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Warten auf Befund

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kleine Eule, 5. Februar 2006.

  1. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    sagt mal, dauert das bei Euch auch so lange, bis Euer Hausarzt den Befund vom Rheumatologen hat? Mir ist das nun wiederholt passiert.
    Ich war eine Woche vor Weihnachten mal wieder beim Rheumatologen (versuche nun seit über 2 Jahren eine Diagnose zu bekommen) und bis heute ist immer noch kein Befund aus dem Rheumaambulanz bei meiner HÄ angekommen. Also habe ich letzte Woche, nach 7 (!) Wochen Warterei dort angerufen und gefragt, wo der Befund bleibt. Es hieß als Antwort leider nur, dass der Bericht noch nicht diktiert sei und die übliche Wartezeit bei 6 bis 8 Wochen liege. Na, toll! Ich habe dieses Gewarte satt und wüßte gern, ob sich der Rheumatologe endlich zu einer Diagnose durchringen konnte und ob ich eine Behandlung bekomme. Solange der Befund nicht da ist, ist auch die Entscheidung vertagt, wie es mit der Schmerztherapie weiter gehen soll und da muss dringend was passieren, da ich, trotz Schmerzmittel, auf Grund von Schmerzen kaum schlafen kann.

    Wünsche Euch eine schmerzfreie Nacht!

    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  2. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo kleine eule,

    ich kann deine wut und ärger sehr gut verstehen...ewig warten..hoffen das es jetzt endlich weiter geht und man endlich die richtigen medikamente bzw überhaupt welche nehmen darf...
    ich finde es inzwischen unverantwortlich den patienten ewig ohne wirksame schmerzmittel nachhause zu schicken und auf ein später zu verschieben
    ist mir auch sehr lange zeit so ergegangen und das ende vom lied ist,das weder morphium hilft so richtig, noch irgendwas,weil einfach das schmerzgedächtnis kaputt ist....und dann wartet man wieder ewig auf einen ein freies bett in einem krankenhaus....ein ewiger kreislauf..den man im grunde nur mit sehr viel geduld,energie und hartnäckigkeit bekämpfen kann :)

    wie lange man auf einen befund wartet, ist von praxis zu praxis sehr verschieden.....

    ich weiß nur das ich so manche tage diese ewige gegen die krankheit und bei den ärzten und sonstignen dingen kämpfen an schlimmen tage sowas von satt habe..aber nützt ja alles nix...:D und angeblich soll es ja auch wieder besser zeiten geben :)

    ich drücke dir die daumen,das du schnell hilfe und wirksame medis bekommst.
    vielleicht hilft kann deine hausarztpraxis dort mal anrufen und sie teilen denen wenigstens telefonisch mit, was in dem brief stehen soll......

    liebe grüße aus berlin und eine schmerzarme nacht.
    sabine
     
  3. Annemarie

    Annemarie Neues Mitglied

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    Hallo!
    Mir ist jetzt auch so ein Ding passiert.Ich sitze letzte Woche bei meinem HA weil es mir mal wieder ziemlich mies ging,da sagt mein Hausarzt doch glatt zu mir er könne mir auch nicht helfen da er ja noch immer keine Diagnose hätte.Ich bin bald vom Stuhl gefallen vor Schreck.Daraufhin sagte ich zu ihm, das kann aber nicht sein,ich habe ihnen doch schon 3 oder 4 Kurzarztbriefe mitgebracht.(Ich bin seit 2004 in der Bonner Poliklinik in Behandlung)Da ich nach diesem Gespräch einen Termin in der Poliklinik hatte, habe ich meinen behandelnden Arzt gebeten meinen HA doch bitte mal anzurufen,da er immer noch "keine Diagnose"aus dem Krankenhaus hätte.Mein Rheumatologe ist aus allen Wolken gefallen und ist meiner Bitte unverzüglich nachgekommen.Als ich wieder zu Hause war rief mich prompt mein HA an und meinte "das sie so schlimm krank sind hätte ich ja nicht gedacht".
    Meint der vielleicht ich gehe aus Spass zu ihm oder in die Klinik.
    Vielleicht kannst du deinem Rheumadoc auch sagen er möchte bitte deinen HA anrufen zwecks Diagnose, damit ihr endlich mit einer Therapie anfangen könnt.
    Ich wünsche dir alles gute und wenig Schmerzen
    Annemarie
     
  4. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Sabine! Hallo Annemarie!

