Ich finde es sprachlosmachend, dass du jetzt erst die Diagnose bekommst. Bereits die Handpusteln sind ein so deutliches Anfangszeichen für Sapho-CRMO.
Ich hab es bereits 30 Jahre, als die Krankheit bei ausbrach, war sie noch gar nicht erforscht.
Ich bin kein Arzt, aber so unbekannt, wie die Krankheit noch immer ist, hätte ich dir bereits - anders als viele Ärzte - nach dem ersten Posting sagen können, dass das zu 100% Sapho und CRMO ist.
Röntgen bringt nichts, da sieht man es erst, wenn es bereits fortgeschritten ist. CT ist auch nicht wirklich ratsam. Wichtig ist einmal Szintegraphie und vor allem MRT.
Es ist wirklich kaum zu fassen. Alles, was du auf all den Seiten geschildert hast, wies eindeutig und offensichtlich auf die Krankheit hin, und nun bekommst du die Diagnose erst 2 Jahre später.
Das macht mich doch sehr sprachlos.
Lasse dir bitte kein Cortison verabreichen, was man oral nehmen muss. Wenn, dann als Spritze direkt in den Entzündungsherd.
Wegen einem Schmerzmittel...
Da ich nun weit über 20 Jahre mit der Krankheit herum lief, ohne, dass sie als Solche erkannt wurde (ja, war eine riesige Odyssee) kenne ich wohl fast alle Schmerzmittel, die man sich vorstellen kann. Mitunter nahm ich bis zu 20 Medikamente am Tag. Manchmal sogar Morphium. Erst 2005 bekam ich meine Diagnose und das richtige Medikament gegen Schmerzen. Eine Tablette hat am Tag gereicht, eine einzige.
Arcoxia.
Wenn es sehr schwer wird und ich auch ne psychische Krise hab (die sich IMMER auf die Krankheit auswirkt) nehme ich manchmal auch Antidepressiva dazu. Es gibt da sehr gute. Solche, die die Schmerzen mit beheben. Allgemein sorgt dieses Medikament für Muskelentspannung, und wie gesagt, gibt es Antidepressiva, die nicht müde machen, und sich gegen den Schmerz richten.
Ich persönlich nehme da Cymbalta 60mg.
Ich hab nun übrigens eine Facebookseite eröffnet (keine Gruppe, erst mal nur ne Seite)
https://www.facebook.com/sapho.crmo
Jeder kann mit nur einem Klick auf "gefällt mir" mit dazu beitragen, die Seite und somit auch die Krankheit bekannt zu machen. Um so bekannter sie wird, um so schneller erreicht sie auch Betroffene, die dann bei Ärzten konkret Hilfe und Untersuchungen einfordern können.