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Was tun?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Steffi80, 5. April 2011.

  1. Steffi80

    Steffi80 Ich bin Ich

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    Hallo,

    hoffe das ich hier jetzt richtig bin.

    Also ich habe folgendes Problem.

    Ich habe letztes Jahr im Sep eine Op an meiner rechten Hand gehabt. Leider ist die Funktion nicht mehr so wie früher. D.h. kann mit einem Stift nicht mehr lange schreiben und das schreiben am Computer geht leider auch nicht mehr so.

    Das Problem besteht jetzt darin, dass ich dieses Jahr wieder arbeiten gehen müsste. Bin zur Zeit noch in Elternzeit. Ich habe vor meiner Schwangerschaft im Büro gearbeitet und natürlich hauptsächlich am Computer gearbeitet oder mit der Hand geschrieben.

    Nächstes Jahr steht dann noch eine Op an der anderen Hand an. Ich beführchte dass die Einschränkung an der anderen Hand dann nicht weniger sein wird. Heißt im Klartext, kann dann meinen Beruf nicht mehr ausüben.

    Was mache ich dann???

    Mir wurde was davon gesagt, Frührente oder Erwerbsunfähigkeitsrente? Ich weiß es nicht?

    Habe aber aufgrund meines Rheumas wenn es hoch kommt die letzten 5 Jahre 3 Krankenscheine diesbezüglich gehabt. Habe ja zum Glück nicht so starke Schmerzen. Habe ich dadurch überhaupt eine Chance auf irgendwas?

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

    LG Steffi
     
  2. Steffi80

    Steffi80 Ich bin Ich

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    Hab noch vergessen.

    Kriege 2 x die Woche Krankengynastik und 1 x die Woche Ergotherapie, welche ich auch benötige. Da dadurch meine Beweglichkeit in den Knoch erhalten bleibt und ich mich sonst nicht mehr bewegen könnte.

    Habe auch vor Jahren einen GdB von 30 % bekommen. Sollte ich da vielleicht erstmal einen Verschlechterungsantrag oder neuen stellen? (bestimmt schon 4 Jahre alt)

    Habe aber meinen letzten KH-Aufenthalt 2002 wegen meines Rheumas gehabt.

    Danke nochmal

    LG Steffi
     
  3. Steffi80

    Steffi80 Ich bin Ich

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    Ich nochmal!

    Hab natürlich noch was vergessen ("Gedächtnis wie ein Sieb" kommt noch zu meinen Problemen hinzu :rolleyes:)

    Ich glaube ich habe nicht ganz so geschrieben was ich überhaupt will.

    Also möchte natürlich noch weiter arbeiten gehen. Möchte aber eine Möglichkeit oder Hilfe haben, wenn ich in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

    Habe leider keinerlei Vorstellung was machbar wäre?

    Wäre schön wenn hier ein paar was dazu zusagen haben.

    Nochmals Danke, hoffe habe nichts mehr vergessen. :confused:

    LG Steffi
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo steffi,

    kann mir vorstellen, das du dir erntshafte sorgen machst!

    prinzipiell gilt: reha vor rente!

    also, wird in einer reha geschaut was geht, was nicht-wieviel std. du noch arbeiten kannst, leicht, mittel oder schwer.

    dann gibt es verschiedene möglichkeiten, einer widereingliederung, sowie hilfsmittel um die arbeit zu erleichtern (auch am pc!)

    die frage einer umschulung steht auch.

    das alles wird gemeinsam mit dem leistungsträger und dir besprochen werden. wenn nichts mehr geht, wird ggf. die empfehlung einer eu rente ausgesprochen, das halte ich aber erstein mal für (noch)unwarscheinlich, da du sicher andere tätigkeiten ausüben könntest.

    es spielt dabei keine rolle ob es dann gerade am arbeitsmarkt einen job gibt oder nicht.

    auch ist unerheblich ob du 1,2 oder 5x krank darauf warst. entscheidend sind die einschrenkungen.

    der gdb hat mit einer berentung nichts zu tun. der gdb legt fest, welche behinderungen du hast und was dich zur teilhabe am leben "behindert" und das wird in % ausgedrückt.aber auch hier gilt nicht: addieren verschiedener behinderungen in %, sondern wie wirkt sich die behinderung aus.

