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warumm versteh ich das nicht

Dieses Thema im Forum "Austausch für und mit Angehörigen" wurde erstellt von christian .B, 16. Januar 2009.

  1. christian .B

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    also meine frau ist die jenige die an reuma leidet und auch deprisiv ist . wir reden oft und fil darüber aber ich komme nicht an sie herrann sie sagt nimand würde sich mit ihrer krankeit befassen und alle sagen och ja na ja rheuma das wird schon wider . ich lebe mit ihr zusammen und sehe wie sie sich fühlt und handele auch dehm entsprechend aber sie verfält immer wider in mitleid und wirft oft anderen vor das sie es akceptieren müssen das sie krank ist und ihr helfen sollen aber ich kann ihre krankheit nicht heilen oder gar wegnehmen und was die krankheid für sie bedeutet . ich bin hofentlich nicht auf dem falschen weg aber ist es nicht wichtig sich damit zu beschäftigen wie es weiter geht an statt zu fragen was diese krankheit macht ? ich kann ihr nur im altag helfen so vil wie möglich zu machen was sie nicht mer kann aber ich muß doch nicht perfeckt bescheid wissen was das ist denn schlißlich lebe ich ja gezwunngendermahßen auch da mit und muß da mit umgehen .
    wir streiten fil und sie entschuldigt sich immer mit dem satz: ach ja du bist ja das opfer etschuldige bitte.sie stellt ihre krankheit immer im mittelpunkt und alle müssen sich dafür interessieren ,aber wissen doch alle schon bescheid ! ich muß genau aufpassen was ich sage da sonst gleich wider streit in der luft liegt ,GOTT wie ich zoff hasse . bin kein mensch mit den mann streiten kann und suche oftmals die flucht. das zuhören fält mir auch schwer weiel es mir scheind immer das selbe ist was sie sagt und das macht mich selber sauer das ich sohn (ar...) bin.ich arbeite in schicht und mache im haußhalt vaßt alles alein ,wenn ich von der spätschicht komme 23.00 uhr und mein sohn zur schule muß stehe ich immer frü auf damit sie ruhe hat und außschlafen kann dann mach ich scon alles fertig damit sie nichtz mer machen brauch wegen den schmertzen danach fahre ich zur arbeit und in der zeit hilft ihr mein kleiner (8) fast. ich kümmere mich um den lütten und auch um die bank sachen ,ich versuche alles zu machen was nur irgend wie geht aber warumm verstehe ich sie nicht.im bett ist auch schon längere zeit nichtz mer fast ein jahr aber das ist auch nicht das schlimste daran sondern das gefühl alles falsch zu machen



    was meint ihr kann ich besser machen damit ich sie verstehe bzw richtig helfe?

    danke chrissi.
     
  2. Renate.Gressmann

    Renate.Gressmann Registrierter Benutzer

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    hallo ich habe PSO


    ich kann dir nur einen tipp geben

    vor ort zu einer Rheuma liga zu gehen und kontakt zu betroffenen suchen

    nicht nur übers internet


    in einer selbsthilfe Gruppe ist halt der presöhnliche kontakt und man kann sich da auch gut informieren

    ich selbst bin beim Deutschen psoriasis Bund
    und in unserer selbsthilfe Gruppe werden auch immer Ärtzte eingeladen die
    die vorträge halten usw.


    vieleicht findet ihr Freunde


    es grü ßt RENDI
     
  3. mohr1

    mohr1 Neues Mitglied

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    Hallo Christian,
    erstmal möchte ich dich hier Herzlich Willkommen heißen, du wirst hier sicher noch viele Antworten bekommen...

    Um dir Antworten zu können, schreibe doch mal bitte, wie lange deine Frau schon an Rheuma
    erkrankt ist, welche Art des Rheumas wurde denn diagnosiert,
    ist sie bei einen Rheumatologen
    in Behandlung, und geht du mit deiner Frau dorthin? Was bekommt sie an Medikamenten? Hat deine Frau Hobbies?
    Du schreibst du verstehst nicht, was verstehst du nicht?

    Ich finde es ganz toll wie du deine Frau unterstützt!
    Aber achte auch auf dich......


     
  4. Krümmel

    Krümmel Neues Mitglied

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    Hallo Christian

    Also erstmal finde ich es klasse das du immer noch hinter deiner Frau stehst.
    Ich muß dir aber auch sagen das alles so klingt als wäre deine Frau sehr verbittert!
    Dennoch bin ich der Meinung das es niemandem das recht gibt einen anderen für seine Krankheiten verantwortlich zu machen,ich beziehe mich mit dieser Aussage mal auf deinen Thread in dem du schreibst wie sie sich entschuldigt.
    Ich bin der Meinung das du ihr das mal offen und ehrlich sagst das du verstehen kannst das sie Schmerzen hat und das du ihr gerne alles abnimmst was sie nicht mehr erledigen kann aber du kannst ihr nicht die Erkrankung abnehmen.
    Dennoch hat sie dich mir Respekt zu behandeln.
    Oft habe auch ich so große Schmerzen das ich dinge sage die ich eigentlich nie sagen würde aber wenn ich mich entschuldigt habe dann auch mit ehrlichen Worten und ich mache es auch nicht wieder.
    Aber trotz Erkrankung versuche ich ein "NORMALES"Leben zu führen wo ich auch andere respektiere.
    Es gibt auch Menschen die ihre Erkrankung immer dann vor schieben wenn es gerade passt und das ist auch nicht richtig.
    Sollte deine Frau garnicht klar kommen wird dir nur der Weg zum Therapeuten bleiben gemeinsam mit ihr
    Ich drücke dir die Daumen das du es auch weiterhin schaffst eine solch belastene Situation aus zu halten und wie meine Vorrednerin schon sagte denk an dich
     
  5. christian .B

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    also jetzt erst mal danke an allen hir.ich gebe ja zu die info von mir ist nicht sehr hilfreich ist aber also auf der überweisungen zum rheuma dock steht immer L40.5g
    Arthritis psoriatica
    und so seid mitte feb.08 ungefär fin alles an wobei ich aber betohnen muß das dise krankheit durch eine winzig kleine schuppenflächte endstanden ist. natürlich wird sie behandelt beim rheuma dock und auch beim neurologen des weiterren auch beim hautartzt und hausätztin . bei einer reha war sie im sep.08 in schlangenbad (eine irre schöne gegend da wie ich finde ) also in guten händen ist sie schon da mache ich mir auch keine sorgen. medikamente nimmt sie natürlich auch 1. mirtazapin
    2 ,citalopram
    3.meloxicam
    mann kan ihre krankheit noch nich ein mal im blut veststellen
    welches erst in schlangenbad vestgestellt wurde.
    so nun könnt ihr wohl mer da mit anfangen und noch mal herzlichen dank an euch
     
  6. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo christian

    und herzlich Willkommen hier bei uns...

    Ich finde es toll, wie sehr Du Deine Frau unterstützt - Hut ab und das mit einem Nachhausekommen von 23.00 und anschl Haushalt machen. Wow. Und Du machst nichts verkehrt. Bitte rede Dir keine Schuldgefühle ein.

    Und auch Dein Gedanke ist richtig: Wie geht es weiter? Was kann ich tun, damit die Krankheit in Grenzen bleibt und nicht noch mehr kaputt macht? Was muss ich tun? Welche Möglichkeiten habe ich?
    **************
    Was ich Dir bzw. Euch als Tipp mitgeben kann?
    Versuch Dich mit bei der Rheumaliga zu melden. Die haben dort auch Selbsthilfegruppen für Angehörige.

    Und was ganz wichtig ist:
    Sprich mit ihr. Sprich über Deine Gedanken, Deine Ängste... Erzähl ihr, dass Du es siehst, wie es ihr geht und Du nicht weißt, wie Du ihr helfen sollst ohne sie zu bevormunden. Erzähl ihr, dass Du Angst um Euren Kleinen hast, dass Du nicht mehr weißt, was Du noch tun sollst... Das Du ganz einfach hilflos bist, weil Du schon alles machst....
    Frag Deine Frau:
    "Was willst Du? Was willst Du tun, damit es Dir wieder besser geht? Was kannst Du übernehmen, ich kann nicht mehr... Ich brauche Deine Hilfe" Vielleicht kannst Du sie so bekommen, darüber mal nachzudenken.
    **************
    WICHTIG:
    Sprich mit den behandelnden Ärzten über Deine bzw. Eure Probleme, ich denke, Deine Frau benötigt dringend therapeutische Unterstützung. Sie wird mit ihrer Erkrankung nicht fertig. Deine Frau muss mit ihrer Erkrankung lernen, umzugehen und leider auch akzeptieren. Sie kann vieles tun, damit sie sich besser fühlt, aber das muss sie erst ein Mal einsehen und das
    schafft sie in der jetzigen Situation nicht. Deine Frau muss das erst wieder lernen.
    ************
    Dann sollte Deine Frau sich ein Hobby suchen, was sie ablenkt - alles ist erlaubt:
    Liest sie gerne Bücher oder hört sie gerne Musik
    malt sie gerne oder macht sie gerne Fotos
    bastelt sie gerne oder macht sie gerne Handarbeiten....
    ************
    Und so schwer es Dir fällt: nimm ihr nicht alles ab. Sie muss die alltäglichen Dinge, soweit sie es kann, selber erledigen. Und dazu gehören auch
    Entscheidungen treffen oder halt im Haushalt arbeiten, soweit sie es kann. Je weniger sie selbstständig ist, desto mehr verfällt sie ins Selbstmitleid.
    Sie muss nicht perfekt sein und sie muss auch nicht alles schaffen. Aber einiges sollte sie schon machen und nicht Euer Sohn. Aber hab hier die Geduld dafür. Das wird nicht von einem Tag auf den nächsten klappen.
    *************
    WICHTIG:
    Euer 8jähriger Sohn ist mit der jetzigen Lage völlig überfordert. Er darf nicht als Unterstützung fungieren, er ist noch ein Kind und auch muss
    sich mit der Erkrankung seiner Mama auseinander setzen und das ist für ihn ganz doll belastend. Auch so kleine Kerle machen sich Gedanken und haben Angst und fragen sich teilweise die gleichen Fragen wie ihr...
    Bitte beantrage ganz schnell eine Haushaltshilfe, wenn Du kannst oder können Euer Eltern usw. mithelfen. Ihr benötigt ganz
    schnell eine Hilfe.
    ***************
    Wenn es ihr dann wieder besser geht, dann
    a) solltet ihr Euch 1x in der Woche etwas zusammen unternehmen, lasst Handy-Nr im Telefon eingespeichert oder fragt jemanden, ob derjenige auf den Lütten aufpassen kann und
    b) solltest Du Dir 1 x wö auch ein Hobby suchen, z. B. eine sportl Betätigung - wo Du Deine Batterien wieder aufladen kannst.
    ***************
    Es gibt viele rheumat. Erkrankungen, die sich nicht im Blut feststellen lassen, d. h. aber nicht, dass es sie nicht gibt. Das macht die Diagnostik nur noch schwieriger bei gut 450 versch rheumatischen Erkrankungsformen. Hab da Geduld, Mut und auch die Energie, sich mal mit den Ärzten auseinander zu setzen, wenn Dir irgendetwas komisch vorkommt.

    Ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie ganz viel Kraft, Energie, Geduld und Nerven für Euren Weg.
    Viele Grüße
    Colana
     
  7. Colana

    Colana Musikus

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    Ich habe gerade gelesen, dass Deine Frau Cortison ablehnt.

    Aus welchem Grund? Hatte sie es schon mal versucht? Hat sie Angst vor den Nebenwirkungen, die evtl da sein könnten...

    Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, aber so kann es auch nicht weitergehen. Einige Nebenwirkungen kann man abmildern bei entsprechendem Verhalten.

    Viele Grüße
    Colana
     
  8. Colana

    Colana Musikus

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    Ich habe jetzt mal nach den Medis geforscht:

    Mirtazapin ---> tetrazyklisches Antidepressiva
    Nebenwirkung: Besonders zu Beginn der Behandlung, aber auch für die gesamte Zeit der Einnahme, kann es zu sehr starker Müdigkeit und Trägheit kommen, da das Medikament sedierend wirkt

    Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der als Antidepressivum zur Behandlung von Depressionen in Verbindung mit affektiven Störungen eingesetzt wird. Es findet auch Anwendung bei anderen psychischen Erkrankungen.

    Meloxicam ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID) aus der Gruppe der Oxicame. Es ist ein hellgelbes, in Wasser nahezu unlösliches Pulver.

    Kann es sein, dass die Antidepressiva nicht richtig eingestellt sind, Du schriebst, dass Deine Frau unter Depressionen leidet. Ist sie in psychotherapeutischer Behandlung?

    Wenn das Meloxicam nicht ausreichend ist, sollte über ein anderes Medikament nachgedacht werden, welches sich mit den anderen beiden auch verträgt...
    Mehr kann ich im Augenblick dazu nicht schreiben... Vielleicht weiß noch jemand einen anderen Tipp...

