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verzweifelt und alleingelassen

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Eleyne, 8. Dezember 2003.

  1. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hiho,

    also erstmal ... noch habe ich keine Rheumadiagnose, sondern leide seit September unter starken Schmerzen, durch die ich momentan nichtmal mehr in die Arbeit gehen kann (ich bin Altenpflegerin und kann und soll nicht heben).
    Durch einen Orthopäden wurde abgeklärt, dass meine massiven Rückenschmerzen nicht auf einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches zurückzuführen sind (mittels Röntgenbild und Kernspinaufnahme). Laut Orthopäden kann ich keine Schmerzen mehr haben, weil man ja auf den Bildern keinen Bandscheibenvorfall sieht ... ich habe aber starke Schmerzen (was mir dieser Arzt nicht glaubt).
    Jetzt bin ich unsicher, ob ich mich lächerlich mache, wenn ich zu nem Rheumatologen gehe und die Schmerzen abchecken lasse.

    Meine Beschwerden seit September:
    - starke Schmerzen im LWS-Bereich, inklusive Bewegungseinschränkung und zeitweise Schwellung an der Wirbelsäule im LWS-Bereich (bis hühnereigroß), die aber immer wieder verschwindet und wieder auftaucht
    - die Schmerzen vergehen nur im heißen Bad ... ansonsten sind die Schmerzen permanent vorhanden in verschieden starker Ausprägung
    - Morgensteifigkeit im Rücken, den Fingern die 2 Stunden anhält
    - in Bewegung werden die Rückenschmerzen leichter ... in Ruhe sind sie manchmal v.a. nachts unerträglich (habe schon mehrere Nächte laufend verbracht, weil ich nicht liegen konnte)
    - bei Kälte werden die Schmerzen im Rücken stärker
    - die Knie schmerzen häufig und das linke Knie ist manchmal abends rot und geschwollen

    mache ich mich lächerlich, wenn ich dabei an Rheuma denke?
    Ich denke auch deswegen daran, weil meine Mutter und meine Großmutter beide an Rheuma leiden. Bei meiner Mutter ist eine chronische Polyarthritis seit ca. 15 Jahren diagnostiziert.

    Wie man merkt, bin ich v.a. psychisch momentan ziemlich am Ende, weil die Ärzte mich als Simulanten abstempeln und auch meine Chefin in der Arbeit ziemlichen Druck macht ...

    Soll ich mich noch zum Rheumatologen trauen?

    Eleyne
     
    #1 8. Dezember 2003
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2003
  2. Bleffi

    Bleffi Guest

    hallo eleyne

    ...ich denke, du solltest unbedingt einen rheumatologen aufsuchen. bei mir wurde 1999 auch nix entdeckt beim orthopäden. erst als ich beim rheumatologen war, wurde eine cP diagnostiziert. ich kam mir damals auch wie ein simulant vor, das war sehr deprimierend, aber die schmerzen waren nunmal da.
    ich wünsche dir viel erfolg und nachlassende schmerzen,

    l.g.

    Bleffi!
     
  3. Molly

    Molly Guest

    verzweifelt u. alleingelassen

    Hallo Eleyne,

    Deine Geschichte könnte glatt meine sein!!!!

    Ich kann Dir nur raten einen Rheumatologen aufzusuchen,wobei man auch

    da sagen muss das es manchmal lange dauert bis auch der Facharzt die

    Diagnose stellen kann oder auch nicht. Zudem sind die Wartezeiten bei den

    R. sehr lange. Lass dich nicht abwimmeln und setze dich durch.

    Ich habe den Fehler gemacht und sagte zu allem ja und Amen weil

    ich mich in keinster weise traute den Ärzten die Stirn zu bieten. Wenn

    von denen einer sagte bei mir wäre alles Psychisch bedingt so glaubte

    ich dies und war noch mehr unten. Ich war bei vielen Ärzten, in vielen Kliniken

    und jeder sagte was anderes. Es ist dann zum weglaufen. Das ganze geht bei mir

    schon 3 Jahre. Erst krankgeschrieben,dann Arbeitslos. und jetzt kämpfe ich um

    die Rente.Diese wurde vor 1 Woche zum 2.mal abgelehnt. Ich bin auch Altenpflegerin.

    Gehe aber jetzt vors Sozialgericht. Bei allem negativen, habe ich großes Glück einen

    Hausarzt zu haben der voll hinter mir steht.

