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Was hilft bei Ebetrexatnebenwirkungen

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Bengerl, 28. Oktober 2008.

  1. Bengerl

    Bengerl Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben, ich lese schon seit einiger Zeit hier im Forum, dies ist jedoch mein erster Eintrag bzw. mein erster Hilferuf. Mein Mann hat seit ca. einem dreivierteljahr die Diagnose Psoriasis-Arthritis. Hat begonnen in den Schultern und ist momentan extrem bei den Knien, so daß er zeitweise nicht mehr gehen kann. Hat nun etliche Zeit versucht mit Aprednislon, Mexalen und Pantoloc über die Runden zu kommen. :sniff: Hat leider nicht sehr gut funktioniert. Seit letzter Woche haben wir angefangen, Ebetrexat 15mg zu spritzen. Unser Arzt ist glaube ich auf diesem Gebiet nicht sehr bewandert, da bis heute noch keine Blutabnahme gemacht wurde. Bei der ersten Spritze hatte mein Mann nur die Nebenwirkungen einer angehenden Grippe mit grober Übelkeit. Nach der zweiten Spritze aber hat er auch leichtes Bruststechen. Hatte jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht? Kann dies wirklich eine Nebenwirkung des Mittels sein?? Hatte jemand von euch auch so ein unrundes Gefühl und eine leichtere Reizbarkeit?? Wir haben vier kleine Kinder (12, 8, 7 und 5 Jahre) und ich bin den ganzen Tag arbeiten. Was kann ihm helfen, damit er an solchen Tagen das Familienleben (Haushalt, Kinder, Schulaufgaben usw.) und den Alltag leichter bewältigen kann. Was ihn auch wahnsinnig belastet, ist, daß er seit 10 Monaten in Krankenstand ist und auch nicht weiß wie es weitergeht. Momentan schlagen halt keine Medikamente richtig an und psychisch schmeißt es ihn auch immer wieder ganz grob. Bitte gebt uns einen Sonnenstrahl.


    Danke schon mal im voraus.

    LG Bengerl
     
  2. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Ja hallo Bengerl,herzlich willkommen bei RO:a_smil08:Wo um Himmels Willen ist dein Mann denn in Behandlung?Sowas gehört in die Hände eines internistischen Rheumatologen.Wieso wurde bisher noch keine Blutabnahme gemacht?Unter MTX ist es ganz wichtig regelmässig das Blutbild zu kontrollieren und überhaupt wird das gemacht BEVOR mit MTX begonnen wird.Das die Beschwerden vom MTX kommen kann ich mir net so recht vorstellen-steht auch nix davon im Beipackzettel-hab gerade geguckt.Gegen Nebenwirkungen kann Folsäure helfen,das wird 24-48 Stunden nach dem MTX genommen.Auf alle Fälle gehört die Sache wegen dem Bruststechen mal angeschaut.Schau mal hier http://www.rheuma-online.at/rol/aerzteliste.html das ist eine Liste von Rheumatologen,vielleicht ist einer für euch dabei.Sucht euch unbedingt einen anderen Arzt wenn ihr das Gefühl habt eurer ist da nicht so bewandert:uhoh:
     
  3. Lilly

    Lilly offline

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    hallo Bengerl,

    und herzlich willkommen im forum! :)

    die kontrollen (blutabnehme) sollte zu beginn der therapie im abstand von 2 wochen erfolgen.
    nach ca. 3 monaten kann der intervall auf 4 wochen verlängert werden.

    gegen die übelkeit kann er paspertin- tropfen versuchen (oder auch zäpfchen, falls ihm so arg über ist, dass er erbricht- am besten schon vor der injektion- so stellt sich die übelkeit garnicht erst ein).

    mtx kann auch die lunge schädigen. falls das stechen in der brust weiter besteht, sollte dein mann unbedingt den arzt aufsuchen!

    mtx bleibt ca. 48 stunden im körper. nach dieser zeit sollte es deinem mann erheblich besser gehen.

