meine erlebnisse
hallöchen liebe mitbetroffene
ich wollte euch mal meine erlebnisse mitteilen. mal vorab gesagt ich bin ein ungeduldiger mensch, was sich auch dann widerspiegeln wird.
also da ich nun seit jahren vergeblich nach einem arzt gesucht hatte der meinem leiden endlich ein ende setzen konnte, wurde ich nach einem hausarztwechsel nun endlich ins waldkrankenhaus eisenberg überwiesen. bis zu meiner stationären aufnahme vergingen einige viele monate. der tag meiner aufnahme rückte jedoch schneller an als ich dachte. so da war er also.. mittwoch der 19.09.2012. es war früh um 8 als ich mit meiner mutter ins auto stieg und auf den weg machte. die fahrt über wurde mir immer mulmiger zu mute, da ich davor noch nie eine op hatte. ich habe mich selbst fertig gemacht, da ich mich über risiken und folgen schlau gemacht habe.. es war um 9, die zeit wo ich dort sein sollte. vorab gesagt mir wurde noch nie blut abgenommen, weil ich davor immer extrem schiss hatte. die schwester kam, ich saß mit meiner mutter im wartebereich der station 3A. nach langer warte zeit, etwa gegen 10.20 kam eine schwester und gab mir einige fomulitäten zum ausfüllen. allein bei einigen ankreuzfragen und zustimmigkeiten wurde mir immer schlechter... vor mir war noch ein junger mann, der aufgerufen wurde, in ein raum zu kommen.. als er rauskam, hatte er ein wattebällchen in der armbeuge. mir wurde immer schlechter, meine mutter sagte ich wurde immer blasser. gegen 11 uhr wurde ich gerufen. meine gesichtsfarbe war vergleichbar mit einem stück weißer kreide. ich ging in den raum, worin eine schwester saß und mir sagte ich solle mein arm frei machen.. dacht oke, blutdruckmessen wird schon nich so schlimm.. plötzlich kam eine assistentin rein mit einer schale worin eine flasche desinfektionsmittel und spritzen waren. ich weis nicht ob man noch bleicher werden kann, als ein stück kreide. die gute frau misste mein blutdruck und fragte mich entsetzt, herr f... sind sie aufgeregt? ich: ja aber extrem, dass ist das erste mal für mich.. so schnell konnte ich garnicht gucken, hatte ich schon die kanüle im arm. ich geb zu, es war weniger schmerzvoll als ich es mir vorgestellt habe. die zeit verging, meine mutter ließ mich zurück.. es war gegen 21 uhr, ich saß bei 5 grad auf dem balkon und heulte mir die augen aus, ich wollte alles abbrechen und hinschmeißen.. ich konnte einfach nicht mehr. gegen 0 uhr bin ich rein, völlig durchgefroren, ging ich das letzte mal im stehen duschen und ging ins bett. schlafen konnte ich nicht wirklich, um 4 hats mich dann doch gerafft. um 6 kam ne schwester rein und holte mich zur op vorbereitung, ich dachte mir, ja oder nein..? ich ließ mich drauf ein um meine schmerzen endlich los zu werden. sie rasierte mir mein bein, gab mir op hemd und netzschlüpper und die bekannte leckmichamarsch tablette.. worüber ich mich auch erkundigt habe, dass diese nicht wirken soll. ich nahm sie, legte mich ins bett gegen 7 uhr kamen die schwestern rein und holten mich. wie ich in die op schleuse kam weis ich nicht mehr. ich war wie total besoffen konnte meine augen nur einen spalt öffnen, sah alles verschwommen. ich sah eine grüne schwester neben mir, der venenkather bereits gelegt, das narkosemittel spritzen. ich schaute zur decke des raumes, sah eine lampe, woraus innerhalb von wenigen sekunden ganz viele wurden, danach wurde es dunkel und ich war weg. das war es, das war das weshalb ich mich so bekloppt gemacht habe. meine op dauerte 1.5 stunden und mein usg war um 1ne MBA schraube reicher. und weil ich eine schrägstellung hatte, knick/senk-spreizfuß wurde mir noch die verse zusägt und mit einer dicken torx schraube verschraubt. ich wachte auf hatte extrem durst. habe den monitoren neben mir meine aufmerksamkeit geschenkt und zugeschaut, was man alles so sieht.. nach etwa einer stunde lag ich wieder im zimmer. schmerzen plagten mich und ich rief die schwester, die mir eine schmerzmittel flasche anschloss. ein geiles gefühl, ich war wie auf drogen (nehme keine!!!) ich fühlte mich gut, schmerzlos.. nach etwa 2 minuten war die flasche alle.. ich klingelte, wollte noch eine. die schwester kam, brachte die 2te. 2minuten später war auch diese in meinem körper verschwunden. ich schlief ein, wachte gegen 17 uhr wieder auf und fühlte mich bestens. schmerzen waren erträglich.
nach 14 tagen krankenhausaufhenthalt, vielen besuchen, langerweile pur und gutem essen später, war ich wieder zuhause. das einzigste was mich extrem belastet ist der gips den ich am vortag noch im krankenhaus bekommen habe. den gips trage ich jetzt seit dem 2.oktober 2012 und ich fiebere seit dem den 5.november an, an dem er wieder abkommt. ich bin in der zwischenzeit auch auto gefahren (ich habs einfach nicht mehr ausgehalten), fahrrad gefahren 18km.. das alles mit gips. erlaubt oder nicht, war mir egal, ich konnte einfach nicht so lang nur rumsitzen und nichts machen. ich freue mich auf nächste woche, dass ich endlich wieder auto fahren kann.
hab es bissl ausführlicher gemacht, hoffe das ist okay

und ich hoffe, ich konnte eingien die angst nehmen.
beste grüße marko