Vom Hausarzt die Diagnose Rheuma erhalten - bisher ohne klare Spezifizierung.

Dieses Thema im Forum "Mitglieder stellen sich vor" wurde erstellt von Whatthef, 15. Juni 2018.

  1. Whatthef

    Whatthef Neues Mitglied

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    Guten Abend liebes Forum, meine Name ist Kai, ich bin 27 Jahre alt und ich habe heute von meinem Hausarzt die Diagnose Rheuma erhalten, allerdings ohne genaue Spezifizierung, um welche genaue Form es sich handeln könnte.

    Die Beschwerden fingen vor etwa 2 Wochen damit an, dass mein linker Knöchel gerötet sowie angeschwollen war und leicht schmerzte. Ein paar Tage später kamen dieselben Symptome ebenfalls am rechten Handgelenk. Zu diesem Zeitpunkt habe ich es noch für einen ungünstigen Zufall gehalten und bin nicht auf die Idee gekommen, dass das im Zusammenhang stehen könnte. Innerhalb weniger Tage kamen dann aber der rechte Knöchel, beide Sprunggelenke, das linke Handgelenk, sowie einige geschwollene Finger und Zehengelenke und Schmerzen beim Auftreten /an den Fußsohlen dazu. Bin dann zum Arzt, der nach Betrachtung der befallenen Stellen eine Blutuntersuchung gemacht hat. Die Entzündungswerte waren da leicht, aber noch nicht nennenswert erhöht. Er hat mir daraufhin erst mal 600er Ibuprofen verschrieben und mich gebeten, eine knappe Woche später nochmals zur Blutabnahme zu kommen. In der Zwischenzeit sind einzelne harte, kleinere rote stellen an den Beinen hinzugekommen. Die Entzündung von den Handgelenken ist Beidseitig auf die Hände übergegangen. Besonders die Beiden Handgelenke und Hände sind deutlich gerötet, warm, rau und die betroffenen Stellen brennen leicht. Die Haut spannt und fühlt sich steif an, wenn ich versuche die Hände zur Faust zu ballen. Die Fingerspitzen und die nicht betroffenen Teile der Hände fühlen sich hingegen oft eiskalt an. Selbes nur nicht ganz so schlimm an den Füßen. Auch hier sind einige Stellen klar sichtbar gerötet, zu warm und schmerzen. Auch der Rest der Füße fühlt sich oft kalt an. Allerdings ist hier nicht der ganze Fuß entzündet. Mein Hausarzt hat mir jetzt eine Überweisung mit Dringlichkeitsvermerk zu einem Rheumatologen fertig gemacht. Allerdings geht er von einer Wartezeit von 1-3 Monaten zu einem Facharzt aus. Sein Tipi war daher nur, mich Notfalls an die Krankenkasse zu wenden und mir gegebenenfalls über diese einen Spezialisten vermitteln zu lassen.

    Ausgelöst wurde das ganze Wohl (abgesehen von der Veranlagung und dem leider quasi seit der Kindheit bestehenden Übergewicht) von akutem Stress. Da ist in letzter Zeit beruflich wie privat einiges zusammengekommen. Und die aktuelle Situation trägt auch nicht gerade zu meiner Entspannung bei. Im Gegenteil, zu den Schmerzen gesellen sich nun auch Schlafstörungen, einhergehend mit einem quasi dauerhaften Müdigkeitsgefühl und Panikattacken.

    Ich bin einfach komplett überfordert und ratlos, was ich jetzt tun soll und habe Angst, dass die Symptome sich weiter verschlimmern, bis ich einen Termin beim Rheumatologen bekomme. Was ich allerdings schon angegangen bin, ist der Versuch einer Ernährungsumstellung. Aber auch diese wird ja nicht sofortige Besserung bringen befürchte ich.

    Das soll es fürs erste gewesen sein. Liebe Grüße, Kai

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  2. Kittie

    Kittie Aktives Mitglied

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    Wenn die Wartezeiten beim niedergelassenen Rheumatologen zu lang sind könntest du deinen HA bitten dich stationär in eine Rheumatologie einzuweisen. Bist ja schließlich ein Akutfall.
     
  3. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......

    Guten Morgen Kai,

    Du darfst natürlich die Ernährung umstellen und alles sonst machen, was Dir gut tut.
    Ich nehme an, die bläulich-roten "knotigen" Verhärtungen sind schmerzhaft.
    Für mich sieht das nicht nach einem klassischen Gelenkrheuma aus, sondern nach etwas Akutem, meist Gutartigem und in der Regel Selbstlimitiertem.
    Ibuprofen oder ein anderes NSAR sind da die Therapie der Wahl, manchmal - in schweren Fällen - kann auch noch Cortison vorübergehend eingesetzt werden.
    Ein guter Internist kann Dir diesbezüglich auch weiterhelfen, falls die Wartezeiten für einen Rheumatologen zu lang sind.

    Darf ich fragen, wo Du wohnst?
     
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