Hallo,
kurze Vorgeschichte ich M 42.
Ergänzend: Ich bin Raucher, rauche aber nur die leichtesten die es gibt. Rheumatologen habe ich bereits 3x Stück hinter mir, alles Schwätzer gewesen, nur hallo und tüß sagen und nach drei Monaten wieder kommen, bringt mir nix. Ärzte sind auch nur Handwerker und es gibt gut und eben schlechte. Persönlich, muss ich sagen, so kann ich so nicht weiterleben, es muss eine Besserung her.
Frage an euch RA Patienten, was habt ihr nach MTX genommen bzw. warum wurde es bei euch abgesetzt und was nehmt ihr nun? Bei mir kann es so nicht weitergehen, deshalb würde ich mich über Rückmeldungen, Erfahrungen , Hinweise sehr freuen !
kurze Vorgeschichte ich M 42.
- RA Feststellung mit aktivem ersten Schub nach schwerer Depression mit 35 J. (diese war wohl durch den Schock ausgelöst. Zuvor hatte ich nichts)
- Behandlung mit tägl. Prednisolon und Pleon. ca. 2 Jahre bis 37 J.
- Erste Rheumakur mit 37 J. alles ganz easy keine nennenswerten Beschwerden.
- Hiesige Oberarzt Empfehlung: Pleon und Prednisolon entfallen zu lassen und Umstieg auf MTX 15 mg 1x pro Woche und Folsäure 24 später auch 1x pro Woche. Grund bessere Wirkung und nur 1x pro Woche Einnahme.
- Nach dem MTX 15 mg gewirkt hat, habe ich alles andere weggelassen. Alles ok für ca. 2 Jahre bis 39 J. Keine Nennenswerten Einschränkungen oder Schmerzen.
- Zweite Rheumakur mit 39 J. MXT wurde beibehalten. Auch alles ok.
- In dem folgenden Zeitraum vom 39J. – 41J. wurden erhöhte Leberwerte festgestellt. GPT Wert (Leberwert normal ca. 50 laut Blutbild) war bei mir 112. (Wert ist höher als bei Leberzirrhose eines Bekannten) Nach Rü. mit dem Hausarzt (Internist), sofortige Absetzung von MXT um zu schauen, ob es daran liegt (Laut Packungsbeilage kann es sein).
- Nach drei Monaten ohne irgendwas zunehmen und erneuten 3 Monatigem Bluttest, gingen die Werte auf unter GPT 50 zurück, aber Morgensteifigkeit und Schmerzen an den Gelenken fingen täglich extremer an zu werden, von Fuß bis Nackenbereich. Das einzige was in dieser Zeit dagegen gewirkt hat waren Diclofenac 75 mg. 1x täglich oder auch bei Bedarf mehr oder weniger.
- Da es unerträglich wurde, und ich nichts mehr machen könnte und zur Arbeit gekrochen bin, habe ich mich von meinem Internisten einweisen lassen in eine Rheumaklinik in der Nähe. Ziel des ganzen einen Richtige Einstellung ohne MTX zu erhalte. jetzt 42J.
- Hier wurde ich gleich am ersten Tag vollgepumpt (insgesamt war ich 7 Tage dort) mit allem möglichen Zeugs in höheren Dosen, als ich jemals genommen habe, schmerzen blieben jedoch, (ich habe nicht alles eingenommen, da es für alles auch ein „Wieder“ gibt, dafür gut dafür schlecht), es kam mir so wieso so vor, als hätte das KH einen Vertragsabschluss mit der Pharmaindustrie. Also nicht alles Blind einnehmen, was einem vorgesetzt wird, das machen nur die Ahnungslosen. Nach sämtlichen Untersuchungen auch MRTund einem kurzen Abschlußgespräch zum Ende, wurde mir verklickert, ich habe keine akuten Entzündungen und ich soll weiterhin MTX nehmen, weil es ja gut gewirkt hat. Diesmal jedoch nur 10 mg, da dieses die Untergrenze der Wirksamkeit ist und in der Hoffnung, dass die Leberwerte GTP nicht so extrem ansteigen, wie mit den 15 mg zuvor, aber die Entzündungshemmende Wirkung da ist! Kompromiss. Habe mich noch mit Arzt angelegt.
- Wieder zuhause MTX / Folsäure 1x wöchl. genommen und nach einem halben Jahr Leberwert GPT wieder bei 70, und auch keine Richtige Rheumawirkung. Alles Misst
- Wieder Internist-> Jetzt gingen wir zurück zum Ursprung, kein MTX mehr, aber wieder täglich Pleon und Prednisolon nehme nur 5 mg (ist wenig ich weiß, will auch nicht Fetter werden) und versuche den Chemie Cocktail so gering wie möglich zu halten. Weiterhin habe ich die Einnahme von Zucker durch Cola, Haribos etc. eingestellt und auch weniger Fleisch bzgl. der Entzündungsfordernden Säurebildung vermieden und versucht viel Omega-3 Fettsäuren aufzunehmen und Entzündungshemmende Früchte z.b. Ananas zu essen.
- Auch diese war nicht 100 % Schmerzfrei zu ertragen.
- Im Moment nehme ich immer noch Pleon und Prednisolon, es hilft mir aber eigentlich nur täglich eine 75 mg Diclo. Meistens nur eine. Der aktuelle Zustand ist keine Dauerlösung, da ich nichts mehr machen kann, ein Tag körperliche Kleinstarbeit, drei Tage schmerzen an der belasteten Stelle und morgens komme ich mir vor wie Eingefroren.
Ergänzend: Ich bin Raucher, rauche aber nur die leichtesten die es gibt. Rheumatologen habe ich bereits 3x Stück hinter mir, alles Schwätzer gewesen, nur hallo und tüß sagen und nach drei Monaten wieder kommen, bringt mir nix. Ärzte sind auch nur Handwerker und es gibt gut und eben schlechte. Persönlich, muss ich sagen, so kann ich so nicht weiterleben, es muss eine Besserung her.
Frage an euch RA Patienten, was habt ihr nach MTX genommen bzw. warum wurde es bei euch abgesetzt und was nehmt ihr nun? Bei mir kann es so nicht weitergehen, deshalb würde ich mich über Rückmeldungen, Erfahrungen , Hinweise sehr freuen !
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