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Viel Fragen...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von annie1, 19. Juni 2012.

  1. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Hallo Schmerzgebeutelte,
    ich bin neu hier und freue mich schon auf einen Austausch mit euch.
    Ich befasse mich mit der Frage Rheuma, Fibro oder verrückt...

    Ich habe ein paar Einzelfragen an euch Erfahrene:
    Ich habe schon mehrfach von diesem Medikament MTX gehört. Soll gut helfen.
    Wie geht ihr in der Paxis damit um, dass man dadurch lichtempfindlich wird um?
    Ich würde wohl durchdrehen, wenn ich das bischen Sonne nicht auf meiner Haut spüren dürfte.

    Können inaktive heiße Knoten in der Schilddrüse einfach verschwinden?

    Die Bremer Rote Kreuz Klinik soll gut sein bei Rheuma, kann man sich auch auch ohne Überweisung einen Termin holen?
    Ich habe einen Termin bei einem der zwei niedergelassenen Rheumatologen erst im Dezember bekommen!

    Ich habe seit 2,5 Jahren Dauerschmerz in der BWS. Orthopäde war froh, dass in der HWS BSvorwölbungen gefunden wurden und hat mich nach Akupunktur und KG als gesund entlassen. Nachts einschlafen der Hände, von den Schmerzen wache ich dann auf. Auch sonst leichtes Händeeinschlafen z.B. bei nur leichtem Anlegen des Unterarms auf Armlehnen...
    Die Schmerzen waren noch da (mal mehr, selten weniger), Bewegung ist super, sitzen, stehen und liegen ist Mist. Dieser Einwand für den Arzt aber egal...
    Es wurde damals parallel von einem anderen Arzt ein Blutbild angefordert in dem auch Morbus Bechterev abgeprüft und ausgeschlossen wurde. (Leider war der Arzt privat und für mich dann nicht mehr bezahlbar)
    Gehe ich recht in der Annahme, dass es noch andere Rheumafaktoren gibt die speziell abgeprüft werden müssen/können?

    Ich habe seit meinen Jugendjahren Knieprobleme. Mit Anfang 20 kamen Rückenprobleme hinzu und gelegentlich Schmerzen in der Hüfte. Die Rückenschmerzen ließen aber bei warmem Wetter oder nach Behandlung nach bzw. waren längere Zeit weg. Ich habs immer auf unpassendes Mobiliar geschoben, da ich recht klein, die Büromöbel dafür recht groß waren...
    Seit ich ca. 30 bin, habe ich jeden Winter Rückenschmerzen mit zunehmender Dauer. Bis sie vor 2,5 Jahren nicht mehr weggingen.
    Es gab eine plötzliche Entzündung der linken Hüfte vor ca 10 Jahren.
    Es gab einen Gichtanfall im linken großen Zeh vor ca 6 Jahren. Beides ohne Blutuntersuchung diagnostziert.
    Seit ca. nem dreivierteljahr habe ich nachts öfter leichte Krämpfe in der Wade am Übergang zum Kniegelenk
    Die Schultergelanke machen mir zunehmend zu schaffen, vor allem rechts.
    Rechts habe ich, wenn die Hand beansprucht wird, leichte Schmerzen im Unterarm Richtung Handgelenk. Schreiben kann ich seit langem kaum noch...

    Links konnte ich vor zwei Wochen plötzlich nicht mehr auftreten. Mitten in der Nacht schien es als hätte ich das Gelenk überstreckt. Es wurde aber nicht besser, das Gelenk war innen leicht geschwollen. Der Arzt meinte nach Röntgen es wäre ne Arthrose, ich soll mich schonen. Allerdings tat Bewegunf dem Gelenk zunehmed gut, ich sollte aber trotzdem schonen.
    In den Monaten vorher hatte ich schon öfter das Gefühl, als wenn ein Fremdkörper vorne im Gelenk ist. Bei Beugung (Treppen) trat manchmal ein plötzlicher Schmerz auf.
    Die großen Schmerzen sind dort jetzt weg, aber irgendetwas ist da noch, das Gelenk weiterhin leicht geschwollen...

    Die Schmerzen in den Knien nehmen zu...

    Seit ca 2 Wochen zunehmnd Morgens die rechten Finger Morgensteiffigkeit und Schmerzen in den Gelenken. Die Finger sind immer weider leicht geschwollen.

    *seufz* jetzt hab ich doch so viel geschrieben und fürchte ziemlich durcheinander..
    Entschuldigt bitte :vb_redface:

     
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Ja ich kann das Rot-Kreuz-Krankenhaus empfehlen, allerdings kommst du dort nur mit Überweisung dran, beziehungsweise, mit Fax vom hausarzt.
    Bei akuten Fällen geht immer per Einweisung stationär, geht dann auch am schnellsten.

    Was sagt denn dein Hausarzt? Hat er in letzter zeit Blutabgenommen? Entzündungswerte?

    Bespreche es mal mit deinem hausarzt.

    Gruß meerli

    PS: wegen der lichtempfindlichkeit bei MTX: man sollte sich halt nur nicht extrem sonnenbaden, also stundenlang in Sonne liegen, oder im Süden sich in sonne sehr lange aufhalten. Und ist von Patient zu patient auch unterschiedlich.
     
  3. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Hi, danke fürs Melden!

    Hm, dann werde ich bis Dezember warten müssen...



    Die letzte Blutabnahme war im Dezember wegen ner Lungenentzündung. Da war dann nur noch die Blutsenkung erhöht...
    Mein HA sagte, "Meine Oma ist damit über 90 jahre alt geworden"
    Seitdem habe ich keinen HA mehr.
    Ich habe dann über Beziehungen nochmal kontrollieren lassen. Die Blutsenkung war auch weitere zwei Wochen später noch reichlich erhöht. Von dort konnte aber auch nicht weitergeholfen werden...
    Es wurden bis auf das eine mal vor 2 Jahren kein Blut auf Entzündung oder so untersucht.


    Für mich ist diese Vorstellun entsetzlich und einfach ausprobieren würde ich mich nicht trauen...
     
  4. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Oh, ich rede mit mir selbst....

    Wenn ich so lese, was für Medikamente ihr so nehmt, frage ich mich, wie das manchmal funktioniert?

    Viele Medikamente machen als Nebenwirkung müde...
    Wie bewältigt ihr damit euren Alltag?

    Ebenso die Nebenwirkung, dass die Reaktionszeit vermindert wird.
    Es darf dann auch nicht Auto gefahren werden...
    Das kann ich mir kaum vorstellen, dass ihr alle nicht Auto fahrt.
    Wohnt ihr alles so günstig, dass ihr kein Auto braucht?
    Keine Hobbys, die nicht mit Öffentlichen erreichbar sind?
    Wie löst ihr das?
     
  5. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hallo Annie,

    alles funktioniert eben weil es MUSS... irgendwie... Dat löpt sich allens t'recht...

    jeder trägt ein anderes Päckchen, meines ist nicht so schwer wie andere hier...

    zu deinen verschiedenen Fragen: ich bin erwerbsunfähig (bis Juni 2015, dann bin ich 60), brauche also nicht morgens früh aufstehen, zum Job und funktionieren... kann mein Leben nach meinen Bedürfnissen einrichten... wohne in ECK, ziemlich zentral und hab alles was ich brauche in der Nähe (nur meine Rheumatologin ist in Kiel) ich hab einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen G und kann nahezu kostenfrei mit öffentl. Verkehrmitteln fahren... :top:

    seit 2 1/2 Jahren nehme ich MTX (+Cortison)... bei mir ist es so, dass die MTX Dosis langsam verringert wird, mein Körper hat sich mittlerweile auch daran gewöhnt... bin nicht mehr so müde, Haare sind wieder etwas dichter geworden... und die heiße Sommersonne kann ich sowieso nicht so gut ab... im Frühjahr genieße ich die Sonnenstrahlen, im Sommer eh nur gegen Abend... bin ich der Sonne mal etwas länger ausgesetzt, nehme ich einen hohen Lichtschutzfaktor und das geht... :vb_cool:

    ich habe die Krankheit für mich angenommen und kämpfe nicht gegenan... jammern bringt nix und ich habe gelernt, andere Prioritäten zu setzen und vor allem: ich tue das, was MIR gut tut und nicht mehr das, was andere von mir erwarten...

    :vb_redface: :vb_redface: :vb_redface:
     
  6. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Hallo Annie,

    erstmal willkommen im Forum.
    Ich würde mir an deiner Stelle sofort einen neuen Hausarzt suchen und versuchen, ob du nicht früher einen Termin in der Klinik bekommen kannst. Bis Dezember scheint mir etwas lange.

    Zum Thema Medikamentennebenwirkungen:
    Die verminderte Reaktionszeit kenne ich eigentlich nur von Opioiden und Opiaten, also starken Schmerzmitteln. Alle anderen, insbesondere die Basis-Medikamente, die ich kenne, sowie die entzündungshemmenden Schmerzmittel haben diese Nebenwirkung nicht.
    Von einer besonderen Lichtempfindlichkeit unter MTX habe ich noch nichts bemerkt. Ich setz mich auch gelegentlich mal für ne Stunde in die Sonne - natürlich mit hohem Lichtschutzfaktor.
    Die extreme Müdigkeit, die ich spüre kommt vermutlich nicht von den Medikamenten, sondern ist eine Begleiterscheinung der Krankheit.

    Die Medikamente mit denen wir behandelt werden, sind eben kein Aspirin (und selbst das hat Nebenwirkungen) - die Nebenwirkungsliste ist lang und beängstigend. Aber was ist die Alternative? Ohne Basismedikamente und Cortison wäre ich mit Sicherheit schon seit mindestens 10 Jahren im Rollstuhl und vermutlich auch schwer pflegebedürftig.
    Entzündliches Rheuma zerstört die Gelenke. Und das gilt es - nachdem die Diagnose gesichert ist - aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen - oder es zumindest zu versuchen.

    Ich habe übrigens Psoriasis-Arthritis und eine sekundäre Fibromyalgie seit über 20 Jahren, bin seit 2 Jahren in EM-Rente und werde derzeit mit MTX, Ciclosporin, Cortison, Omeprazol und Diclo nach Bedarf behandelt. Ich hab schon fast alle Basismedikamente durch (Quensyl, Sulfasalazin, Enbrel, Humira, Cimzia, Roactemra) und insgesamt zum Glück recht wenig Nebenwirkungen gehabt. Das MTX macht ein bißchen müde und verursacht etwas Übelkeit, auf Sulfasalazin habe ich mal mit allergischem Ausschlag reagiert. Sonst hab ich alles gut vertragen.

    Ich hoffe, das hilft dir ein bißchen weiter. Viel Glück bei der Suche nach einem neuen Hausarzt!

    Liebe Grüße,

    Birte
     
  7. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Danke!

    Ichweiß nicht, ich habe einfach keine Energie für sowas...
    Ich hab nichtmal was, weswegen ich zu einem Hausarzt gehen sollte...

