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vÖLLIG ENTZÜNDUNGSFREI DURCH mtx?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von zehen, 11. Februar 2005.

  1. zehen

    zehen Guest

    HALLO;
    HABE EINE FRAGE AN ALLE LEICHTEREN FÄLLE HINSICHTLICH DER MEDIKAMENTENEINNAHME.
    Habe seit 1 Jahr eine Entzündung am Fuß, die zuerst den ganzen Vorfuß einnahm und seit November wieder langsam zurück ging; übrig geblieben ist jetzt ein dicker großer Zehen. Bis Dezember 04 habe ich Voltaren/Nexum 1/Tag und 4 Azulfidine eingenommen, da die Basistherapie mit Azulfidine nach fast 4 Monaten auch nichts brachte, habe ich diese im November 04 wieder abgesetzt. Seit Januar komme ich ohne Medikament aus, dank guten Einlagen kann ich auch wieder 2 std. am Stück wandern usw.. Angst macht mir nur der ZehenKnochen, der durch die bestehende Entzündung vermutlich sehr leidet. Dachte es evtl. mal mit MTX zu versuchen, wobei ich von den Nebenwirkungen Angst habe, ist es besser dann doch ab und zu ne Voltaren schlucken? Was habt Ihr für Erfahrungen mit solchen fast beschwerdefreien Phasen??
    Grüße aus dem verregneten Schwabenländle
    Heike
     
  2. Ingrid50

    Ingrid50 Guest

    Hallöchen!

    Ich dachte ich antworte mal,obwohl ich noch relativ "neu" bin als cP-Patientin im Anfangstadium.Seit Anfang Januar bekomme ich MTX i.m. einmal pro Woche gespritzt .Hatte furchtbare Angst vor den Nebenwirkungen.Aber-----außer 1 oder 2 Tage nach der Spritze auftretende große Abneigung gegen Schokolade ( ja nicht so schlecht,fand ich...) und Kaffee hatte ich keine NW (übrigens nur ein bis zwei Tage anhaltend und nicht jedesmal !!!.) Außerdem "verschwand" meine starke Müdigkeit !!! Symtome sind auch besser ,bezüglich der Schmerzen. Die Wirkung setzt ja erst nach ca. 4 bis 6 Wochen ein. Bin echt zuversichtlich!
    Toi,toi,toi
    Gruß von Ingrid50
     
  3. tunichtsoviel

    tunichtsoviel Neues Mitglied

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    Hallo Heike !

    Meine Basistherapie mit Quensyl hat erst ende des 5.Monats erst richtig angeschlagen.
    Weiere 3 Monate später ging es mir zwar besser , aber es war nicht befriedigend irgendwo "muckerte" es immer.
    Dann bekam ich 15ml MTX in die Vene 1x wöchentlich und nach 4 Wochen juhuu ging es Berg auf!
    Am Anfang hatte ich einen etwas empfindlichen Magen , das war alles jetzt gibts keine Nebenwirkungen mehr.
    Da aber immer noch regelmäßig einige kl. Gelenke sich meldetet wurde die Dosis auf 20ml erhöht(wiege100kg :eek: ) und es ging noch ein bischen besser.
    Dennoch habe ich regelmäßig Schübe aber die Zeit dazwischen wird immer größer und sehr sehr erträglich!

    Gruß
    Yvonne
     
  4. ilmaz

    ilmaz Neues Mitglied

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    Hallo!!
    Also ich hatte nun vor 2 Monaten MTX nach 4 Jahren wieder abgesetzt.
    Ist immer schwer zu sagen, in wieweit MTX hilft, da man ja nie weiss, wie es ohne gehen würde........
    Immerhin hatte ich unter MTX keine einzige Punktierung wegen geschwollener Knie, was vorher häufig war......
    Aber Entzündungen hatte ich trotzdem noch in den unterschiedlichsten Gelenken.......Die meisten kommen auch mit mTX nicht ohne andere Medikamente wir voltaren oder Kortison aus.....
    Handelt es sich denn bei Dir nur um den Fuß oder hast Du auch noch Entzündungen in den anderen Gelenken??
    Ciao Ilmaz.
     
