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Vitiligo und Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Luccia, 23. Februar 2007.

  1. Luccia

    Luccia Neues Mitglied

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    Hallo ihr

    Hät mal ne Frage die mich zur Zeit sehr interessiert: Vitiligo, also die Weißfleckenkrankheit ist doch auch ne Autoimmunerkrankung nicht wahr?
    Hat jemand, der Rheuam hat, ein erhöhtes Risiko, daran zu erkranken, da das Immunsystem bei demjenigen eh schon verrückt spielt?
    Oder ist er vielleicht sogar ein bisschen geschützt davor, weil er ja schließlich schon Basismedikamente nimmt um das Immunsystem in richtige Bahnen zu lenken??

    Und inwieweit spielt die Vererbung da mit ne Rolle? [Meine Mutter, meine Tante, Opa und Cousin von mir leiden darunter]

    Kann man dem irgendwie vorbeugen?

    liebe grüße
     
  2. Elfe11

    Elfe11 Neues Mitglied

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    Hallo Luccia,

    leider kommen manchmal die Autoimmunerkr.im Doppelpack oder soagr auch mehrere--ich z.B. habe

    Psoriasis-den Bechti--chronische Polyarthritis-Hashimoto(eine Schilddrüsensache) und Hypophysitis.Vitilgo auch -aber nicht ganz so schlimm.

    Warum manche Menschen viele davon bekommen-und andre Gott sei dank nur eine --keine Ahnung-da schießt halt das Immunsystem völlig über den Rand.
    Die Basismedis lenken das Immunsystem nicht in die Bahnen welche dann einen Schutz vor weiteren AIs bietet--leider nein.Evtl.hilft dir das als Info-mal was zum IS und den AIs.


    Das Immunsystem besteht aus vielen Einzelelementen, die aber auf vielfältige Weise miteinander in Verbindung stehen. Treten in diesem System Fehler auf - etwa wenn Einzelteile nicht vorhanden sind oder nicht arbeiten -, oder richtet sich die Abwehrarbeit gegen körpereigene gesunde Strukturen, hat das meist negative Auswirkungen für den davon betroffenen Organismus.

    Als Autoimmunprozess bezeichnet man Reaktionen des Immunsystems gegen Zellen des eigenen Körpers. Führen diese fehlgeleiteten Angriffe gegen körpereigene Strukturen zu Krankheitserscheinungen, spricht man von einer Autoimmunkrankheit. Die Häufigkeit der Autoimmunkrankheiten steigt mit höherem Lebensalter an, was auf den Einfluß von zunehmenden Mutationen hindeuten könnte.

    Tatsächlich finden Autoimmunprozesse ständig im Körper statt. Es werden auch sinnvollerweise körpereigene Zellen angegriffen, wie z.B. Krebszellen.
    Es ist für das langfristige Überleben eines Organismus immer noch besser, einige Zellen fälschlicherweise zu zerstören, als möglicherweise gefährliche Zellen nicht anzugreifen.
    Zugrunde liegt häufig eine genetische Veranlagung, denn nicht nur bei betroffenen Personen, sondern auch bei deren Verwandten findet man häufiger Autoantikörper im Blut. Die Zahl der erkrankten Frauen ist deutlich höher als die der Männer. So wird vermutet, daß die Geschlechtshormone die Funktion einzelner Bestandteile des Immunsystems unterschiedlich beeinflussen.

    Manchmal haben eindringende Fremdzellen und Zellen des Organismus zufällig einige gemeinsame Merkmale. Bei der massenhaften Bildung von Antikörpern gegen die Eindringlinge können die Antikörper deshalb auch gelegentlich die ähnlich aussehenden eigenen Zellen angreifen.
    Außer den genannten gibt es noch einige weitere Möglichkeiten zur Entstehung einer Autoimmunreaktion. Häufig müssen mehrere solcher Faktoren zusammenwirken, bevor sich aus einer Störung des Immunsystems eine Autoimmunkrankheit entwickelt.

    LG Elfe
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Luccia,

    das ist schwer bis unmöglich zu beantworten. In unserer Familie habe ich cP, eine meiner vielen Geschwister hat Vitiligo, aber keinerlei rheumatischen Probleme. Vitiligo ist in unserer Familie überhaupt nicht bekannt. CP hat allerdings mein Vater, und auch meine Großmutter mütterlicherseits hatte es.

    Liebe Grüße
    Angie
     
  4. Bordfee

    Bordfee Neues Mitglied

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    Meine Tochter hat Vitiligo seit ihrem dritten Lebensjahr und hat jetzt -mit 22 Jahren) eine Kollagenose, wahrscheinlich Lupus hinzubekommen. wie häufig das vorkommt, oder wie wahrscheinlich das ist, keine Ahnung. Finde es nur krass, daß es manche doppelt und dreifach erwischt. Ich habe z.B. Fibromyalgie (Weichteiltrheuma) und Hoshimoto Thyrioditis (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse).

    HG

    Bordfee
     
  5. Luccia

    Luccia Neues Mitglied

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    Hm, das klingt wirklich nicht grade aufmunternd :(

    Als ob eine solche Erkrankung nicht vollkommen ausreichen würde....hab jetzt schon immer total Panik davor, möglicherweise wie meine zahlreichen Verwandten ebenfalls so eine Vitiligo zu entwickeln. Hört sich wohl wirklich ziemlich albern an :o aber manchmal kommt mir das fast schlimmer vor als die cP....die kann ich ja [noch wenigstens] recht gut verbergen und man sieht sie mir vor allem nicht an.
    Weiße Flecken hingegen schon.....
    Krieg jetzt schon Panikzustände wenn ich irgendwo auf meiner Hand einen Fleck entdecke, der leicht heller ist als die restliche Haut, weil ich ihn vor meinem inneren Auge schon wachsen sehe udn wachsen bis ich total gefleckt bin...weis auch nicht wieso ich mich da so reinsteigere. Und ja, sicherlich ist das zur Verhinderung der Krankheit nicht grade förderlcih, aber was soll ich machen...:confused: