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Verzweif

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Marry2793, 30. Juli 2013.

  1. Marry2793

    Marry2793 Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr Lieben,
    ich komme gerade vom Arzt und bin grad ziemlich zerknirscht :( seit November wird nun an mir rumgedoktert...damals mit starken schmerzen im Bein bin ich zum Arzt gegangen und mit vertauschten Blutwerten und Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus gekommen..meine Hausärztin hat mich nie aufgegeben und weiter geforscht..im Dezember war wohl der rheumafaktor leicht positiv weswegen sie mich zum Rheumatologen überwies da auch weitere Symptome passten. Der Termin beim Rheumatologen war dann erst vier Monate später und wie es der Zufall wollte ging es mir zu der zeit sehr gut und auch der rf war nicht mehr positiv weswegen er zu meiner Hausärztin meinte ich bin kerngesund und er würde sich lieber zeit für drastischere Probleme nehmen. So nun habe ich seit ner Woche den Salat! Schmerzen in beiden Handgelenken verdickte Fingerknöchel und angeschwollene Fußgelenke seit Sonntag. Heute war ich dann bei meiner Ärztin welche gleich sah wie schlimm es mir ging und auch die dicken und roten Gelenke sah. Des weiteren diagnostizierte sie einen halux valgus am rechten Fuß. So sie meinte nun es kann sein das es Rheuma gibt welches nicht im Blut nachweisbar ist :( sie meinte sie müsse meine schmerzen und alles erst einmal weiter beobachten und dann gucken wie sie weiter verfährt! Ich solle erst einmal ibuprofen nehmen sie hört sich jetzt mal nach guten Kliniken um! Ich bin so verzweifelt bin schließlich erst 20 und will mein leben leben und eingesehen aber mit den schmerzen ist das nicht möglich. Und dann meinte sie bis mir richtig geholfen werden kann steht ir noch ein länger weg bevor :(
    wollte euch nicht damit Nerven aber musste meinen Frust und meine Traurigkeit grad mal loswerden!
    lg MaryMary
     
  2. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Ach kleine Mary,fühl Dich erstmal in den virtuellen Arm genommen.
    Ja,Krankheiten sind immer großer Mist und wenn man dann noch so jung ist,noch größerer Mist!
    Jetzt mal das Positive: Du hast eine verdammt gut Hausärztin und darüber solltest Du Dich freuen. Den Rheumadoc kannste gleich vergessen,denn es gibt auch einige Rheumaarten,die man nicht im Blut nachweisen kann,die seronegativen und die dann noch so hundsgemein sind und das komplette Blutbild oft wie aus dem Lehrbuch erscheinen lassen,nämlich den eines kerngesunden Menschen :rolleyes:.
    Damit haben erstaunlicherweise einige Rheumatologen(die es eigentlich wissen sollten) und noch mehr"normale" Ärzte, Schwierigkeiten und schieben einen dann in die psychosomatische Ecke.
    So,aber Deine Hausärztin hat es ja nun gesehen,dier roten und geschwollenen Gelenke und sucht Dir nun eine schöne Klinik raus. Du kannst ja auch hier mal stöbern.
    Wenn Du dann richtig eingestellt bist,kannst Du auch ganz gut leben,was ich Dir wünsche!
    Ja,ich weiß,dass kann etwas dauern,aber gib nie Deinen Mut auf! Im Gegenteil,genieße immer die Zeiten,wo es Dir gut geht und gib Deinem, Körper die Zeit,die er braucht,wenn er müde ist.
    Ich habe heute eine ältere Dame bei meinem Rheumadoc getroffen,die zwar ziemlich dünn und "verbogene" Hände hatte,aber sie erzählte,dass sie dafür keine Schmerzen hätte.

    Und Du hast uns hier,wo Du immer Deinen Frust und Deine Angst loswerden kannst. Irgendwer liest immer mit :).

    Also los,Kopf hoch und nicht aufgeben.
    Liebe Grüße,Sigi
     
  3. Marry2793

    Marry2793 Registrierter Benutzer

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    Hallo sigi,
    ach ist grad so toll sowas von dir zu lesen! Tut sehr gut! Ja meine Hausärztin ist Super!!! Aber das hat mich alles so depri gemacht vorhin weil man dann Dent man bildet sich das ganze nur ein und alle denken man dreht am rad! Ich hoffe der Schub oder was auch immer es ist ist bald vorbei! Danke für die liebe Antwort!:rolleyes:
     
  4. Manuela79

    Manuela79 Aktives Mitglied

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    Liebe Marry,

    ich kann so gut nachvollziehen wie es Dir geht! Es ist furchtbar wenn man wirklich krank ist, und es fast Niemanden gibt der Einem hilft und glaubt. Meine Krankengeschichte begann mit Anfang 20. Leider hat mich 10 Jahre lang kein Arzt ernst genommen. Es wurde alles auf die Psyche und Sonstiges geschoben. Ein Arzt hat mich sogar mal ausgelacht, als ich ihm von meinem Verdacht wegen Rheuma erzählt habe. Daraufhin bin ich fast 10 Jahre lang zu keinem Arzt mehr wegen meinen Gelenk und Muskelproblemen gegangen. Erst als vor 3,5 Jahren fast nichts mehr ging, bin ich zu einem Heilpraktiker und Physiotherapeut. Dieser hatte sehr schnell den Verdacht auf eine rheumatische Krankheit geäußert.
    Er überredete mich dann, doch noch mal zum Arzt zu gehen. Dieser meinte fast mürrisch, wenn Sie meinen dann gehen Sie halt zum Rheumatologen. Nach 4 Monaten Wartezeit auf den Termin beim Rheumatologen, wurde ich nun endlich ernst genommen. Er war der erste Arzt der mir wirklich Glauben schenkte - Wau. Meine Rheumawerte waren auch nur leicht erhöht. Zur Sicherheit wurde ich noch an einen Radiologen überweisen, um eine Skelettszintigrafie durchgeführen zu lassen. Hier waren deutliche Entzündungen zu sehen, trotz der geringen Rheuma Werte im Blut!
    Lass Dich bitte nicht von den Blutwerten beirren. Ich habe schon oft gehört das Viele Leute schlimmes Rheuma haben, trotz niedriger Rheumawerte im Blut. Versuche es doch mal beim Orthopäden, die können auch diverse Untersuchungen in Bezug auf Rheuma veranlassen bzw. auch selbst vornehmen.

    Wünsche Dir weiterhin alles Gute. Lass dich bitte nicht von den Damen und Herren der Ärzteschaft unterkriegen. Versuche immer selbstbewusst aufzutreten und lass Dir nichts gefallen, Du bist nicht schuld an Deiner Erkrankung und den Folgen!

    Ganz liebe Grüße
    aus dem Süden Deutschlands
    Tiger 1279


     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Mary,
    herzlich willkommen hier im Forum!:)
    Ich kann mich den Vorrednern anschließen. Auch ich habe eine "seronegative" Rheumaerkrankung, d. h. dass kein Rheumafaktor zu finden ist. Das kommt sehr häufig vor.
    Du kannst echt froh sein um deine Hausärztin, die sich sehr für dich einsetzt. Wenn man dann in der Klinik mal rausfindet, welche Erkrankung es genau ist, kann man auch sehr gut behandeln. Es besteht also kein Grund zur Verzweiflung, denn du siehst, es wird dir geholfen. Du brauchst halt etwas Geduld.
    Heul dich ruhig hier aus, wenn dir danach ist, rede darüber und friss nichts hinein. Wir sind alle betroffen und können dich deshalb viel besser verstehen als sonst jemand.
    Alles Gute! :vb_cool: