N
Nelly/Moni
Guest
Ich habe dieses Jahr nach einem weiteren Blaseninfekt mit Clamydia Trach.
(wahrscheinlich nie richtig auskuriert - bekannt seit wenigstens 1990 oder länger
1. Kniegelenksentzündung war 1986/87)
eine wirklich schlimme Zeit mit heftigsten Schmerzen im ISG und Gangataxien mit schlimmen Schmerzen in beiden Beinen und den Füßen erlebt(uneingeschränkt laufen kann ich schon seit fast 20 Jahren nicht mehr).
Nicht einmal Morphium hat geholfen.
Ich habe wohl mindestens 4 Wochen von dem viertel Jahr komplett "flach gelegen". (in Häschenstellung mit angezogenen Beinen auf dem Sofa - ins Bett war nicht möglich)
Wenn ich nicht völlig zugedröhnt war von dem Morphium, dann wollte ich eigentlich nur noch Sterben. Ich war völlig dehydriert, hatte 7 Kg abgenommen und soviel Muskulatur abgebaut das , daß ich mich nach den 4 Wochen kaum auf den Beinen halten konnte.
Wie ich die Schmerzen losgeworden bin?
Ich bin zu meiner Zahnärztin gegangen und habe Sie um ein knochengängiges Antibiotikum gebeten.
Ich hatte früher eimal davon gehört, das in der Zahnheilkunde solche knochengängige AB's verwendet werden und ich war inzwischen fest davon überzeugt, daß es sich um eine entzündung im ISG handeln mußte.
(Der Rheumatologe mochte sich zu dieser Erkenntnis nicht durchringen und obwohl ich in den ersten Tagen als das ganze Geschehen seine Lauf nahm (Ab März), wegen der starken Schmerzen mehrmals von meinem Mann in die Praxis des Rheumatologen gefahren wurde, bekam ich nur Diclo und Cortison intramuskul.
Was nicht half !)
Am 8. Mai begann ich dann mit Durogesic 25 (das war am Geburstag meines Mannes) Diclo und cortison sowieso und am Ende bekam ich dann Tramal Diclo Cortison und Durogesic 100.
Ich war so ohne Hoffnung.............und dann hatte ich die Idee mit der Zähnärztin.
Sie hatte wirklich Mitleid mit mir. Ich war nicht in der Lage auf den behandlungsstuhl zu "steigen".
Ihre Worte waren: "Sie haben nichts zu verlieren, ich verschreibe ihnen das ClindaSaar 600 - vielleicht hilft es......schließlich haben wir ja im heutigen Röntgenbild einen Zahn entdeckt der möglicherweise beherdet sein könntet......."
Mein Mann fuhr mich nach Hause und ich begann Mittags mit der Einnahme des AB's...............
am Abend war ich dann völlig überzeugt verrückt zu sein............
die Schmerzen im ISG hatten sich um 50 % zurückgebildet.............
Das war Mittwochs.
Am Donnerstag rief ich bei meiner Zahnärztin an um sie davon zu unterrichten und um sie auch um ein weiteres Rezept zu bitten (sie hatte mir eine kleine Packung aufgeschrieben und ich wollte es unbedingt lange genug nehmen und auch die maximale Dosis anwenden.)
Sie stimmte zu und faxte das Rezept sogar zur Apotheke für mich.
Am Sonntag und Montag verschlechterte sich mein Schmerzzustand dann wieder auf etwa 70 % dessen, was ich vorher für Wochen ertragen hatte.
Dann am Dienstag fiel der Schmerz so zu sagen in sich zusammen und ich lebte in der unendliche Angst, daß ich mir die Schmerzlinderung nur einbilden würde........
Es war keine Einbildung - die Schmerzen blieben weg - nach gesamt 13 Tagen Clindasaar 1800 mg (4X600mg tgl.) hatte ich das wohl einschneidenste Erlebniss in meiner langen Krankengeschichte durchlebt.
Nicht einmal die 5 Monate Antibiose mit Rocphin wegen der Borreliose (im letzten Jahr Jan. bis Mai) haben sich so in mein Gedächnis eingebrannt.
Aber was ich eigentlich nach wie vor nicht verstehe, ist die Tatsache, daß das Wirkspektrum von Clindasaar doch gar nicht die Clamydien beinhaltet...........
Welcher Erreger hatte sich den dann im ISG eingenistet?
