Wäre wirklich toll wenn du mal mehr erzählen würdest, z.B. was für Beschwerden du hast, warum du noch nicht behandelt wirst, etc.
ich wollte ja noch was zu den Medis erzählen.
Im Herbst fing es dann bei mir mit Gelenkbeschwerden an, vor allem die Schultern, Ellenbogen, Handgelenke und Finger schmerzten. Eine Schwellung oder Rötung hatte ich dabei nie.
Die Rheumatologin schickte mich zum Röntgen, war aber alles unauffällig.
Irgendwann saß ich dann wieder fast heulend bei ihr in der Praxis weil ich einfach nicht mehr konnte. Inzwischen war schon die kleinste Bewegung zB. im Haushalt ein Kraftakt und nach den harmlosesten Tätigkeiten wie zB. Kartoffelschälen, Schulbrote schmieren, im Topf rühren hatte ich anschließend Muskelkater!
Ich bekam eine Reha genehmigt und war vom 24.10 bis 14.11 in Bad Aibling in der Wendelsteinklinik.
Leider war das einzige, was dort an Diagnostik gemacht wurde die BE. Auch hier wieder nichts auffälliges.
Wegen der massiven Schulterprobleme machten sie einen Ultraschall, dabei stellte sich raus, dass die Bizepssehnen beidseitg entzündet sind mit echoarmer Umsäumung, weiter wurde nicht geschaut. In den Oberschenkeln fühlt es sich genau so an, da wollten sie aber nicht näher untersuchen.
Mir wurde dort nahegelegt, dauerhaft Ibuprofen zu nehmen, nicht nur bei Schmerzspitzen.
Nach 3 Tagen bekam ich einen heftigen Schub und habe es abgesetzt, wieder einmal, so ist das jedes Mal bei mir.
Ich wurde dann auf Novalgin eingestellt, was aber nicht wirklich viel brachte.
Bei der Entlassung bekam ich die Diagnose "undifferenzierte Kollagenose". Auch der Verdacht auf Dermatomyositis wurde wieder geäußert.
Die Schulter/Sehnenschmerzen wurden immer schlimmer, ich konnte kaum noch arbeiten und bin dann zum Orthopäden, der auch Rheumatologe ist.
Der war total entsetzt, dass ich nicht längst schon eine Basistherapie bekomme oder zumindest mal einen Cortisonversuch. Aber er wollte sich auch nicht in die Behandlung einmischen.
Er verschrieb mir Celebrex 200, das schlug nach drei Wochen an, endlich!
Das nahm ich bis vor zwei Wochen. Mein Urin hatte sich verändert, soll jetzt in die Nephrologie zur Abklärung.
Außerdem soll ich ja in die Muskelambulanz. Aus Angst irgendetwas zu verschleiern, habe ich es abgesetzt.
Jetzt sind die Sehnen?Muskel?schmerzen wieder da und auch alles andere. Habe eine beginnende Episkleritis gehabt , daraus hat sich eine Zyste unter der Hornhaut gebildet, zeitgleich habe ich Drehschwindelattaken bekommen, fast bis zum Erbrechen nachdem ich zuvor wochenlang latent immer leichte Ohrenschmerzen und Ohrgeräusche habe.
War beim HNO, es besteht V.a. Morbus Menier...
Bin jetzt total verunsichert wegen alldem. Soll ich wirklich mit Cortison anfangen oder es noch eine Weile mit dem Celebrex versuchen? Oder fängt man mit einer milden Basistherapie an? Habe leider keine Ahnung, Cortison klingt mir eben ganz nach Holzhammermethode und ich dachte immer, man geht da spezifischer vor, also je nachdem was für eine Kollagenose es ist bzw. welche Organbeteiligung besteht....?
Liebe Grüße,
amberlily