Erfahrungsbericht
Hallo zusammen
So nun bin ich wieder zuhause und wollte mal einen kleinen Erfahrungsbericht abgeben.
Also die OP wurde in einer Spinalanästhesie durchgeführt, allerdings habe ich mich in den Tiefschlaf versetzen lassen und hab so garnichts mitbekommen und war dann nach der OP topfit, halt etwas bewegungsunfähig bis die Anästhesie abgebaut war. Ich habe mir auch so einen Schmerzkatheter legen lassen, den man ja bei so OP´s gerne noch anlegt.
Nach der Op, die so um 11 Uhr morgens war, habe ich erst abends so gegen 20. Uhr schmerzen bekommen und die waren schon ordentlich. der Schmerzkatheter hat nichts gebracht, aber die nette Nachtschwester hatte schon ne andere Idee und dank eine Kurzinfusion hatte ich eine super ruhige Nacht. Am nächsten Tag habe ich dann noch Schmerzmedikamente als Tablette bekommen und das hat mir ausgereicht. Ich konnte mich anziehen, war alleine vor der Tür und war eigentlich nur etwas erschöpft.
Bleiben mußte ich eine Woche, was mich etwas aus dem Gleichgewicht gebracht hat, da mir im Vorfeld eine Aufenthalt von 4 Tagen zugesagt wurde und irgendwie war ich dann so traurig und angenervt, das ich jetzt schon die 7 OP hatte und das immer wieder kommt und voraussichtlich so weiter geht und hatte dann einen sehr ausgeprägt depressive Phase, wo ich mal tüchtig geheult habe. Aber am nächsten Tag ging es wieder.
Mir wurde keine sponigiosa entnommen, da war ich auch echt froh, denn so ne wunde am becken wollt ich nicht und ich weiß auch von einer Freundin der das mal gemacht wurde, das das super Unangenehm ist. Also wurde das Gelenk schön geputzt, angepasst und mit einer Schraube verschraubt und somit muß man auch solange Gips tragen, weil man bei Jungen Menschen auf die Selbstheilung setzt. Man könnte es auch fester Verschrauben und etwas anders operieren, aber so hätte das einfach mehr stabilität wenn es dann endlich mal geheilt ist. Mein Operateur wollte aber nicht das von Anfang an so ein Schuh eingesetzt wird, da dieser doch viel Bewegung erlaubt und der Doktore meint, die Bewegung die man hat würde man auch ausnutzen, wo er ja nicht ganz unrecht hat, deshalb wollte er Gips, das man auch nicht in Versuchung kommt. Und ich muß zugeben ich find es garnicht so schlecht, denn ich hab den Schuh ausprobiert und da hätte ich immer angst das man ausversehen mal was macht und dann tut es einem hinterher leid. Also her mit dem Gips, fühlt sich einfach stabiler und fester an und wackeln kann man nach einer Zeit eh, denn das Bein wird ja dünn wie eine Spagetti. Also sitze ich nun bra daheim beschwöre meine Selbstheilungskräft und werde mit meiner Krankenkasse in Verhandlung treten weil ich nicht gerne solange zuhause bleiben möchte und man mir dort mal einen Vorschlag machen soll, wie ich doch zur ARbeit komme.
Und heute, also am 12 Tag kommen die Fäden raus.