    Ich habe erst in diesem Quartal mal wieder einen neuen Orthopäden versucht.
    Der hat mich nach der Information, das ich wegen der Rückensache vor 2 Jahren bereits behandelt wurde nur süffisant angeschaut und kundgetan "Tja, dann sind sie austherapiert". Keine Untersuchung oder Frage nach Veränderungen...
    Dann hat er nach nur durch zwei Fragen eine Entzünding im Schultergelenk diagnostiziert, mir Ibu dagegen verschrieben und "tschüss"

    Ich gehe nur im absoluten Notfall zu einem Arzt. Bereits das Sitzen in Praxis bereitet mir Schmerzen und mir sowie nur merkwürde Blicke zuteil werden, kann ich die Zeit besser mit Bewegung an der frischen Luft verbringen. Ich muss ja schließlich am nächsten Tag weider arbeiten...ach nein, ich bin Beamtin und damit sitze ich nur rum (OTon eines Arztes vor ein paar Jahren)

    Ich habe seit drei Wochen akute Probleme mit dem Druckausgleich im Ohr. War bei zwei HNO. Der eine: Es besteht ein Unterdruck. Abschwellende Mittel helfen nicht. Der andere: Alles ok, keine Druckunterschiede im Ohr. Da kann man nix machen. Ich hab nen Termin beim Kieferspezialisten bekommen, in 5 Wochen!
    Ich erkläre jedesmal, extrem unter diesem Gefühl (es ist wie ein Tropfen im Ohr nach dem Duschen nur eben den ganzen Tag) zu leiden . Ich kann mich nicht Konzentrieren und im Dienst keine Gespräche führen.
    OTon der Ärzte: Da können wir nicht helfen...
    Der HNO heute habe ich erklärt, dass ich den Termin bei dem Kiefertypen wohl nicht wahrnehmen kann, weil ich so lange nicht mehr Durchhalte..egal, dein Problem *schupsausderpraxis*
    Dabei haben beide HNO bei meinem Termin in der Praxis die Nase für einen ausgeglichen Druck freibekommen...

    Ich kann zur Zet nicht mehr und ich mag nicht mehr!!
    Sorry fürs jammern...
     
  8. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Hallo Annie,

    das hört sich alles nicht gut an - es tut mit Leid, dass es dir im Moment so schlecht geht. Es gibt so viele gedankenlose Ärzte... glücklicherweise sind nicht alle so.

    Ich kann auch gut verstehen, dass du nicht gern zum Arzt gehst, ich bin auch nicht besonders scharf darauf. Ich setze mich auch meist nicht ins Wartezimmer, sondern gehe auf und ab. Wenn die Arzthelferinnen mich darauf ansprechen, sage ich immer, dass ich nicht so lange sitzen kann - stimmt ja auch.

    Idealerweise ist es die Aufgabe des Hausarztes, die verschiedenen Facharztbesuche zu koordinieren und den Allgemeinzustand des Patienten zu beurteilen und ggf. entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Das leistet in der Regel kein Facharzt, egal welcher Fachrichtung. Meine Hausärztinnen haben z. B. immer die Krankschreibungen übernommen und ein Auge auf mich gehabt. Vielleicht kann dir ja der eine oder andere User aus Bremen hier einen Hausarzt empfehlen, mit dem man auch reden kann.

    Wichtig scheint mir, dass du möglichst schnell Hilfe bekommst, da es dir wirklich schlecht geht. Vielleicht könntest du auch bei dem Rheumatologen nochmal anrufen, deine Situation nochmal schildern und sagen, dass du auch ganz kurzfristig kommen könntest, falls jemand absagt.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und viel Glück und dass dir schnell geholfen wird.

    Liebe Grüße,

    Birte
     
  9. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Tja, ich hatte bisher nur Hausärzte (ja, bereits mehrere) die selbst alles abdoktern und nicht erkennen, dass es vielleicht besser ist mal nen Facharzt draufschauen zu lassen.
    Das geht von einer nichterkannten Allergie (wurde mehrere Jahre im Sommer auf Bronchitis behandelt), Spritzen in die Rückenmuskulatur über den Versuch des Ausdrücken eines Abzesses und dem Kleben von Tapes bei Rückenschmerzen bis zum Ratschlag einen Psychologen (ok, dafür hätte es dann wohl ne Überweisung gegeben...) aufzusuchen, nur weil ich wissen wollte warum meine Blutsenkung so hoch ist und noch gern eine Woche länger zum Erholen gehabt hätte nach der Lungenentzündung...
    mir reicht es wirklich, zumal ich die HA wirklich darum gebeten habe.

