Völlig Ratlos, Thema Grippeimpfung!

tabo40

Neues Mitglied
Hallo Ihr Lieben

ich lese nun seit Stunden alle Berichte die schon einmal zu diesem Thema geschrieben wurden und bin noch verunsicherter wie vorher.
Ob Radio, oder TV, alle reden gerade wieder von der Grippeimpfung.
Was soll ich machen? Meine Hausärztin verweist mich an den Rheumadoc, den sehe ich aber erst im November wieder.
Ich habe cP,mit schwerem Verlauf (sagt der Doc), nehme aktuell MTX 15mg, Kortison 7,5mg und seit 6 Wochen Enbrel und mir geht es nach 2 Jahren endlich mal etwas besser.
Mein Rheumadoc sagt: bei jedem Kratzen im Hals soll ich sofort zum Hausarzt, weil mein Immunsystem so geschwächt ist.
Kann ich mich da impfen lassen? Muß ich mit den Medis aussetzen, wenn ja wie lange? Ich habe gelesen Doc Langer sagt das ginge.
Ich bin nur im Haus und kann mich so nirgends anstecken, aber mein Mann kommt mit vielen Leuten zusammen und so bekomme ich dann doch Schnupfen, o.ä.
Tja da ist guter Rat teuer und Eure Meinung Gold wert.
Was würdet ihr machen??

danke schon mal für eure Antowrten

Gruß Tabo40
 
Hallo,

also ich werde mich impfen lasse, da ich, seitdem ich Enbrel nehme, wirklich jeden Infekt mitnehme. Bei mir verlaufen schon harmlose Infekte recht übel, auf eine richtige Grippe habe ich keine Lust und versuche soviel zu vermeiden was nur geht.

Lieben Gruß
Katharina
 
hi tabo,

tja, ich habe seinerzeit auch lange gegrübelt und auch mit meinem
ha darüber gesprochen, und bin dann zu dem schluss gekommen,
mich nicht impfen zu lassen.
ich hatte vor ausbruch der ra nur sehr selten eine heftige
erkältung. man muss ja deutlich unterscheiden zwischen einer
erkältung und grippe. eine grippe hatte ich vor einigen jahrzehnten
mal. selbst unter mtx hatte ich wenig erkältungen. und da ich
öffentliche veranstaltungen meide, kaum mit övi (öffentl. verkehrsmittel)
fahre, ist eine ansteckung nicht soo zu erwarten. einen schnupfen
oder halsschmerzen, das nehme ich einfach mal so hin, das ist
ja auch mit einer impfung nicht wirklich zu vermeiden.
da ich ausserdem allergikerin bin, habe ich dieses prob auch
unter diesem aspekt bedacht.
diese entscheidung muss jeder selber treffen, und hoffen, dass der
kelch an ihm vorüber zieht.

lieben gruss

mickey2a.gif
marie
 
Hallo Katharina

hast du schon Impfungen bekommen, seit du Enbrel nimmst?
Setzt du das dann ab?
An mir geht auch keine Bazille vorbei, die fühlen sich alle so wohl bei mir
:rolleyes:
Gruß Tabo40
 
Hallo Tabo,

nein, ich habe noch keine Impfungen erhalten. Aber ich habe Do eine Termin beim Hausarzt und den werde ich fragen. Wenn der es nicht weiß, ruf ich beim Rheumatologen an.

Lieben Gruß
Katharina
 
hi, das thema wurde vor 2-3 wochen schon mal debattiert ( wie jedes jahr um diese zeit). generell kannst du dich impfen lassen gegen grippe. einen schnupfen wirst du aber weiterhin erwischen, es geht bei der impfung wirklich um die oft auch lebensbedrohliche *richtige* viren-grippe, nicht um erkältungen.

gruss kuki * die ihre impfung schon hinter sich hat
 
hallo, tabo!

die letzten 2 jahre (seit ich rheuma habe) habe ich mich gegen grippe impfen lassen. vorher, in gesunden tagen sozusagen, habe ich die impfung nicht vornehmen lassen nach einer schlechten impfreaktion vor vielen vielen jahren. jetzt in der neuen situation - chronisch krank - hat mir mein rheumatologe zur impfung geraten, der hausarzt hat sie gemacht, und ich habe es bisher gut vertragen. trotz der impfung habe ich weiter meine medikamente genommen (MTX 22,5 mg bzw. jetzt 20 mg, cortison 5 mg ).
das erstemal hatte ich auch sehr lange hin- und herüberlegt. dieses jahr habe ich noch keine impfung, weil ich grad nicht so fit bin (und man soll ja ganz "gesund" sein, kein infekt o. ä.).
viele grüsse von ruth
 
Mein göga bekommt auch jedes Jahr auf Anraten seines Rheumatologen die Grippeimpfung Ende September verpasst.Bisher ohne Schwierigkeiten.Ich finde schon,dass das wichtig ist bei der Immunschwäche,die man unter rheumatischen Erkrankungen hat.

Nur der Mutterkutter selber fühlt sich stark genug,ohne Grippeimpfung auszukommen.:) Sollte man zwar machen,aber ich lass es auch dieses Jahr wieder.
 
Hallo ihr Lieben,

Impfung ist für mich gar kein Thema, egal, welche Art...
Ich darf nicht geimpft werden (und bin's auch noch nie), auch nicht mit toten Erregern, weil man nicht sicher weiß, ob das nicht wieder einen Rheumaschub auslösen könnte...

Ich wünsche euch eine Grippefreie Zeit & gute Besserung,

pinklady.
 
Hallo tabo,

wie du sicher siehst,sind die Meinungen dazu sehr gegensätzlich.
Habe zwar schon oft gehöhrt,daß es generell wohl moglich ist.
Mein HA möchte mich auch jedes Jahr impfen.Der Rheumadok ist allerdings
strikt dagegen.Er meint,da das Immunsystem ohnehin schon im Keller ist,
kann nach der Impfung aus einem harmlosen Infekt eine ernste Erkrankung
werden.Seine Meinung ist mir da etwas mehr wert ,obwohl mein HA auch
nicht von gestern ist.Also lasse ich es sein.
Bekomme u.a. Remicade 4 wöchentl.(z.Zt.Pause wg.Bakt.-u. Pilzinfektion),
MTX 20mg,Prednis. 20mg.

Liebe Grüße
adina
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo tabo,

ich lasse mich konsequent nicht impfen. Aber genauso wie Du bin ich überwiegend zu Hause (oder in der freien Natur). Mein Mann arbeitet allerdings in einem Behindertenwohnhaus, so dass während einer Grippewelle durchaus eine Ansteckungsgefahr besteht.

Ich hatte 5x im Leben die echte Grippe, dabei einmal, als ich schon an cP erkrankt war und Mtx genommen hatte. Ich hatte sie eigentlich nicht schlechter weggesteckt als vorher, auch die Erholungszeit war gegenüber gesunden Leuten nicht verlängert.

Ich werde die kommende Grippesaison wohl wieder unbedarft (und wahrscheinlich infektionslos) auf mich zukommen lassen ...

Impfen lassen würde ich mich auf jeden Fall bei ständigen Kontakt mit vielen Menschen, starker Infektanfälligkeit und bekannten Herz-Lungen-Problemen.

Liebe Grüße von
Monsti
 
ich wurde...

bereits unter enbrel letztes jahr geimpft und mir ist nichts schlimmes an reaktionen widerfahren.

drei jahre lang (nachdem ich aufgehört habe zu rauchen) hab ich auch keine erkältung mehr gehabt...aber seitdem ich enbrel nehme muß ich mehr aufpassen.

zuerst hab ich enbrel nicht abgesetzt gehabt....aber als es nicht aufhörte hab ich es auf eigene verantwortung nicht mehr gespritzt. mein HA meinte, ich könne es ruhig weiter nehmen...aber nachdem ich es dann weg gelassen habe, ging es wieder etwas besser..(und den entsprechenden medis natürlich).

liebi,die sich auch bald impfen läßt..vor allem wenn jetzt ein kleiner mann ins haus kommt....
 
Hallo,
habe Montag meine Grippeimpfung hinter mir. Geht mir ähnlich mit dem Immunsystem. Habe auch Angst von einer Erkältung kann bei mir leicht mehr werden! Nehme 15 mg MTX und 5 mg Cortison. Hoffe ich konnte dir helfen.

Rufe bitte in der Praxis von deinem Rheumadok an. Die Hausärzte wollen sich aus Unkenntnis ehr raushalten. Du wirst sehen dein Rheumadok wird für dich Zeit haben, bei mir war es bei Probs schon 3 mal so. Einfach nicht aufgeben!

Alles liebe Angie

tabo40 schrieb:
Hallo Ihr Lieben

ich lese nun seit Stunden alle Berichte die schon einmal zu diesem Thema geschrieben wurden und bin noch verunsicherter wie vorher.
Ob Radio, oder TV, alle reden gerade wieder von der Grippeimpfung.
Was soll ich machen? Meine Hausärztin verweist mich an den Rheumadoc, den sehe ich aber erst im November wieder.
Ich habe cP,mit schwerem Verlauf (sagt der Doc), nehme aktuell MTX 15mg, Kortison 7,5mg und seit 6 Wochen Enbrel und mir geht es nach 2 Jahren endlich mal etwas besser.
Mein Rheumadoc sagt: bei jedem Kratzen im Hals soll ich sofort zum Hausarzt, weil mein Immunsystem so geschwächt ist.
Kann ich mich da impfen lassen? Muß ich mit den Medis aussetzen, wenn ja wie lange? Ich habe gelesen Doc Langer sagt das ginge.
Ich bin nur im Haus und kann mich so nirgends anstecken, aber mein Mann kommt mit vielen Leuten zusammen und so bekomme ich dann doch Schnupfen, o.ä.
Tja da ist guter Rat teuer und Eure Meinung Gold wert.
Was würdet ihr machen??

