Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von kaktusnova, 16. Oktober 2017.

  1. kaktusnova

    kaktusnova Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Einige von euch haben sicher schon einmal " Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben" bezogen!? Über die Rentenversicherung oder andere Kostenträger?

    Welche Leistungen habt ihr erhalten? Eine Umschulung, eine Teilqualifizierung, eine Maßnahme...?

    Ich frage euch, weil ich diesbezüglich sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.
    Mich würde nur interessieren, ob euch diese Leistungen etwas gebracht haben?

    Viele Grüße!
    KAKTUSNOVA
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Über die RV, höhenverstellbarer Arbeitstisch, orthopädischer Büro Stuhl, ergonomische Tastatur.
     
  3. kaktusnova

    kaktusnova Registrierter Benutzer

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    Hallo! Danke für deine Antwort, Kukana. Schade, dass bislang sonst keiner meine Frage beantwortet hat.

    Viele Grüße!
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/03_reha/_DRV_Paket_Rehabilitation_Leistungen_zur_Teilhabe.html

    Überlege doch einfach mal wie du deinen Arbeitsplatz gerne umstellen würdest. Und zur Not ruf das Servicecenter deiner RV an. Die machen auch einen Termin für eine Beratung. Bei mir kam damals sogar einer in die Firma. Vorteil wenn die RV dir Möblierung bezahlt- die gehört dir und wenn du den Arbeitsplatz wechselst, nimmst du alles mit.

    Ich bin inzwischen aus der Arbeit ausgeschieden und habe meine Sachen der Schwerbehindertenvertretung zur Verfügung gestellt. Tisch ging an eine Kollegin, Stuhl an einen anderen Kollegen, beide mit Schwerbehinderung.
     
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  5. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Kaktusnova,
    ich habe einen angepassten Arbeitsstuhl und höherverstellbaren Schreibtisch bekommen.
    Das wurde zu 20% vom Arbeitgeber und 80% vom Integrationsamt bezahlt. Wenn Dein Arbeitgeber Menschen mit einer Schwerbehinderung beschäftigt hat die Firma Anspruch auf Zuteilung aus dem Topf des Integrationsamts.

    Das Integrationsamt schaut sich im Bedarfsfall auch die Arbeitsplätze an.

    Viele Grüße
     
  6. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    meine freundin hat auch ohne gdb einen höhenverstellbaren schreibtisch,einen fußhocker und einen speziellen schreibtischstuhl bekommen ebenso eine ergonomische maus und tastatur,eine computerbrille wurde auch bezuschußt.
    eine andere hat ein stehpult bekommen.bei beiden lief die beantragung und befürwortung komplikationslos ab............mag daran liegen ,dass sie im öffentlichen dienst tätig sind.
    beide sind mit den veränderungen sehr zufrieden.
     
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  7. käferchen

    käferchen Guest

    Manchmal gibt es auch nette Arbeitgeber:)
     
  8. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    käferchen,leider werden das immer weniger.............je höher der wirtschaftliche druck,desto unsozialer wird der arbeitgeber.........meistens.
    außnahmen bestätigen die regel :)
     
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  9. käferchen

    käferchen Guest

    Katjes,
    das stimmt!
     
  10. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    da ich Beamtin bin- musste ich auf Stuhl und Höhenverstellbaren Tisch 1 1/2 Jahre nach Antrag warten- bei den Angestellten vergingen keine 4 Monate...
    egal - ich habe es aber bekommen- ohne den Tisch z.Bsp. würde ich eingehen- 8 Stunden im Sitzen.
     
  11. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Wieso das denn Silberpfeil? Bin ebenfalls Beamtin und bekam die Zusage für Stuhl und ergonomische Tastatur/Maus innerhalb weniger Tage. Und durfte die Sachen nach meinen eigenen Wünschen aussuchen.
     
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  12. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    ja die Zusage - nur gewartet bis ich die Sachen in meinem Büro hatte- :(
    Nur in Pension wollen sie einen gleich schicken, wenn man 1/2 Jahr krank ist....
     
  13. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Oh...ich habe die Tastatur/Maus selber gekauft und mir den Bürostuhl in einem Fachgeschäft, welches mir nahegelgt wurde, nach Probe sitzen bestellt, der kam nach 2 Wochen. So unproblematisch kann es auch laufen.

    Und in Pension wurde/wird da sooo schnell auch niemand verabschiedet.
     
