Was erwartet mich in der Rheumatologie?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Kate-Jenni, 26. Oktober 2016.

  1. Kate-Jenni

    Kate-Jenni Neues Mitglied

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    [FONT=&amp]Hallo[/FONT]

    [FONT=&amp]Ich habe eine Frage bezüglich Rheumatologie.[/FONT]
    [FONT=&amp]Ich hatte vor zwanzig Jahren einen Autounfall. Seit diesem Unfall hat sich mein rechter Schulterkopf immer nach vorne verschoben. Ich habe immer Schmerzen und meine Schulter steht schief gegenüber links. Hausärzte könnten mir bis jetzt nie helfen. [/FONT]
    [FONT=&amp]Wegen meinem harten Job (Metall-Montage) hatte ich in der letzten Zeit sehr starke Schmerzen.[/FONT]
    [FONT=&amp]Diesmal hat mich mein Hausarzt zur Ultraschall geschickt. Sie konnten dort an der Schulter keine Verschiebung feststellen. Aber sie haben eine Verkalkung / Entzündung festgestellt.[/FONT]
    [FONT=&amp]Nun hat mich mein Hausarzt zur Rheumatologie angemeldet. Um zu erfahren, was der Grund für die Verkalkung / Entzündung ist.[/FONT]

    [FONT=&amp]Ich möchte nun wissen, was für eine Behandlung mich bei der Rheumatologie erwartet.[/FONT]
    [FONT=&amp]Irgendwo habe ich gelesen, dass bei den Patienten Flüssigkeit abgezogen wird.[/FONT]
    [FONT=&amp]Ist das nicht gefährlich? und Werden diese Untersuchungen für eine Heilung gemacht? [/FONT]:confused::confused:
    [FONT=&amp]Ich bin 49 Jahre alt und weiblich.

    [/FONT]
     
    #1 26. Oktober 2016
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2016
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Mit dem 'Flüssigkeit abziehen' ist vermutlich die Punktion gemeint. Das wird nur gemacht, wenn man einen größeren Erguß im Gelenk hat.
    Standardmäßig wird Blut abgenommen, wahrscheinlich musst du einen Fragebogen ausfüllen und evtl. wird geröntgt. Der Rheumatologe überprüft noch die Beweglichkeit der Gelenke und dann wars das eigentlich schon.
    Je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen gehts dann weiter mit z.B. Medikamenten, Physiotherapie etc.
     
  3. merre

    merre Registrierter Benutzer

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    Diagnose

    Hi, hört sich an wie eine Kalkschulter.(Impengimentsyndrom), heißt Tendinosis Calcarea.
    Bei Frauen häufiger als bei Männern, so unterhalb der 50 gehäuft...Deine Vorgeschichte Unfall und schwere Arbeit passen in die Diagnose rein.
    Betroffen ist die Schultersehne, bei der lagert sich in der Krankheitsentwicklung Kalk ab, sie schwillt an und drückt auf Schleimbeutel und gegen die anderen Sehnen unter dem Schulterdach, das löst Reizungen und die sind schmerzhaft. Entzündungen können entstehen. Oft im Bereich der Rotattorenmanschette (RM-Syndrom).

    Untersuchungstechnisch wäre Röntgen oder besser ein MRT angeraten.

    Oft wird der abgelagerte Kalk durch Resorption aufgelöst, Medikamente können das beschleunigen (Matrixtherapie).
    Favorisieren würde ich eine Stoßwellentherapie.
    Medikamentös helfen NSAR oder Schmerz-Injektionen in den betroffenen Bereich.
    Physiotherapie ist wichtig. Man kann eine Schulterorthese tragen (Schiene).
    Auch eine OP ist möglich , minimalinversiv als Arthroskopie...

    Ja soweit erstmal, wäre in dieser Ausgangslage keine Rheuma...
    wenn Frage n hast, schickst ne PN
    !! gute Besserung "merre"

    Ach ja Fragen hätt ich:
    -wenn Du stehst und Jemand Deine am Körper nach unten anliegenden ausgestreckten Arme von außen festhält und Du versuchst die nach aussen zu drücken "tut das weh?"
    -wenn Du Deine Arme hinter den Nacken legst (Überkopfgriff) , "geht das ohne Probleme?"
    -wenn Du Deine Arme in U-Haltung hälst, in Schulterhöhe, "kann man die am Ellenbogen ohne Schmerzen nach hinten drücken?"

    ja Das noch...
     
    #3 27. Oktober 2016
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2016
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Merre, was bist du schlau :top:. Hab ich direkt wieder was dazugelernt.
     
  5. Iti

    Iti Aktives Mitglied

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    Hallo Kate-Jenni
    Die Schulter ist ein kompliziertes Gelenk. Es gibt in dem Bereich viele Erkrankungen und darum wirst du ja einen Facharzt aufsuchen der dich untersuchen wird.
    Habe ebenso wie Merre an eine Kalkschulter gedacht.
    Bin im vergangenen Jahr daran operiert worden nachdem KG, Medikamente und die Stosswellentherapie keinen Erfolg hatten.
    Bei den meisten Patienten ist eine konserative Therapie wirksam und eine OP ist nur selten erforderlich.
    An Diagnostik sind bei mir mehrmals (in Abständen) Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen gemacht worden. Der Kalkherd war bei beiden Untersuchungen sehr deutlich zu sehen und auszumessen. Laut meinen Ärzten (Orthopäde und Chirurg) war ein MRT nicht erforderlich.

    Wünsche dir alles Gute und mache dir nicht schon vorher zu viele Gedanken.
    iti
     
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