    Also, ich wäre für einen Tipp dankbar, wenn dabei doch nochmal n verständnisvoller HA rausspringen sollte.

    Ich könnte vielleicht eine Überweisung zum Rote Kreuz Krankenhaus bekommen, allerdings von einem Allgemeinmediziner aus Berlin. Was muss denn da draufstehen?

    Ach man, ich bin so durcheinander und total ko...und überhaupt...

    Vielen Dank fürs lesen:)
     
  10. Elstertaler

    Elstertaler Neues Mitglied

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    Hallo Annie,

    hab gerade Deine Krankengeschichte gelesen. Deine geschilderten Symptome passen vollkommen zu meinen Krankheitsbild. Bei mir wurde vor etwa 18 Jahren durch eine Röntgenaufnahme vom Becken das Vorhandensein von Morbus Bechterew nachgewiesen aber auch nur auf den Röntgenaufnahmen, denn die Blutwerte waren bis auf die Senkungswerte, so wie bei Dir, eher unauffällig. Heute gehe ich davon aus, dass der Morbus Bechterew bei mir nur zufällig entdeckt wurde und die eigendliche Erkrankung noch ohne Diagnose ist. Mein behandelnder Arzt (Schmerztherapeut und Homöopath), ist der Meinung das die rheumatischen Erkrankungen noch relativ unerforscht sind und hier die Schulmedizin, die Patienten in irgend eine Diagnosen-Schublade stecken möchte, an ihre Grenzen stößt.
    Ich wünsche dir jetzt erstmal dass Du einen guten Arzt findest, (leider ist mein Arzt zu weit weg von Dir) der sich auch die nötige Zeit nimmt, sich mit Deinen Beschwerden zu beschäftigen und gemeinsam mit Dir einen Weg für eine realiesierbare Therapie sucht. So nun ist meine Konzentration auch am Ende, für einen eventuellen Erfahrungsaustausch stehen ich Dir gern zur Verfügung.
     
  11. Blonder Brummer

    Blonder Brummer Neues Mitglied

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    Hallo Annie :top:,
    erstmal ein schönes herzliches Willkommen bei RO.
    Ich habe seit acht Jahren cP und sekundäres FMS.
    Spritze unter anderem 25 mg MTX die Woche und nehme seit Jahren Cortison. Bin Radfahrerin und gehe regelmäßig ins Solarium.
    Bin eine Blondine und habe keine Probleme mit der SONNE!!!!!

    LG. BB
    :o:o:o:o
     
  12. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Hm, gerade der Morbus Bechterev ist der bisher untersuchte Wert und war un auffällig...
    Mal sehen, ob ich die Werte finde und sie mal einstellen kann.

    Jetzt mach ich erstmal Feierabend und versuche das Wochenende trotz schlechtem WEtter, mit meinem Mann zu genießen.
    Der Liebe kommt gleich mit dem ZUg angereist.

    Falls euch noch was einfällt, gerne reinschreiben, ich melde mich am Montag wieder....

    Ich wünsche euch ein schönes und möglichst schmerzfreies Wochenende!
     