    Danke für Eure lieben Worte! Das Spiel mit dem Warten kennen glaube ich viele hier. Bei meinen wiederholten Anfragen in der Hausarztpraxis, ob der Befund denn nun angekommen sei, kriegte ich leider nur den Tipp in der Rheumaambulanz anzurufen. Da habe ich schon versucht es dringend zu machen, aber, wer weiß, ob es hilft. Die HÄ hat in Punkto Warten auf Unterlagen eher die Ruhe weg, man müsse es nicht gut finden, aber es sei nicht zu ändern. Wer hier auch wartet ist die Schmerztherapeutin.
    Das dein HA die Kurzberichte "übersehen" hat, finde ich schon ein starkes Stück. Da sieht man mal wieder, dass man sich um vieles selber kümmern muss, von dem man eigentlich annehmen dürfte, dass es von alleine passiert.

    Naja, ich lenke mich einst weilen mit Kistenpacken für meinen bevorstehenden Umzug ab und werde nächste Woche noch mal nachfragen. Dann sind die 8 Wochen aber wirklich um. Und es bleibt ja, wie Sabine schon sagt, immer noch die Hoffnung auf bessere Zeiten, obwohl die meinen Gelenken nach diesem ganzen Geschleppe schwer fällt.

    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  5. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo!

    Heute habe ich gedacht, es schlägt dreizehn!
    Nachdem ich am Montag, auf wiederholte Nachfrage, von der Rheumaambulanz erfahren habe, dass mein Befund an meine HÄ geschickt worden ist, war ich heute bei ihr in der Praxis. Uns kam der Brief so merkwürdig bekannt vor und bei näherem hinsehen, stellte sich heraus, dass die einfach den Befund aus dem Sommer (Juni 05) mit einem neuen Datum (Feb 06) versehen und gefaxt haben. :eek: Wo die Laborwerte und Untersuchungsergebnisse von Dez 05 sind, wissen wir nicht.
    Das kann doch nicht angehen, schicken die einfach einen umdatierten alten Befund. Glauben die etwa, dass es keiner merkt? Nicht nur, dass die Laborwerte die exakt gleichen waren, nein auch der Wortlaut stimmt exakt, selbst der Zeilenumbruch. Und nicht zuletzt das Untersuchungsdatum (Mai 05) muss einen doch stutzig machen.
    Was haben die denn mit den neuen Laborwerten gemacht? Da wird doch wohl nicht einer die Röhrchen runtergeschmissen haben? :eek:
    Nun will sich meine Hausärztin mal drum kümmern und ich hoffe sehr, dass wir nach ihrem Urlaub doch noch was neues erfahren.
    Ich bin ganz schön geladen! Da hofft man, dass sich vielleicht nun endlich was tut und dann geht das Warten weiter. Mal sehen, ob ich in 3 Wochen mehr weiß.
    Liebe Grüße von einer ziemlich frustrierten kleinen Eule :(
     
  6. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Eulchen,

    na, in dieser Rheumaambulanz scheint ja das volle Chaos zu herrschen! Ich hätte angesichts des kopierten Berichts wahrscheinlich auf der Stelle angerufen und jene Experten gefragt, ob sie Patienten denn gerne für blöd verkaufen. Das ist ja wohl der Hammer!!!

