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verzweifelt

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Anja_B, 28. Dezember 2013.

  1. Anja_B

    Anja_B Neues Mitglied

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    28. Dezember 2013
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    Hallo,
    ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich einfach nicht mehr weiter weiss. Habe seit etwa 2 Jahren zunehmend Scherzen und nun wurde mir dieses Jahr zu Weihnachten von meiner Aerztin eine schwammige Aussage bezueglich der Diagnose RA gegeben, allerdings muesse ich erstmal noch weitere Tests im neuen Jahr machen. Ich bin fix und alle. Habe 2 kleine Kinder und bin alleinerziehend, und jetzt auch noch das. Bisher wurde ich immer nur psychisch abgestempelt, sie hatte mich auch an einen Psychologen verwiesen, die letzte Jahre waren nicht so einfach und deswegen wurden meine koerperlichen Symptome nicht ernst genommen. ich hab auch so lange die zaehne zusammengebissen, und jetzt weiss ich nicht, ob es mir besser geht, wenn ich eine diagnose bekomme. bin erst 33 und muss doch voll arbeiten, das geld kommt ja nicht von allein. morgens aufzustehen und zu laecheln trotz der schmerzen, ist so schlimm, aber ich muss doch fuer meine kinder da sein. nachts liege ich wach und koennte nur noch heulen.
    ich hoffe, ich finde hier bei euch ein wenig anschluss oder trost. ich habe so angst vor der diagnose. ich will nicht jammern, aber in meinem umkreis habe ich irgendwie niemanden, der mich verstehen kann. rheuma ist doch eine alte-frauen-krankheit )o;

    vielen dank fuers lesen,
    eure anja
     
  2. Gugelhupf

    Gugelhupf Neues Mitglied

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    Hallo Anja,

    ich möchte dich erst einmal herzlich Willkommen heißen!
    Und dann möchte ich dir sagen, das du keine Angst vor einer Diagnose haben solltest! Denn eine Diagnose bedeutet nicht gleich das du Arbeitsunfähig wirst, sondern das du eine Behandlung erfährst, mit der es dir erst einmal wieder sehr viel besser gehen sollte.
    Ich drücke dir die Daumen, dass man dir recht schnell helfen wird!
     
  3. Anja_B

    Anja_B Neues Mitglied

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    Liebe Gugel,

    danke fuer deine schnelle antwort. ich habe so viele fragen!! gerade bei der therapiewahl gibt es so viele unterschiedliche ansaetze--- entscheidet das jeder arzt fuer sich? nun soll ich erst einmal prednisolon bekommen und die basismedikamentation wird naechste woche abgestimmt, aber da gibt es doch so viele moeglichkeiten. soll ich noch einen anderen arzt hinzuziehen? woher weiss ich, dass meine behandlung die richtige ist?

    tausend dank,
    anja
     
  4. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Hallo Anja,

    herzlich willkommen hier!

    Gugelhupf hat völlig recht: die Diagnose RA ist erstmal kein "Beinbruch"; ich hab' sie z. B. vor 15 Jahren erhalten und bin dank Basismedikation gut arbeitsfähig und recht fit, aber jeder Fall liegt natürlich anders. Aber den Kopf brauchst Du bestimmt nicht hängen zu lassen.

    Ist Deine Ärztin eine Rheumatologin? Da würde ich nämlich an Deiner Stelle hingehen, zu einem Rheumatologen. Wenn dann die Diagnose feststeht, bekommt man normalerweise eines oder mehrere der sogenannten Basismedikamente (http://de.wikipedia.org/wiki/Basistherapie), evtl. zusammen mit Schmerzmitteln und/oder Kortison. Sehr vielen Patienten ist damit schon gut geholfen, und wenn man rechtzeitig damit anfängt, entstehen oft die berüchtigten Gelenkveränderungen gar nicht.

    Das Schwierigste an der Sache ist meist, einen guten Arzt zu finden. Ich drücke Dir die Daumen!
     
  5. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    hallo Anja,

    willkommen hier im Forum :)

    Die Diagnose RA ist jetzt vielleicht erst mal ein Schock für Dich, doch erstmal erkannt und richtig behandelt ist das
    gar nicht soooo schlimm. Du musst jetzt nur zügig einen internistischen Rheumatologen suchen, da kann Dich Deine
    Ärztin unterstützen. Je schneller Du eine Basistherapie bekommst, je besser.

    Ich habe RA seit 23 Jahren und dank der Früherkennung und Basismedis gehts mir in dieser Richtung recht gut.
    Ich musste mich etwas zurücknehmen, denn ich war ein Workaholig...oder wie das heisst :) , das geht natürlich nicht
    mehr. Doch langsamer ist auch gut, die ewige Hektik trübt den Blick für das wirklich schöne und wichtige.

    Schnelle Therapie ist das wichtigse, das andere schaffst Du auch. Wenn Du die Möglichkeit hast, ins Solebad oder Hallenbad mit Warmwasser zu gehen, nimm Deine Kinder mit und bewege Dich dort. Das macht Euch alles Spass und hilft den Muskeln.
    Die verspannen ja gern wegen der Schmerzen.

    Alles Gute für Dich, das schaffst Du schon :)

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  6. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

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    Hallo Anja,
    erst mal herzlich willkommen!!
    Ich behaupte sogar es ist super, wenn man endlich eine Diagnose hat.
    Wichtig ist, dass man einen guten Rheumatologen hat und schnellstmöglich mit der Basistherapie beginnt.
    Es wird etwas dauern bis die Therapie dann auch gut wirkt, alles bitte nicht die Geduld verlieren.
    Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist mit 2 Kindern immer ein Lächeln zu zeigen und gut zu funktionieren.
    Bei mir hat es fast ein Jahr gedauert bis ich gut eingestellt war. Und glaube mir, ich hätte es mir nicht vorstellen können, dass es mir wieder einmal besser gehen wird.
    Auch dafür ist dieses Forum gut, man kann sich einfach auch mal ausheulen und einfach nur Trost holen.
    Hier sind Menschen, die Dich verstehen, da wir Alle ähnliche Probleme haben.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Kraft und ganz viele liebe Grüße
    Magdalena
     
  7. kaufnix

    kaufnix Mitglied

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    Servus Anja,
    erst mal ein herzliches Grüß Gott in unserer Runde :top:

    Zu Deiner Frage: Sicherlich ist immer eine zweite Meinung eine weitere Entscheidungshilfe. Ich habe und würde es auch so machen.
    Was Deine Möglichkeiten zur zweiten Meinung sind, weiß ich aber nicht.
    Ausgehend davon, dass Du keine "ä,ö,ü..." schreibst, scheinst Du eine englische Tastatur zu haben und somit aktuell nicht in Deutschland zu sein. Wie es also krankenversicherungsmäßig bei Dir Vorort aussieht kann ich demnach nicht wissen.

    Eine Bekannte von mir wohnt z.B. in England und hat dort mit dem KV-System in Bezug auf ihre rheumatische Erkrankung durchaus einen schwereren Weg als wir hier in Deutschland. Z.B. Thema Kostenübernahme für Enbrel usw..