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Was tut man nach der Diagnose Rheumatoide Arthritis?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von aha, 19. April 2009.

  1. aha

    aha Neues Mitglied

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    Hallo! Ich bin 48J und hatte vor 2 WOchen die ersten Symptome. War gleich beim Rheumatologen der das volle Programm auffahren will (Cortison, Ebetraxat). Ich hatte nur 2 Tage Schmerzen im Daumen, die zum Handgelenk wanderten und das ist mit ein paar Xefo's weg. Röntgen zeigt keine Vorschäden (ALLE Knochen wurden geröntgt). Ist das mit Kanonen auf Spatzen schießen oder rette ich meine Zukunft? Ich bin noch unter Schock und weiß keinen Rat :mad:. Bitte um Hilfe von "alten Hasen". AHA
     
  2. Seestern

    Seestern Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich bin auch neu hier und völlig überrascht wie verschieden die Ärzte doch reagieren:confused:

    Hast Du denn außer diese Schmerzen im Daumen noch andere Symptome oder Blutwerte?

    Ich frag nur mal ganz dumm, weil ich gerade am kämpfen bin, daß man mich ernst nimmt. Leider wurden bei mir keine Röntgenbilder gemacht, obwohl eindeutige Veränderungen in den Gelenken zu erkennen ist.

    Ob bei Dir mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, kann ich nicht beurteilen, denn dazu bin ich einfach noch viel zu unerfahren. Da gibt es ja eine Menge Experten die sich hier tummeln und gerne weiter helfen.:top:

    LG
    Seestern
     
  3. aha

    aha Neues Mitglied

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    na ja die Blutsenkung war sehr hoch und ein Rheumawert ebenso. Hatte aber 2x Grippe in den letzten Monaten, eine schwere Schnittverletzung (Tetanusimpfung) und an der rechten Hand eine Wunde von meinem Hund und war eigentlich der Meinung, dass deshalb eine Infektion die Entzündung der Handgelenke hervorgerufen hat. Aber er meint, ich hätte das schon ewig in mir (hatte aber nur meine Oma) und dem ersten wirklichen Schub soll man gleich heftig begegnen. Ich hab aber Angst in eine Maschinerie zu geraten, wo ich dann nicht mehr weiß, was ich eigentlich bekämpfe! Die meisten haben doch monatelang Schmerzen überall und wollen was dagegen unternehmen, oder seh ich das zu blauäugig?:rolleyes: aha
     
  4. aha

    aha Neues Mitglied

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    wogegen kämpfst du denn? dass dich der Arzt zuwenig gründlich untersucht hat? ich muss auch noch ein MRI machen, obwohl ich wirklich nicht weiß wozu und warte noch auf die weiteren Tests vom Blut, auch wenn er sich fast 100 % sicher war..... was musst du nehmen und hast du Schmerzen?
     
  5. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo aha,
    Du hast Glück, dass Du direkt ernst genommen wirst und alle notwendigen Untersuchungen eingeleitet wurden. Wenn alle Ergebnisse fertig sind, wirst Du auch wissen, womit Du es zu tun hast.
    Zu Anfang hatte ich auch keine durchgehenden Schmerzen, das kam erst nach und nach. Ohne frühzeitige Behandlung würde es mir heute deutlich schlechter gehen.

    Hab also Geduld, bis alle Ergebnisse da sind. Ohne Grund wird Dir der Doc die Medis nicht geben, es geht schließlich um Deine Zukunft und weitere Gesundheit.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  6. Seestern

    Seestern Neues Mitglied

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    Hallo aha,

    muß Heidesand recht geben.:top: Du hast wirklich Glück, daß das nicht auf die leichte Schulter genommen wird und dementsprechend untersucht wird.

    Ich selber habe seit Jahren Schubartige Beschwerden. Leider habe ich nicht auf meine Gelenkprobleme geachtet, obwohl immer etwas nicht i.O war. Zum Beispiel extremen Muskelschwund im Rückenbereich. Sollte für 1/2 Jahr Rehamaßnahmen machen, nur die 2. Schwangerschaft hat es gestoppt.
    Letztes Jahr hatte ich wahnsinnge Schmerzen in den Knien. Sie waren total rot und geschwollen. Nur ich dumme Nuß dachte es wäre ein hormonelles Problem und bin damit nicht zum Arzt. Dann hatte ich vor einigen Jahren extreme Schwierigkeiten mit den Ellenbogen. Konnte sie kaum strecken und Einkaufstaschen tragen ging gerade so mit ach und krach. Da habe ich zum erstenmal an Rheuma gedacht. Es wurde der RF abgenommen mit dem Ergebnis negativ. Na ja, danach war das Thema für mich dann auch erledigt.
    Nur seit letztem Jahr sind so allerhand Symptome hinzu gekommen. Unter anderem trockene Augen, Nase und Mund. Magen, Darm Probleme und und und. Und nun verändern sich die Finger und Zehgelenke. Tja und der Rheumarzt findet immer wieder ausreden, obwohl sämtliche Entzündungswerte ständig erhöht sind und trotz eingehender Untersuchung nicht der Grund gefunden wird.:mad:
    Die größte Hilfe war für mich bisher Herr Tillenburg ein Arzt aus Düsseldorf. Den habe ich über das Netz kennengelernt (DMF) und er hat mich ohne Ende gelots. So kam mehr ans Tageslicht als man glaubt.

    Tja, nur leider stecke ich fest. Ich hoffe jetzt doch die Cortisonstosstherapie findet statt und dann sehen was passiert. Ein Orthopäden werde ich auch noch aufsuchen. Der soll sich die Veränderungen mal anschauen und ich hoffe es wird dann auch mal geröngt.

    Also ein jahrelanger Prozess, wo der Rheumatologe meint es wäre nicht typisch für eine rheumatologische Erkrankung. Weiß ich leider auch nicht. Aber was soll den sonst dahinter stecken?

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung! Und das der Arzt ein Ergebnis für Dich parat hat.:)

    LG
    Seestern