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  14. kaktusnova

    kaktusnova Registrierter Benutzer

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    Danke für eure Antworten! Ich bin leider noch nicht soweit, dass ich meinen Arbeitsplatz mit Stühlen, Tischen usw ausstatten kann. Dazu müsste ich erst mal einen "leidensgerechten" Arbeitsplatz haben.:bluecry:
    Die Teilhabe am Arbeitsleben habe ich beantragt, um Hilfe bei der Jobsuche zu bekommen. Meinen alten Beruf kann ich auf Grund meines Bechterews leider nicht mehr ausüben, da ich nicht mehr lange stehen kann. Die Maßnahme, die ich über die Rentenversicherung bekommen habe, war aber das Allerletzte und hat rein gar nichts gebracht. Im Gegenteil!:ketten:
    Ich könnte euch stundenlang erzählen, was ich während dieser Zeit in einem Berufsförderungszentrum erlebt habe....aber ich will euch damit nicht nerven. Es würde mir ohnehin kaum einer glauben, wie chaotisch und idiotisch der Ablauf dort war. Auf derartige Maßnahmen kann ich in Zukunft verzichten! Nachdem dieser Mist von der Rentenversicherung vorzeitig beendet wurde, weil ich"zu krank" sei, muss ich mich nun alleine auf Jobsuche begeben. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn ich nicht so viele Einschränkungen hätte. Soviel dazu....
    War einer von euch mal in einem bfz? Ich kann das keinem empfehlen!!!
    Viele Grüße!
     
  15. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    ja Heike 68 - da gibt es wohl in den alten- und neuen Bundesländer immer noch große Unterschiede :( ...


    Kaktusnova - ich kann mit dir mitfühlen...
    Meine Tochter hat áuch einen Weg hinter sich.... Ihre Reha vor Rente musste sie in einer Klinik für Suchtkranke machen... Sie musste sogar einmal die Woche pusten.
    Das habe ich hier auch schon berichtet- ich habe da einen Aufstand gemacht- und denen erklärt, dass ich mich weiter melde, wenn sie nochmal pusten muss.
    Sie ist hier , damit geschaut wird, ob sie noch arbeitsfähig ist oder nicht- sie hat weder ein Drogen- noch ein Alkoholproblem.
    Meine Tochter war da auch viel krank - auch später in der beruflichen Reha.
    Selbst da konnten die meiner Tochter keinen adäquaten Job als Praktikum vermitteln.
    Ich war fast bei jedem gespräch mit bei - auch da beim Abschlussgespräch- es war auch Jemand von der DRV da. Ich habe dem nur gesagt, wenn für meine Tochter der Rente nciht entsprochen wird- ist mein nächster Gang zum Peditionsausschuss des LAndtages - dann müssen die gucken, ob es Arbeit für meine Tochter gibt- den das Jobcenter hat sie ausgegliedert wegen NICHTvermittelbar ( Gutachen < 3 Std.)...
    Sie bekam befristet für 3 Jahre ihre Rente......

    ... Ich verstehe es, dass du dich da nicht wohl gefühlt hast ....

    Aufgrund , dass das Wort ALLES so auf Unbehagen stößt entfern ich es aus all meinen Beiträgen


    LG
     
    #15 24. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2017
  16. aischa

    aischa Guest

    eine reha in einer suchtklinik.......wenn es keine suchtproblematik gibt/gab! Wieso hast du denn das nicht verhindert??

    meine freundin wurde in einem BFZ umgeschult........und sie ist ganz sicher .......nicht ALLES
     
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  17. kaktusnova

    kaktusnova Registrierter Benutzer

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    Hallo!
    Silberpfeil hat Recht! In einem bfz trifft man auf ein sehr gemischtes "Publikum". Es ist wirklich ALLES verteten! Sicher gibt es da noch regionale Unterschiede.
    Nur wer wirklich einmal selbst in so einer Einrichtung war der weiß, wie es da abläuft!
    Eine Umschulung ist auch etwas anderes als eine Billigmaßnahme, aischa! Und leider bietet die RV solche Schrott- Maßnahmen nicht nur Leuten mit Suchtproblemen oder schweren psychischen Problemen an, sondern auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Dann kommt es zu solchen Situationen, wie sie die Tochter von Silberpfeil erlebt hat.
    Man wird mit allen Anderen in einen Topf geworfen, durchgeschüttelt und wenn am Ende nichts Vernünftiges dabei raus kommt, ist es auch egal. Hauptsache die Leute sind mal eine Weile weg von der Arbeitslosen- Statistik!!! Viele Grüße!
     
  18. kukana

    kukana Moderatorin

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    Unter den Begriff "alles" fällt dann ja jeder der da ist, auch der/die sich darüber mokiert.
    Man sollte generell immer so mit und von Menschen reden, wie man selbst auch angesprochen werden möchte.
     
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  19. aischa

    aischa Guest

    Danke kukana!:)
     
  20. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Warum ist das schlimm wenn Alles im Berufsförderungszentrum vertreten ist ? Was stört dich daran und was bitte ist daran schlimm?

    Niemand muss in eine Reha/Rehabilitationsklinik für Suchterkrankte, wenn derjenige nicht Suchtkrank ist! Warum also kam deine Tochter da hin ?

    Eine Beantragung für eine Reha für Suchtkranke verläuft etwas anders als für andere Erkrankungen und das weiss ich zu gut, nein ich selber bin nicht Suchtkrank habe aber sehr intensiv damit zu tun aus diversen Gründen, die ich hier aber nicht öffentlich mache. Es muss doch einen Grund gegeben haben, warum bei deiner Tochter gerade so eine Reha beantragt oder befürwortet wurde!? Der Weg zu so einer Reha/Therapie ist nämlich sehr langwierig und "steinig"!
     
    #20 24. Oktober 2017
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2017
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