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Warum mehr Frauen als Männer?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von cava, 24. Oktober 2007.

  1. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich grübel grad ein bißchen und brauche mal ein wenig Input.

    Laut der Literatur und den ganzen Informationen heißt es ja, das Frauen
    häufiger von den rheumatischen Erkrankungen betroffen sind, als Männer.
    Bisher bin ich jedoch nicht fündig geworden, warum das so ist.

    Hat sich mal jemand die Frage gestellt oder hat entsprechende Hinweise , Links etc. hierzu?

    Da mußt doch zwischen Mann und Frau erheblich unterschiedlich sein.

    Sind es die Hormone? Hat es vielleicht mit der Ernährung zu tun? (Das typische Kaffekränzchen), die Knochenzusammensetzung, das Bindegewebe, die Haut , die Hormone etc......??????

    Was steckt dahinter, das Frauen häufiger betroffen sind?

    Freue mich schon mal auf euren Input hierzu.

    LG
    Cava
     
    #1 24. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2007
  2. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Leider weiß man das nicht - sonst wüsste man evt auch woran es überhaupt liegt, das man Rheuma kriegt ....
    Ich denke es wird sicherlich ( auch ) hormonell bedingt sein, dieser so viel höhere Anteil an Frauen unter den Betroffenen muss ja irgendwie physiologisch begründet sein.
    Andererseits gibt es Rheuma ja in allen Altersschichten - also auch in verschiedenen Phasen der hormonellen Entwicklung ...
    lg Bernd
     
  3. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Bernd,

    stimme Dir zu, aber grundsätzlich heißt es: Mehr Frauen als Männer und bei den Frauen meistens so ab einem Alter von ca. 40 Jahren

    Stelle ich mir deshalb die Grundsatzfrage des "Warum" hierzu.

    Hormonell bedingt?
    Vielleicht in Kombination mit anderen Dinge....Mit welchen Dingen aber...????
    Was kann man ausschließen und was nicht?

    LG
    Cava
     
  4. Treito

    Treito Neues Mitglied

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    Hallo cava,

    tja wenn man das wüsste... Bislang weiß man wohl nur, dass man eine "Veranlagung" für Rheuma in den Genen hat, bei dem einen brichts aus, bei dem anderen eben nicht, man kann aber wohl überprüfen lassen, ob man erblich vorbelastet ist.
    Evtl. liegts auch (mit) daran, dass Frauen emotionaler reagieren. Die ersten Symptome hatte ich wohl bekommen, als mir meine 1. Stelle gekündigt wurde und den 1. schlimmen Schub kurz nachdem ich gerüchteweise im KH gehört habe, dass ich wohl auch die 2. Stelle verloren habe.

    Gruß,

    Sven
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wer Google benutzen kann ist klar im Vorteil: Mit der Suchfunktion nach *Rheuma Frauen Hormone* bekommt man jede Menge an Informationen. So ca. 135000 an der Zahl. Gleich der erste Beitrag bringts bereits auf den Punkt:

    Medizinauskunft

    Zitat : Frauen erkranken häufiger an Rheumatoider Arthritis (RA) als Männer. Die Krankheit verläuft bei ihnen zudem eher schwerer. Trotzdem erreichen sie später die spezialisierte rheumatologische Versorgung als Männer. ...
    Ursache einer Rheumatoiden Arthritis sind vermutlich fehlgeleitete Zellen des Immunsystems. Sie greifen gesunde Körperzellen in den Gelenken an und setzen so Entzündungsprozesse in Gang. Bei Frauen funktioniert das Immunsystem jedoch anders als bei Männern. So fällt zum Beispiel die Antwort der körpereigenen Abwehr auf einen äußeren Reiz bei ihnen grundsätzlich stärker aus. Einen weiteren Ansatz sehen Wissenschaftler im unterschiedlichen Hormonstatus der Geschlechter. "Es gibt eine Vielzahl von Hinweisen, dass weibliche Hormone Autoimmunkrankheiten fördern", erläutert Privatdozentin Dr. med. Gabriela Riemekasten von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie der Berliner Charité, Campus Mitte. Östrogene haben Studien zufolge einen eher ungünstigen Einfluss auf die Rheumatoide Arthritis.
    Wissenschaftler entdeckten jedoch auch, dass sich weibliche Hormone - auch Östrogene - positiv auf die Erkrankung auswirken können. Frauen, die hormonell verhütet haben, erkranken zum Beispiel halb so oft an einer RA wie Frauen, die nicht die "Pille" eingenommen haben. Auch eine Östrogentherapie in den Wechseljahren führte bei RA-Patientinnen zu weniger Schmerzen, geringeren Entzündungsparametern und einem besseren Lebensgefühl. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron beeinflusst ebenfalls den Verlauf der RA. "Wahrscheinlich ist eine Autoimmunität wie bei der Rheumatoiden Arthritis jedoch nicht auf die Störung eines einzelnen Hormons, sondern auf eine Dysbalance verschiedener Hormone zurückzuführen", erläutert die Rheumatologin Riemekasten.
    oder auch hier: http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/125367/