  13. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Guten Abend,
    das Wochenende ist vorbei und der Wetterbericht hatte leider recht:(


    Also, ich hab die Blutgeschichten mal rausgesucht...
    finds nicht wirklich ergiebig:

    das Blutbild ist 2 Jahre alt
    cyclisches citrulliertes Peptid: kleiner 7 (Referenz kleiner 16)
    HLA-B27 PCR negativ
    Rheumafaktor: 8 (Referenz kleiner 14)
    CRP: kleiner 1mg/l (Referenz kleiner 5)

    Ende November dann Blutbild wegen Lungenentzündung:
    CRP: 1.4mg/dl (Referenz 0,1-1)
    TSH: 0,461 (Referenz 0,2 - 3,8)
    erhöhte Blutsenkung (Wert steht da nicht, wurde mir nur gesagt irgendwie bei 60 oder 70)
    wie schon berichtet, hat den HA das nicht weiter interessiert ("meine Oma ist damit über 90 geworden")

    Ich konnte dann in Berlin bei einem anderen Allgemeinmediziner nochmal Blutbild machen lassen, dann Ende Dezember:
    CRP wieder bei kleiner 1 mg/l (Referenz kleiner 5)
    TSH: 0,487 (Referenz 0,2 - 3,8)
    T3, frei: 2,8 (Referenz 2 - 4,4)
    T4, frei:16,1 (Referenz 9,3 - 17)
    erhöhte Blutsenkung (Wert steht da nicht, wurde mir nur gesagt irgendwie bei 60 oder 70)
    der Arzt würde wohl auch mehr machen...ist willig, hat aber seine Grenzen-
    Problem: er hat seine Praxis in Berlin und ich bin an den normalen Arbeitstagen (=Praxisöffnungszeiten) in Bremen

    kann man noch andere Werte Überprüfen wegen Rheuma?
    Mir wurde gesagt alles OK...
    kann ein heißer Knoten in der Schildrüse einfach verschwinden?
    Vor Jahren wurde ein ebensolcher, inaktiv, bei mir entdeckt

    Kann auch ein Arzt aus Berlin eine Überweisung in die Bremer Rheumaklinik geben?

    Vielleicht hat ja doch noch jemand von euch nen Tipp für einen guten HA in Bremen:)

    Ich freue mich schon auf eure Meinungen und so....

    Ach ja, die Blutsenkungen oben waren erhöht, obwohl ich wegen der lungenentzündung intensiv mit Antibiotika behandelt worden war....
    Die Lungenentzündung war übrigens keine bakterielle, sondern viral!
     
    #13 25. Juni 2012
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2012
  14. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Im RKK gibt es auch eine Tagesklinik, du als bremerin, kannst dann dort hin. Da bekommt man schneller Termin. Allerdings brauchst du dringend einen Hausarzt, den wirst du dann nach der entlassung dann auch brauchen.

    Ich schicke dir eine PN ist Allgemeinmediziner und war mal im RKK tätig , und auch auf der Rheumastation, kenne den auch persönlöich, und eine Mitpatientin hat den jetzt als Hausarzt und ist zufrieden mit dem.

    Gruß Meerli
     
  15. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Danke!

    Ich hab ja von sowas überhaupt keine Ahnung, helft mir mal bitte bei den Grundbegriffen:

    Ambulanz im Krankenhaus ist sowas wie niedergelassener Arzt?
    Dafür brauche scheinbar ne Überweisung?

    Tagesklinik??
    Dafür brauche ich keine Überweisung?


    Meerli, danke. Leider ist der Arzt quer durch die ganze Stadt als Hausarzt wohl nicht wirklich geeignet...
    da komme ich ja nicht hin an Arbeitstagen und wenn ich krank bin, erstrecht nicht...
    Trotzdem danke...

    Wahrscheinlich ist es besser ich vergesse das alles...
    Ich hab die wirklich schlimmen Schmerzen ja nur im Rücken (sonst nur kleine Sachen) und nach 2,5 Jahren am Stück hab ich eh schon keine Freundschaften mehr, die ich pflegen müsste....ich brauch also keine Diagnose und Behandlung...
    Entschuldigung...manchmal gehts einfach mit mir durch, dann werde ich ungerecht und sabbel Blödsinn...

    Nochmal zu meinen Blutwerten.
    Gibt es überhaupt noch andere Rheuma Blutwerte oder sind die bei mir bereits komplet durchgetestet?
    Habt ihr noch andere Werte getestet bekommen?
     
