Huhu Puffelhexe,
hier kommen die versprochenen Anregungen...
Eine Übung, die ich immer mal zwischendurch mache:
Anspannen-Entspannen
Setzen Sie sich bequem hin. Die Übung beginnt bei den Armen. Machen Sie mit beiden Händen eine Faust, und spannen Sie Arme und Fäuste sehr kräftig, fast maximal, an. Halten Sie diese Spannung etwa 10 bis 20 Sekunden. Dies sollte anstrengend, aber nicht schmerzhaft sein! Anschließend öffnen Sie die Fäuste, lassen die Hände locker in den Schoß fallen. Spüren Sie, wie angenehm das ist? Atmen Sie tief ein, und lassen Sie genussvoll die ganze Luft aus sich heraus. Wiederholen Sie das tiefe Einatmen noch einmal. Das war es schon!
Aus: www.weiss.de
Bei mir ist das Atmen oft wichtig - das Zwerchfell verkampft gerne bei Schmerzen - daher hier noch eine Atemübung:
Auf den Atem konzentrieren:
Nimm eine gelöste Haltung ein. Lehne den Kopf an oder halte ihn mit Minimalkraft aufrecht. Löse die Gesichtsmuskeln, indem du den Unterkiefer, die Mundwinkel und die Augen-Stirn-Partie hängen lässt.
Schultern und Arme sind entspannt und die Hände ruhen auf deinem Schoß. Die Knie kippen seitlich etwas weg – ebenso die Fußspitzen. Die Augen können je nach Wunsch offen oder geschlossen sein.
Konzentriere dich nun auf deinen Atem.
Sprich in Gedanken beim Einatmen das Wort „ganz“ und beim Ausatmen das Wort „ruhig“ – also im Atemrhythmus die Worte „ganz ruhig“. Das Wort „ruhig“ sollte beim Ausatmen Silbe für Silbe gedacht werden – also: „ru-hig“. Das macht schon einmal das Ausatmen langsamer und ruhiger.
Sprich (gedanklich) in einem ruhigen und freundlichen, sanften Tonfall. Der Ton macht die Musik.
Nun sprich ein wenig langsamer, dann noch langsamer usw. - achte dabei darauf, dass weiterhin das Einatmen mit „ganz“ einhergeht und das Ausatmen mit „ruuu-hig“. Diese Koppelung ist ganz wichtig. Haben sich zunächst unsere Worte an den Atemrhythmus angepasst, so passt sich jetzt der Atem an unseren Sprechrhythmus an.
Und mit dem immer langsamer werdenden Sprechrhythmus wird der Atem und damit wiederum unser gesamter Körper ruhiger und ruhiger. Sollte der Atem nicht mitgehen, so musst du wieder ankoppeln und es erneut versuchen – diesmal etwas behutsamer...
Genieße die Entspannung!
(Leicht verändert nach: Ulf Werner: Alarmsignal Schmerz, Kreuz Verlag, S. 170 ff)
3 gute Atemübungen (auch für den Alltag) findest du hier:
http://www.zeitblueten.com/news/2839/atemuebungen/
Natürlich nimmt Entspannungstraining (und Atemtraining) nicht die Schmerzen - es lässt sie aber besser ertragen - zumindest nach meiner Erfahrung.
Alles Gute und wenn du weitere Ideen haben willst, krame ich nochmal in meinen Dateien.
Herzliche Grüße von anurju