    bei einer anstehenden op, wird die entscheidung eines gdb ausgesetzt auf eine wartezeit von 6 monaten nach op, um zu sehen wie ist der verlauf, die genesung, der stand der beeinträchtigung(en). die erhöhung des gdb oder aber auch die "gleichstellungsbeantragung" macht oft sinn, bei bestehendem verdacht einer drohenden kündigung.

    ich empfehle dir, lass dich beim landesamt (integrationsamt) beraten -hier beim zuständigen integrationsfachdienst-um zu wissen welche tätgkeit(en)machbar wären, welche unterstützung deiner firma gegeben werden könnten usw.
    meist holt man hier alle an eine tisch (betriebsrat, sbv, firmenleitung, betriebsarzt) um eine einvernehmliche lösung zu finden.

    oder aber, wenn du diese möglichkeit nicht hast, ggf. bei der arge/afa-bereich schwerbehinderung anfragen und um unterstützung bitten.

    ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben und drück meine däumchen für die anstehende op!

    liebe grüsse sauri
     
  5. Steffi80

    Steffi80 Ich bin Ich

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    Hallo Saurier,

    danke für deine Antwort. Du hast mir zumindest schonmal mehr Verständnis in die Sache gebracht.

    Mein Problem mit meinem Arbeitgeber (oder ehemaligen) ist, dass er in meiner Schwangerschaft Insolvenz angemeldet hat. Demnach muss mich mir dann jetzt einen neuen Job suchen. Wer stellt aber jemanden ein, wenn ich sage: tut mir leid nach 10 Fingersystem kann ich nicht mehr schreiben und per Stift ist auch schlecht geworden. Ich denke das wird niemand tun.

    Aber wofür habe ich dann diesen Beruf erlernt? Habe gedacht, wenn ich meinen Beruf dann nicht mehr ausüben kann, dass dann da etwas gemacht werden kann.

    An Umschulung hatte ich ehrlich gesagt noch garnicht gedacht. Hatte mir wohl gedacht, egal geste halt putzen (wie man so schön sagt) oder was anderes. Will aber meinen Beruf halt auch nicht umsonst gelernt haben.

    LG Steffi
     
  6. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo steffi,

    das mit der insolvenz ist natürlich echt mist und nun gehörst du ins arbeitsamt.
    mit deinem grad der behinderung wende dich an den bereich schwerbehinderung und frage nach wie dir geholfen werden kann. dann wäre auch eine "rehaabteiung" fürdich zuständig!

    versuche nach der nächsten op sofort in eine reha oder ahb zu kommen. dort gibt es auch sozialberatung mit denen du sofort kontakt aufnehmen solltest und musst um deine sorgen zu dokumentiern.

    oft wird bereits von dort deine kk oder bg informiert und im rehabericht anschliessend das auch dokumentiert.

    es gibt wirklich auch für schreibkräfte(weiss nicht genau was du gelernt hast) sehr gute hilfsmittel, über bestimmte hilfmitttel zur lagerung der hände, arme bis hin zu sprachprogrammen die du benutzen kannst um texte schnell schreiben zu können.

    also, geh eventuell auch zum vdk oder sovk, dort kann man dir auch helfen und dich beraten. musst allerdings mitglied werden. aber: es lohnt sich!

    wenn nicht schreib mir ne pn, dann helf ich dir noch weiter!

    lg sauri:)
     
  7. Steffi80

    Steffi80 Ich bin Ich

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    Hallo Sauri,

    das habe ich mir auch vorgenommen, nach meiner Op dann in die Reha zugehen, hoffe das geht dann so einfach (Da kann ich mir dann, wenn es soweit ist sorgendrum machen)

    Zum Arbeitsamt wollte ich eigentlich nicht, habe nur schlechte Erfahrungen, bei einem Monat Arbeitslosigkeit gemacht. :mad:

    Mit den Hilfsmitteln wäre eine gute Idee. Die muss ich dann selbst zahlen? Weißt du das zufällig? Habe übrigens beim Rechtsanwalt gelernt und gerbeitet, war also meisten Tippse (wie man so schön sagt :rolleyes:)

    LG Steffi