    mtx kann eine menge nebenwirkungen haben.
    hier kannst du die häufigsten zu diesem medikament nachlesen:

    Was sind die häufigsten Nebenwirkungen von Lantarel?

    und hier weitere antworten auf fragen zu mtx (= lantarel= ebetrexat- in österreich):

    Methotrexat (z.B. Lantarel)

    in jedem fall würde ich deinem mann vorschlagen, zu einem arzt zu wechseln, der mit der therapie von entzündl. rheumatischen erkrankungen vertraut ist!- dies wäre ein internistischer rheumatologe (arzt für innere medizin- zusatzausbildung- rheumatologie)

    ich wünsche euch alles gute! :)
     
  4. jezebel

    jezebel Neues Mitglied

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    Hallo Bengerl,

    Also wenn Dein Hausarzt Ebetrexat in Spritzenform verschreibt ohne Blutabnahme, dann ist das... Unverantwortlich.
    Manchmal krieg' ich so eine Wut auf Ärzte!

    Und dann gleich 15 mg!

    Normalerweise beginnt man das oral und einschleichend!

    Bist Du in Österreich? Wegen Ebetrexat und Mexalen meine ich.

    Bitte schicke Deinen Mann zu einem richtigen Rheumatologen, der soll das alles abklären und dann die entsprechende Therapie festlegen.
    Was bisher gemacht worden ist erscheint mir mehr als suspekt!

    Aprednisolon als Corticosteroid ist bei Psoriasisarthritis nicht unbedingt die richtige Therapie, genausowenig wie Mexalen ein ausreichend wirksames Schmerzmittel ist. Da muß schon mindestens Novalgin oder ein NSAR wie Voltaren oder Naproxen her!
    Dafür ist Pantoloc mit Mexalen völliger Blödsinn weil nicht notwendig, da Mexalen anders als die vorhin genannten NSAR praktisch nicht auf den Magen geht. Manche Mediziner haben echt keine Ahnung von Pharmakotherapie. Schrecklich! Aber wehe wenn ein Pharmazeut seine Meinung sagt, dann heißt es gleich man soll sich nicht einmischen!

    Laß von Dir hören wenn Du willst auch direkt

    Gruß
    Jez
     
  5. Bengerl

    Bengerl Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,


    tut mir leid, daß ich mich so lange nicht gemeldet habe, jedoch hatte mein Mann einen argen Schub (war diesmal mit dem kalten Wetter Horror) und unser kleinster ist an Asthma erkrankt und war auch lange Zeit im Krankenhaus. :sniff:

    Aber jetzt gehts wieder Bergauf. Mittlerweile gehts Manfred wieder besser und die Nebenwirkungen von Ebetrexat sind besser geworden. Das Mittel wurde übrigens direkt von der Rheumatologie in Klagenfurt verschrieben. Und ich muss sagen, dass es bis auf die Schübe die monatlich kommen, die andere Zeit ziemlich schmerzfrei ist. Von Mexalen sind wir jetzt auf Profenid umgestiegen und auch die helfen gut.

    Jetzt ist es halt das Wetter und die Kälte die ihm zu schaffen macht, aber er hat jetzt selbst gemerkt, warum man zu den Kindern sagt, zieh dich warm an. Bei diesen Temperaturen (wir in Kärnten sind ja zugeschneit) hilft nur eine Leggins unter der Hose und wenn er draussen was machen will hat er mittlerweile eine Skihose an.

    Bluttests wurden mittlerweile auch gemacht, sehen ganz gut aus. Nächste Woche ists wieder so weit.


    Die Verzweiflung ist momentan geschwunden und die Hoffnung keimt wieder auf, dass der derzeitige Schmerzarme zustand bleibt. Jetzt ist halt die Pension zu beantragen und das wird die nächste Rennerei. Ich hoffe nur, daß es nach 11 Monaten Krankenstand nicht zuviel Aufstand und gelaufe gibt.

    Danke für eure lieben Tipps und Antworten.

    Hoffe es geht euch allen gut.

    LG Bengerl