    DGRH 10.10.2006 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

    34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie
    18. bis 21. Oktober 2006, Rhein-Main-Hallen, Wiesbaden
    mit der 20. Jahrestagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie

    Rheuma: Frauen häufiger betroffen aber schlechter versorgt

    Gruß Kuki
     
    #5 24. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2007
  6. uli

    uli Mitglied

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    Liebe Cava,


    du hast völlig recht. Es gibt so gut wie keine Informationen wie Hormone sich auf die Erkrankung auswirken.
    Das Zitat: „Wer Google benutzen kann ist klar im Vorteil“ ist hier schlicht weg falsch. Man kann den ganzen Tag googeln und wird keinerlei Informationen im Internet finden. Ich habe mit einigen Rheumatologen und Endokrinologen gemailt u.a. mit der hier zitierten Frau Dr. Riemekasten, die mir klipp und klar geschrieben hat, dass ihr keine Daten über Frauen und Hormone vorliegen, sondern das ganze Hormonsystem ggf. einen Einfluss auf die Erkrankung hat.

    Nur in Regensburg und einer anderen bayr. Uni (ich glaube Augsburg) gibt es kleine experimentelle Forschungen zu diesem Bereich. Es gibt keinerlei getrennte Testreihen, wie sich die Erkrankung bei Männern und bei Frauen auswirkt.
    Einige Endokrinologen haben mir unter der Hand gesagt, dass die Geschlechtshormonen wahrscheinlich einen erheblichen Einfluss auf die Erkrankung haben, dies aber nicht „befroscht“ wird, weil man sich hier keine finanziellen Gewinne verspricht. Die Forschung beschäftigt sich lieber mit den lukrativen TNF-alpha-Medikamenten.
    Deine Frage ist also vollkommen berechtigt. Lass dich nicht ins Bockshorn jagen.

    Lieben Gruß

    Uli
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    Ich füge die Info zur Studie von Schneider/schmitt/Richter mal an.

