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Vitamine......?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von ludovica, 25. März 2005.

  1. ludovica

    ludovica Neues Mitglied

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    Hallo

    also wie schon mehrmals erwähnt hat mein Bruder CSS.

    Er nimmt Cortison und Imurek sowie BetaBlocker und Marcumar.

    Was kann er denn noch an Vitamine nehmen???

    Calcium BT habe ich ihn gesagt wegen Osteoporose aber was könnt ihr mir noch empfehlen???

    Was nimmt ihr noch???

    Danke und frohe Ostern!!!
     
  2. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo,

    da der Körper Calcium allein nicht ausreichend verarbeiten kann, sollte auf jeden Fall Vitamin D dazu genommen werden. Ich selber nehme die Kombi Calcium dura (Filmtabeltten, da ich die ganzen Brause- oder Kautabletten nicht mehr mag) und dazu Vigantoletten 1000 - diese Kombi ist sogar billiger als vergleichbare Komibipräparate.
     
  3. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    guten morgen ludovica,

    "Nahrungsergänzungen sind nicht erforderlich,
    wenn kein erhöhter Bedarf besteht."
    (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)​


    also extra vitamine nehmen wir keine. ich bin der meinung, das ich alle benötigten vitamine über die normale, sehr ausgewogene tägliche ernährung zu mir nehmen kann. oftmals werden auch verschiedene vitamine einigen getränken zugesetzt (z.b. isogetränke) da decken 100ml schon 15% des tagesbedarfes ab. bei 800 ml hast du schon die 100% erreicht. obst und gemüse ißt man ja auch.
    ich habe mal gelesen, das ein zu viel an vitaminen ziemlich ungesund ist. es bilden sich wohl freie radikale, die dem körper wohl schaden können. so ganz genau weis ich das nicht mehr. deshalb nachfolgender link zum stöbern:

    http://www.natuerlich-gesund.net/html/freie_radikale.html

    hier noch für die "mtx - einwerfer" eine schöne seite über folsäure:
    http://www.natuerlich-gesund.net/html/folsaure.html
     
  4. Hallo klaraklarissa,

    ich habe deinen Artikel gelesen und muß dir schreiben.
    Mit den Vitaminen und freien Radikalen hast du m.E. etwas durcheinander gebracht:
    Nicht durch zusätzliche Vitamin-Einnahme werden freie Radikale gebildet, sondern die freien Radikalen entstehen von selber im Organismus, besonders bei chronischen Krankheiten. Diese freien Radikalen sollten abgefangen und somit neutralisiert werden, damit sie nicht weiterhin im Körper Schaden anrichten können.
    Und diese Arbeit machen die Vitamine A,C,E sowie die Spurenelemente Zink und ganz wichtig das Selen.
    Bei den meisten Rheumakranken mangelt es genau an diesen aufgeführten Radikalenfängern, sie werden auch Antioxidantien genannt.
    Deshalb sollte man sie sich dringend zusätzlich zuführen.
    Die Vitamine gibt es in reichlich frischem Obst und Gemüse, idealerweise fünfmal am Tag. Das Zink gibt es in der Apotheke, man kann aber auch jeden Tag drei ganze Mandeln essen.
    Das Selen gibt es auch in der Apotheke, oder du kannst jeden Tag eine Paranuss essen. Die sind besonders reich an Selen, da sie nur auf selenreichen Boden wachsen, laut Jean Carper in dem Buch: "Wundermedizin Nahrung".
    Deutschland ist generell selenarm, deshalb haben die meisten hier einen Selenmangel. Dieser Selenmangel begünstigt Entzündungen im Körper und damit Rheuma!!!
    Dies kannst du nachlesen in dem Taschenbuch:
    "Selen - Ein lebenswichtiges Spurenelement" von der Deutschen Gesundheitshilfe e.V. Das Buch gibt es kostenlos in Apotheken zum Mitnehmen. Oder du schaust im Internet nach unter: www.gesundheitshilfe.de
    Vielleicht konnte ich dir etwas weiterhelfen.
    Übrigens, vielen Dank für deinen angeführten Link. Ich habe viel Informationen dort bekommen. Denn dort gab es auch noch eine Linksammlung. Bei www.dr-kroiss.at konnte ich mich wirklich weiterbilden.
    Das ist ein Schulmediziner, der seine Patienten auch mit Naturheilkunde behandelt. Da kann man auch ein Buch von ihm (Naturheilkunde) downloaden. Darin beschreibt er, wie er ein junges Mädchen von Polyarthritis "geheilt" hat, indem er ihren Darm mit guten Darmbakterien über lange Zeit wieder aufgeforstet hat und ihre Ernährung korrigiert hat. Zusätzlich bekam sie Vitamine und Magnetfeldtherapie.
    Angeblich brauchte sie nach einer Woche keine schmerzstillenden Medikamente mehr, nach einem Monat waren die Schmerzen stabil weg, nach 3 Monaten besserten sich die Blutbefunde und nach einem Jahr waren auch die Blutbefunde angeblich völlig in Ordnung.
    Wenn ich diese Geschichte auch nicht nachprüfen kann, so kann ich doch bei mir selbst einiges ausprobieren, wie z.B. gute Darmbakterien einnehmen (gibt´s in Tabletten) und viel Obst und Gemüse und Nüsse essen und zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe einnehmen.

