Hobbies
Hallo,
das finde ich eine schöne Frage, denn da kann man sich bestimmt auch noch anregen lassen durch die Antworten.
Ich habe viele Interessen, Gott sei Dank.
Leider erwäge ich ernsthaft, mich von einem meiner liebsten zu trennen, da es mehr und mehr zur Last wird. Das ist der Garten.
Aber wir haben unendlich viele schöne schöne Parks, die letztlich im Wald enden. Da laufe oder fahre ich gern mit dem Fahrrad durch.
Dann beschäftige ich mich gern mit Familienforschung. Das ist ein herrliches Hobby ohne Zeitdruck, das man auch gut "portionieren" kann. Durch die Zeit, die man grad beforscht, lernt man viel auch über dieselbe, kommt zu neuen Themen, die auch wieder spannend sind.
Medizin und Wissenschaften waren Beruf und sind Hobby zugleich. Besonders interessieren mich die Grenzen zur Kunst und Philosophie.
Gerade gestern haben sich die beiden letztgenannten Hobbies überschnitten und ich bin auf Moses ben Maimon/ Moses Maimonides gestoßen, ein grandioser Vordenker der Toleranz und Psychosomatik. Der lebte um 1150.
Fotografieren tu ich auch gern, wenn es mein Zustand zulässt. Fürs Kamera-schleppen habe ich eine recht praktikable Lösung: Der Fahrradkorb. Ich habe eine kleine EOS (300), die ist noch sehr sehr leicht gebaut. Nur die Objektive sind leider sehr schwer.
Meine Freunde sind mir sehr wichtig und selbst wenn es mir nicht gut geht, versuche ich, sie nicht zu vernachlässigen.
Andere Kulturen ziehen mich magisch an, deswegen habe ich auch ein bunt gemischtes Völkchen um mich herum versammelt, von schwedisch über indonesisch zu persisch und hawaiianisch. Besonders reizt mich fremde Küche, leider durch die Darmprobs auch nur noch begrenzt test- und nachkochbar.
Ich gehe gern zu Kulturveranstaltungen, so es mein Zustand zulässt, also z.B. zu indischen Tanz im ethnologischen Museum oder zu Ausstellungen. Lieber dorthin, wo ich Dauer und Art des Aufenthalts frei wählen kann. Kino und Ähnliches schätze ich nicht, weil ich das lange Sitzen nicht mehr durchhalte.
Ich bastle gern. Nähe aus Leder z.B. oder 3-D-Objekte. Naja, in einem früheren Leben war ich auch mal Tischlerin, aber das Arbeiten mit Holz geht wegen der schweren Maschinen kaum mehr. Schade, denn vom Bettgestell und Flurgarderobe übers Gartenhäuschen bis zum Katzenkratz- und Hängemattenparadies habe ich alles selbst gemacht. Sowas ist nur noch bedingt möglich.
Viele Grüße und hoffentlich noch viele interessante Antworten
Erato