1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

war schon jemand in einer Psychosomatischen Klinik?? vielleich

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Elke, 7. Februar 2003.

  1. Elke

    Elke Guest

    Hallo ihr lieben,

    wir die meisten von euch wissen bin ich ja gestern aus dem krankenhaus gekommen und bin noch verwirrter als vorher (und auch mehr schmerzen) naja, egal

    nun war ich heute bei meiner therapeutin die meinte das es zeit sei das ich einwillige in eine psychosomatische klinik zu gehen!! ???
    sie schaute sich meine krankengeschichte an und meinen lebenslauf und meinte dann nur noch das ich nun seit 30 jahren krank sei und das man da durchaus von chronisch sprechen könne und das ich mich "unbewusst" gegen meinen körper richte [​IMG]
    ich bin so verwirrt das ich schon für morgen absagen wollte, aber dann hab ich mir überlegt das dies auch nichts ändert "also werde ich kommen"
    die therapeutin sagt das man sich selbst zerstören kann [​IMG] und das sie schon eine patientin hatte die sogar durch ihren kummer und ihre depris brustkrebs bekam.

    in der klinik wo ich jetzt war sagten sie mir das ich weichteilrheuma hätte, sie aber keine anhaltspunkte für eine cp finden, sie haben mtx abgesetzt (worüber ich nicht böse bin "hi") und mir jetzt 400mg celebrex und saroten 25mg und halt weiter die schmerzmedis oxygesic 4 x 10mg gegeben haben sie wollen so die schmerzen in den griff bekommen und sollten meine gelenke anschwellen und heiß werden soll ich wiederkommen " was sie aber nicht glauben" so und heute bekomme ich dann gesagt ich solle am besten in so eine klinik gehen [​IMG] ich glaube ich spinne wohl doch nur.

    so reicht jetzt mit dem gejammere, aber vielleicht kennt ja einer von euch so eine kur oder jemanden der sie gemacht hat oder sogar schon mal in bad herrenalb war???
    glaubt mir ich bin für jede info offen [​IMG]

    werde mich nun wieder dem poster für morgen widmen danke fürs lesen

    tschau elke
     
  2. monsti

    monsti Guest

    Hallo Elke,

    vor vier Jahren war ich mal für acht Wochen in der Hardtwaldklinik (Bad Zwesten/Nordhessen).

    Wenn man Dir den Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik empfiehlt, so heißt das nicht, dass man Dich als Spinnerin oder Simulantin abstempelt. Körper, Seele und Geist sind nun einmal eine untrennbare Einheit. Was den einen Teil belastet, wirkt sich zwangsläufig auf die anderen Teile aus.

    In einer Klinik lernst Du Techniken, mit denen Du den psychosomatischen Teil Deiner Beschwerden in den Griff bekommen kannst (vorausgesetzt, Du bist gewillt zu Arbeiten). Du wirst sehen, dass Du in der Klinik auf zahlreiche Menschen triffst, die so stinknormal sind wie Du!

    Wenn Du mehr wissen willst, mail mich ruhig an!

    Liebe Grüße aus dem Tiroler Schneechaos von
    Monsti
     
  3. liebelein1

    liebelein1 Guest

    huhu elke,

    hier sind wir "gabi/liebelein+ sabrina/bella". sitzen gerade gemütlich vor dem pc und lasen deine zeilen.

    nicht traurig sein, es kann doch nicht schlimmer werden.

    auch ich muß bald in eine psychosomatische kur mit qualifizierter schmerzkompetenz (wäre für dich evtl.auch sehr wichtig?). mein doc meinte, dass ich halt so meine ganz eigene biografie mitbringe und er mich nicht in eine rein orthop.klinik schicken könnte, denn die chronifizierung meiner schmerzen bedürfen kompetenter ärzte. und da wir ganzheitlich zu sehen sind, kann man die "angeknackste" psyche nicht außen vor lassen.
    aber nur auf die psychoschiene sich abstellen zu lassen, wäre vielleicht doch etwas zu einfach,oder?

    was meinen die anderen dazu.

    finde es riesig, dass du dich um das "POSTER???" für die danksagung kümmerst. war doch so,oder?

    viele liebe grüße (smileys gibt es das nächste mal wieder) aber morgen dicke drückerchen für alle

    +bella

    [%sig%]
     
  4. anbar

    anbar Guest

    hallo Elke, ich schreibe zum 2.x erst hier, lese aber seit Monaten die Beiträge die mir immer wieder auftrieb geben. Ich weiß noch nicht genau ob ich Fibro oder noch was anderes habe. Die Blutergebnisse stehen noch aus.War vor 4 Wochen beim Neurol. und Psychother., da ich so wie es aussieht, depressiev bin (klar habe ja überall Schmerzen und das mit Unterbrechungen seit Jahren) riet er mir dringend zu einer Kur in einer Psychosomatischen Klinik.Mein Rheumadoc, wo ich dann vor 1,5 Wochen war, und der auf Fibro tippt, (Blutergebn. sind noch nicht da) deutete dieses ebenfalls an. Von einer guten Freundin, die war 8 Wochen in Prin (Tinitus usw.) weiß ich, dass es ihr und ihren Mitstreitern sehr gut getan hat. Vor allem helfen die Gespräche, denn der Mensch besteht nicht aus einzelnen Teilen, wenn die Psyche krank ist, kann der Körper nicht arbeiten, und umgekehrt ebenfalls. Und das Zusammenspiel soll wieder repariert bzw. gekittet werden. Wenn ich meditiere oder aber Autogenes Training oder Yoga usw. mache, bekomme ich auch einen großen Teil der Schmerzen in den Griff,es hilft mir einfach ruhiger und gelassener mit meinem Körper umzugehen. Deshalb freue dich auf die Kur, sie wird dir bestimmt guttun und Du lernst auch bestimmt schöne und gute Dinge für Dich kennen und vor allem nicht gegen die Krankheit zu kämpfen sodern die Symt. zu minimieren und mit ihnen umzugehen für Dein Bestes.

    So liebe Grüße
    und Mut
    anbar
     
  5. Shirana

    Shirana Guest

    Hallo Elke,

    hätte man mir vor einigen Jahren gesagt, ich solle zum Psychotherapeuten und auch noch zur Pyschosomatischen Kur fahren, .....
    ich hätte denjenigen sofort zerfleischt und angefallen.....

    Mittlerweile hat mich mein Doc (übrigends der selbe, wie der von Gaby/liebelein),
    davon überzeugt, das ich keinen Knacks schräg habe, aber durch die ganze chronische Situation, sich es nur mehr manifestieren kann.
    Auf meinen Antrag steht auch was ganz nettes ...*g*...u.a. reorganisation der jetzigen Lebensqualität/Alltags, ....blablabla...aufgrund der sozialen Problematik (Arbeitszeitverlust, WEniger Einkommen usw..)
    ...uns dann natürlich die Med. diag.

    Ich denke mal , das mir eine Kur in einer Med - psychosomatischen KLinik mit Schmerzkompetenz nicht schaden kann.

    Das aber deine Therapeutin gleich mit dem Hammer kommt, eine Pat, hätte durch Depris Brustkrebs bekommen, find ich aber ziemlich daneben...

    Sie sollte ihre (wenn vorhandene) Kompentenz doch lieber dazu nutzen, lieber über deine Probleme zu reden und dich dabei unterstützen und dich mit solchen kOmmentaren nicht auch noch runter ziehen.

    so, lieben Elke, jetzt nimmst du dir eine besonders große Tasse Tee, setzt dich gemütlich hin und denk einfach an was schönes...
    am besten an den morgigen Tag.......
    Ich wünsch dir für morgen auf alle Fälle viel Heiterkeit und freude, und natürlich einen besseren Therapeuten .

    Lg Kiki
     
  6. Shirana

    Shirana Guest

    hmmm. ....
    ich nochmal......

    Typisch Fibrofog.....wir haben ja schon Samstag, dann hoffe ich einfach das du einen schönen Tag beim User Workshop hattest ?......
    Tja so ist das nunmal mit den kleinen grauen Zellen....reif für ´ne Klinik Packung voltax ......*g*

    *schäm*
    Gruß von der vergeßlichen Kiki
     
  7. hans

    hans Guest

    hallo elke.

    aus eigener erfahrung ( 3 wochen klinik für simulantus faulikus und psychosomatische erkrankungen ggg ) kann ich dir sagen, schick deinen therapeuten mal dahin. wenn die menschen, an denen wir uns hilfesuchend wenden nicht weiter wissen, kommen sie auf die idee, alles psychosomatisch! nur um nicht zugeben zu müssen, sie sind mit ihrem latein am ende und kennen unsere krankheit nicht !!! nach 3 wochen wurde ich aus dieser klinik entlassen ( rausgeschmissen ggg) wegen therapieresistenz!! ich hatte mich mit dem psychologen ganz schön gefetzt!!! ggggggg dieser knaller kam auf klamotten!! also wer da nun patient war?? ich bestimmt nicht!!!!!!

    deine beschwerden kommen sicher nicht von deiner psyche, sondern deine psyche leidet durch deine krankheit!
    such dir einen kompetenten arzt, vielleicht einen neurologen / psychiater und du wirst sehen, es geht auch anders. lass den kopf nicht hängen


    frikadelle
     
  8. Hallo Elke,

    ich war schon sehr lange nicht mehr im Forum oder auch im Chat. Es ist mittlerweile bestimmt schon 1 Jahr her.

    Zu Deiner Mail.

    Ja ich war schon mal in einer psychosomatischen Klinik.
    Und zwar vom 25.06.2002 - 03.09.2002 in der psychosomatischen Klinik in Münster.
    Ich bin dort mit sehr viel Hoffung hingegangen.
    Zu dem Zeitpunkt war ich schon seit 8 Mon. AU krank.
    Zu der "cP" kommt bei mir auch noch Parkinson dazu. Beide Diagnosen wurden im Nov. 1999 am selben Tag festgestellt.
    Im Sommer 2001 war ich bereits für 6 Wo. zur Reha in Bad Zwesten. Es war eine sehr schöne Zeit die mir sehr viel gebracht hat, auch in Bezug auf meine Schmerzen. Mit Oxygesic war ich fast völlig schmerzfrei.
    Leider hatte dieser Aufenthalt auch negative Folgen. Man hat dort ein Parkinsonmedikament so hoch dosiert das es zu einer toxischen Reaktion kam.
    Seitdem geht es ständig bergab.
    Seit dieser Zeit war ich insgesamt 5 x im Krankenhaus. Zuletzt 10 Wo. in Münster.
    Ich mache leider immer wieder die Erfahrung das die Diagnose "cP" ständig in Frage gestellt wird. Ich hatte eigentlich einen sehr guten Rheumatologen gefunden der mir auch geholfen hat. Zuletzt habe ich 15 mg MTX selbst gespritzt.
    In Münster hat man nichts unversucht gelassen um dieses Medikament absetzten zu können. Ich solle doch auch an die Spätfolgen denken. Ich habe darum gebeten das man sich telef. mit meinem Rheumatologen in Verbindung setzt. Ohne sein o.k. hätte ich es nicht abgesetzt.
    Er hat zwar zugestimmt das man es schrittweise absetzt aber man hat sich nicht daran gehalten. Es wurde sofort ganz abgesetzt. Dazu habe ich tägl. 5 mg Prednisolon genommen. Auch das sollte ich ganz weglassen.
    Na ja was dann passiert ist kannst Du Dir sicherlich denken.

    In diesen 10 Wo. habe ich 3 x auf gepackten Koffern gesessen.
    Es war die schlimmste Erfahrung die ich in meinem Leben gemacht habe.
    Bereits in der 2 Wo. gab es heftige Atacken von Mitpatienten.
    Das glecihe passierte mir dann noch einmal in meiner letzten Woche. Immer wenn ich gerade den Mut gefasst habe mich zu wehren ging der Schuß nach hinten los. Es würde hier den Rahmen sprengen das alles zu schreiben.

    Zum Schluß möchte ich Dir noch sagen.
    Ich bin nach einer Wiedereingliederungsphase an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt.
    Ich habe im Dez. wieder 40 mg Prednisolon tägl. genommen z.Zt sind es noch 10 mg. Dazu kommt entweder Oxygesic oder Valoron. Ohne geht es gar nicht mehr.
    Bei einer Größe von 1,61 cm wiege ich mittlerweile ca 98 kg.
    Der Aufenthalt hat mich geprägt.
    Ich bin nicht mehr die die ich mal war.
    Meine Beziehung (ich bin 25 J. verheiratet) geht langsam daran zu Grunde.
    Die Kontakte zu meinen Kindern werden immer schwieriger.

    Heute habe ich mehr Probleme als damals. Wenn ich könnte würde ich alles rückgängig machen.
    Leider ist das nicht mehr möglich.

    Ich wünsche Dir alles Gute

    Gruß Monika