    Entzündlich-rheumatische Erkrankungen stellen weit überwiegend chronisch verlaufende Autoimmunerkrankungen mit weitgehend unbekannter, vermutlich multifaktorieller Ätiologie dar. Die beiden häufigsten Krankheitsbilder sind dabei die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) und die Spondylarthropathien. Innerhalb einer im Journal „Rheumatology International“ publizierten Arbeit haben wir aktuelle und repräsentative Prävalenzdaten entzündlich-rheumatischer Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen innerhalb unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen ermittelt.
    Ausgehend von einer Gesamtprävalenz von 3,4% für Erwachsene in Gesamtdeutschland sind Frauen demnach etwa doppelt so häufig wie Männer betroffen. Während bei unter 30-Jährigen nur jeder Hundertste eine solche Erkrankung aufweist, trifft dies bei über 70-Jährigen für jeden Sechzehnten zu. Untenstehende Abbildung verdeutlicht, dass dieser Altersgradient geschlechtsspezifisch verläuft: So verlagert sich die Krankheitslast etwa ab den Altersgruppen über 40 Jahren deutlich zu Ungunsten der Frauen.
    Ebenso zu den hormonellen Einflüssen wird für Frauen die Kinderlosigkeit gezählt. Dazu ist in Abbildung 2 die Prävalenz einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung für kinderlose, erwachsene Frauen mit derjenigen der weiblichen Referenzgruppe mit mindestens einem Kind gegenübergestellt. Demnach weisen Kinderlose angesichts einer Arthritisprävalenz von 3,1% ein mehr als doppelt so hohes Erkrankungsrisiko auf als Frauen mit mindestens einem Kind (1,3%, p=0,008).
    Das Erkrankungsrisiko ist zudem unter regelmäßigen aktiven Rauchern signifikant und unter gelegentlichen und ehemaligen Rauchern tendenziell höher als unter Personen, die nie geraucht haben: So weisen regelmäßige aktive Raucher angesichts eines Odds ratio von 1.50 ein 50% höheres Risiko auf als die Referenzgruppe der Nieraucher. Demgegenüber scheint weder zwischen Alkoholkonsum, noch zwischen Kaffee- und Teekonsum ein Zusammenhang mit dem Arthritisrisiko zu existieren (Tabelle 2). Ebenso zu den systemisch wirkenden Einflüssen werden Ernährungsgewohnheiten gezählt: Auch eine vegetarische Ernährung steht nach unseren Daten nicht mit der Prävalenz entzündlich-rheumatischer Erkrankungen in Zusammenhang. Dagegen zeigen unsere Berechnungen erstmalig, dass die Erkrankungsqoute in den neuen Bundesländern nachweislich signifikant geringer ist. Zuletzt belegen die Repräsentativdaten auch deutliche soziale und berufsbezogene Unterschiede in der Arthroserate: So ist der Anteil Betroffener in manuellen Berufsgruppen höher als unter Angestellten und Akademikern. Diese berufs- und tätigkeitsspezifischen Erkrankungsraten schlagen sich auch in den Bildungs- und Sozialschichtindikatoren nieder.
    Unsere Arbeitsgruppe aus Medizinern, Biologen und Epidemiologen hat Details zu dieser Studie unter
    Schneider S, Schmitt G, Richter W (2006) Prevalence and correlates of inflammatory-rheumatic disease in Germany - representative data from the First National Health Survey. Rheumatol Int, 27, 29-38 publiziert.
    http://www.sozialepidemiologie.de/rheuma.htm
     
  8. cava

    cava Neues Mitglied

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    Halli Uli,

    Du hast Recht. Mittels Google findet man nicht die entsprechenden Ergebnisse.

    Nur so nebenbei - Ich bin ein Mann und keine Frau. Dennoch bin ich an RA erkrankt.....Ich will mich damit aber nicht so einfach abgeben. Also habe ich ein Selbststudium gestartet. Wenn ich damit fertig bin, werde ich alles veröffentlichen. Ich habe extrem viel gelesen, einiges probiert und führe sehr genau Buch und auch die Blutuntersuchungen sind extrem kurz. Es gibt jedoch eine positive Tendenz und die stimmt mich sehr erfreulich...Bevor ist es der Allgemeinheit zum Probieren geben, gebt mir bitte noch ein halbes Jahr Zeit. Auf jedenfall wird mein persönliches Ergebnis für jeden kostenfrei sein und hoffentlich für viele eine Weg sein, seine Krankheit in den Griff zu bekommen.

    @Kukuna
    Nur so nebenbei....Ich kann mit Google umgehen.. Deine Links sind aber nur bedingt aussagekräftig. Wo steht z.B. auf welche Region sich diese Studie bezieht? Nur Deutschland oder Europa oder gar weltweit?
    Richtig fundierte Dinge also eher mager......Wieso viele in der Schulmedizin und den klassischen Studien. Mehr - mit Verlaub gesagt - Allgemeines Bla Bla Bla ;)

    Gib mir konkrete Ergebnisse!!!! Weltweit und richtig fundiert unter Berücksichtung aller weltweit feststehenden Parameter, im Einklang mit den ernährungsbedingten Parametern, stressbedingten Eigenschaften, Lebensgewohnheiten und kulturellen Gewohnheiten usw.....Leider konzentrieren sich die meisten Studien nur auf ein lokales Gebiet und sind für mich völlig unbrauchbar..........

    Und genau das ist der Punkt - Wenn ich immer höre das rheumatische Erkrankungen eine Autoimmunkrankheit ist, bekomme ich echt das K.......
    Sorry für den Ausdruck.......

    Es ist wieder richtig typisch......Die Liebe zum Detail, als einfach mal in den Hubschrauber zu steigen und sich alles von oben zu betrachten.

    Was hat sich im Laufe der letzten 200 Jahre verändert? Wie leben wir, was nehmen wir zu uns, wie abhängig machen uns die Werbung und die Nahrungsmittelkonzerne sowie die Pharmaindustire? Was nehmen wir an Medikamenten zu uns? Woraus bestehen diese, was stellen diese im Körper an? Was gibt uns die Natur im Gegenzug dafür? Wie war es früher? Welche Krankheiten gab es früher? Spielt viell. das heutige Leben und die Ernährung eine Rolle bei den Autoimmunkrankheiten? Fragen über Fragen........Ich könnte jetzt hier eine ganze Seite mit solchen Fragen füllen.......

    Stellt euch auch einfach mal solche Fragen!!!!!!!!!!!

    Zugegeben - Vielleicht mag dieses rebellisch klingen. Dennoch gebe ich mich nicht damit zufrieden, das ich RA habe, einfach ein paar Medis schlucken soll und alles wird gut........NEIN!!!!!!! Ich suche nach den wirklichen Ursachen, probiere an mir ein paar Dinge aus und führe über die Ergebnisse penibel Buch.

    Ich möchte euch also nur dazu ermutigen ähnliche Fragen zu stellen und einfach einmal andere Wege in der Therapie zu gehen.......

    So, nun schlagen wohl die ganzen Pessimisten und Besserwisser auf mich ein, oder??????

    Leute, seit mutig. Ich wünsche euch viel Kraft!!!

    LG
    Cava
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi cava,
    die zuletzt zitierte Studie bezieht sich, wie auch auf der Seite nachzulesen, lediglich auf Deutschland. Sie ist von 2006. Basierend auf Untersuchungen von 1990 bis 1997. 6461 Leute von 18 bis 79. Um solche Studien zu machen braucht es Zeit und ich bin mir nicht sicher, ob es viele gibt, die das überhaupt in Angriff nehmen. Mir persönlich hilft es mehr, wenn es verträgliche Medikamente geben würde.

    Die Immunologie ist ein fach für sich, als Betroffener kann man sich ein bisschen schlau machen, aber kein Fachmann werden.


    Was die Ernährung betrifft wird das auf r-o bereits diskutiert, den Arbeitskreis dazu gibt es aber erst im zweiten Jahr. Die Ergebnisse lassen also noch auf sich warten. (Mein Selbstversuch bezgl. Arachidonsäure als Auslöser war sehr schmerzhaft, ich weiß auf was ich in Zukunft lieber verzichte).

    Hast du mal überlegt, was die Vermischung der Gene für eine Rolle spielen könnte? Durch die vielen möglichen Reisen und Kontakte, heiraten in der Ferne, Vermischung von Genen, die sich evtl. *nicht vertragen*. Das Thema ist heikel, driftet scher schnell ab ins negative. Was wenn wie bei mir nicht nur die Seite meines Vaters durchgebrochen ist mit Rheuma und der Gefahr Krebs- sondern von meiner Mutters Seite die Diabetes und entzündliche darmerkrankungen zusammen ausbrechen. Die Gene dazu habe ich mitbekommen. Was als Auslöser dient weiß ich nicht. Bisher hat mich nur das Rheuma erfasst. Und lässt mich nicht los, trotz relativ gesunder und gelassener Lebensweise.

    Das Thema können wir sicher noch weiter ausführen. Bin gespannt wer sich dazu noch äussern wird.

    Unsere Mini Umfragen zu Lebenswandel, Familie,Arbeit oder Art der Erkrankungen hast du sicher schon gelesen? Nicht relevant auf die Menschheit bezogen, lediglich auf ein paar hundert Leute die mitgemacht haben.

    Gruß Kuki

     
  10. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hi Kuki,

    Genau das sehe ich als Schwachsinn - Eine Studia "lokal" nur auf Deutschland zu beschränken hilft uns nicht unbedingt weiter - Meine Meinung!!!!!!!! Weil die Welt doch anders aussieht......
    Klar brauchen weltweite Studien Zeit - Doch wo sind dazu die ersten Maßnahmen????????


