Murselmaus
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So langsam weiß ich nicht mehr weiter und hoffe auf ein paar Tipps zur sogenannten Selbsthilfe....Seit 2 Jahren leider ich unter Psoriasis Arthritis (wobei mein Hausarzt meint, es sei ja gar nicht so sicher, dass ich genau an DIESER Rheumaart leide). Im September 2005 wurden die Schmerzen über Nacht so schlimm, dass ich nicht mehr laufen und kein Gelenk mehr bewegen konnte. Seitdem habe ich Dauerschmerzen, war also nun seit 11 Monaten nicht einen Tag schmerzfrei. Damals bekam ich eine hohe Dosis Cortison gespritzt und habe alles Mögliche an Schmerzmitteln ausprobieren müssen. Zwischenzeitlich nahm ich täglich 6 Diclophenac, 3 Voltaren, 4 Sulfasalazin, 3 Naproxen. Mein Rheumatologe nahm mich wenig ernst, also bin ich dort nicht mehr hingegangen. Ich wurde zur Rheumaambulanz geschickt. Auch dort diagnostizierte man mir Psoriasis Arthritis, empfahl aber keine andere Basistherapie. Es sei schließlich damals kein Entzündungswert im Blut zu finden. Eine anschließende Szinthigraphie zeigte genau das Gegenteil an, ein anderes medikament wurd dennoch nicht verordnet. Mittlerweile sind die Schmerzen so stark, dass ich meine Hände kaum noch bewegen und kaum laufen kann. ich schleppe mich durch den Tag, versuche nicht zu jammern, weil ich schließlich alleinerziehend, ganztags berufstätig und Mama einer 8-Jährigen Tochter bin. Daher ist eine Auszeit nicht drin! Nun hat mein Art mir Oxygesic verordnet, um wenigstens gegen die Dauerschmerzen anzugehen. Aber es hilft nicht. Ich bin nur hundemüde und habe das Gefühl, die Schmerzen werden jeden Tag intensiver. Mittlerweile bin ich psychisch sehr daneben. mein Hausarzt hat mir nun empfohlen, einen Termin in der Rheumaklinik Ratingen zu machen, in die er mich dann einweisen will. Aber ehrlich gesagt resigniere ich langsam und fühle Depressionen in mir aufsteigen, weil ich jeden Tag Angst habe, mich gar nicht mehr bewegen zu können, dadurch meinen Job zu verlieren und meine Tochter nicht mehr versorgen zu können. Sobald die Kleine im Bett liegt, heule ich mir erstmal ein Tässchen und zerfließe in Selbstmitleid. Ist das denn noch normal?
*dich mal virtuell ganz zart drück*