    Also Danke und Tschüss




     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Ludovica,

    bei ausgewogener Ernährung sind keine zusätzlichen Vitamingaben erforderlich. Einzig unter Cortison: Calcium, Vitamin D und ausreichend Bewegung an frischer Luft. Letzteres ist fast noch wichtiger als Calcium und Vit. D.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Schwalbenkraut,

    ganz so unrecht hatte klaraklarissa vor mit Ihrer Warnung vor der zusätzlichen Einnahme von Vitaminen nicht. Auch Du scheinst hier etwas durcheinander geworfen zu haben, da Selen und Zink nicht zu den Vitaminen sondern zu den Mineralstoffen gehören. Ich habe vor kurzen eine Sendung aus VOX zum Thema Vitamine und die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten gesehen, die doch sehr zum Nachdenken angeregt hat. übrigens lief diese Sendung aus der Reihe BBC-Exklusiv und wurde unter Mithilfe Namhafter Institute in GB und USA produziert. Ergebnis dieser Sendung war eindeutig, dass man nur dann zusätzlcihe Vitamine einnehmen sollte, wenn ein Vitaminmangel zweifelsfrei festgestellt worden ist. Da auch Vitaminpräparate nicht unschädlich sind - vielen Präparaten wird sogar eine krebsfördernde Wirkung nachgesagt (hier sei vor allem das Provitamin A genannt). Auch wurde gesagt, dass es bei einer normal Ernährung es ausreicht, die Vitamine einzig und allein über das Obst/Gemüse aufzunehmen.

    Im übrigen werde ich bei sog. Heilmeldungen von rheumatischen Erkrankungen immer ziemlich Nachdenklich. Ich denke mir, wenn es wirklich eine Heilung von RA mittels Darmbakterien geben würde, dann wäre diese Methode - auch im Hinblick auf die Kostensituation - schon längst standart geworden. Da dieses aber nicht der Fall ist, verbuche ich diese Meldung auch unter dem Bereich Humbug. Nimm mir das bitte nicht üblel - es ist meine Meinung und jeder andere kann durchaus anderer Meinung sein. Aber in der letzten Zeit gab es einfach zu viele Meldung über die angebliche Heilung rheumatischer Erkrankungen.
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Schwalbenkraut,

    da ich wegen einer anderen Sache permanent parenteral ernährt werden muss, wird bei mir der Elektrolyt- und Vitaminstatus regelmäßig überprüft. Ebenso, auf eigene Kosten, bei einer eigentlich gesunden, aber sich nicht gerade gesund ernährenden Bekannten von mir. Ihr Status ist perfekt, trotz McDonalds, Süßkram und Cola. Bei mir gerät eigentlich auch nur der Kalium-/Natriumhaushalt aus den Bahnen - dies mit großen Wirkungen allerdings. Alles andere ist auch bei mir vollkommen in Ordnung.

    Der Arzt, bei dem ich bin (Gastroenterologe, Prof. an der Uni) sagte: Ein durchschnittlich lebender Mensch benötigt außer ausgewogener Ernährung, d.h. viel frisches Obst und Gemüse, viel Vollkornbrot, wenig tierische Produkte (1x die Woche Fisch) GAR nichts weiter. Der Boom mit all den Nahrungsergänzungsmitteln sei reine Geldschneiderei. Ist der Mensch chronisch krank, braucht er evtl. Zusätzliches wegen bestimmter Medikamente, z.B. wegen Cortison oder Immunsuppressiva. Seiner Aussage sind das maximal: Calcium, Vit. D, Folsäure und Zink. Alles andere lässt sich mit entsprechender Ernährung regeln. Wird ein Mangel vermutet, empfiehlt er grundsätzlich, erst einmal einen entsprechenden Test durchführen zu lassen. Meistens wird der Bedarf nämlich nicht bestätigt.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  8. Hallo Thrombone,

    habe gerade deinen Beitrag gelesen.
    Dazu muß ich noch einiges anmerken:

    Zum Ersten: Ich habe das nicht durcheinander gebracht, weil ich schrieb:" Die Vitamine A,C,E sowie die Spurenelemente Selen und Zink sind Antioxidantien, also freie Radikalenfänger." Spurenelemente sind Mineralstoffe, die im Körper nur in kleinen Spuren vorkommen müssen, um zu wirken. Ich habe nicht behauptet, dass Selen und Zink Vitamine sind. Du mußt es schon genau lesen.
    Zum zusätzlichen Einnehmen von Vitaminen und Mineralstoffen gehen die Meinungen weit auseinander:
    Was auch ich gelesen habe, ist, dass Kombinationspräparate, also wo Vitamine und Mineralstoffe in einer Tablette drin sind, nicht so optimal sein sollen, weil sie vom Körper schlechter aufgenommen werden können. Außerdem enthalten sie Zusatzstoffe, Farbstoffe, etc., ebenso wie einige billige Vitaminpräparate. Es ist auch allseits bekannt, dass zuviel Vit. A schädlich ist, aber nicht dessen Vorstufe, das Beta-Carotin, das im Körper bei Bedarf in Vit.A umgewandelt werden kann.
    Natürlich wäre es am Besten, seinen Vitaminbedarf nur über die Ernährung zu decken, aber wer von uns isst schon fünf Portionen frisches(!), biologisch angebautes und rohes Gemüse und Obst jeden Tag, Jahr für Jahr? Fast keiner, oder?
    Am Zweitbesten wird es wohl sein, natürliche Vitamine zusätzlich einzunehmen, wie z.B. Spirulina-Algen-Tabletten, Weizengraspulver oder ähnliches.
    Dazu möchte ich noch anmerken, dass es m.E. logisch ist, dass man zum Gesundwerden mehr Vitamine braucht, als zum Krankwerden. Und hätten wir immer genug Vitamine und Mineralstoffe (samt den so wichtigen Spurenelementen) zu uns genommen, wären wir vermutlich gar nicht erst krank geworden. Das behauptet zumindest die sogenannte Komplementärmedizin.
    Soll es jeder so machen, wie es ihm einleuchtet.