  5. zehen

    zehen Guest

    Hallo Ilmaz,

    hab bisher(?) nur Probleme am Fuß. Und wie gesagt, laufe ich derzeit mit Einlagen recht gut spazieren. Was nicht geht ist Joggen und Barfußlaufen...Vielleicht bleibe ich jetzt trotzdem einfach mal Medikamenten-frei und hoffe auf absolute Beschwerdefreiheit im Frühjahr. Ein Allheilmittel scheint MTX also auch nicht zu sein. Wenn ich zum Doc gehe verschreibt er mir sicherlich wieder etwas, das weitere Blutkontrollen usw mit sich bringt. Das ist immer ein ziemlicher Zeitaufwand und Streß, da ich die Zeit im Büro dann wieder irgendwie aufholen muss.
    Ich hab ab und zu ne Dauerakupunkturnadel im Ohr, das hilft m.E. immer wieder ein bisschen, zumindest bilde ich mir das ein ;-)
    Falls es sonst Tipps gibt, bin ich aber offen für Alles.
    Grüße
    Heike
    .
     
  6. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo, komme im augenblick mit den beiträgen dieses posting nicht ganz klar:
    setzt ihr eigenmächtig basismedis ab?
    habt ihr entzündungen, was sagt das blutbild?
    wollt ihr euch selbst behandeln?
    habt ihr das enspr. grundwissen dazu und/oder ne mediz. ausbildung?
    wer betreut euch?

    bitte denkt daran, dass googelnde leser evtl. das missverstehen könnten.
    nix für ungut.
    bin mal wieder eingeschneit
    bise
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi,
    ich gehöre zu den leuten die dank mtx in eine remission gekommen sind. also keine bzw. seltene entzündungen, die ich im notfall dann durch kurze gaben cortison beheben kann. mtx ist zur zeit reduziert - mit arztgenehmigung - auf 7,5 mg. aussicht im sommer auf 5 mg zu gehen, wobei das kaum noch eine wikrung hat. aber ich habe damit immerhin eine basis, die ich im schubfall schneller erhöhen kann. beim letzen mal habe ich dadurch innerhalb kurzer zeit einen schub in den griff bekommen, statt wieder lange zu brauchen um von null anzufangen.

    wenn noch akute entzündungen bestehen, würd ich das mtx nicht absetzen.

    gruss kuki
     
  8. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Zehen,
    wenn Du erst an Krücken gehst oder im Rollstuhl sitzt, weil u. a. Dein Hallus - der große Zeh - zerstört ist, kommst Du noch langsamer ins Büro als jetzt. Entschuldige die schroffe Antwort. Habe gerade selbst damit zu tun, Einlagen helfen zwar über die Runden und sind ein Muss, aber wenn Du keine wirksamen Basismedis nimmst, wird das Gelenk unwiderbringlich zerfressen. Das solltest Du Dir überlegen. Ich habe einen aggressiven Verlauf, aber die Zerstörung der Gelenke wurde durch die Basismedis sehr stark aufgehalten. Hat Dein Arzt mal ein Röntgenbild Deines Fußes machen lassen? Dazu würde ich auf jeden Fall raten.
    Beste Grüße von Susanne
     
  9. Mira

    Mira Neues Mitglied

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    Hallo Zehen,

    ich habe 1 Jahr mtx eingenommen. Leider mußte ich feststellen, daß das bei mir keine große Wirkung zeigte. Dafür spürte ich erhebliche Nebenwirkungen (starker Haarausfall, Rheumaknoten). Ich setzte mtx auf Anraten des Arztes ab und bekam Vioxx, was ich erst recht nicht vertrug und dann ja auch vom Markt genommen wurde. Danach nahm ich tägl. nur 5 mg Cortison sowie gegen die Schmerzen ein Nahrungsergänzungsmittel. Das ging auch einige Monate gut - bis ich des öfteren mal entzündete Augen hatte, was mit dem Cortison zusammenhängt.
    Mein Rheumaarzt hat mir jetzt Azulfidine verordnet. Bin davon auch nicht so begeistert, weil ich noch nicht so viel Gutes darüber gelesen habe. Werde es aber erst mal schlucken.
    Falls dieses Medikament nicht wirkt oder ich es nicht vertrage, werde ich auf ein anderes, z.B. Arava umgestellt. Erst wenn ich alle infragekommenden Medikamente nicht vertrage oder sie nicht wirken, so wurde mir von meinem Arzt mitgeteilt, wird mir ein biological verschrieben.
    Die Nebenwirkungen eines Medikamentes, so geht es mir jedenfalls, merkt man relativ schnell und dann kann man ja die Therapie ändern lassen. Wenn man vom Rheuma nicht so schwer betroffen ist, so meine ich und übrigens auch mein Arzt, muß man den Nutzen und den Schaden oder die Beein-trächtigungen durch die Nebenwirkungen abwägen.
    Viele Grüße

    Mira