Hallo zusammen,
ich bin aktuell ziemlich verzweifelt und bin mir nicht sicher wie ich am Besten weiter vorgehen soll.
Morgen habe ich endlich wieder einen Termin bei meiner Rheumatologin. Ich bin nicht wirklich zufrieden mit Ihr aber hier in Paderborn gibt es keine große Alternative, wenn man nicht stundenlang fahren kann.
Bei mir wurde der Verdacht auf eine undifferenzierte Kollagenose mit einhergehender Polyarthritis und Raynaud Syndrom gestellt. ANA liegt bei 1:5120 und SS-A war positiv.
Ich bekomme nun seit August 2022 Prednisolon, aktuell mit 5mg/Tag dazu seit Ende September 2022 2x200mg Quensyl/Tag. Außerdem leide ich an einer Schilddrüsenunterfunktion und nehme täglich 125mg L-Thyroxin.
Ende 2022 hatte ich das Gefühl, dass das Quensyl langsam anschlägt und habe diverse Male versucht das Prednisolon zu verringern. Sobald ich eine Weile unter 5mg bin, geht es mir schlechter.
Mein Problem ist, dass es mir seit etwa 2 Wochen generell wieder schlecht geht, bei gleicher Medikation. Ich bin tagsüber ziemlich müde, habe stark geschwollene Hände, mir tuen die Beine weh beim Laufen und meine Haut ist super trocken und juckt. Desweiteren habe ich den Eindruck, dass meine Muskeln an den Beinen leicht weiniger werden obwohl ich ausreichend spazieren gehe. Generell sind es eher Muskeln und Sehnen die schmerzen und nicht die Gelenke. Meine Augen, besonders das Rechte, sind trocken so das mindestens viermal täglich tropfen muss. Mein ganzer Alltag ist nicht mehr so wie vorher. Ich kann die Jalousien Gurte nicht mehr so kraftvoll greifen, dass ich sie hochziehen kann, tue mich schwer mit filigranen Dingen wie z.B. Geldstücke aus der Börse holen und bekomme auf der Arbeit die Tür zum Serveraum nicht mehr auf oder kann keine schweren Dinge mehr richtig anpacken.
Das Ganze macht mir unheimlich zu schaffen und ich möchte gerne irgendetwas tun, dass es eventuell wieder besser wird.
Ich befürchte auch, dass meine Basismedikation nicht mehr ausreicht und ich eventuell noch MTX dazu/anstatt bekommen könnte.
Meine Diagnose aufgrund der Blutwerte und Symptome wäre das Sjögren Syndrom aber meine Rheumatologin tut sich schwer damit, mir überhaupt eine endgültige Diagnose zu bescheinigen. Mit einer Diagnose würde mir Physiotherapie vorschweben und eventuell die Beantragung eines Behindertenausweises.
Könnt Ihr mir irgendwelche Ratschläge geben, ob meine Eigendiagnose passen könnte was ich ggf. noch tun kann? Das echt bescheiden Wetter tut sein übriges zu der momentan echt depressiven Stimmung.
Vielen, lieben Dank im Voraus.
Thorsten
ich bin aktuell ziemlich verzweifelt und bin mir nicht sicher wie ich am Besten weiter vorgehen soll.
Morgen habe ich endlich wieder einen Termin bei meiner Rheumatologin. Ich bin nicht wirklich zufrieden mit Ihr aber hier in Paderborn gibt es keine große Alternative, wenn man nicht stundenlang fahren kann.
Bei mir wurde der Verdacht auf eine undifferenzierte Kollagenose mit einhergehender Polyarthritis und Raynaud Syndrom gestellt. ANA liegt bei 1:5120 und SS-A war positiv.
Ich bekomme nun seit August 2022 Prednisolon, aktuell mit 5mg/Tag dazu seit Ende September 2022 2x200mg Quensyl/Tag. Außerdem leide ich an einer Schilddrüsenunterfunktion und nehme täglich 125mg L-Thyroxin.
Ende 2022 hatte ich das Gefühl, dass das Quensyl langsam anschlägt und habe diverse Male versucht das Prednisolon zu verringern. Sobald ich eine Weile unter 5mg bin, geht es mir schlechter.
Mein Problem ist, dass es mir seit etwa 2 Wochen generell wieder schlecht geht, bei gleicher Medikation. Ich bin tagsüber ziemlich müde, habe stark geschwollene Hände, mir tuen die Beine weh beim Laufen und meine Haut ist super trocken und juckt. Desweiteren habe ich den Eindruck, dass meine Muskeln an den Beinen leicht weiniger werden obwohl ich ausreichend spazieren gehe. Generell sind es eher Muskeln und Sehnen die schmerzen und nicht die Gelenke. Meine Augen, besonders das Rechte, sind trocken so das mindestens viermal täglich tropfen muss. Mein ganzer Alltag ist nicht mehr so wie vorher. Ich kann die Jalousien Gurte nicht mehr so kraftvoll greifen, dass ich sie hochziehen kann, tue mich schwer mit filigranen Dingen wie z.B. Geldstücke aus der Börse holen und bekomme auf der Arbeit die Tür zum Serveraum nicht mehr auf oder kann keine schweren Dinge mehr richtig anpacken.
Das Ganze macht mir unheimlich zu schaffen und ich möchte gerne irgendetwas tun, dass es eventuell wieder besser wird.
Ich befürchte auch, dass meine Basismedikation nicht mehr ausreicht und ich eventuell noch MTX dazu/anstatt bekommen könnte.
Meine Diagnose aufgrund der Blutwerte und Symptome wäre das Sjögren Syndrom aber meine Rheumatologin tut sich schwer damit, mir überhaupt eine endgültige Diagnose zu bescheinigen. Mit einer Diagnose würde mir Physiotherapie vorschweben und eventuell die Beantragung eines Behindertenausweises.
Könnt Ihr mir irgendwelche Ratschläge geben, ob meine Eigendiagnose passen könnte was ich ggf. noch tun kann? Das echt bescheiden Wetter tut sein übriges zu der momentan echt depressiven Stimmung.
Vielen, lieben Dank im Voraus.
Thorsten