schwerbehinderung von 50 %
hi, wir leidensgenossen,
vor einigen jahren - etwa 10 an der zahl - stellte ich meinen ersten antrag und bekam, da es ja keine auswirkungen hatte, 20 % zuerkannt.
etwa vor 6 jahren stellte ich einen verschlimmerungsantrag, der - oh wunder - mir dann 30 % einbrachte.
aufgrund meines schlaganfalls vom 1.9.2004 stellte ich einen erneuten verschlimmerungsantrag und das noch über die sozialstation der reha-klinik. erfolg: abgeschmettert, da seit dem schädigenden ereignis noch keine 6 monate vergangen waren. ein einspruch, der bei der landesregierung zur beurteilung dann anstand, änderte auch an dem urteil nichts.
also stellte ich einen weiteren neuen verschlimmerungsantrag 8 monate nach dem schlaganfall. erfolg: abgelehnt, wär ja alles halb so schlimm und bla bla bla.
dann habe ich mich meiner gewerkschaft erinnert und über die dann den dbg-rechtschutz eingeschaltet, der sich der angelegenheit dann annahm.
nach einiger zeit durfte ich zu einem gutachter und bekam im dezember 2005 dann 50 % zuerkannt. aber nur bis maii 2007.
ende november 2006 forderten die sessel..... mich dann auf, einen nachweis über meine behinderung zu führen. also wieder der papierkram. diesmal habe ich den sozialverband vdk - da bin ich mitglied geworden - mit der wahrnehmung meiner interessen beauftragt.
bis heute ist noch keine entscheidung bei mir eingetroffen.
ich vergass zu erwähnen, dass meine rheumatische erkrankung erst seit ende 2005 bekannt ist und bei der bewertung im dezember 2005 noch keine berücksichtigung fand.
ich kann jedem nur raten, sich gegen das versorgungsamt nur mit hilfe von organisationen zu wehren. als kleines licht werder wir nur verschaukelt. unsere interessensorganisationen haben fachleute und können paroli bieten.
daher kopf hoch und weiter angreifen