    Lasst Euch das nicht gefallen!
    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  7. bebe03

    bebe03 Bechti-Mädel

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    Huhu

    Ich kenne das auch bis Berichte vom Rheumadoc zum HA kommen vergeht auch ne ewigkeit aber ich bekomme jetzt immer die berichte auch zugeschickt so weiß ich wenigstens das was angekommen ist und muss auch nicht extra zum doc um zu wissen was drin steht

    bebe
     
  8. Lunatica1

    Lunatica1 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich war am 08. oder 09. dezember in meiner rheumatologischen praxis hier vor ort.. damals noch nichtsahnend dass ich rheuma habe... der bericht von diesem untersuchungstermin ging bei meinem hausarzt am 25.01. ein allerdings hatte die rheumapraxis zwischenzeitlich auch 3 wochen urlaub.

    von der szintigraphie zu der ich geschickt wurde ging ein befundbericht an die rheumatologische praxis und der andere direkt an meinen hausarzt das ging superschnell.

    und wie schnell jetzt der befund von der endgültigen diagnose bei meinem hausarzt sein wird - mal schaun.. die diagnose habe ich letzten donnerstag bekommen. allerdings teilt mir die meine behandelnde ärztin in der rheumapraxis direkt mit .. sie hat auch schon als die laborwerte vorlagen gesagt was sie vermutet und warum die szintigraphie gemacht wird und wie es weitergeht wenn sich das alles bestätigt.. was ja der fall war.
    auch die medikamente und krankengymnastik bekomme ich von ihr verordnet gleich mit dem hinweis das kg auch als dauerbehandlung möglich ist ich also immer neue rezepte von ihr bekommen kann ohne probleme weil das bei cp sehr wichtig sei damit nix versteift ( ich hatte ein versteiftes handgelenk und konnte einen arm nicht mehr heben )

    lediglich die regelmäßigen blutkontrollen soll mein hausarzt durchführen. nächste woche das erste mal - ich werde dann mal zu ihm gehen und berichten was stand der dinge ist.. ich bin mir aber sicher dass er mir das dann auch alles so glaubt bevor er den endgültigen schriftlichen befund in händen hält. zumal er mich an die praxis überwiesen hat und mir genau die ärztin empfohlen hat..

    ein absoluter glücksfall damals gings nur um arthrose und so war ich jetzt gleich in einer rheumapraxis als es notwendig war und zähle mit erstsymptomem ende oktober noch zur früherkennung da die basistherapie jetzt begonnen hat.

    viele grüße

    barbara
     
  9. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Monsti!
    Da hätte ich auch liebend gern angerufen, leider war es schon 15.30 und die Ambulanz ist immer nur Vormittags besetzt. Nach 12 hebt da schon keiner mehr den Telefonhörer ab, auch wenn die noch bis in die frühen Nachmittagsstunden zutun haben. Aber morgen werde ich gleich wieder anrufen, auch auf die Gefahr hin, dass sie meine Anrufe langsam leid sind.
    Ich gehe aber mal stark davon aus, dass sich meine Wut bis morgen hält.:D
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  10. HermineGranger

    HermineGranger Neues Mitglied

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    Also ich war am 1. Februar bei meiner Rheumatologin. Sie wollte meinem HA daraufhin umgehend einen Brief schreiben und Bericht erstatten. Offensichtlich ist dies auch ganz schnell geschehen, denn mein Hausdoc stellte mir gestern ganz easy und offensichtlich bestens informiert :D das Nachfolgerezept für die nächste Corti-Dröhnung aus. :)

    Viele Grüße
    Hermine
     
  11. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Habe da heute Vormittag angerufen und die konnten mir da auch nicht erklären, wie das passiert sein kann. Es kann mir auch keiner sagen, wo den die anderen Untersuchungsergebnisse sind. Man teilte mir mit, dass dann der Befund wohl noch nicht diktiert sein!? :confused: :mad: Die nette Dame am anderen Ende der Leitung hat sich alles noch mal aufgeschrieben, will es weitergeben usw. Wenn der Befund fertig ist, wird er an meine HÄ gefaxt, so die Aussage. Vorsichtshalber hab ich ihr die Faxnummer gleich noch mit diktiert, man weiß ja nie ... Also, alles in allem sehr dürftige Auskünfte, keine Entschuldigung und keine Chance an eine höhere Stelle weiterverbunden zu werden. Wenn meine Ärztin auch nichts raus kriegt, dann kriegen die aber einen gepfefferten Brief von mir und zwar an obere Stelle! Ich hoffe ja, dass meine HÄ mehr Glück hat, sie meinte, sie kennt den dortigen Oberarzt.
    Also, abwarten und Tee trinken (und Umzugskartons auspacken. Hab meine Wut gestern schon an einem unschuldigen Karton ausgelassen, den ich so richtig platt und "papiertonnentauglich" getreten habe.;) )

    Viele Grüße von der kleinen Eule
     
  12. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

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    Hallo,
    ich kann die Wut gut verstehen. Bei mir dauert es ca. 1 Woche bis ich und mein Hausarzt den Befund aus der Klinik vom Rheumadoc ( 64 km weg)bekommen.
    Bisher hat es immer gut geklappt.
    Aber von meinem 1. Rheumadoc hier im Ort kenn ich das Problem, ich und mein HA haben ewig nachgefragt, wir warteten auf Laborwerte,die längst da waren, bis dieser Doc dann in Urlaub gehen wollte , man wollte mich auf nach den Urlaub vertrösten u. ich immer noch ohne Medis im Akutschub dastand, platzte meinem HA der Kragen und er forderte die sofortige Rausgabe zur weiteren Behandlung per Fax an .
    Dort war ich ich nie wieder!
    BlutU macht mein HA immer selber, auch die Eiseninfusionen z. Zt.


    LG rheumi67
     

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  13. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Mein Rheumadoc schreibt seinen Befund immer im Beisein des Patienten und gibt ihn auf der Stelle mit. Ich finde, dass das eine ziemlich zügige Art ist, den Hausarzt zu informieren.

    Liebe Grüße,
    Calendula
     
  14. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo!
    War heute bei meiner HÄ, allerdings vorrangig um mich krankschreiben zu lassen, da mich ein grippaler Infekt voll erwischt hat. (Zum Glück kann man ja den Laptop mit ins Bett nehmen :D ) Da war nun auch endlich der erwartete Befund eingetroffen, leider bringt er mich kein Stück weiter. Die Blutwerte sind weitgehend ok, die ANAs sind niedriger als beim letzten mal. Deshalb steht nun dort als Diagnose "Polyarthralgien ohne Hinweis auf entzündlich rheumatische Erkrankung", zumal beim Termin keine Gelenkschwellung vorlag. Ich habe zwar immer mal wieder dicke Gelenke, leider passt dass nicht immer mit den Arztterminen zusammen, zumal, wenn die 6 Monate im voraus gemacht werden.:rolleyes:
    Als Therapie schlägt er vor es mit Arcoxia zu versuchen, da ich diverse NSAR nicht vertragen habe und sie mit auch nicht viel gebracht haben. Nehme zur Zeit Katadolon, was aber auch noch nicht ausreicht. Meine HÄ zeigte sich skeptisch und hat die Entscheidung, ob wir es damit versuchen an meine Schmerztherapeutin weitergereicht. Damit war die ganze Sache für sie erledigt. :mad:
    Tja, da sitze ich nun, so schlau wie eh und je und zum wiederholten mal damit konfrontiert, dass da nichts sein kann, wenn die Blutwerte nichts hergeben. Das höre ich mir nun schon mehr als 2 Jahre immer wieder an. Meine Vermutung, dass es PSA sein könnte nimmt man leider nicht ernst, obwohl ettliche Verwandten 1. und 2. Grades Psoriasis haben, ich allerdings nicht.
    Mal sehen, ob die Schmerztherapeutin noch ne Idee hat, wie es weiter gehen kann, denn der nächste Rheumatologentermin ist erst im Juni.
    Liebe Grüße von der kleinen Eule