenüber,habe in meinem Berufsleben genug gesehen(ist lange her aber noch präsent) und deswegen sträube ich mich wohl.
    Lieben Gruß Jula
     
  14. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Jula,

    na ja, dass mit der Unverträglichkeit von Diclo etc. stimmt so ja nun auch nicht ganz. Es ist aber grundsätzlich so, dass bei eine Cortison-Dosis von 10 mg/Tag und mehr keine NSAR und ab einer Dosis von 15 mg auch keine Cox2-Hemmer (zu denen ja Celebrex gehört) eingenommen werden sollen (dies bezieht sich auf die regelmäßige Einnahme, hin und wieder mal eine ist schon erlaubt).
    Die Rheuma-Ärztin hätte dann aber zumindest auf die Schmerzmittel die trotzdem eingenommen werden können, hinweisen sollen: hierzu gehören z.B. Novalgin, Valoron, Tramal und natürlich die Mittel aus dem BTM-Bereich. Klar handelt es sich hier um absolute Hammer, aber was nützt es Dir oder Deinem Mann, wenn er trotz massiver Schmerzen keine Medis bekommt - da kann das MTX welches im übrigen ja auch seine Zeit braucht bis es wirkt nicht viel ausrichten.
    Welches Schmerzmedi das richtige für Deinen Mann sollte dann der Hausarzt entscheiden (der ist sowieso meistens der Dumme, da auch viele Rheuma-Docs zwar BTM "anpreisen" diese dann aber wegen es super hohen Verwaltungsaufwandes aber nicht selber verordnen wollen).

    Was eine evtl. Erhöhung von MTX angeht, so wurde ich zunächst auf 15 mg (von Anfang an) eingestellt. Erst als sich nach über 3 Monaten noch nichts bzw. zuwenig getan hat, ist die Dosis erhöht worden. Ich schätze mal, dass die Ärztin einfach ausprobieren möchte, ob Dein Mann mit dieser Dosis auch zurecht kommt.
     
  15. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Ihr Lieben,
    heute ist der Tag der 2.Tabl.Bin gespannt,obs auch wieder so easy abläuft.Cortison verträgt er ja auch gut.Was mich etwas verunsichert ist,das er trotz vielem essen und auch ab und an mal Bier nur noch abnimmt.
    Jedenfalls bin ich immernoch brastig,das bei der Rheumatologin überhaupt kein Aufklärungsgespräch über Nebenwirkungen,was kann man noch nehmen usw. stattfand.Die doch etwas dürftigen Infos kamen vom stellvertreter unseres HA,der momentan im Urlaub war.Heute wurde auch Blut abgenommen und Urin,aber kein Blutdruck gemessn,hatte Schatz nicht dran gedacht und in der Praxis wurde es vergessen(sind die Pat. der Kopf des Docs?)Aber mein Mann grinst immernoch und macht das so mit!Sind Frauen da eigentlich aufmerksamer,oder bin ich nur so,das ich nöhle und alles wissen will?Lieben Gruß Jula
     
  16. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Was den Blutdruck angeht (dazu zähle ich auch den Puls), so sind hier meine Nebenwirkungen auf MTX zu finden (das mit den leider etwas lichter werdenden Haaren ist erst mit der Remicace-Kombi erheblich schlimmer geworden von daher zähle ich das hier nicht).

    Seit Beginn der MTX-Einnahme (ich nehme Fertigspritzen) habe ich einen erhöhten Blutdruck (wird mit Lisinopril behandelt) und einen absolut hohen Ruhepuls, der meistens zwischen 90 und 100 liegt und dass trotz Medis (Verapamil in absoluter Höchstdosis). Beide Sachen werden regelmäßig kontrolliert: den Blutdruck messe ich selber (habe ein Blutdruckmessgerät für zu Hause verordnet bekommen) und das andere wird mittel Ultraschall (Herz-Echo) und Belastungs-EKG überwacht. Der nächste Kontrolltermin in dieser Sache ist nächste Woche Dienstag - mal sehn wie weit ich diesmal strampeln muss (beim letztenmal musste schon nach kurzer Zeit abgebrochen werden ...).