hallo katjes und kukana,
danke, dieses Thema liegt mir schon lange auf der Seele. Aber ich weiß nicht, ob ich vielleicht nur spinne und wie ich es formulieren könnte. Nun versuche ich einmal etwas davon loszuwerden. Auch ich mache mir derzeit viel Gedanken um den Einfluss der Wechseljahre auf meine Erkrankung.
Ich habe keine Ahnung, welche meiner "zu vielen" Symptome rheumatisch sein sollen und was ich Wechseljahresbeschwerden zuordnen kann.
Hitze, Schweißausbrüche oder Fieberattacken, hatte ich bereits in der Kindheit. Auch Untertemperatur kenne ich von früher, kann aber auch genetisch bedingt sein.
Im Moment irritieren mich kurze, Fieberattacken besonders die nur heiß "gefühlten", ohne wirklichem Fieber, mit Austrocknen der Schleimhäute und der Haut, viel Durst und Abschälen der Lippen, obwohl die gemessene Temperatur gar nicht hoch ist. Manchmal ist auch nur das Gesicht rot, kocht richtig und schuppt sich ab. Die Gelenke reagieren immer mit.
Meine Regel blieb von heute auf morgen weg, ohne Schwankungen und Zwischenblutungen. Irgendwann danach bekam ich leichte Psoriasis sowie krasse Blutdruckschwankungen, mit Umfallen. Meine Gelenke, auch Rippen und Augen, manchmal auch die Muskulatur, reagieren auf die Temperaturschwankungen mit stärkeren Schmerzen, mit Muskelschwäche bzw. mit extremer Erschöpfung, auch mit leichter Inkontinenz. Meine Koordination scheint dabei gestört.
Seit einiger Zeit erlebe ich nun mit dieser Schwäche, wie auf Knopfdruck, auch heftige depressive Gefühle. Es gibt noch mehr Symptome und ich mag mir selbst schon nicht mehr glauben, wenn ich damit konfrontiert bin. Mein Arzt kann damit nichts anfangen, meint das ist halt so. Es ist schwer zu ertragen und ich hoffte bisher, dass es einfach Wechseljahresbeschwerden sind die irgendwann nach von allein aufhören.
lg Sanchen