welcher Arzt zur Osteoporose-Prophylaxe??

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von moi66, 9. Mai 2017.

  1. moi66

    moi66 Registrierter Benutzer

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    Ich bin etwas verunsichert... aufgrund von extrem niedrigen Östrogenwerten in den Wechseljahren habe ich auf Anraten meiner Gynäkologin und meines Internistens dann schweren Herzens doch eine Hormonersatztherapie begonnen.
    Meine Wechesljahresbeschwerden waren zwar da, aber nicht belastend genug, dass ich das deswegen gemacht hätte.
    Nun schwanken trotz der korrekten Anwendung des Sprays die Östrogenwerte erheblich - von 10 auf 24 auf 124 wieder runter auf 10. Die Gynäkologin meint nun, wenn das so ist (sie hat nochmal Blut abgenommen), dann wäre das halt so und die Osteoporose-Prophylaxe trotzdem gegeben. Ich find das irgendwie komisch.
    Aber welcher Arzt wäre nun der eigentliche Facharzt? Orthopäde? Endokrinologe? Ich denke mal, die Gynäkologin ist in ihrem Fachgebiet gut, aber ob sie ganz die Richtige ist?
    Hat jemand das auch schon gehabt? Die Ärztin sagte, so was käme vor bei Sonnenbank-Nutzerinnen (mache ich nicht) oder wenn Schuppenflechte im Anwendungsbereich vorliegt (hab ich nicht).
    Bin mal gespannt...
     
  2. Endokrinologe.
     
  3. Gast_

    Gast_ Guest

    jup.würd ich auch sagen.endokrinologe.

    Zusätzlich würde ich in eine Spezialambulanz osteoporose gehen. Da gibt es meines Wissens aber nicht zu viele von. Eine ist in Hamburg. Noch eine andere in Würzburg. Und ich glaube in München ist noch eine.
     
  4. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest

    @moi66

    Eine Osteoporoseprophylaxe kann jeder Arzt durchführen - Hausarzt, Rheumatologe, Internist, Orthopäde etc.
    Sie besteht aus der Gabe von Vitamin D (in speziellen Fällen zusätzlich auch Calcium) und in Abhängigkeit von der Knochendichte (die dazu natürlich vorliegen muss) auch spezifischer Medikamente (Bisphosphonate, Denosumab etc.) - natürlich neben muskulärem Training/Bewegung (ein nicht geforderter Knochen wird "faul").
    Dazu braucht es kein Zentrum für Osteoporose oder Endokrinologen, es gibt eine sehr eindeutige Leitlinie, die die Strategie erläutert.

    Zur BEHANDLUNG einer Osteoporose mag das anders sein, aber danach hattest Du ja nicht gefragt ;)


    Das Alles selbstverständlich ohne Gewehr :D
    Gruß, Resi.
     
  5. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest

    P. S. Einen gewissen Effekt hat sicher die HRT (Hormonersatztherapie), bei Rheumatikern kann (und muss manchmal) diese jedoch um s.o. erweitert werden, wenn ein erhöhtes Osteoporoserisiko vorliegt.
     
    #5 10. Mai 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Mai 2017
  6. Gast_

    Gast_ Guest

    Ich will nicht widersprechen mit der Osteoporosetherapie. Doch ich habe im Laufe der Jahre an der Erfahrung gemacht.

    Natürlich gibt es Leitlinien und viele Rheumatologen oder Orthopäden beschäftigen sich damit oder haben der Ahnung von.

    Aber es gibt ein paar spezielle Zentren, die haben meiner Meinung nach, noch ein bisschen mehr Ahnung.

    Wenn ich z.b. mein Rheumatologen in der Klinik siehe. Der ist auch beim Osteologie Dachverband Und kennt sich eigentlich auch ganz gut mit osteoporose aus. Und wenn ich das denn vergleiche mit dem Osteoporose spezialzentrum in Hamburg. Beigegeben verschiedene Therapie Empfehlungen ab. Welche nun sinnvoller oder besser ist, sei dahingestellt. Aber es gibt schon deutliche Unterschiede. Osteoporose Arzt ist nicht gleich Osteoporose Arzt. Das kann ich als Patienten sagen, Die seit über 15 Jahren osteoporose hat.
     
  7. Gast_

    Gast_ Guest

    aber resi. ich denke, du wirst da auch
    eine gewisse Fachkenntnis haben.und
    ich will auch nicht allzu doll schlaumeiern.
    das ist halt Nur meine Erfahrung als langjährige Patienten. Aber letztendlich geht es hier ja darum, moi zu helfen.

    ich vermute,du kommst aus dem Medizinischen Bereich. Deinem schreiben nach zu urteilen und deiner Fachkenntnis, vermute ich dass du sogar vielleicht selber Ärztin bist.
    bist du zufällig sogar ex frau Meier??

    moi,ich wünsche dir eine gute und richtige
    entscheidung.
     
  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest

    puffel, selbstverständlich geht es darum, moi zu helfen.
    Genau das hatte ich versucht, entsprechend ihrer Frage zu tun.

    Es ist dafür völlig irrelevant, was und wer ich bin oder nicht. ;)
     
  9. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Hallo Moi,
    schließe mich den Ausführungen in Resis Beitrag an, sehe es ebenso.

    So wie ich deinen Beitrag verstehe, hast du ja jetzt keine Osteoporose und es geht lediglich um Prophylaxe und das bedeutet ja Vorbeugung, damit es zu keiner Osteoporose kommt. Das ist ja was ganz anderes, als wenn schon Osteoprose vorliegt. Was ich dabei ganz wichtig finde, ist auf den Vitamin D Wert gucken und gegebenfalls mit einer Gabe von Vitamin D3 und eventuell zusätzlichem Calzium (falls die Ernährung nicht ausreicht) und ganz wichtig in Bewegung bleiben. Selber habe ich zwecks Wechseljahre keine Hormontherapie gemacht und da auf andere Dinge gesetzt, wie zB. erwähnte und es funktioniert gut.
    @Puffelhexe
    Um eine Anfrage zur Prophylaxe=Vorbeugung zu verstehen muss man auch kein Arzt oder in so einem Fachgebiet tätig sein etc. und finde es auch irrelevant, was und wer Resi ist oder nicht.
     
    #9 10. Mai 2017
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2017
  10. Anouk_1967

    Anouk_1967 Guest

    Hallo Moi,

    auch mir wurde wegen beginnender Osteoporose ( Ostheopenie ) eine HET verordnet. Femoston Conti . Die Wechseljahre waren unproblematisch und ich war gesund und munter. Während einer Routineuntersuchung wurde gefragt, ob es Osteoporose in der Familie gab,ich habe mit ja geantwortet und lachend hinzugefügt,ich sei auch schon ein bisschen geschrumpft. Was tatsächlich stimmt. Daraufhin wurde die Knochendichte gemessen.

    jetzt das Resultat : nach ca. 9 Monaten , Schwindel , Bluthochdruck, sehr erschöpft , beginnende Gelenkschmerzen , erst Handgelenke , dann geschwollener Fuß . Diagnose : rheumatoide Arthriis . Ich hätte kein Rheuma hätte ich die HET nicht gemacht . Da bin ich mir sicher !
    Auch mir wurde dann das Rheumastandardprogramm verordnet . MTX und CORTISON!
    Und hier tritt ein großer Schwachpunkt der Schulmedizin zu Tage ,jeder Arzt sieht nur sein Gebiet, einer repariert die Reifen , einer die Armatur , einer den Auspuff , einer den Motor und am Ende funktioniert es nicht , weil nix zusammen harmoniert . Wir als Patienten müssen sehr wachsam sein und wirklich den gesunden Menschenverstand wieder erwecken . Warum sollst du Hormone nehmen , die so viel Unruhe in das körpersystem bringen ? Das weiß ich allerdings auch erst jetzt, aber vielleicht hilft Dir mein Fall , es noch mal zu überdenken ...alles gute für dich !
     
  11. Anouk_1967

    Anouk_1967 Guest

    ... noch ein Nachsatz : was ist denn mit dem anderen Geschlecht ? Ein logische Schlussfolgerung wäre ja dann , das Männer alle an Osteoporose leiden müssten, haben ja ach , so wenig Östrogen...
     
  12. Gast_

    Gast_ Guest

    auch bei der profi und den laxe, handhaben
    das viele unterschiedlich.

    welcher vitamin d wert soll
    angestrebt werden? auch beim
    kalzium...das erlebe ich grad aktuell...
    einer sagt ernährung,einer sagt
    bestimmte brausetabletten.
     
  13. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Bei dir ist das doch was anderes, du hast laut deiner Beiträge im Forum schon länger eine manifeste Osteoporose mit multiplen Brüchen, da gelten ganz andere Behandlungen, Vorgensweisen und Strategien, als wie bei einer Vorbeugung-Prophylaxe. Bei dir ist das "Prophylaxeschiff schon abgereist", bei dir geht es doch darum, eine manifeste Osteoprose zu behandeln und nicht einer eventuellen, die kommen könnte vorzubeugen.
     
    #13 10. Mai 2017
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2017
  14. Gast_

    Gast_ Guest

    ja lagune....

    Ich lag aber auch schon ganz viel in Krankenhäusern, manchmal in vier oder fünf Bett Zimmern. Und da bekommt man den auch so einiges mit. Deshalb weiß ich das. Aber ist jetzt egal...Der eine Osteoporose Arzt sagt was anderes als der andere. Und am besten finde ich immer noch die Osteoporose Ambulanz Zentren, die sind ja richtig darauf spezialisiert. Auch auf Prophylaxe. Dann ist man gleich von Anfang an an der richtigen Stelle.

    Es war ja auch nur ein Tipp an moi. Wie sie das nachher handhabt, muss sie doch selber wissen.
     
  15. moi66

    moi66 Registrierter Benutzer

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    Hui..erst mal vielen Dank für die vielen Tipps!
    Ja, bislang besteht bei mir keine Osteoporose, Vit D wird regelmäßig gecheckt, Kalcium weiß ich ehrlich gesagt gar nicht...
    Beim Lesen Eurer Beiträge ist mir klar geworden, was denn eigentlich genau meine Frage ist..
    "Steht bei einem so stark schwankendem Östrogenspiegel der zu erwartende Nutzen überhaupt in akzeptabler Relation zu den möglichen Risken?"
    Und da glaub ich auch, dass entweder der Internist oder noch besser ein Endokrinologe besser in der Materie ist als meine Gyn.
    Ihr habt mir sehr geholfen!
     
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