War schonmal jemand in Paracelsus-Klinik Bad Liebenzell?

Dieses Thema im Forum "Arzt- und Klinik/Reha-Suche" wurde erstellt von TriaGirl, 14. Juni 2018.

  1. TriaGirl

    TriaGirl Chrissi

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    Hallo,

    kennt jemand diese Klinik? Ich habe gelesen, dass sie ein ganzheitliches, antroposophisches Konzept anbieten.
    Insbesondere suche ich nach Alternativen oder zumindest Lösungen zum Reduzieren des Kortisons.
    Danke für jeden Tipp..

    Lg Chrissi
     
  2. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo TriaGirl,
    mich wollte ein Rheumatologe schon mal in die Klinik Blankenstein, Abt. Naturheilkunde, in Bochum/Hattingen zu Prof. Beer schicken. Ich kann aber weiter nichts berichten, da ich nicht dort war.
    LG o-häsin
     
  3. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Weshalb bist du denn nicht hingegangen Häsin, ich finde das klingt sehr ansprechend.
     
  4. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Der Vorschlag kam zu einer Zeit, als Diagnose und Rheumatologe (überhaupt ein Arzt) für mich noch sehr neu waren, ich mich bei diesem Arzt "gut untergebracht" fühlte (weil noch dumm und uninformiert, daher Fehleinschätzung) und ich nicht einsah, warum ich dann in ein Krankenhaus gehen sollte. (Heute meide ich solche aus anderen Gründen).
     
  5. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das heißt also Häsin, wenn ich dich richtig verstehe, früher wärst du schon gegangen, wenn du gewusst hättest was du heute weißt und heute will du nicht mehr oder?

    Aus meiner Sicht ist immer erst die Naturheilkunde vorrangig und dann kann / könnte man immer noch zu anderen Mitteln greifen, wenn das nicht hilft.
    Leider gibts hier in der weiten Umgebung nur eine Naturheilklinik und da kommt man nicht so leicht als Kassenpatient rein.
     
  6. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Mara, vielleicht ist Deine Sicht bei O-häsins Erkrankung nicht ganz die optimale?
     
  7. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Das mag selbstverständlich sein Resi und vielen herzlichen Dank fürs Aufmerksam machen.
    Dass dir auch wirklich zu allem immer wieder noch oben drauf ein kleines Extra einfällt, das ist doch wirklich beachtlich.

    Ich hatte mit keinem Wort erwähnt, dass das was für sie wäre, ich hatte nur erzählt wie ich das für mich handhabe.
     
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  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Dann ist das doch bestens geklärt, Mara.
    Du hattest Häsin gefragt, warum sie nicht hingegangen ist, es klänge doch sehr ansprechend. Ansprechend ist aber nicht immer das geeignete Kriterium, auch wenn Du für Dich das so gehandhabt hättest.....soll ich Dich vielleicht nächstens fragen, wenn ich etwas schreiben möchte, ob es genehm ist?

    Darf ich zitieren?
     
    #8 14. Juni 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2018
  9. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    ghm, ghm,
    wenn ich mal unterbrechen darf..

    Nein, nicht so ganz. In früheren Jahren war ich zwar wirklich mehr naturheilkundlich unterwegs für Sachen, die man mal so hat. Hab 3 Heilpraktiker/Innen und eine Ärztin, die sich auf Homöopathie spezialisiert hat, im Bekannten-/Freundeskreis und bin auch heute noch der Naturheilkunde gegenüber aufgeschlossen. Das voraus geschickt.

    Aber bei dieser Erkrankung (und noch einer weiteren zuvor) habe ich -ohne etwas zu kennen oder gar zu wissen- innerlich gespürt, dass diese eine völlig andere Qualität im Sinne von Bedrohlichkeit hatte. Damit habe ich mich ganz auf die sog. Schulmedizin verlassen wollen, auch wenn ich manches, salopp gesagt, für "Gift", insofern für un-natürlich halte, was da mein Überleben sichert.

    Und als ich dann, nachdem mich, für mich nicht erkennbar, ein Jahr lang ein "unrichtiges Fachgebiet" behandelt hatte, endlich beim Rheumatologen landete (da wäre ich, ohne einen Hausarzt noch gefunden zu haben, nie drauf gekommen), der sehr bemüht und menschlich angenehm war, war ich wegen des Angebots auf Naturheilkunde zum einen leicht irritiert und sah keinen Grund, in (irgend-)ein Krankenhaus zu gehen.

    Ich glaube immer noch, dass die Natur das Wichtigste ist, wir ein Teil von ihr sind und so 'gegen alles ein Kraut gewachsen' sein muß -ohne es in heutiger Zeit beweisen zu können oder zu wollen. Wir haben aber dieses Kraut gegen diese Erkrankung (bisher) nicht gefunden, so dass aus meiner Sicht die Maßnahmen, die einigermaßen "Erfolg" gegen das Bedrohliche versprechen, mir gut und angemessen erscheinen. Und das ist nunmal die Schulmedizin, gegen die ich neben den/trotz der eigentlich bevorzugten Gedanken dennoch kein Feindbild entwickelt habe.

    Boah, was für ein Roman. So wichtig war´s jetzt auch nicht. Aber wo ich schonmal dran war...
    LG
     
    #9 14. Juni 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2018
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  10. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Ich finds immer schön und interessant, wenn jemand von seinen eigenen persönlichen Erfahrungen berichtet Häsin, somit habe ich deine Antwort gerne gelesen und ich finde sie auch wichtig.

    Ich grüße dich,
    Mara
     
    #10 14. Juni 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2018
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  11. anurju

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    Hallo - ich war 2012 in dieser Klinik nachdem ein Schub einfach nicht in den Griff kommen wollte.
    Sehr schöne, naturnahe Lage der Klinik, unfassbar nettes Personal (warmherzig, zugewandt) - das Konzept lag mir sehr (ganzheitliche Betrachtung der Erkrankung, viele alternative Ideen...) - man ist aber natürlich schon in der "anthroposophischen" Welt, was einem liegen muss.
    Z.B. kein Fernseher, technische Geräte wie Handy etc. eigentlich unerwünscht (werden aber weitgehend toleriert), Eurythmie (fand ich sehr interessant, ist sicher aber nicht was für jeden), Fußbäder, viele Globuli, sensationell angenehme Massagen (nennen sich "rhythmische Massagen"), Leberwickel, Bienenwachsauflagen...
    Der 10tägige Aufenthalt hat es erreicht, meine Leberwerte zu halbieren (die waren durch MTX eskaliert) und meinen Schub weitgehend zu beenden (u.a. durch eine 4-tägige Kurzfastenkur).
    Mir hat besonders die Kunsttherapie unheimlich gefallen. Und man lernt schon auch selber, etwas stärker ganzheitlich auf die Erkrankung zu schauen.
    Allerdings wäre der Aufenthalt sicher nichts für jemanden, der sich genau dagegen sträubt (also selber zu überlegen, wo Einflussfaktoren der Erkrankung liegen könnten).
    Von einer Freundin, die mir die Klinik empfohlen hatte und selber früher oft da war, weiß ich, dass mittlerweile sehr viele schwerkranke Menschen (auch einige totkranke) dort unterkommen, weil eben die Haltung des Personals so unheimlich liebevoll ist.
    Das ist evtl. für zarte Seelen etwas belastend, weil man zusammen in einem Speisesaal isst (ab dem 2. Tag und nur, wenn man es kann) - man kommt halt mit anderen, teilweise ernst erkrankten Menschen in Kontakt, was ich schön fand, was aber wohl einzelne Leute auch etwas runtergezogen hat - es wird dort halt eine Menge an Erkrankungen der inneren Medizin abgedeckt...
    Ich hab gerade geschaut - der Arzt, der mich dort behandelt hat (und den ich toll fand), ist leider nicht mehr da - ich denke aber, dass man dort fast nur zugewandte Ärzte finden wird, denn die haben eben alle neben der schulmedizinischen auch eine Zusatzausbildung in Richtung Anthroposophie.
    Also: ich würde da jederzeit wieder hinfahren, wenn ich in so einer Krise stecken würde - man verteufelt dort nicht die Schulmedizin, erprobt aber einfach andere Möglichkeiten...
    Vermutlich würde ich aber wieder in ein Einzelzimmer investieren - die sind zwar recht klein, aber gerade dort fand ich es schön, so richtig zur Ruhe zu kommen.

    Es gibt alternativ ja auch andere anthroposophische Kliniken - https://www.anthro-kliniken.de/deutschland.html

    Herzliche Grüße und möge es dir helfen
    anurju
     
  12. Finn89

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    Eine anthroposophische Klinik würde zu meinem Weltbild passen und ich würde gerne hingehen. Wieviel kostet das insgesamt für 2 Wochen? Kostet jede Anwendung extra oder bucht man dort ein Komplettpaket von Behandlungen?
    Ich merke durch meine Therapie immer mehr, dass die Lösung für mich in der Psyche liegt und dass meine Probleme Schübe auslösen und aufrecht erhalten.
    Insofern hätte ich Interesse an einer ganzheitlichen Klinik, da man dort auch auf den psychischen Bereich eingehen könnte.
     
  13. TriaGirl

    TriaGirl Chrissi

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    Danke für Eure Tipps. Ich werde nochmal drüber nachdenken.
    Ich war schonmal in der Naturheilkunde-Klinik in Essen Mitte. Das sind 2 Wochen und zahlt auch die Krankenkasse.
    Vom Konzept eigentlich gut, aber mir hat es leider nicht viel geholfen. Vor allem kam ich mit der Ernährung nicht klar...Vollwert etc. verträgt mein empfindlicher Darm einfach nicht!

    LG Chrissi
     
  14. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal - Paracelsus Klinik war ein ganz normaler Akutklinilazfenthalt, den die Kasse mit allen Anwendungen gezahlt hat...
    Essen ist dort ganz normal - eher Schonkost. Die nehmen auch total Rücksicht auf Probleme.
    Ein Versuch wäre vielleicht nicht schlecht.
    LG von anurju
     
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