    Sind die ganzen Ärzte "Fachmann" oder doch auch nur Erfüllungsgehilfen?
    Helfen Medis denn auf Dauer wirklich? Nein, Sie bekämpfen nur die Symptome, aber nicht die Ursache......

    Ich lese hierzu immer still mit......Wie war Dein Selbstversuch dazu denn und wie lange hast Du versucht Arachidonsäure zu meiden?

    Zum Thema Vermischung der Gene wird es echt schwierig. Das Thema wurmt mich auch und ich finde dazu noch keine richtigen Aussagen.......Auch in meiner Familie gab es bisher Rheume (mein Opa). Leider weiß ich nicht, welche Art er hatte, denn er ist inzwischen verstorben.

    Ja, das können wir mit Sicherheit und ich bin auch gespannt, ob hier noch etwas kommt....Mein Ziel ist es: Ich will den Membern hier helfen und mit meine eigenen Erfahrungen dazu beitragen ein Leben mit minimalen Medis oder vielleicht sogar ganz ohne zu verhelfen!!!!!!!!!

    Ich lege mich schon jetzt mit ein paar Schulmedizinern an, aber bisher halte ich durch :D:D:D
    Ich gehe einfach mal einen anderen Weg und meine bisherigen Ergebnisse sprechen für sich. Ich hoffe nur, das sich dieser Weg auf andere übertragen lässt. NEIN - Ich wünsche es mir sogar von ganzen Herzen!!!!!!!!!!!!
    Ich hatte auch meine Tiefs und wollte hin und wieder mal alles hin schmeissen.....Ich habe durchgehalten und inzwischen spornt mich jeder weitere kleine Schritt an.

    Klar lese ich da fleißig mit und die Infos sind durchaus interessant. :)


    So, ich denke nun geht es aber mal ab in die Heia!!!!

    LG
    Cava
     
  11. Erato

    Erato Guest

    ich auch

    Hallo Cava,

    ist interessant, was Du machst. Bin sehr gespannt auf Deinen "Bericht".

    Ich stelle mir auch sehr häufig solche Fragen. Auch wenn das in den meisten Foren nicht sehr "beliebt" ist, mit vielen Zweifeln den gängigen "Behandlungs"methoden gegenüberzustehen - leider, denn was ist falsch daran, etwas kritisch oder sogar skeptisch zu betrachten?

    Bei mir ist das z.B. auch so, dass ich beide starken Schübe nach sehr traumtischen Lebenssituationen bekommen habe und da auch einen Auslöser drin sehe - Stress, also körperliche und seelische Überbelastung über einen längeren Zeitraum. Ich schreibe bewusst EINEN Auslöser, denn DEN Auslöser gibt es wohl eher nicht.

    Es wäre bestimmt sehr interessant zu wissen, ob es seit Industrialisierung mehr rheumatisch Erkrankte gibt oder gar weniger. Überhaupt, welche Erkrankungen sind (fast) verschwunden, welche angestiegen oder sogar erst "neu" enstanden?

    Bin jedenfalls neugierig, wie das weitergeht...

    Viele Grüße
    Erato
     
  12. kukana

    kukana Moderatorin

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    http://arthritis-research.com/content/5/4/R202

    http://www.medscape.com/ schade der Artikel ging nicht auf :(


    Bei arthritis-research.com gibt es einiges zu lesen, Allerdings trau ich mich nicht einen medizinischen Text zu übersetzen. Eigentlich sollte sich die deutsche Übersetzung in der Ärztezeitung finden lassen.

    Jointandbone war auch eine gute Quelle für Studien, leider ist die Nachfogerseite nicht so toll.

    healthtalk.com und universimed.com kann man auch mal nehmen für Input.

    Sind so Seiten die mir grad einfielen, zum Thema Forschung + Studien.
     
  13. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

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    Hallo,

    Selbstversuche halte ich nicht für aussagekräftig. Man geht immer mit einer bestimmten Erwartung an den Versuch heran, und diese Erwartung beeinflusst das Ergebnis. Deshalb macht man in der Forschung immer Doppelblindversuche, damit das Ergebnis objektiv ist.


    Also das verstehe ich nicht. Was ist denn bitte in den neuen Bundesländern anders als in den alten? Und wieso sollten Arbeiter häufiger Rheuma bekommen als Angestellte? Da müsste man doch fragen, welche Faktoren da Einfluss genommen haben, und ob das wirklich was mit der Krankheit selber zu tun hat, oder ob es andere Gründe hat.

    Ich hab schon den Eindruck, dass die Forschung nur im Nebel herumstochert... und wahrscheinlich liegt das wirklich daran, dass sich mit solchen Erkenntnissen kein Geld verdienen lässt, wie Uli sagt.
    Mich wundert z.B. auch bei der Fibromyalgie, dass daran nun schon seit über 20 Jahren geforscht wird und man noch immer nicht die Ursache kennt. Wie kann das denn sein?? Kommt mir fast vor wie ein Stillstand in der Wissenschaft, und als hätte es im 19. und 20. Jahrhundert mehr medizinische Erkenntnisse und Fortschritte gegeben als heute....:confused:

    lg
    Sonja
     
  14. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Sonja,

    Sehe ich auch so. Ist doch viel einfacher ein Medikament auf den Markt zu bringen, damit die Symptone eingedämmt werden und die Pharmakonzerne dann immer schön das Medikament verkaufen können.
    Den Ansatz zu verfolgen die Ursache der Krankheit zu finden und zu beseitigen ist da natürlich dann ein Widerspruch. Dann verdient man ja weniger Kohle und darum geht es ja eigentlich meiner Meinung nach nur.

    Aus reiner Geldgier natürlich. Anders lässt sich das meiner Ansicht nach nicht erklären.

    LG
    Cava
     
  15. kukana

    kukana Moderatorin

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    2004 wurde an der Uni Trier eine Studie (Fibromyalgie)gestartet, keine Ahnung obs da erste Ergebnisse gibt.
    (Abteilung für Psychobiologie der Universität Trier bei der zuständigen Studienleiterin, Dipl.-Psych. Judith Heße)

    gefunden HIER

    Außerdem gabs irgendwo vor kurzem einen Bericht darüber, dass es da ein Gen gäbe, dass u.U. mit Einfluß hat. wenn ich die Info finde, kopier ich sie mit rein.
     
  16. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo sonja,
    dazu habe ich anderswo geschrieben und kopiere es hier rein...

    es wäre möglich, dass es ganz einfache erklärungen für
    einiges gibt.


    auf der startseite war vor längerer zeit ein bericht darüber,
    dass zb .....
    Männer, die viel mit Motoröl in Kontakt kommen, haben ein um 30% erhöhtes Risiko, an einer seropositiven rheumatoiden Arthritis zu erkranken......hier

    wenn man berücksichtigt, wieviele menschen beruflich mit
    mineralöl in kontakt kommen (raffinerien, tankstellen, kfz-werkstätten....)
    ist es kein wunder, dass der anteil von schreibtischtätern,
    geringer ausfällt.

    was für motorenöl zutrifft, kann auch vermutlich für vieles andere zutreffen........und findet so seinen niederschlag in besagten studien oder statistiken. ganz einfache erklärungen wären also möglich....

    lieben gruss marie
     
  17. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    hallo leute,

    daß arbeiter häufiger als angestellte rheumatisch erkranken, liegt vermutlich an den stoffen mit denen ein arbeiter in berührung kommt, als da wären chrom 6 (seit januar 2007 europaweit verboten, endlich. ) dämpfe beim galvanisieren, schleifstaub der chrom, nickel und anderes enthält

    wenn ich in den Pausen in unserem betrieb mir die nicht verdeckten kaffetassen anschaue dann wird mir immer ganz anders. viele arbeitnehmer machen sich nicht die mühe bis zum pausenraum, weil der weg für 15 minuten frühstückspause einfach zu weit ist, also liegen auch frühstücksbrote in dieser mit staub und dämpfen belasteten atemluft

    sicher sind diese stoffe auch auslöser solcher erkrankungen

    herzlichst grummel