    Eleyne, ich will Dir weder den Mut nehmen noch dich verunsichern,aber ich habe gelernt

    das man nur mit eigenem willen und auch mit sicherem Selbstbewustsein in der doch recht

    schwierigen Diagnoseerstellung sich nicht als eingebildete kranke abstempel lassen soll.

    Alles Gute für dich , Molly:cool:
     
  4. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    *vorsichtigdichdrückentu*

    liebe eleyne,

    zuerst einmal heiße ich dich hier als "fast-oldie"

    [​IMG] .

    schön, das du zu uns gefunden hast.(sagst du mir, wonach du gesucht hast, als du dann letztendlich hier gelandet bist?).

    also es gibt auf der eingangsite einen interaktiven wirbelsäulenrheumatest
    denn solltest du vielleicht einfach mal für dich so abhaken.

    ich denke, du wirst ein für dich "nicht ganz überraschendes" ergebnis haben.

    kann den anderen usern nur zustimmen.

    auf alle fälle zu einem guten internistischen rheumatologen.

    die frühzeitige diagnostik ist in diesen fällen immer das A und O.

    und laß dich ja nicht in eine ecke schieben, das tun die ärzte sehr gerne.

    hab den MUT und kämpfe für dich. auch wenn du meinst du hast die kraft aufgrund der schmerzen dazu nicht mehr.

    du wirst sie (vielleicht auch durch uns) bekommen.es wird auch immer wieder tiefpunkte geben.

    bin 39 jahre, hatte eigentlich jahrelang "nur fibromyalgie" und jetzt kam raus, das ich wohl schon viele viele jahre auch ein entzündliches wirbelsäulenrheuma habe und dies sogar bei uns in der familie liegt.

    du kannst uns hier vieles fragen und trau dich ruhig auch mal in den chat.
    dort gibt es eine einweisung für neueinsteiger.

    sie wird dir sicherlich helfen, die ersten schritte zu "wagen".(genau wie hier oben auf der site auch schon ein hinweis von der shirana dazu da ist.).

    herzlichst

    liebi
     

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  5. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hi Liebelein,

    im Chat bin ich momentan ziemlich oft ... auch nachts, wenn ich vor Schmerzen nicht schlafen kann ... ist ne klasse Möglichkeit, die Zeit rumzubekommen :p und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Unterhaltung mit anderen Betroffenen sehr viel hilft und mich auch aus meinem seelischen Tief wieder rauskatapultiert hat.

    den Test hier auf der HP hab ich gleich ganz zu Anfang gemacht ... und siehe da, es kam raus, dass ich beim Rheumatologen vorstellig werden soll. Trotzdem war ich anfangs einfach noch unsicher, weil mich einige Ärzte in der letzten Zeit ziemlich niedergemacht hatten.

    Auf diese Seite gefunden habe ich durch eine Suchmaschine ... ich wollte Infos zu Rheuma, weil ich diesen Verdacht bei mir hatte und abchecken wollte, ob ich mit den Symptomen richtig liege ... meine Mutter hat chron. Polyarthritis, meine Oma mütterlicherseits hat Bechterew und die Cousine meines Vaters hat ebenfalls Bechterew. Daran hab ich mich erinnert, als meine Schmerzen immer unerträglicher wurden und der Orthopäde einfach keine Diagnose stellen konnte .... und mich zuletzt einfach als Simulant abstempelte ...

    Jetzt bin ich immerhin soweit, dass meine HA hinter mir steht, weil es auch für sie plausibel klingt (hat sie mir heute gesagt) und übermorgen gehe ich zum erstenmal zum Rheumatologen ... hab zwar ein bisschen Angst davor ... weniger vor der Diagnose, als mehr davor, wieder als Simulant abgestempelt zu werden ... aber eine Diagnose möchte ich auch, damit ich endlich weiß, woran ich bin ...

    bis demnächst

    Eleyne
     
  6. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hiho,

    also heute hab ich bei der Rheumatologin mal vorbeigeschaut ... und was sagte man mir da?
    Nächster Termin Ende Januar, Anfang Februar ... oder der HA ruft an, dann könnte man mich noch vor Januar mal anschauen.