Während der vielen Urintests wegen der ständigen Blasenprobleme habe ich immer unterschiedliche Erreger nachgewiesen bekommen. Von E.coli bis Strepptokocus aureus war immer im Wechsel alles dabei, nur die Clamydien liesen sich dann irgendwann nicht mehr nachweisen(zuletzt im März diesen Jahres - wie oben erwähnt).
Aber danach haben die Ärzte auch nicht mehr gesucht - nicht der Rheumatologe, noch der Hausarzt , auch nicht der Urologe hat einen Test - welchen auch immer- angeregt. Wenn ich im März nicht wieder mal selber zu meiner Frauenärztin "getrabt" wäre, nachdem ich dem Rheumatologen vorher eine Antikörperbestimmung aus den Rippen geleiert hatte - die dann ja auch eine hohen IGA -Clamydia trach.zeigte.........
.........aber da war es wohl schon zu spät- die Lawine rollte schon.
Heute habe ich immer noch Blasenprobleme.
Inzwischen meldet sich auch das ISG wieder. Habe vorletzte Woche die 4. Spritze Diclo/ Cortison bekommen.
Dann gings ins Wochenende - nur mit Diclo und Magenpillen.............
Ich fürchte mich wieder sehr........................
Auch wenn mein Hausarzt mir nun die Gnade erwiesen hat und die Diagnose Morbus Reiter in seinen Unterlagen führt (ich glaube ich habe ihn von den Zusammenhängen überzeugt), so hat er mir doch auch gleich gesagt, daß dies eigentlich keinen Unterschied in der Behandlungsform ausmacht........
Ob das so stimmt?
Ich finde, in Anbetracht der Tatsache, das ich seit Jahren an Hashimoto Thyr. leide und die Diagnose Reaktive Arthritis schon vor Jahren durch ein Ganzkörpersztintigramm festgestellt wurde
(ist ja inzwischen egal, ob durch Clamydien, Borrelien, Bartonnella, oder sonstwas ausgelöst),
Wäre es da nicht doch mal angebracht über eine Basismedikation nachzudenken..............
Ich tue dies inzwischen......
und habe auch schon eine Versuch mit Quensil gestartet, der dann von Sendenhorst im der ambulanten Sprechstunde, als nicht zweckmäßig wieder abgesetzt wurde.
Ah ha...........
Na ja ich bin ja auch Laie - wie kann ich mir auch anmassen, einfach so, selbst eine Therapie zu versuchen
(vielleicht aus der Not heraus???)
Eigentlich habe ich meinem Hausarzt die Sache mit dem M. Reiter auch nur mal so erzählt in der Hoffnung, daß er den Mut fände die Geschehnisse mal beim Namen zu nennen.
Er meinte, daß es sich erstrangig um eine funktionelle Wirbelsäulenerkrankung handele...........
So so......
und wie gehört dann das Knieproblem dazu?
und die Schmerzen inm Großzehengrundgelenk links?
und die abgelaufene Entzündung in der rechten Ferse?
und die Sehnenansatzentzündung an der linken Schulter?
und die wunden Stellen im Mund, die immer wieder mal da sind......
Und die trockenen Stellen im Gesicht, die ich nun schon seit fast 3 Jahren habe................
und "verklebte" Auge links (seit Jahren immer wieder mal)
und ganz schlimm vor drei Jahren, ich konnte kaum "aus der Wäsche gucken"
und die Schmerzen im rechten Hüftgelenk seit 20 Jahren (Off and on mit kontinuierlich ansteigender Verschlechterung)
und dieses Humpeln rechts, wo doch keine Untersuchung je eine Veränderung im rechten Hüftgelenk gezeigt hat.
(Ich bin fast 15 Jahr mit der Fehldiagnose Hüftdisplasie herumgehumpelt - bis ich ein anderen Orthopäden aufsuchte, der mich fragte, wer den nur
("...um himmels Willen") die Diagnose Hüftdisplasie erstellt hätte...............
"............nichts zu sehn und da war auch nie eine Displasie - wenn sie nicht laufen können, dann muß das einen anderen Grund haben....")
Inzwischen war ich nun am Montag wieder bei meinem Hausarzt.
Der Gesprächsverlauf war etwa so:
Ich begann:
"Das ISG gibt keine Ruhe. Ich glaube, mit einer symptomatischen Behandlung mit Diclo und Cortison kommen wir nicht weiter......"
Er:"Wir sollten dann wohl noch mal mit den Spritzen weitermachen......oder noch besser wir steigen um auf Piroxicam........haben sie das schon 'mal bekommen?..........."
"Ich bin nicht davon überzeugt, daß dies hilfreich ist..." sagte ich wieder."Ja Piroxicam habe ich schon einmal vor Jahren in Tablettenform bekommen.........
Ich möchte lieber noch einen Versuch mit Clindasaar machen."
Worauf er mir die Liste der Antibiotika verlaß, welche ich in letzter Zeit schon eingenommen hatte und ich bei jedem der Präperate einen Komentar einschob:
"................"
"Nicht Knochengängig.".sagte ich..........
"Tetraciclin"
"Nicht Knochengängig."...........
"Docyciclin"
"Nicht Knochengängig."...........
"Roxitromicin"
"Nicht Knochengängig."..........."soweit ich weiß....."
nach dem vierten gab er nach und verschrieb noch einmal Clindasaar 300.
Und ich versicherte ihm, das ich ihn gewiss davon unterichten würde, wie es diesmal funktionieren wird und das ich ihm gewiss auch mitteilen würde, wenn es diesmal wieder Erwarten nicht "greifen" würde.
LEIDER:
Es "funktioniert" wieder. I'am so sorry....
Warum ist das so?
Ich habe mir aber auch eine Überweisung zu einem Rheumatologen geben lassen.
(Von der Idee war auch mein Hausarzt angetan:"...Ja, wir sollten uns noch einen Fachmann ins Boot holen.")
Und ausserdem habe ich nun doch wieder mit der Quensil -Behandlung begonnen.(Ich hatte noch welche) Ich pfeife auf Sendenhorst - die müßen ja nicht mit meinen Schmerzen leben und ständig humpeln und "meine" Hashimoto mit allen dazugehörigen Symptomen haben die Herren Doktoren auch nicht.
(Ich traue mir zu, ganz selbständig in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt zu gehen und auch Blutbildkontrollen machen zu lassen.)
Schließlich war ich so lange ohne fachärztliche Begleitung, dann kann ich das jetzt auch.
Ich bin schon am ersten Morgen unter Clindasaar nicht mehr so steif gewesen und ich konnte schon in der zweiten Nacht wieder auf der Seite, mit einem überstrecktem Bein, liegen.
Das kann doch nicht alles Placeboeffekt sein?
Selbst als ich mir im Oktober drei wurzelbehandelte Zähne habe "ziehen" lassen .......
(nur so für alle Fälle...vielleicht gibt es da ja wirklich einen Zusammenhang....)
und ich von Zahnarzt zur OP-Begleitung für eine Woche Clindasaar verordnet bekam, hatte ich einen "ruhigeren" Rücken und auch das Knie und der Großzeh war ruhiger als sonst....
Bilde ich mir das alles nur ein????
Und wenn nicht, wie kann ich dieses Wissen für mich nutzen?
Wie lange könnte ich das Clindassar denn wohl einnehmen?
(solange ich es nehme ist mein Gangbild auch besser und auch die Schmerzen an der Außenseite des rechten Beines - ein etwa 5 cm breiter Streifen von der Hüfte herunter bis zum Fußgelenk ist "leiser"
- warum ist das so?)
Gibt es vielleicht schon eine erprobte Behandlungstherapie für solche Fälle wie meinen?
Und gibt es eigentlich nur das Clindasaar, welches knochengängig ist, oder gibt es noch andere AB's die diese Eigenschaft haben?
und wenn: Welches Erregerspektrum haben die Anderen?
Oh, ich würd was 'drum geben, wenn ich wieder richtig laufen könnte und ich nicht immer diese Hüfte und dieses Bein so laut "hören" müßte.
Wenn das auch ohne Clindasaar ginge - das wäre klasse.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier die eine oder andere meiner Frage beantwortet bekäme.
Einen guten Rheumatologen muß ich auch noch finden.
Weiß jemand eine gute Adresse?
Ich wohne fast genau halbe Strecke zwischen Osnabrück und Bremen....da muß sich doch ein pfiffiger Doc finden lassen......
Für einen guten Facharzt fahre ich auch eine längere Strecke.
Ich bin so froh, daß ich mir das alles mal von der Seele schreiben konnte.