danke schon mal für eure Antowrten

Gruß Tabo40
 
Hallo ihr,

ich hatte Anfang diesen Jahres eine schwere Grippe, meine Tochter hatte sie von der Schule mitgebracht.
Danach hat sich mein Zustand der Fibro so verschlechtert, das ich wochenlang nur noch ein Frack war.
Inzwischen geht es mir wieder deutlich besser, aber das möchte ich nicht noch einmal mitmachen.
Gut das ihr das Thema angeschnitten habt, ich werde das nächste Woche mit meinem Hausarzt besprechen und mich vermutlich das erste Mal in meinem Leben , gegen Grippe impfen lassen.
Mir steckt noch die Angst vor den Schmerzen und das danach ,in allen Gliedern.
frown.gif
 
auch ich

hab mich letze Woche impfen lassen, habs gut vertragen, nur der Arm schmerzte zwei Tage lang und ich fühlte mich nicht so fit, bin aber froh, dass ich es hinter mir habe- gehe nun auch wieder in die Sauna und hoffe, dass ich dieses Jahr gut durch den Herbst und Winter komme.
Dies wünscht Euch allen auch Mni
 
tabo40

weißt Du jetzt was Du machen wirst? Ich weiß es nicht mehr. Ich muss dazu sagen, ich habe erst einmal in meinem Leben eine Grippe gehabt (am 50. Geburtstag)
Ich bin auch sehr selten erkältet. Da frage ich mich doch:"warum soll ich mich impfen lassen?"
Helft uns wir brauchen die richtige Antwort.
Liebe Grüße Poldi
 
Grippe-Imfpung

[Hallo,

ich stehe vor dem gleichen Dilemma wie du. Mein Rheumatologe meint, ich
müsste die Entscheidung über die Grippeimpfung selbst treffen. Es wäre möglich, dass sie einen Schub auslösen könnte. Mein Hausarzt möchte mich
sehr gern gegen die Influenza impfen, weil ich so infektanfällig bin. Allerdings sagte sie, für die Imfpung müsste ich völlig gesund sein. Ha, Ha u. dass, nachdem sie mir 5 min. vorher das Ergebnis des letzten Blutbildes mitgeteilt hatte ( hoher CRP-Wert, Blutsenkung und gestiegener Rheumafaktor ). Jetzt bin ich so schlau wie vorher.

Inzwischen habe ich mich im Bekanntenkreis umgehört u. bin bis auf eine Person eigentlich vor den Folgen der Impfung gewarnt worden. Ich möchte
betonen, dass ich sonst kein Imfpgegner bin.

Obwohl ich letztes Jahr eine Lungenentzündung hatte, werde ich wohl das
Risiko mich nicht impfen zu lassen, eingehen.

Gruß Marga
 
Hallo,
wie nett, dass gerade dieses Thema auftaucht, wenn ich es selbst auch brauche.
Mir wurde die Impfung empfohlen, ja geradezu geraten - aber ich hab mich all die Jahre zuvor auch nicht impfen lassen, hab auch keinen "Risiko"job in bezug auf Ansteckung - also lass ich es auch in diesem Jahr. Allerdings hab ich mir meine Entscheidung von meiner Rheumadoc sozusagen absegnen lassen, ist gut gewesen zur eigenen Beruhigung.
LG
JMCL
 
Vielen Dank

Vielen Dank euch allen, für eure Antworten. Es ist ein Thema zu dem es einfach keine eindeutige Meinung gibt.
Gestern hat mich noch mal ein anderer Rheumatologe angerufen, der auch in der Gemeinschftspraxis ist und auch abgeraten.
Also er hat nicht nur dringend abgeraten er hat auch erklärt wieso:
Meine Blutwerte sind ziemlich schlecht, mein Immunsystem ist so weit runter, das der Körper eine Impfung gar nicht verarbeiten könnte.
Außerdem hat er vermutet das eine Grippeimpfung 2003 meine Krankheit ausgelöst hat, weil ich da zum ersten Mal allergisch reagiert habe und drei Wochen später plötzlich alle Anzeichen für eine schwere Rheumaerkrankung hatte.
Das hat er mir vorher nie gesagt.
Also ist klar, ich lasse es sein und hoffe einfach das der Kelch an mir vorbei geht.
Ich vermeide mich dort aufzuhalten wo viele Menschen sind und wenn Freunde kommen bitte ich sie einfach nur dann zu kommen wenn keiner krank ist und mich anstecken könnte.
Mehr kann ich wohl nicht tun.

Also wünsche ich auch euch allen, das es keinenerwischt mit der Grippe.

Viele Grüße

Tabo40
 
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