    Zum Zweiten, wegen der Einnahme von "guten Darmbakterien": Ich habe nicht behauptet, dass das die Lösung für jede cP ist, sondern nur, dass ein ausgebildeter Schulmediziner mit Namen Dr. Kroiss eine cP-Patientin damit über einen längeren Zeitraum beschwerdefrei gemacht haben will. Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich davon überzeugt bin, sondern nur, dass ich es ausprobieren will, weil mir das irgendwie einleuchtet. Gute Darmbakterien haben noch keinem geschadet, oder weißt du einen Fall? Zudem leidet die Darmflora oftmals unter regelmäßiger Medikamenteneinnahme und was haben die meisten von uns -nicht nur als cP-ler- nicht schon alles geschluckt? Selbst wenn es mich nicht heilt (was ich auch nicht erwarte), sondern meine Beschwerden nur lindert, ist das doch einen Versuch wert! Alles, was uns mehr in Richtung Gesundheit bewegt, ist m.M. nach sinnvoll, wie z.B. auch eine Ernährungskorrektur, viel Triniken und regelmäßige Bewegung...

    Zum Dritten schreibst du: "Wenn das helfen würde, wäre es doch schon lange Standard-Behandlung - auch im Hinblick auf die Kostensituation". Da hab ich dann doch wirklich schmunzeln müssen, denn glaubst du im Ernst, dass der Pharma-Industrie daran gelegen ist, uns "arme cP-ler" wirklich zu heilen, noch dazu mit billigen Mitteln? Wo denkst du hin?
    Wir sind doch die idealen Patienten: Immer krank, immer wieder Schmerzen, soviel Leid und soviel Schmerz bis zu unserem Tode im hohem Alter... ("cP ist nicht heilbar", sagte auch mein Arzt zu mir . Also das kenn ich schon. Nur ich glaub´ nicht dran, trotz meiner 6-jährigen Rheumaerfahrung glaub´ ich es einfach nicht. Die Hoffnung, stirbt - zu Recht - zuletzt!)
    Nun, für die Pharmazeuten sind wir doch ein gefundenes Fressen. Sieh doch mal bei deren Jahresberichten nach, was die für Umsätze machen. Eine ganze Industrie lebt vom Rheuma! In Wirklichkeit will von denen fast niemand, dass wir Rheumatiker so richtig gesund werden. Das wäre ja auch das Ende ihrer steigenden Aktienkurse...
    Dass wir chronisch Kranken immer wieder höllisch drunter leiden müssen, auch an den Nebenwirkungen, interessiert die meisten herzlich wenig.
    Und viele Ärzte sind (oft unbewußt und manchmal ungewollt) deren Handlanger. Oder hast du noch nichts von den Werbegeschenken, wie teure Schiffsreisen, etc. gehört, die manchen Ärzten zugutekommen, wenn sie besonders viele Medikamente einer bestimmten Pharmafirma verschreiben? Das war doch erst letztes Jahr wieder in der Presse.
    Wenn du einen Arzt hast, der sich aufrichtig um deine Gesundheit bemüht (auch das soll vorkommen), kannst du Gott danken!

    Also das nur mal zu deiner Information.
    Schönen Gruß noch, und nichts für ungut!

    Schwalbenkraut

     
    #8 28. März 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. März 2005
  9. Hallo, Monster(?) Monsti,

    du bist ja wirklich nicht zu beneiden wegen deiner parenteralen Nahrungsaufnahme. Hoffentlich hört das mal wieder auf und du kannst dich wieder normal mündlich ernähren. Was hast du denn für Probleme, etwa mit dem Verdauungstrakt? Gute Besserung!
    Was ich zu den Vitaminen sagen will, habe ich bereits in meinen Artikel an Thrombone geschrieben.
    Wenn du willst, kannst du es dort nachlesen.

    Anmerken will ich bei dir noch, dass bei den Vitaminen die Meinungen, auch bei Medizinern weit auseinander gehen. Zudem sind nicht immer alle auf dem neuesten Stand und die Ansichten über die erforderlichen Mindestmengen variieren auch. Und glaub´einen Doktor nicht alles, nur weil er ein Arzt ist. Andere Ärzte vertreten wiederum einen anderen Standpunkt, so gibt es mittlerweile auch die Komplementärmedizin.
    Würden die Ärzte nur dann bezahlt werden, wenn der Patient gesund geworden wäre, dann würden sie vielleicht ganz was anderes von sich geben.
    Ein Beispiel aus meinem Leben mag dies vielleicht veranschaulichen: Ich habe eine gesunde Schwägerin, Mutter von fünf Kindern im Alter von eins bis dreizehn (jede Menge Arbeit und Streß also), die seit über einem Jahr zusätzlich regelmäßig Vitamine, Mineralstoffe und Lachsölkapseln einnimmt. Sie antwortete mir vor kurzem auf meinem Einwand, dass natürliche Vitamine gesünder seien: "Das mag schon sein, aber ich habe festgestellt, dass ich seitdem weniger krank bin."
    Sie meinte damit Erkältungen, Kopfschmerzen und Grippe, denn was anderes kennt sie gar nicht.

    Außerdem hat dein Arzt hat in seiner Aufzählung das Selen vergessen, da unsere Nahrung in fast ganz Europa und Nordamerika sehr arm an Selen ist, weil es während und nach den Eiszeiten aus den oberen Bodenschichten ausgewaschen wurde. Dies schreibt zumindest die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. (Der gemeinnützige Verein existiert schon seit 25 Jahren und versucht durch öffentliche Aufklärung, individuelle Patientenbetreuung, und persönliche Gesundheitsberatung unserer Bevölkerung zu helfen) in ihrer Broschüre: "Selen - ein lebenswichtiges Spurenelement".
    Darin steht z.B. auf Seite 47 zu Rheuma:
    "Bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sind meist auch die Selenspiegel im Blut erniedrigt. Eine Seleneinnahme kann die Entzündungssymptome lindern. Die britische Arthritis-Gesellschaft beispielsweise empfiehlt deshalb bei Rheuma neben den Vitaminen A, C und E auch die Einnahme von Selen."
    Du kannst ja deinen Arzt bei der nächsten Gelegenheit darauf ansprechen, ob auch dein Selenwert untersucht worden ist. Denn wenn du parenteral ernährt wirst, kannst du mit deiner Ernährung gar nichts regeln, das muß dein Arzt für dich regeln, weil der zu dir sagte:"Alles andere kann man mit der Ernährung regeln" Dann soll er mal regeln.

    Also, alles Gute

    Schwalbenkraut


     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Schwalbenkraut,

    hatte natürlich auch schon das an Trombone durchgelesen. Früher, als ich noch einen (allerdings angeboren fehlgebildeten) Dickdarm und den gesamten Dünndarm hatte, ernährte ich mich in der Tat sehr bewusst. Fleisch gab es bei uns nur selten, 1-2x die Woche Fisch, ansonsten viel frisches Obst, Salate, Vollkornprodukte/Nüsse und Gemüse/Wildgemüse - letzteres allerdings meistens gedünstet, da gegart für den menschlichen Verdauungstrakt besser verwertbar. Am Ende des Garprozesses wurde stets etwas Öl aus erster Pressung hinzugefügt. Bei einer solchen Ernährung ist meiner Ansicht nach keine Zusatzversorgung erforderlich.

    Zu Selen: In den banalen Bachforellen unserer Region ist ausreichend Selen vorhanden. Der Mensch benötigt davon tatsächlich nur Spuren (deshalb: "Spurenelemente"). Bei erhöhtem Bedarf muss es nicht unbedingt ein entsprechendes Präparat sein, ein zusätzlicher Fisch pro Woche reicht völlig - macht natürlich etwas mehr Arbeit als so eine schnell geschluckte Pille ...

    Keine Angst: Den Dottores glaube ich bei weitem nicht alles, schließlich habe ich einen gesunden Menschenverstand und die Fähigkeit, mich selbst zu informieren. U.a. kann ich auch auf meinen Mischbeuteln zur parenteralen Ernährung nachlesen, was enthalten ist.

    Liebe Grüße von
    Monsti (jaja, Monster ist schon richtig :D )