Es grüßt
Nelly/Moni
und ich sage danke für's geduldige lesen!!
(wahrscheinlich nie richtig auskuriert - bekannt seit wenigstens 1990 oder länger
1. Kniegelenksentzündung war 1986/87)
eine wirklich schlimme Zeit mit heftigsten Schmerzen im ISG und Gangataxien mit schlimmen Schmerzen in beiden Beinen und den Füßen erlebt(uneingeschränkt laufen kann ich schon seit fast 20 Jahren nicht mehr).
Nicht einmal Morphium hat geholfen.
Ich habe wohl mindestens 4 Wochen von dem viertel Jahr komplett "flach gelegen". (in Häschenstellung mit angezogenen Beinen auf dem Sofa - ins Bett war nicht möglich)
Wenn ich nicht völlig zugedröhnt war von dem Morphium, dann wollte ich eigentlich nur noch Sterben. Ich war völlig dehydriert, hatte 7 Kg abgenommen und soviel Muskulatur abgebaut das , daß ich mich nach den 4 Wochen kaum auf den Beinen halten konnte.
Wie ich die Schmerzen losgeworden bin?
Ich bin zu meiner Zahnärztin gegangen und habe Sie um ein knochengängiges Antibiotikum gebeten.
Ich hatte früher eimal davon gehört, das in der Zahnheilkunde solche knochengängige AB's verwendet werden und ich war inzwischen fest davon überzeugt, daß es sich um eine entzündung im ISG handeln mußte.
(Der Rheumatologe mochte sich zu dieser Erkenntnis nicht durchringen und obwohl ich in den ersten Tagen als das ganze Geschehen seine Lauf nahm (Ab März), wegen der starken Schmerzen mehrmals von meinem Mann in die Praxis des Rheumatologen gefahren wurde, bekam ich nur Diclo und Cortison intramuskul.
Was nicht half !)
Am 8. Mai begann ich dann mit Durogesic 25 (das war am Geburstag meines Mannes) Diclo und cortison sowieso und am Ende bekam ich dann Tramal Diclo Cortison und Durogesic 100.
Ich war so ohne Hoffnung.............und dann hatte ich die Idee mit der Zähnärztin.
Sie hatte wirklich Mitleid mit mir. Ich war nicht in der Lage auf den behandlungsstuhl zu "steigen".
Ihre Worte waren: "Sie haben nichts zu verlieren, ich verschreibe ihnen das ClindaSaar 600 - vielleicht hilft es......schließlich haben wir ja im heutigen Röntgenbild einen Zahn entdeckt der möglicherweise beherdet sein könntet......."
Mein Mann fuhr mich nach Hause und ich begann Mittags mit der Einnahme des AB's...............
am Abend war ich dann völlig überzeugt verrückt zu sein............
die Schmerzen im ISG hatten sich um 50 % zurückgebildet.............
Das war Mittwochs.
Am Donnerstag rief ich bei meiner Zahnärztin an um sie davon zu unterrichten und um sie auch um ein weiteres Rezept zu bitten (sie hatte mir eine kleine Packung aufgeschrieben und ich wollte es unbedingt lange genug nehmen und auch die maximale Dosis anwenden.)
Sie stimmte zu und faxte das Rezept sogar zur Apotheke für mich.
Am Sonntag und Montag verschlechterte sich mein Schmerzzustand dann wieder auf etwa 70 % dessen, was ich vorher für Wochen ertragen hatte.
Dann am Dienstag fiel der Schmerz so zu sagen in sich zusammen und ich lebte in der unendliche Angst, daß ich mir die Schmerzlinderung nur einbilden würde........
Es war keine Einbildung - die Schmerzen blieben weg - nach gesamt 13 Tagen Clindasaar 1800 mg (4X600mg tgl.) hatte ich das wohl einschneidenste Erlebniss in meiner langen Krankengeschichte durchlebt.
Nicht einmal die 5 Monate Antibiose mit Rocphin wegen der Borreliose (im letzten Jahr Jan. bis Mai) haben sich so in mein Gedächnis eingebrannt.
Aber was ich eigentlich nach wie vor nicht verstehe, ist die Tatsache, daß das Wirkspektrum von Clindasaar doch gar nicht die Clamydien beinhaltet...........
Welcher Erreger hatte sich den dann im ISG eingenistet?
Während der vielen Urintests wegen der ständigen Blasenprobleme habe ich immer unterschiedliche Erreger nachgewiesen bekommen. Von E.coli bis Strepptokocus aureus war immer im Wechsel alles dabei, nur die Clamydien liesen sich dann irgendwann nicht mehr nachweisen(zuletzt im März diesen Jahres - wie oben erwähnt).
Aber danach haben die Ärzte auch nicht mehr gesucht - nicht der Rheumatologe, noch der Hausarzt , auch nicht der Urologe hat einen Test - welchen auch immer- angeregt. Wenn ich im März nicht wieder mal selber zu meiner Frauenärztin "getrabt" wäre, nachdem ich dem Rheumatologen vorher eine Antikörperbestimmung aus den Rippen geleiert hatte - die dann ja auch eine hohen IGA -Clamydia trach.zeigte.........
.........aber da war es wohl schon zu spät- die Lawine rollte schon.
Heute habe ich immer noch Blasenprobleme.
Inzwischen meldet sich auch das ISG wieder. Habe vorletzte Woche die 4. Spritze Diclo/ Cortison bekommen.
Dann gings ins Wochenende - nur mit Diclo und Magenpillen.............
Ich fürchte mich wieder sehr........................
Auch wenn mein Hausarzt mir nun die Gnade erwiesen hat und die Diagnose Morbus Reiter in seinen Unterlagen führt (ich glaube ich habe ihn von den Zusammenhängen überzeugt), so hat er mir doch auch gleich gesagt, daß dies eigentlich keinen Unterschied in der Behandlungsform ausmacht........
Ob das so stimmt?
Ich finde, in Anbetracht der Tatsache, das ich seit Jahren an Hashimoto Thyr. leide und die Diagnose Reaktive Arthritis schon vor Jahren durch ein Ganzkörpersztintigramm festgestellt wurde
(ist ja inzwischen egal, ob durch Clamydien, Borrelien, Bartonnella, oder sonstwas ausgelöst),
Wäre es da nicht doch mal angebracht über eine Basismedikation nachzudenken..............
Ich tue dies inzwischen......
und habe auch schon eine Versuch mit Quensil gestartet, der dann von Sendenhorst im der ambulanten Sprechstunde, als nicht zweckmäßig wieder abgesetzt wurde.
Ah ha...........
Na ja ich bin ja auch Laie - wie kann ich mir auch anmassen, einfach so, selbst eine Therapie zu versuchen
(vielleicht aus der Not heraus???)
Eigentlich habe ich meinem Hausarzt die Sache mit dem M. Reiter auch nur mal so erzählt in der Hoffnung, daß er den Mut fände die Geschehnisse mal beim Namen zu nennen.
Er meinte, daß es sich erstrangig um eine funktionelle Wirbelsäulenerkrankung handele...........
So so......
und wie gehört dann das Knieproblem dazu?
und die Schmerzen inm Großzehengrundgelenk links?
und die abgelaufene Entzündung in der rechten Ferse?
und die Sehnenansatzentzündung an der linken Schulter?
und die wunden Stellen im Mund, die immer wieder mal da sind......
Und die trockenen Stellen im Gesicht, die ich nun schon seit fast 3 Jahren habe................
und "verklebte" Auge links (seit Jahren immer wieder mal)
und ganz schlimm vor drei Jahren, ich konnte kaum "aus der Wäsche gucken"
und die Schmerzen im rechten Hüftgelenk seit 20 Jahren (Off and on mit kontinuierlich ansteigender Verschlechterung)
und dieses Humpeln rechts, wo doch keine Untersuchung je eine Veränderung im rechten Hüftgelenk gezeigt hat.
(Ich bin fast 15 Jahr mit der Fehldiagnose Hüftdisplasie herumgehumpelt - bis ich ein anderen Orthopäden aufsuchte, der mich fragte, wer den nur
("...um himmels Willen") die Diagnose Hüftdisplasie erstellt hätte...............
"............nichts zu sehn und da war auch nie eine Displasie - wenn sie nicht laufen können, dann muß das einen anderen Grund haben....")
Inzwischen war ich nun am Montag wieder bei meinem Hausarzt.
Der Gesprächsverlauf war etwa so:
Ich begann:
"Das ISG gibt keine Ruhe. Ich glaube, mit einer symptomatischen Behandlung mit Diclo und Cortison kommen wir nicht weiter......"
Er:"Wir sollten dann wohl noch mal mit den Spritzen weitermachen......oder noch besser wir steigen um auf Piroxicam........haben sie das schon 'mal bekommen?..........."
"Ich bin nicht davon überzeugt, daß dies hilfreich ist..." sagte ich wieder."Ja Piroxicam habe ich schon einmal vor Jahren in Tablettenform bekommen.........
Ich möchte lieber noch einen Versuch mit Clindasaar machen."
Worauf er mir die Liste der Antibiotika verlaß, welche ich in letzter Zeit schon eingenommen hatte und ich bei jedem der Präperate einen Komentar einschob:
"................"
"Nicht Knochengängig.".sagte ich..........
"Tetraciclin"
"Nicht Knochengängig."...........
"Docyciclin"
"Nicht Knochengängig."...........
"Roxitromicin"
"Nicht Knochengängig."..........."soweit ich weiß....."
nach dem vierten gab er nach und verschrieb noch einmal Clindasaar 300.
Und ich versicherte ihm, das ich ihn gewiss davon unterichten würde, wie es diesmal funktionieren wird und das ich ihm gewiss auch mitteilen würde, wenn es diesmal wieder Erwarten nicht "greifen" würde.
LEIDER:
Es "funktioniert" wieder. I'am so sorry....
Warum ist das so?
Ich habe mir aber auch eine Überweisung zu einem Rheumatologen geben lassen.
(Von der Idee war auch mein Hausarzt angetan:"...Ja, wir sollten uns noch einen Fachmann ins Boot holen.")
Und ausserdem habe ich nun doch wieder mit der Quensil -Behandlung begonnen.(Ich hatte noch welche) Ich pfeife auf Sendenhorst - die müßen ja nicht mit meinen Schmerzen leben und ständig humpeln und "meine" Hashimoto mit allen dazugehörigen Symptomen haben die Herren Doktoren auch nicht.
(Ich traue mir zu, ganz selbständig in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt zu gehen und auch Blutbildkontrollen machen zu lassen.)
Schließlich war ich so lange ohne fachärztliche Begleitung, dann kann ich das jetzt auch.
Ich bin schon am ersten Morgen unter Clindasaar nicht mehr so steif gewesen und ich konnte schon in der zweiten Nacht wieder auf der Seite, mit einem überstrecktem Bein, liegen.
Das kann doch nicht alles Placeboeffekt sein?
Selbst als ich mir im Oktober drei wurzelbehandelte Zähne habe "ziehen" lassen .......
(nur so für alle Fälle...vielleicht gibt es da ja wirklich einen Zusammenhang....)
und ich von Zahnarzt zur OP-Begleitung für eine Woche Clindasaar verordnet bekam, hatte ich einen "ruhigeren" Rücken und auch das Knie und der Großzeh war ruhiger als sonst....
Bilde ich mir das alles nur ein????
Und wenn nicht, wie kann ich dieses Wissen für mich nutzen?
Wie lange könnte ich das Clindassar denn wohl einnehmen?
(solange ich es nehme ist mein Gangbild auch besser und auch die Schmerzen an der Außenseite des rechten Beines - ein etwa 5 cm breiter Streifen von der Hüfte herunter bis zum Fußgelenk ist "leiser"
- warum ist das so?)
Gibt es vielleicht schon eine erprobte Behandlungstherapie für solche Fälle wie meinen?
Und gibt es eigentlich nur das Clindasaar, welches knochengängig ist, oder gibt es noch andere AB's die diese Eigenschaft haben?
und wenn: Welches Erregerspektrum haben die Anderen?
Oh, ich würd was 'drum geben, wenn ich wieder richtig laufen könnte und ich nicht immer diese Hüfte und dieses Bein so laut "hören" müßte.
Wenn das auch ohne Clindasaar ginge - das wäre klasse.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier die eine oder andere meiner Frage beantwortet bekäme.
Einen guten Rheumatologen muß ich auch noch finden.
Weiß jemand eine gute Adresse?
Ich wohne fast genau halbe Strecke zwischen Osnabrück und Bremen....da muß sich doch ein pfiffiger Doc finden lassen......
Für einen guten Facharzt fahre ich auch eine längere Strecke.
Ich bin so froh, daß ich mir das alles mal von der Seele schreiben konnte.
Es grüßt
Nelly/Moni
und ich sage danke für's geduldige lesen!!