Moin, nachdem ich mich heute morgen schon mal im Chat rumgetrieben habe jetzt nochmal ins Forum. Erstmal danke für euer offenes Ohr und die Hilfe.
Die Leidensgeschichte meines Mannes ist auch schon bißl länger. Fing klassisch mit Rücken-, Nacken- und gelegentlichen Knieschmerzen an, vor allem morgens. Also neue Matraze gekauft. Ende Mai bricht er aus heiterem Himmel mit über 40 Fieber zusammen und liegt ne Nacht auf der Intensivstation, weil er nicht mehr ansprechbar war. Nach 2 Tagen war das Fieber runter und es hieß war wohl nur ein "pissiger Infekt" aber außer furchtbaren Rückenschmerzen und Abgeschlagenheit hatte er nix. Kurz danach fingen die Schmerzen im rechten Ellenbogen an, also hieß es Tennisarm, dann ging es weiter im linken Ellenbogen, da hieß es Überanstrengung weil der rechte noch nicht so belastbar war. Dann ließ es bei beiden aber nicht nach, also hieß es Schleimbeutelentzündung und am Ende, er soll sich nicht so anstellen, sind halt Verschleißerscheinungen. Dummerweise muss er schwer körperlich arbeiten und kann manchmal kaum ne Kaffeetasse halten. Jetzt hatte er nen Arbeitsunfall mit ner Beckenprellung, aber eines morgens ging gar nix mehr und es war wie ein Hexenschuss, wie Stromschläge ins Bein und er konnte sich nicht mehr bewegen. Kam damit wieder ins Krankenhaus, da bekam er 4 Tage Schmerzmittel und sollte liegen bleiben, am 5. Tag durfte er aufstehen und nach Haus gehen, weil auf Röntgenbild und Becken-CT kein Bruch oder was an den Bändern zu sehen war.
Tja und nun krebst er zu Haus rum, kann vor Schmerzen kaum schlafen, die Knie, der Rücken und die Ellenbogen tun weh, er ist müde und abgeschlagen und nervt die ganze Familie. Ich habe ihn jetzt gedrängt auf Borriolose und Rheuma testen zu lassen und siehe da der Rheumafaktor ist wenn auch sicher nur leicht (75) erhöht. Die Allgemeinärztin will ihn zum Rheumatologen schicken, da kann ich aber erst im Zeitraum Juni-Oktober 2014 was werden, je nachdem wie weit wir fahren wollen. Zum RKK in Bremen können wir erst mit gesicherter Diagnose.
Wir könnten morgen zu Dr. Bajer aus Zeven gehen, allerdings ist der orthopädischer Rheumatologe und von der internistischen Rheumatologie-Praxis in Zeven hieß es, da braucht man nicht hin gehen, da ist man falsch. Was sollen wir jetzt nur tun? Abwarten und mit der Hausärztin Cortison probieren, die knapp 90km einfache Strecke auf uns nehmen und nach Zeven fahren oder vielleicht auf ne Einweisung drängen?
Es ist echt zu blöd, der Mann hat noch 30 Jahre Berufsleben vor sich. Und auch wenn es sicher vielen hier schlechter geht, uns belastet das schon sehr.
Danke für euer offenes Ohr und eure Meinung.
Cux
Die Leidensgeschichte meines Mannes ist auch schon bißl länger. Fing klassisch mit Rücken-, Nacken- und gelegentlichen Knieschmerzen an, vor allem morgens. Also neue Matraze gekauft. Ende Mai bricht er aus heiterem Himmel mit über 40 Fieber zusammen und liegt ne Nacht auf der Intensivstation, weil er nicht mehr ansprechbar war. Nach 2 Tagen war das Fieber runter und es hieß war wohl nur ein "pissiger Infekt" aber außer furchtbaren Rückenschmerzen und Abgeschlagenheit hatte er nix. Kurz danach fingen die Schmerzen im rechten Ellenbogen an, also hieß es Tennisarm, dann ging es weiter im linken Ellenbogen, da hieß es Überanstrengung weil der rechte noch nicht so belastbar war. Dann ließ es bei beiden aber nicht nach, also hieß es Schleimbeutelentzündung und am Ende, er soll sich nicht so anstellen, sind halt Verschleißerscheinungen. Dummerweise muss er schwer körperlich arbeiten und kann manchmal kaum ne Kaffeetasse halten. Jetzt hatte er nen Arbeitsunfall mit ner Beckenprellung, aber eines morgens ging gar nix mehr und es war wie ein Hexenschuss, wie Stromschläge ins Bein und er konnte sich nicht mehr bewegen. Kam damit wieder ins Krankenhaus, da bekam er 4 Tage Schmerzmittel und sollte liegen bleiben, am 5. Tag durfte er aufstehen und nach Haus gehen, weil auf Röntgenbild und Becken-CT kein Bruch oder was an den Bändern zu sehen war.
Tja und nun krebst er zu Haus rum, kann vor Schmerzen kaum schlafen, die Knie, der Rücken und die Ellenbogen tun weh, er ist müde und abgeschlagen und nervt die ganze Familie. Ich habe ihn jetzt gedrängt auf Borriolose und Rheuma testen zu lassen und siehe da der Rheumafaktor ist wenn auch sicher nur leicht (75) erhöht. Die Allgemeinärztin will ihn zum Rheumatologen schicken, da kann ich aber erst im Zeitraum Juni-Oktober 2014 was werden, je nachdem wie weit wir fahren wollen. Zum RKK in Bremen können wir erst mit gesicherter Diagnose.
Wir könnten morgen zu Dr. Bajer aus Zeven gehen, allerdings ist der orthopädischer Rheumatologe und von der internistischen Rheumatologie-Praxis in Zeven hieß es, da braucht man nicht hin gehen, da ist man falsch. Was sollen wir jetzt nur tun? Abwarten und mit der Hausärztin Cortison probieren, die knapp 90km einfache Strecke auf uns nehmen und nach Zeven fahren oder vielleicht auf ne Einweisung drängen?
Es ist echt zu blöd, der Mann hat noch 30 Jahre Berufsleben vor sich. Und auch wenn es sicher vielen hier schlechter geht, uns belastet das schon sehr.
Danke für euer offenes Ohr und eure Meinung.
Cux
) hab ich noch ganz stolz erzählt, dass ich ja wenigstens einen Termin bei einem Rheumaorthopäden habe und die Dame sagte mir nur, solange es nicht Dr. Bajer ist, da brauchen wir mit Verdacht auf Rheuma gar nicht hingehen. Da hatte ich weder Namen noch Ort genannt, da wir ja nun auch sehr weit weg wohnen. Also so ganz doll scheint der Ruf von ihm wohl wirklich nicht zu sein.
