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Verstopfung weg!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von KU, 6. Januar 2004.

  1. KU

    KU Guest

    Seit Jahrzehnten litt ich unter Verstopfung. Angefangen hat es wohl damals (vor 30 Jahren) als Landschaftsgärtner. Ich war tagsüber in fremden Gärten unterwegs und hatte kaum je Gelegenheit, irgendwo ein Klo zu finden. Also "drückte ich es weg" .:rolleyes:

    Was habe ich nicht alles ausprobiert. Obwohl ich immer viel Sport machte, ernährungstechnisch (Stichwort "Ballaststoffe") alles richtig machte, - ich kriegte es nicht in den Griff. Tabletten, Flohsamen, Neda-Würfel, Einläufe, Magnesium - alles ohne längerfristigen Erfolg. Ich hatte mich damit abgefunden.

    Seit einigen Wochen essen wir morgens Frischkornbrei nach Dr. Bruker. Die Verstopfung war bereits am zweiten Tag gegangen und ist seither nicht wieder aufgetaucht. Ich bin ein neuer Mensch. Wer jemals Verstopfung hatte, wird verstehen können, wie "erleichtert" ich bin.

    Es ist wahrscheinlich auch etwas dran an dem Spruch: Die Krankheit entsteht im Darm.

    Wer mehr über den Frischkornbrei und die Vollwerternährung nach Dr. Bruker wissen möchte:

    Vollwerternährung

    Das Gesundheitsreferat

    Gesellschaft für Gesundheitsberatung

    Vollwertforum

    Dr. Johann Georg Schnitzer

    Gruß,
    KU
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    30. April 2003
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    am Pillersee in Tirol
    Hallo KU,

    jaja, das Problem kann ich sehr gut nachvollziehen. Lieber KU, ich freu mich riesig, dass Du es auf so einfache Weise in den Griff gekriegt hast. Ich leide bereits seit meiner Geburt unter diesem Problem, wurde von den Ärzten aber nie wirklich ernst genommen.

    Habe ebenfalls alles ausprobiert, einschließlich Frischkornbrei nach Dr. Bruker und überwiegender Vollwertkost. Aber bei mir hilft leider gar nichts dergleichen, im Gegenteil, dadurch wurde es nur noch schlimmer. Selbst mit mehrfachen Einläufen und Abführmitteln schaffe ich es immer nur 4-5x im Monat, den Darm wenigstens z.T. zu entleeren, und das auch nur mit Nachhilfe (z.B. Darmrohr) und niemals ohne Schmerzen.

    Nachdem sich in den letzten Jahren etliche, noch dazu äußert unangenehme und schmerzhafte Folgeprobs eingestellt haben, wurde dem Problem endlich mal gezielt nachgegangen, und siehe da: Ich habe angeborenen Morbus Hirschsprung, d.h. mein Darm besitzt in fast allen Segmenten viel zu wenig Nervenzellen, die für die für den Transport notwendigen Darmbewegungen sorgen. Zudem ist mein Dickdarm mit rd. 2,60 m Länge viiiiiiel zu lang.

    Konsequenz: Noch in diesem Monat wird mir nahezu der gesamte Dickdarm entfernt. So kann es leider auch gehen.

    Deshalb rate ich jedem, bei dem Bewegung, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, "Darmerziehung" sowie gezielt ballaststoffreiche Ernährung für eine halbwegs geregelte Verdauung nicht ausreichen, z.B. eine Doppelkontrastaufnahme des Dickdarms, eine Transitzeitbestimmung und eine Biopsie vornehmen zu lassen. Manchmal steckt hinter dem Übel eben auch etwas ganz anderes.

    Übrigens: Auch wer nur alle 3 Tage kann, leidet noch nicht unter Verstopfung.

    Liebe Grüße von
    Monsti