Hallo und herzlich Willkommen. Auch ich steh nun davor; MTX im Januar, dieses Jahr nicht mehr, weil die Praxis demnächst Urlaub macht und mein Rheumatologe auf die Therapie ein Auge drauf haben möchte. Derzeit nehm ich Predenisolon 20 mg, was ich wöchentlich bist 5 mg runter dosieren muss und Arcoxia 90.
Als diese PsA anfing kam ich noch sehr gut ohne Medis aus, aber so schleichend kamen diese Schmerzen in den Hüften, ISG, wieder mal Achillessehnen und Fersen etc.. Dazu diese Morgensteifigkeit von manchmal sogar 2-4 Stunden. Dann war um 3.00 die Nacht rum, konnte nicht mehr liegen bzw. wusste nicht wie. Wenn ich in Bewegung kam, wurde aber alles gut aushaltbar. Ich bekam wegen Unverträglichkeit auf Diclofenac daraufhin Arcoxia 90 verschrieben, was gut half bzw. hilft. Dann kamen 2 eklige Schmerzattacken (ISG, Hüft-/Beckensehnen), mein HA spritzte mir beide male Sympal mit Dexamethason...was eine super Wirkung hatte.
Bei mir sind die Enthesetiden vorherrschend. Inzwischen gesellte sich eine Daktylitis am Mittelfinger der rechten Hand dazu, was meinen Rheumatologen nun auch aufgrund auf dieses gute Ansprechen der beiden Sympal/Dexamethasonspritzen dazu veranlasste mir Cortison zu verordnen und im Januar mit der Basistherapie zu beginnen.
Ich hab mich mit Händen und Füßen am Anfang gegen Cortison gewehrt, wenngleich ich jetzt auch nicht 100%ig schmerzfrei bin.....ich komm morgens wieder recht flüssig in die Gänge und auch abends nach meiner Sofapause (hab einen langen Tag mit Job und Stallarbeit) kann ich problemlos aufstehen ohne erst rumzukrauchen wie meine Uroma. Zusammen mit dem Arcoxia gehts aber dann ganz gut. Bei der Stallarbeit verstärken sich leider die Schmerzen, geben aber nach kurzer Pause wieder halbwegs Ruhe. Was ich sagen will.....man muss es scheinbar am eigenen Leib spüren, wie blöde es ist mit diesen Entzündungen und wie sehr sie einen stören und behindern. Also kann ich dem Cortison noch etwas positives abgewinnen, wenn es jetzt auch nicht so der Knaller ist. Ich werde mich nun auch nicht gegen das MTX wehren, weil ich wirklich Angst habe, dass irgendwann das Kind in den Brunnen gefallen ist und ich gar nicht mehr viel gegen diese PsA ausrichten kann. AUCH wenn ich hier lesen, was für unangenehme Nebenwirkungen das haben kann. Wohlgemerkt kann, muss ja gar nicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Versuche es, das ist es ganz sicher wert
Grüßle vom Lumpi