    Viele Grüße
    Colana
     
  9. christian .B

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    Danke für die Infos nun warum sie dieses Cortison ab lehnt ?
    Schon in Schlangenbad (Rheumazentrum Reha) wurde Ihr geraten so lange es geht ohne Cortison auszukommen weiel sie mit dem Mittel zur Zeit nichts gutes für Ihren Körper macht . Tehrapeutische Hilfe bekommt sie schon vom Anfang an und ich sehe auch schon Besserung in Ihrer Lahge.
    Eine Haushltshilfe wäre ja schön aber ich brauche nun keine mer da ich nun Arbeitslos geworden bin :(. Jetzt habe ich genug Zeit mich mit allem zu beschäftigen (leider)aber ich glaube das es da jetzt noch ganz andere Probleme gibt dehnen ich mich jetzt stellen muß,zuerst ein mal nen neuen job suchen den das finanzielle ist sonst unser hauptproblehm und ich nicht der typ bin der lange rum sitzt.Aber das denke ich gehört hir nicht hin.
    Schön das es hir noch Menschen gibt.
     
  10. mohr1

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    Hallo Christian,
    erstmal schön das es deiner Frau besser geht, wünsche dir und deiner Frau, das es noch besser wird.....
    Schade das du nun auch noch das Problem der Arbeitslosigkeit hast, ich drücke dir ganz feste die Daumen, das du schnell wieder Arbeit findest...
    PS jetzt wo du etwas mehr Zeit hast, gehe doch mal mit deiner Frau zusammen zur Rheumaliga, ich denke es würde ihr sehr gut tun sich dort mit anderen Betroffenen auszutauschen.
    Ich wünsche euch alles Gute......
     
  11. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Christian,

    auf der einen Seite: super, dass es Deiner Frau besser geht,
    auf der anderen Seite: käse, dass Du nun auch noch arbeitslos geworden bist.
    Habt ihr schon einen Schwerbehinderungsausweis für Deine Frau beantragt? Das würde sich finanziell auch positiv bei Arbeitslosigkeit auswirken...

    Ich wünsche Euch ganz viel Glück, Kraft, Energie und gute Nerven..
    Viele Grüße
    Colana
     
  12. christian .B

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    zum tehma rheumaliga

    nun zu disem tehma mit der rheumaliga hhmmm! in meiner gegend wo ich wohne sind alle so`n bissel kontakt müde und leider gibt es hir auch keine .
    Hir bekommen wir hin und wider mal eine einladung vom land raht der ein treffen für kranke im algemeinen arangiert , das klingt zwa jetzt toll für euch ist abber nicht so! beim letzten treffen wahren dort menschen die so nimanden haben weil sie leider geistig nicht so gans mit kommen und leute die ,ja wie soll ich das jetzt sagen 'dise treffen nutzen um überhaupt mal jemanden zu sehen. also für mich war das nix da man sich überhaupt nicht verständigen konnte,leider`' aber nur zur info das nägste rh.zentrum ist von mir 60 kilometer entfernt und das ist ,sagt sie ' zu weit für sie um da so oft hin zu faren. sie hatt ja aus ihrer reha ja noch zu filen kontackt und die werden auch geflegt und im sommer geht es auch zu einer nach berlin. bin gespannt wie lange ich da fahren darf und wie file pausen ich da machen muß zu mahl ich dort noch nie war.also wenn es so wie die fart nach schlangenbad leuft muß ich alle 50 kilometer eine pause machen und diese strecke war doch nur'' 650 kilometer''weit war für mich klasse ich hatte mein spass ,morgens um halb eins los und mit stau und allem um virtel for eins dort angekommen.zurük allein war ich na logo schneller soh knap drei stunden weiel ich keine pausen brauche und autofahren liebe.
    ok mann hat ja nicht oft die möglichkeit mahl mit 220 über der piste zu bügeln und kommt auch ganz schön teuer im sprit aber auto macht spass je länger desto besser .ach waren gestern beim rheuma dock und der war ser zufriden mit ihr sie würde schon ser erhohlter scheinen als beim letzten mahl und das sie wohl jetzt erst beginnt damit um zu gehen.gut ne.
     
  13. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Hallo Christian
    Ich denke es war richtig hier Kontakt zu suchen und auch einige Fragen zu stellen.
    Man sollte betreffs einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, so heißt das im Arztdeutsch, vielleicht auch manches vereinfacht darstellen. Rheuma in seinen verschiedensten Formen ist eine autoimmune Erkrankung - was bedeutet, daß man nicht weis warum sie ausgelöst wurde und wie sie verläuft. Allerdings ist letzteres zu beeinflussen und das ist das Wichtigere.
    Mit einem schubweisen Verlauf muß man rechnen, es gibt also immer "Höhen und Tiefen".
    Zeigen sich Schmerzen kann man von einer Entzündung ausgehen. Dabei sollten vordergründig die Schmerzen und dann die Entzündung bekämpft werden, im Verlauf der Behandlung wird man dann versuchen Entzündungen vorzubeugen.
    Die entsprechenden Medikamente sind so vielfältig, wie das Rheuma. Man muß wissen, daß es nicht DAS Medikament gibt. Jeder reagiert anders und tatsächlich heißt es manchmal "ausprobieren".
    Oft und auch in Eurem Fall wird eine begleitende oder verursachende Psoriasis festgestellt. Sie kann kaum bemerkbar agieren oder nur zeitweise auftreten. Hier wären Medikamente, die Beides positiv beinflussen können richtig.
    Einhergehend mit Rheuma ist oft ein sich verschlechterndes Allgemeinbefinden festzustellen. Vielleicht kann man es besser mit "sich nicht wohlfühlen-deswegen schlecht gelaunt sein" umschreiben.
    Ein Phänomen, allerdings meiner Meinung nach dem geschuldet, daß man Rheuma (welches auch immer) schlecht "greifen und auch begreifen" kann.
    Dumpfe ausstrahlende Schmerzen sind oft nicht dem woher nach zu beschreiben. Die alten Griechen haben das schon so gesehen und mit "ziehenden fließenden Schmerzen" erklärt.
    Leider verstehen das m,anchmal selbst Mediziner nicht...so nach dem Motto "sie müssen doch wissen, was und wo es weh tut"...und Rheumatiker wissen das halt oft nicht so genau.
    Im Resultat desselben haben wir dann diese psychischen Probleme und die Frage der Krankheitsbewältigung, meines Erachtens eine ganz wichtige...
    Gab es irgendwann mal Probleme die man unterdrückt hat, findet man keine Einstellung zu seiner Erkrankung, sucht man manches anders zu erklären oder denkt es versteht einen keiner? Oft versteht man sich ja selber nicht.....

    Somit denke ich muß man ein "Auskommen" mit seiner Erkrankung finden, oft geht das wohl nicht allein - einzig das ES zu wollen muß im Vordergrund stehen.
    Meine Erfahrungen zeigen, daß es hier vom "Dagegenhalten bis zur Verzweiflung" ein breites Spektrum zu geben scheint.
    Aber sehr oft ist es gelungen zum Beispiel auch mit Hilfe von "ro" einen neuen besseren Stand zur Erkrankung zu finden. Allerdings oft ein langer Weg bis man bestimmte Sachen "im Griff" hat - wohl aber nicht unmöglich!

    Ein Arzt, den ich sehr gut kenne, hat mal sowas in der Art gesagt "manche Patienten muß ich in den Arm nehmen, aber manche auch in den Ars.... treten".
    Wohl in der Art eines "sich zusammenreißens oder eines sich gehen lassens".
    Man muß nur sehr aufpassen wen man wo einordnet....

    Ich wollte noch sagen, daß vieles was ich angeführt habe allgemeiner Art ist.
    Die Bewältigung der Probleme für einen Einzelnen aufzuzeigen. wären nur im besseren Kennen möglich.

    Ich wünsche für Euch alles Gute "merre"
     
  14. Rosemari

    Rosemari Neues Mitglied

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    Hallo Christian

    es tut mir leid das du leidest aber glaube mir für ein Partner ist es immer sehr schwer alles zu verstehen wichtig ist das deine Frau mit dir über alles redet ,du kannst ihr nicht alles ab nehmen vielleicht könnt ihr einen Plan machen was jeder zu machen hat den ich finde sie sohlte noch Verantwortung übernehmen,schon alleine wegen eurem Sohn er bekommt schon genug ab finde ich.Was auch wichtig ist das ihr Hilfe sucht in Gesprächen von außen.Es gibt bei euch sicher Caritas die helfen auch im Finanziellem.Horch dich mal um,dir und deinem Sohn ein dickes Lob für alles was ihr macht,aber vergesst euch selber nicht.So nicht das du denkst die hat gut reden bin selber mit allem Rheuma was es gibt behaftet ich weis wovon ich rede ,muss, mir auch alles einteilen mein Mann arbeitet u. mein 16 Jahre alten Sohn geht noch zur Schule nur am Wochenende helfen sie mir und am Sontag Kocht mein Mann.
    Nun wünsche ich dir alles gut u.grüsse euch Rosi:top:
     
  15. Sünneli

    Sünneli Neues Mitglied

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    Hallo Christian
    Tut mir leid für Deine momentane Situation. Voraus: ich arbeite in der Pflege und kenne mich etwas mit Medikamenten aus. Citalopram schlägt nicht bei allen gut an, viele Psychopharmaka müssen ausprobiert und vorallem richtig eingestellt werden (wie bei den meisten Medis), alle Menschen reagieren anders darauf. Also, versucht doch mal beim Arzt etwas anderes zu bekommen oder zu einem Psychologen überwiesen zu werden. Ich weiss von mir wie einem andauernde Schmerzen manchmal richtig die Laune verderben können, wobei ich von Natur aus ein sehr fröhlicher Mensch bin ansonsten würde ich wahrscheinlich manchmal auch depressiv.
    Wichtig: Versuche deinen Sohn vor dieser Situation überfordert zu werden möglichst gut zu schützen. Ich war 13 als meine Mutter sehr schwer krank wurde, musste den Haushalt komplett selber schmeissen und zudem auch noch meien Mutter "pflegen" wenn sie mal nicht im Krankenhaus war. Ich konnte Ihr nichts recht machen und unsere "Mutter-Tocherbeziehung" leidet bis heute noch darunter, was sich wahrscheinlich auch nie wieder richtig erhohlen wird.
    Vergesst nicht auch mal Eurem Sohn Abwechslung und vorallem viel Zuwendung zu bieten. Ihn belastet die Situation wahrscheinlich mehr als er zugibt.

    Ich wünsche Dir von Herzen alles erdenklich Gute und scheut nicht davor zurück Euch psychologische Hilfe zu hohlen, das ist keine Schande und könnte Euch sicher viel helfen.
     
  16. nabu

    nabu Neues Mitglied

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    Haii
    Auch ich ziehe mich stark zurück wenn es mir schlecht geht.
    Ich werde dann immer zum Kinder, Rentner fressendem Monster…
    Menschen lasse ich in dieser Situation GARNICHT an mich ran, wenn mich Kollegen oder Freunde fragen kommt mein Pokerface und der Standart Satz: „Mir geht’s gut, alles ok!“
    Dabei ist meist gar nichts ok…
    Es hat lange gedauert bis ich meinen Freund an mich rangelassen habe in dieser Zeit. Natürlich habe ich ihm vertraut, aber es gibt dinge, die möchte man anderen NICHT anvertrauen. Er hat immer wieder nachgefragt, hat immer versucht an mich ran zu kommen, hat sich rührend mühe gegeben das ich ihm ENDLICH die Wahrheit erzähle und doch habe ich immer mehr dicht gemacht.
    Ich wollte es ihm nicht sagen, ihm nicht erzählen wie scheiße das alles ist.
    Im nicht erzählen, wie schlimm es gerade ist.
    Ich wollte ihn einfach nur nicht verletzen…
    Natürlich wusste ich, dass er sich sorgt macht. Ich habe es ihm jeden Tag angesehen. Aber mein Gedanke war, dass er sich doch nur noch mehr sorgen macht, wenn er weiß wie es mir wirklich geht!

    Der Tag an dem ich es nicht mehr weiter verbergen konnte war als wir nachts auf dem Heimweg von einer Feier wahren. Ich hatte schon die ganze Zeit gemerkt, dass der nächste Schub nicht mehr lange auf sich warten lässt. Tja und dann war er plötzlich da.
    Schon scheiße wenn man hinterm Lenkrad plötzlich zusammenklappt…

    Wir mussten tauschen und er ist weiter gefahren.

    Ich war echt fertig und damals war es einfach der Moment in dem ich seiner Frage: „ Bist du ok?“ , nicht mehr länger mit meinem Pokerface antworten konnte, sondern die Wahrheit gesagt habe: „Nein es ist nichts ok…“

    Bei mir war es dieser einer Moment, nicht einmal meine Eltern kommen so an mich ran. Dabei bin ich damit groß geworden und sie haben mich immer begleitet…

    Lg