    *seufz* bin daraufhin erstmal heimgefahren und hab meinen HA angerufen (gottseidank kenne ich meine HA schon ziemlich lange und weiß, dass sie hinter mir steht) ... Meine HA hat dann mit der Rheumatologin telefoniert und sagte mir, dass die Rheumatologin sagte, dass meine HA die Blutwerte nehmen soll und danach würde sich die Rheumatologin die Werte anschauen ...
    Meine HA hatte bisher noch nie mit der Diagnostik bei Rheuma zu tun, also ... müssen da erstmal die entsprechenden Röhrchen bestellt werden ... aber nächste Woche Dienstag kann ich dann zum Blutabnehmen kommen. Wenn alles klappt, habe ich die Werte bis spätestens 23.12. *schmunzel* nettes Weihnachtsgeschenk ...
     
  7. sunrise2

    sunrise2 Guest

    Hi Eleyne,

    du bist leider kein Einzelfall, am Jahresende will keiner mehr einen Kassenpatienten behandeln. Aber verliere nicht den Mut und vorallem lasse dir nichts gefallen, denn sonst bleibt man auf der Strecke, das ist meine Erfahrung seit 30 Jahren. Ich war damals 17 und alle hielten mich für verrückt.

    Den Kampf gewinnst du, da bin ich mir sicher. Denn du "wohnst" in deinem Körper und kennst ihn am besten.

    Ich drücke dir die Daumen und melde dich bei uns, wenn deine Ergebnisse da sind.

    Eine schmerzarme Weihnachtszeit!
    lg.
    sunrise
     

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  8. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    na da bewegt sich doch etwas......

    das ist schön zu lesen. aber ich denke nicht, das es reichen wird, wenn die rheumatologin sich die werte anschaut.

    du mußt das objekt ihrer begierde sein ;) (wenn das mal immer so wäre bei den ärzten,nicht wahr?).denn blutwerte müssen nicht zwangsläufig schlecht sein und trotzdem hat man rheuma.

    aber will dich nicht verunischern. laß es auf dich zukommen. wichtig ist, das sich überhaupt was bewegt,nicht wahr?

    laß dir v.HA die abzunehmenden werte erklären. wofür die sind und was damit festgestellt werden kann.

    dann schreib dir das vielleicht auf.;)(nur ein kleiner tipp)

    ich hab am anfang auch ziemlich kariert in die ecke gestarrt wenn die "rheumis" hier von crp, bsg und tralalala geschrieben haben.

    aber mittlerweile bin ich garnicht mehr so dolle unwissend.

    ist auch schonmal was.

    bin gespannt, wie es mit dir weiter gehen wird.

    drück dir däumlis

    liebi
     
  9. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi eleyne,

    kann liebelein nur zustimmen, was die Laborbefunde betrifft. Bei mir waren sie bisher meistens super und trotzdem habe ich entzündliches Rheuma (cP-ähnliche Psoriasisarthritis). Bin heilfroh, dass ich mit 4 mg Urbason (Cortison) und 100 mg Gold i.m. monatlich so gut eingestellt bin, dass ich nur noch selten Probleme habe.

    Dass das bei Dir auch bald so ist, wünsche ich Dir von Herzen!
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Tirol von
    Monsti
     
  10. VerenaHH

    VerenaHH KrankeSchwester

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    Hallöchen;

    auch ich schliesse mich den Anderen an.
    Die Blutwerte alleine sagen, (wenn sie eben nix auffälliges zeigen,) rein gar nix. Bei mir waren bisher auch immer alle Blutwerte normal und im Szintigramm war auch noch nix zu sehen. Dennoch nehme ich 10 mg Prednisolon und Sulfasalazin, etc. was mir bisher alles sehr geholfen hat und die Diagnose voll bestätigt.

    Viel Glück mit den Docs u. Gute Besserung
     
  11. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hiho,

    danke erstmal für die Ínfos, v.a. was die Blutwerte betrifft ...

    Morgen hab ich jetzt erstmal ein Gespräch bei meiner Chefin ... was die genau will, weiß ich nicht ... und ich werde ihr auch nicht viel sagen können, weil ich ja immer noch keine Diagnose habe *seufz*

    Mal ne Frage ... kann ich gekündigt werden, während ich krankgeschrieben bin?


    Eleyne
     
  12. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    Hallo Eleyne,

    das kommt auf die Größe der Firma an und hängt noch von einigen anderen Sachen ab. Dazu geb ich
    Dir mal nen Link, den ich aber selbst nicht gelesen habe, denn irgendwie fehlt mir dazu eben der Nerv ... sorry, aber ich hoffe, das Du Einiges für Dich rausliest:

    http://www.steuernetz.de/fachinfos/x/ppfa/k0091/free.html


    Lass Dich nicht unterbuttern und gute Besserung.
     
  13. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    ... and the story continues ...

    Hiho,

    ich hatte heute einen Anruf meiner Chefin, dass sie von meiner Krankenkasse die Mitteilung bekommen hat, dass ich ab 22.12.03 wieder arbeitsfähig bin! :( Trotz meiner Schmerzen, trotz fehlender Diagnose (oder vielleicht gerade deshalb) hat meine Ärztin dem MDK auf Anfrage mitgeteilt, dass ich natürlich wieder arbeiten kann ....

    Meine Krankenkasse versteht mein Dilemma (hab da ja gleich mal angerufen und nachgefragt) kann aber nichts dagegen machen (ist ja auch logisch, die sind ja auch keine Ärzte).
    Meine Ärztin nimmt morgen bei mir Blut, um festzustellen, ob ich diesen HLA Faktor im Blut habe (weil das ja die Rheumatologin verlangt, um mich überhaupt mal anzuschauen) ...

    Langsam weiß ich echt nicht mehr, was ich denken oder tun soll ... kein Arzt will anerkennen, dass ich Schmerzen habe und zwar dermaßen, dass meine Lebensqualität gen 0 sinkt und ich nichtmal weiß, wie ich morgens aus dem Bett kommen soll ... aber ich bin ja arbeitsfähig *lach*

    naja, zum Lachen ist mir nicht wirklich zumute ... aber ganz ehrlich ... ich wüßte nichtmal, wie ich die 1. Stunde in der Arbeit rumbekommen sollte, geschweige denn ganze Dienste (bin Altenpflegerin) ... und wenn ich zum Arzt sage, ich kann nicht arbeiten, weil ich Schmerzen habe, sagt der Arzt er kann nicht krankschreiben, weil er keine Diagnose hat ... aber um eine Diagnose bemühen sich die Ärzte kein bisschen ... im Gegenteil ... der Orthopäde sagte, das sei eine Überlastung (ha! eine Überlastung, die ein halbes Jahr dauert und immer schlimmer wird, trotz Schonen zuhause möchte ich mal sehen) die HA sagt, sie kann nichts diagnostizieren, weil der Facharzt nichts diagnostizieren konnte. Und der Rheumadoc will mich erst sehen, wenn er die Blutwerte hat .... aaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!

    Sorry ... ist heute offenbar nicht mein Tag ... ich hab die Schnauze einfach gestrichen voll ... und weiß echt nicht mehr, was ich tun soll ...

    Eleyne


    achja ... die Arzthelferin hat mir inzwischen mitgeteilt, dass die Blutwerte frühestens um den 07.01.04 da sind, weil das länger dauert, die zu bestimmen ... *seufz* wie lang soll sich das Ganze eigentlich noch hinziehen?
     
  14. Fliegermaggy

    Fliegermaggy Wo ich bin, ist vorne !!

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    Ojeojeoje.....

    Hallo Eleyne,
    Deine Geschichte erinnert mich gewaltig an meinen Rheuma-Anfang. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich verständige Kollegen und einen geduldigen Chef habe. Ich habe vor ein paar Jahren auch verzweifelt gesucht, was eigentlich mit mir los war/ist. Bei mir beschränkte sich der Schlamassel nicht auf den Rücken, sondern verteilte sich auf den ganzen Körper (SLE), na da such mal schön! Mal zwackt es hier, dann wieder da. Mal kannst Du nicht laufen, dann kommst Du nicht mal mehr aus der Badewanne, und den nächsten Tag ist das wieder einigermaßen in Ordnung, dafür kannst Du den Kugelschreiber nicht mehr halten, weil Deine Finger nicht so wollen wie Du. Und das erkläre dann mal den anderen....., und vor allem Deinem H-Arzt. Ich bin damals auf eigene Faust zu einem Rheumatologen, ohne Überweisung usw. Mein Glück war, dass der Mann mich bei der Anmeldung zufällig sah - und ich sofort von ihm persönlich aufgefordert wurde, am nächsten Morgen zu erscheinen. (Ich hatte zu der Zeit eine wunderschön blühende Schmetterlingsflechte im Gesicht.) - Wenn die doktorisierte Menschheit im Moment sich nicht die Zeit für Dich nehmen will, solltest Du versuchen, für die Übergangszeit ein wirkungsvolles Schmerzmittel zu bekommen, damit Du wenigstens etwas die Weihnachstzeit genießen kannst. Und auf der Arbeit mache halblang, was nicht geht - kann auch nicht gehend gemacht werden!
    Ich wünsche Dir gute Besserung und einen verständnisvolleren Arzt (hast Du keine Alternative zu dem einen Rheumatologen?)
    herzliche Grüße
    von der Fliegermaggy
     
  15. Cat17

    Cat17 Guest

    Hallo Eleyne ich kann Dir so gut nachfühlen was Du jetzt durchmachst es könnte glatt
    meine Geschichte sein.Da hilft nur tapfer durchhalten,Kopf in den Nacken und denk dir
    dein Teil.Ich war 17 Jahre lang Altenpflegerin und zwar nachts,allein arbeitend für 4 Etagen.
    Als es mir gesundheitlich gut ging übernahm ich für manche Kollegin zusätzlich in der Freiwoche mal die eine oder andere Schicht zum Beispiel Weihnachten oder Sylvester!!!!!
    Bei mir begann der Schmerz in der Nachtschicht und wir hatten Grippe und Durchfall auf einer Station.Du kannst dir vorstellen wie gemein es ist mitten in der Nacht jemand zu bitten für
    dich einzuspringen!!!Aber gesagt getan,es kam niemand und ich schleppte mich bis morgends um 6 Uhr hin.Niemand fragte wie es mir geht oder ob mich jemand nach Hause fahren sollte.
    Glaube mir sowas prägt,entweder man wird zünisch oder man geht seinen Weg allein und
    denkt sich ...Ihr könnt mich mal......


    Lass dich nicht unterkriegen und erklär deiner Chefin ganz in Ruhe,das Du Schmerzen hast,
    und damit nicht arbeiten kannst.Sag deinem HA die Schmerzen sind stärker geworden, und
    das Du nicht arbeiten kannst,er muss dich krankschreiben.

    Denk immer daran all die anderen können nicht wissen wie stark deine Schmerzen sind,
    also erkläre es denen,die meinen es besser zu wissen!!!!!
     
    #15 16. Dezember 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Dezember 2003
  16. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    Hallo Eleyne

    ..Blutwerte erst am 07.01.04?????? wo gibts denn sowas ..... die sind wohl schon alle in Weihnachtsstimmung? :mad:

    Ich an Deiner Stelle würde mir einen Rheumatologen in Deiner Nähe, oder auch den, zu dem Du jetzt gehen willst .......der Dich aber nicht ohne Blutbefunde sehen möchte :confused: :confused: ....wo gibts denn sowas???????? ......... raussuchen und dem einfach auf die Pelle rücken, jetzt sofort und gleich!!!!

    Als akuter Schmerzpatient musst Du angeschaut werden! Sollte dies verweigert werden ist Dir zwar auch nicht geholfen, aber dann solltest Du Dich bei der Ärztekammer beschweren.
    Schade dass Deine Hausärztin Dir nicht den Rücken stärkt :mad: Sie müßte hinter Dir stehen und Dir helfen!

    Ich drück Dir die Daumen und wünsch Dir alles Gute
     
  17. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Gelber Urlaub

    Hallo Eleyne,

    ist ja ne sautraurige Story- ich kann dich gut verstehen. Hier mal ein kleiner Tipp, den man sichérlich gut rüberbringt:

    " Herr Doktor, mir geht es garnicht gut. Die ganze Nacht habe ich mich erbrochen, habe Durchfall, Bauchkrämpfe, Temperatur, ich friere, dann schwitze ich " - das gibt minimum 1 Woche + 1 mehr, wenn du clever bist - dann ist 7.1.04

    Alles Gute !

    Pumpkin
     
  18. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    ... neverending Story nächster Teil ...

    Hiho,

    also heute war ich bei meiner HA zur Besprechung der Blutwerte. Und was kam dabei raus? Richtig ... nichts ... *seufz*
    Weder die Leukos (Entzündungsparameter) waren erhöht ... ich habe ein ganz normales Blutbild. Auch der HLA, der angeblich 3 Wochen dauert war schon da und ebenfalls negativ.
    Dies hieß für meine Ärztin, dass mir nichts fehlen kann.
    Originalzitat: "der HLA ist negativ, also haben sie definitiv keinen M.Bechterew."

