Ich weiß nicht, was ich machen soll. Nach einer Zeit der Ungewissheit wurde 2003 chron. Polyarthritis diagnostiziert. Irgendwann war es dann gut - die Medkamente halfen. Im Februar 2006 - unser jüngstes Kind ging noch in den Kindergarten - trat ich eine Stelle als Bürokraft an auf 400,-- €-Basis. Ich dachte mir und hoffte insgeheim, dass die Stelle ein Sprungbrett sei, um Berufserfahrung zu sammeln und dann irgendwann wieder in meinem Beruf als Verwaltungsangestellte Fuß fassen zu können. Meine 400,-- € Stelle ließ und lässt sich leider nicht aufstocken. Chef und Chefin wissen über meine Erkrankung Bescheid und haben sehr großes Verständnis für mich, wenn es mir nicht gut geht, aber fehlen? "Oh, das ist aber ja wirklich traurig" Nein, ich fehle nie! Habe bisher zweimal eine Reha gehabt. "Oh, ich weiß aber nicht, ob ich Sie im vollen Umfang vertreten kann. Ich hab ja selber immer sooooo viel zu tun (Chefin und Ladeninhaberin)" Soweit die Vorgeschichte - ich hoffe, dass ich nicht keine Langeweile verströme.
Anfang 2012 hatte ich großes Glück. Ich konnte eine langfristige Krankheitsvertretung bei meinem alten AG annehmen und hoffte, dass ich vielleicht übernommen werde und meinen 400,-- € Job aufgeben könnte. Da es sich aber bis dato um ein befristetes AV handelte, konnte ich mir nicht leisten, sofort eingleisig zu fahren und habe mich 17 Monate auf zwei Jobs durchgeschlagen..... egal. Zu der Zeit hatte ich Mumm und habe gekämpft.
Leider ist dann aus der Übernahme nix geworden. Heute - nachdem ich lange-lange-lange gegrübelt habe, weiß ich, dass das persönliche Gründe gehabt haben muss. Ich habe noch Kontakt zu Kollegen, die immer wieder den Kopf schütteln, warum man mich dort nicht behalten hat. Vielleicht war es ja ein Fehler, bei einem Gespräch mit der Chefin zu erwähnen, dass ich Rheuma habe. Sie hat nämlich irgendwann mal angedeutet, dass ja damit zu rechnen sei, dass ich krankheitsbedingt ausfallen könne (und einen derart hohen Krankenstand, wie sie ihn in ihrem Fachdienst hat, kann sie sich nicht erlauben - gerade auch, weil sie selber ständig krank ist - okay: das ist eine andere Geschichte) - Ich jedenfalls war keinen einzigen Tag krank.
Also hocke ich heute noch immer auf meinem 400,-- € Job - meine Chefin hat nach einem kurzen Ausdruck des Bedauerns jubiliert, dass sie mich ja nun wieder ganz für sich alleine hat.
Warum erzähle ich das alles? Ich bin nach der Strapaze, der ich mich hingegeben habe, heute noch k.o. - schließlich habe ich auch noch eine große Familie.... Ich schreibe weiterhin Bewerbungen, habe tatsächlich auch Einladungen zu Gesprächen bekommen, anschließend kommen die Absagen. Jetzt habe ich keine Kraft, keine Lust, keine Motivation mehr. Das Arbeitslosengeld ist im Januar ausgelaufen - gestern habe ich beschlossen, dass ich keine Bewerbungen mehr schreiben werde (außer ich bekomme wieder einen Motivationsschub - oder wenn mir etwas wirklich entsprechendes ins Auge fällt).
Ich habe Schmerzen und es geht mir nicht gut - durch den Stress schludere ich mit der Medikamenteneinnahme - das ist dumm! Ich kann das aber steuern, jaaaa ... ich hab's im Griff ... ich verstehe mich manchmal selber nicht.
Was kann ich nur tun - am liebsten würde ich in Rente gehen - .... über den Gedanken schäme ich mich dann. Keine Ahnung!!!!
In meinem Hirn - ganz weit hinten - schlummert eine Idee: Ich würde mich gerne mit einem kleinen Schreibbüro/Büroorganisation selbständig machen. Aber macht das alles einen Sinn?
Heute habe ich so schlimme Schmerzen, wie schon lange nicht mehr - aber das wird schon wieder.
Es ist Spritzentag - juhuuu..
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand das hier liest und mir vielleicht einen kleinen Impuls geben mag.
Es darf auch ein "Tritt in den Hintern sein", wenn er nicht zu heftig ausfällt.
Vielen lieben Dank und ich guck' mal, an welcher Stelle ich hier hilfreich sein kann.
Schönes Wochenende
Maritim
Anfang 2012 hatte ich großes Glück. Ich konnte eine langfristige Krankheitsvertretung bei meinem alten AG annehmen und hoffte, dass ich vielleicht übernommen werde und meinen 400,-- € Job aufgeben könnte. Da es sich aber bis dato um ein befristetes AV handelte, konnte ich mir nicht leisten, sofort eingleisig zu fahren und habe mich 17 Monate auf zwei Jobs durchgeschlagen..... egal. Zu der Zeit hatte ich Mumm und habe gekämpft.
Leider ist dann aus der Übernahme nix geworden. Heute - nachdem ich lange-lange-lange gegrübelt habe, weiß ich, dass das persönliche Gründe gehabt haben muss. Ich habe noch Kontakt zu Kollegen, die immer wieder den Kopf schütteln, warum man mich dort nicht behalten hat. Vielleicht war es ja ein Fehler, bei einem Gespräch mit der Chefin zu erwähnen, dass ich Rheuma habe. Sie hat nämlich irgendwann mal angedeutet, dass ja damit zu rechnen sei, dass ich krankheitsbedingt ausfallen könne (und einen derart hohen Krankenstand, wie sie ihn in ihrem Fachdienst hat, kann sie sich nicht erlauben - gerade auch, weil sie selber ständig krank ist - okay: das ist eine andere Geschichte) - Ich jedenfalls war keinen einzigen Tag krank.
Also hocke ich heute noch immer auf meinem 400,-- € Job - meine Chefin hat nach einem kurzen Ausdruck des Bedauerns jubiliert, dass sie mich ja nun wieder ganz für sich alleine hat.
Warum erzähle ich das alles? Ich bin nach der Strapaze, der ich mich hingegeben habe, heute noch k.o. - schließlich habe ich auch noch eine große Familie.... Ich schreibe weiterhin Bewerbungen, habe tatsächlich auch Einladungen zu Gesprächen bekommen, anschließend kommen die Absagen. Jetzt habe ich keine Kraft, keine Lust, keine Motivation mehr. Das Arbeitslosengeld ist im Januar ausgelaufen - gestern habe ich beschlossen, dass ich keine Bewerbungen mehr schreiben werde (außer ich bekomme wieder einen Motivationsschub - oder wenn mir etwas wirklich entsprechendes ins Auge fällt).
Ich habe Schmerzen und es geht mir nicht gut - durch den Stress schludere ich mit der Medikamenteneinnahme - das ist dumm! Ich kann das aber steuern, jaaaa ... ich hab's im Griff ... ich verstehe mich manchmal selber nicht.
Was kann ich nur tun - am liebsten würde ich in Rente gehen - .... über den Gedanken schäme ich mich dann. Keine Ahnung!!!!
In meinem Hirn - ganz weit hinten - schlummert eine Idee: Ich würde mich gerne mit einem kleinen Schreibbüro/Büroorganisation selbständig machen. Aber macht das alles einen Sinn?
Heute habe ich so schlimme Schmerzen, wie schon lange nicht mehr - aber das wird schon wieder.
Es ist Spritzentag - juhuuu..
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand das hier liest und mir vielleicht einen kleinen Impuls geben mag.
Es darf auch ein "Tritt in den Hintern sein", wenn er nicht zu heftig ausfällt.
Vielen lieben Dank und ich guck' mal, an welcher Stelle ich hier hilfreich sein kann.
Schönes Wochenende
Maritim
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) - du warst schon wiederholt zur Reha und hast dich bei der Arbeit durchgebissen - vielleicht versuchst du es mit einem Rentenantrag? Dann hättest du die Ruhe, über alles nachzudenken.