1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Verzweifelt, neue Verdachtsdiagnose !

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mankev, 30. September 2015.

  1. Mankev

    Mankev Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    20. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    ich weiß nicht mehr was ich machen soll Ratlos...

    Meine Odyssee ... Ich bin 38 Jahre und quäle mich seit fast einem Jahr mit verschiedenen Symptomen. Im November letzten Jahres fing alles an. Ich bekam von einem Tag zum anderen einen geschwollenen Zeigefinger. Nach ein paar Tagen war es so schlimm das ich nach der Arbeit ( bin selbstständig als Kosmetikerin ) in die Notaufnahme fuhr. Man sah einen kleinen Schnitt, der aber nicht entzündet war sondern der ganze Finger war rot, heiß und geschwollen. Der Arzt sagte eine Infektion, also Antibiotika. Bluttest keine Entzündungswerte sichtbar. Nächsten Tag zum Hausarzt. Der meinte Hmm sieht komisch aus, ab zum Chirurgen. Der meinte auch Infektion, Verbände und Antibiotika. Es schwoll immer mehr an , wieder zum Chirurgen. Finger wurde blau schimmernd und tat höllisch weh. Er meinte er tippt auf Durchblutungsstörungen. Gab mir ASS. Nichts. Wieder hin, er war mit seinem Latein am Ende. Ich soll zum Hausarzt es muß was innerliches sein. Antibiotikum half nicht. Ab zum Hausarzt, der nahm mir Rheuma und Gichtwerte ab und spritzte mir 100 mg Prednisolon. Das war Freitags. Über Nacht schwoll nun die ganze linke Hand an und tat höllisch weh. Mein Freund brachte mich dann Schnur stracks nach Berlin Buch in die Notaufnahme. 6 Ärtzte schauten sich das an und waren ratlos. Ultraschall keine Flüssigkeit zu sehen. Keine Entzündungswerte im Blut. Fragten ob ich in letzter Zeit etwas hatte. Hmm ja Verdacht auf Herzinfarkt und danach eine Brustdrüsenentzündung. Komisch meinten sie. Ich bekam einen Gips um die Hand ruhig zu stellen und wieder Antibiotikum. Das war kurz vor Weihnachten, mein Geschäft voll und ich war einfach nur erschüttert wie ich das hier überstehen soll. Kosmetik ging gar nicht außer zupfen und färben und Fußpflege hab ich mit dem Gips ewig gebraucht. Fingernägel waren die reinste Qual, wer Gelnägel hat weiß wie aufwändig das feilen ist trotz fräser Aber ich konnte meine Kunden doch kurz vor weihnachten nicht hängen lassen, vom Verdienstausfall mal abgesehen...
    Ende Dezember wieder nach Buch zum Oberarzt der orthopädischen Rheumatologie, schaute sich das an und meinte der Gips bleibt weiterhin dran und Arcoxia 90 mg dazu.. Dann einen Termin bei einer anderen Oberärtztin in der Amulanz, da war ich dann Anfang Januar . Sie machte Gentests, auffällig hier nur die Thrombotytenwerte (viel zu niedrig), dann MRT ( mäßige Arthritis, Befund lässt an eine entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises denken). Ab zur Rheumaklinik Buch... Dort wieder Bluttests, Thrombos wieder niedrig, und der C3-Komplement Wert niedrig, Schwellung etwas besser, Schmerzen nach wie vor... Prednisolon von 50 mg bis 5mg in drei Monaten runter dosieren... Fingerarterien sono unauffällig... Verdacht auf Kollagenose nach 3 Monaten Wieder hin, quensyl nein , wenn es nur eine Verdachts Diagnose ist dann nehme ich das nicht... Schwellung ging unter Prednisolon zurück, es blieb eine beugehemmung im Zeigefinger und er verändert bei Kälte die Farbe, sehr blass, blau schimmernd und Knall rot... Mittlerweile haben andere Symptome die ich schon länger hatte auch Sinn... Muskelschmerzen an Oberarmen, Oberschenkeln, im Gesäß, Abgeschlagenheit , andauernde Kopfschmerzen , Müdigkeit, zeitweise Appetitlosigkeit... Nun wurde ganz frisch eine kapillarmikroskopie gemacht, Zeigefinger sowie kleiner Finger Auffälligkeiten in der Dichte ansonsten alles chic. Fingerarterien sono zeigt Durchblutungsstörungen in den beiden selben Fingern, die anderen chic... Gestern Termin wieder Rheumatologe er denkt es spricht nicht mehr alles für eine Kollagenose , Ergotherapie und Prednisolon ausschleichen... Auf dem Ergorezept steht jetzt seronegative chronische polyarthritis ich versteh das alles nicht, was hab ich denn nun mir fällt es an manchen Tagen sehr schwer meinen soll auf Arbeit zu bringen weil mir alles weh tut und ich wünsche mir das ich endlich weiß was los ist ... Eine gesicherte Diagnose , das ich weiß was auf mich zu kommt... Entschuldigt meine Art des Schreibens und das Gejammer, aber heut ist wieder mal ein Tag an dem ich mächtig zu knabbern habe, weil es nur noch seltene Tage gibt an denen es mir gut ...
    Das bin nicht ich, so war ich nie
    Liebe Grüße Mandy
     
  2. Mocca

    Mocca Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2014
    Beiträge:
    74
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    dein Text ist schwer zu lesen weil so klein geschrieben, nur als Tipp ;-)

    Wurde schon mal eine Szintigrafie gemacht?

    Warst du schon mal in der Handchirurgie? Ich hatte mal eine ziemlich verrückte Geschichte mit meiner Hand, es gibt eine Erkrankung die heißt Morbus Sudeck, gestellt wurde die Diagnose durch eine Handchirurgie im Krankenhaus und durch eine Neurologin. Das kann auch einzelne Finger betreffen..., oder andere Körperteile. Nur als Idee..., ach ja, meiner Hand geht es heute super und der Rheumatologe denkt auch, dass es evtl. sogar schon vor Jahren mit meinem Bechterew in Verbindung stand.

    Einen lieben Gruß und alles Gute!
     
  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    7.364
    Zustimmungen:
    693
    Ort:
    Niedersachsen
    Schade, ich kann den Bericht nicht wiederfinden...
    Bei Abenteuer Diagnose gabs mal einen Film über einen Lehrer, dem die Hand schmerzhaft geschwollen war. Da wurde ein paar Mal rumgeschnitten, aber ohne Erfolg.
    Die Ursache war eine Infektion mit Bakterien, die er sich durch Arbeiten im Aquarium zugezogen hat.
    Du hast von einem kleinen Schnitt geschrieben, deshalb komme ich drauf.
    Möglicherweise sind ja vielleicht Bakterien schuld an deinem Zustand. Ist da schon drauf untersucht worden?

    Bei dem Herrn musste man sehr lange suchen, bis man was gefunden hatte. Die Lösung kam, meine ich, vom Tropeninstitut.
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.619
    Zustimmungen:
    99
    Hallo Mankev,

    Das Quensyl hätte ich versucht, es ist dabei auch nicht wichtig, ob es nun Kollagenose oder wie später gesagt wurde chronische Polyarthritis ist oder sein könnte, denn das Medikament wird bei beidem eingesetzt. Prednisolon-Cortison hat dir ja geholfen, das Quensyl wäre einen Versuch wert gewesen. Aber wenn du nicht möchtest, wie soll dir da der Rheumatologe helfen? Die Antibiotika von den anderen Ärzten haben dir ja nicht geholfen.
     
    #4 30. September 2015
    Zuletzt bearbeitet: 30. September 2015
  5. Mankev

    Mankev Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    20. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Vielen Dank für Eure Worte :rolleyes: Ja entschuldigt bitte den kleinen Text , liegt wohl an meinem Telefon :vb_confused:
    Ja ich war auch in der Handchirurgie und die schickten mich in die Rheumatologie , aber danke für den Tip Mocca das werd ich mal ansprechen... Bakteriell wurde alles ausgeschlossen, kein Entzündungswert im Blut und allgemein mehrere Blutuntersuchungen ergaben nur die sehr niedrigen Thrombowerte und der C3 Wert erniedrigt...
    Ja das mit dem Quensyl ist so eine Sache, bin von Hause aus so gar kein Tabletten Freund und bin schon froh das ich das Prednisolon nehme, denn bei mir schlägt alles so super gut an das ich das gleich merke... Hab auch Nebenwirkungen davon, Hautausschlag und enormes Hitzegefühl im Kopf:o bei einer einfachen Ibu 400 bin ich wie betäubt und das Arcoxia war der Hammer... Damit arbeiten zu gehen und ich habe oft 11 oder 12 Stunden Tage , da bin ich wie bescheuert, hertragen, schwindelig usw... Das macht kein Spaß:(
     
  6. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    5.619
    Zustimmungen:
    99
    Freunde von Tabletten sind glaub ich hier die meisten nicht, aber wenn sie helfen und wieder zu mehr Lebensqualität führen und Entzündungen reduzieren, dann ist das für mich allemal besser, als nichts mehr machen zu können und der Körper oder die Muskeln und Gelenke kaputt gehen und bleibende Schäden entstehen, oder sterben. Entzündlich rheumatische Erkrankungen sind ja Autoimmunerkrankungen.

    Das Cortison ist in höheren Dosen kein Dauermedikament, da es dann unter anderem zu Osteoprose und Diabetes kommen kann. Ein Basismedikament dient unter anderem zur Reduzierung des Cortisons und der Reduzierung des schnellen Fortschreitens einer rheumatischen Erkrankung, Quensyl ist eines der Basismedikamente, ich nehme es schon viele Jahre und nahm auch schon viele Jahre ein starkes Immunsuppressivum, nur so konnte man meine Kollagenose in Schach halten, verlangsamen..., nur so konnte ich überleben.
     
    #6 30. September 2015
    Zuletzt bearbeitet: 30. September 2015
  7. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2009
    Beiträge:
    1.769
    Zustimmungen:
    97

    Hallo Mandy,


    Was hab ich denn nun?
    Wie es im Moment aussieht eine seronegative chronische Polyarthritis.

    Dass ich weiß, was auf mich zukommt...
    Das weiß man auch bei einer gesicherten Diagnose nicht. Es kann sich in viele Richtungen entwickeln. Und die Unsicherheit knabbert an vielen Usern hier im Forum.

    Zum Quensyl: Mir wäre das lieber, als Prednisolon in der Höhe, wie du es teilweise bekommen hast. Und außerdem wäre es eine langfristige Option, wenn es dir denn hilft. Das muss man natürlich ausprobieren.
    Ich nehme es selber seit Jahren und kann kaum von NW berichten. Da ging es mir mit Prednisolon leider ganz anders.

    Lg Clödi