    Endergebnis dieses Arzttermins: Trotz Schmerzen hat sie sich geweigert, mich weiter krankzuschreiben, weil ich ja gesund bin. :(
    Weiter sagte sie mir, dass sie mich gar nicht weiter krankschreiben dürfte, weil der medizinische Dienst mich für gesund hält. Zum medizinischen Dienst sei angemerkt, dass der mich noch nicht mal gesehen hat.
    Daraufhin habe ich bei der Krankenkasse angerufen und gefragt, ob ich verlangen kann vom medizinischen Dienst untersucht zu werden. Dieses wurde verneint.
    Jetzt frage ich mich schon, wie mich jemand gesund befinden kann, der mich noch nichtmal gesehen, geschweige denn untersucht hat ...

    Achja, meine HA hat mir eine Schmerztherapie angeboten mit Morphin ... ohne dass eine Diagnose vorliegt! *kopfschüttel* Solange ich nicht weiß, warum ich Schmerzen habe, werde ich mich sicher nicht auf Morphin einstellen lassen ... wenn ich die Ursache kenne, ziehe ich sicher eine Schmerztherapie in Betracht.

    *seufz* also bin ich soweit wie vorher nur dass ich keine Krankmeldung mehr habe und somit als gesund gelte, obwohl ich vor Schmerzen kaum sitzen, stehen und gehen kann (hat meine HA gesehen, als ich heute bei ihr war). Meine Therapeutin hat mir geraten ins Krankenhaus notfalltechnisch zu gehen ... die haben mich aber schonmal weggeschickt, weil es ja nichts akutes ist, sondern ein Krankheitsverlauf seit September da ist ....

    Bin jetzt erstmal deprimiert und stelle mich auf eine Kündigung meines Arbeitgebers ein ... ich kann definitiv nicht arbeiten ... *seufz*

    Meine HA meinte, ich könnte es mal bei einem Neurologen versuchen ... meint ihr, das bringt was?
    Der Rheumadoc hat erst am 12.01. für mich nen Termin ... egal wie mies es mir geht ....


    Bis demnächst

    Eleyne
     
  19. Samira

    Samira Neues Mitglied

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    Hallo Eleyne

    erstmal, ich glaub ich hab dich noch nicht begrüßt, herzlich willkommen, hab auch gerade nur deinen letzten Beitrag durchgelesen und muß sagen deine Hausärztin widerspricht sich ja in dem sie sagt, sie kann dich nicht weiter krank schreiben, weil du angeblich nichts hast und andererseits dir Morphin als Schmerzmittel anbietet, also nehme ich mal an, sie glaubt dir, dass du Schmerzen hast, dann kann sie dich auch krank schreiben.
    Das deine Blutwerte in Ordnung sind, heißt ja mal gar nichts, davon gibts ja hier genug Beispiele.
    Ich hatte vor fast 8 Jahren ein ähnliches Problem, nur das mein damaliger HA mir wohl auch nicht geglaubt hat, dass ich Schmerzen habe (aber der hat sogar mein Zuckerwerte von über 400 angezweifelt mit dem Kommentar:sie haben keinen Diabetes, das glaub ich nicht, da ist bestimmt im Labor was falsch gemacht worden:rolleyes: ), ich hab Diabetes Typ 1 .
    Hab damals den HA gewechselt und dem neuen habe ich auch zu verdanken, dass ich endlich eine Diagnose hatte und der hat mich auch trotz murren der KK immer weiter krank geschrieben, bis ich vom MdK untersucht wurde und dort alles bestätigt wurde.

    Vielleicht kannst du nochmal mit deiner HA sprechen, oder du gehst auch zu jemand anders.
    Viel mehr kann ich dir auch nicht raten, außer vielleicht noch, gib nicht auf.
    Ich schick dir mal einen ganz großen Knuddeltröster und wünsche dir alles Gute und weniger Schmerzen


    liebe Grüße
    Samira
     
  20. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    juchhhuuuuuu

    Juchhuuuu ... endlich mal was Postives :)

    Hab tatsächlich einen Rheumatologen gefunden (sogar in der Nähe :D ), der mich am 24.12. noch drannimmt und untersucht. Bin sowas von erleichtert ...
    v.a. war auch die Arzthelferin sehr nett und hilfsbereit und ziemlich entsetzt, als ich ihr erzählte, was ich bisher so erlebte. Sie meinte, der Doc würde zumindest versuchen mir über die Feiertage erstmal weiterzuhelfen auch mit ner Krankmeldung *erleichtert sei*

    Jetzt gehts mir erstmal wieder viel besser ... nachdem mich wenigstens schonmal die Arzthelferin am Telefon ernstgenommen hat mit meinen Beschwerden ...


    Eleyne