    #15 26. Juni 2012
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2012
  16. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Hallo Annie,

    ob du für die Ambulanz eine Überweisung brauchst, weiß ich nicht - könnte aber sein, dass du mit 10 Euro auch ohne Überweisung drankommst - würde da mal anrufen.

    Zu den Blutwerten - ein Rheumatologe würde vermutlich noch auf Borrelien, Yersinien und EBV testen, außerdem ANA's und ANCA bestimmen. Das Problem ist nur, dass es eben keinen Blutwert gibt, der eindeutig sagt, dass man eine rheumatische Erkrankung hat und auch keinen, der das eindeutig ausschließt. Rheuma kann schwer zu diagnostizieren sein.

    Am wichtigsten scheint mir, dass dir möglichst schnell geholfen wird. Vielleicht ist dazu ja auch ein Hausarzt am anderen Ende der Stadt erstmal viel besser als kein Hausarzt. Oder vielleicht klappts ja auch mit der Ambulanz.
    Ich wünsche dir viel Glück!

    Liebe Grüße,

    Birte
     
  17. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Nochmals danke!

    Also, der Unterschied zwischen Ambulanz und Tagesklinik scheint hier auch nicht wirklich bekannt zu sein??
    oder fällt noch jemandem was dazu ein?

    Birte, ich habe von hier die Information, dass man in Bremen beim RKK nur mit Überweisung dran kommt.
    Leider wird man dort telefonisch derzeit nicht bedient...
    bzw. kann ich mit meinem Diensttelefon nicht die nötigen Wahlmechanismen bedienen (man muss sich dort durch eine Ansage durchwählen...) und die Telefonzeiten sind wenn sie denn stattfinden, während meiner Arbeitszeit...

    Muss also auf Urlaub warten....
     
  18. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    Moin!
    Für Herbst ist der Regen genz schön warm:p

    Ich habe einen Termin bei einem Hausarzt als Neukunde für nächsten Mittwoch!
    Mal sehen, wie das wird. Leider merkt man (ich) ja häufig erst sehr spät das son Arzt unfähig oder ein Armleuchter ist...

    Irgendwie muss ich der alten Praxis jetzt noch meine Befunde und co. aus den Rippen leiern...
    *seufz* das wird auch wieder schwierig....
     
  19. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Hast du jetzt HA gefunden?

    In der Tagesklinik im RKK läuft es wie im KH ab, da kommt man dann mit einweisung hin, und sind dann meistens 2 Wochen: also 10 Werktage. Da bekommt man in der regel schneller ein Termin als vollstationär, oder in der Ambulanz.

    Um Termin in der Ambulanz zu bekommen, muss dein HA dort ein Fax hinschicken, da die Ambulanz einschränkungen hat, welche Patienten überhaupt genommen werden können.
     
  20. annie1

    annie1 Neues Mitglied

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    nun ja, ich aheb mich bei einem Allgemeinmediziner angemeldet.
    Wie es weitergeht und ob das ein Hausarzt für mich sein könnte, wird sich zeigen...
    Der ist jedenfalls nur 4,5 km weg und soll nicht fies sein.

    Tatsächlich:eek:
    in einer Tagesklinik ist man bis zu 2 Wochen?
    Ich dachte immer der Name Tagesklinik kommt daher, weil man dort nicht über Nacht ist, sondern nur am Tag.
    Daher wusste ich ja auch nicht den Unterschied zu einer Ambulanz.
    ...und in die RKK Tagesklinik kommt man dann ohne Überweisung? Da kann man einfach so hingehen? Termin braucht man aber schon, oder?
    Schreibt einenh dann die Tagesklinik krank oder muss man dafür Urlaub nehmen?
    Aber, wo ist dann der Unterschied von Tagesklinik zu nem normalen stationären Krankenhausaufenthalt??
    Hm, irgendwas hab ich nicht richtig:vb_redface: