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Sabinerin
Guest
Hallöchen zusammen,
gestern erfuhr ich in der Apotheke folgendes:
Ich werde mein nächstes Rezept für Enbrel bestellen und weiß ja noch nicht, ob mein Arzt die 4er, 8er oder 24er Packung verschreiben wird. Für mich ist es von der Zuzahlung ja ein Unterschied.
Die Apothekerin schaute nach, wie schnell die verschiedenen Packungen zu bestellen sind und so kamen wir ins Plaudern. Dann erwähnte sie, daß die Apotheke 8 Euro irgendwas (ich runde jetzt mal auf glatte 8 Euro ab) an einer Packung Enbrel verdient. Den selben Betrag verdienen sie auch bei einer 24er Packung. Ok, so weit so gut.... statt 6 mal 8 Euro würden sie bei einer 24er Packung nur 1 mal 8 Euro verdienen.
Und jetzt der Hammer: Die Apotheke tritt für diese Medikamente (wie auch bei allen anderen) in Vorleistung, bei einer 24er Packung also 5.100 Euro +/- irgendwas.
Die Krankenkassen benötigen aber bis zu einem Jahr (!!!) um Rezepte auf Rechtmäßigkeit etc. zu prüfen und zu bezahlen.
Das bedeutet ja schlimmstenfalls, daß eine Apotheke bei 5 Patienten mit je einer 24er Packung im Quartal entsprechend mit 25.000 Euro in Vorleistung treten muß *schluck* Es gibt ja durchaus noch kostenaufwändigere Medikamente und ich muß gestehen, daß ich gestern sprachlos war (was nicht so häufig ist *g*).
Inwiefern die Zahlungsmoral der KK so stimmt, weiß ich nicht. Aber sollte es wirklich so sein, dann ist mir auch klar, warum so viele Apotheken schließen müssen.
Viele Grüße
Sabinerin
gestern erfuhr ich in der Apotheke folgendes:
Ich werde mein nächstes Rezept für Enbrel bestellen und weiß ja noch nicht, ob mein Arzt die 4er, 8er oder 24er Packung verschreiben wird. Für mich ist es von der Zuzahlung ja ein Unterschied.
Die Apothekerin schaute nach, wie schnell die verschiedenen Packungen zu bestellen sind und so kamen wir ins Plaudern. Dann erwähnte sie, daß die Apotheke 8 Euro irgendwas (ich runde jetzt mal auf glatte 8 Euro ab) an einer Packung Enbrel verdient. Den selben Betrag verdienen sie auch bei einer 24er Packung. Ok, so weit so gut.... statt 6 mal 8 Euro würden sie bei einer 24er Packung nur 1 mal 8 Euro verdienen.
Und jetzt der Hammer: Die Apotheke tritt für diese Medikamente (wie auch bei allen anderen) in Vorleistung, bei einer 24er Packung also 5.100 Euro +/- irgendwas.
Die Krankenkassen benötigen aber bis zu einem Jahr (!!!) um Rezepte auf Rechtmäßigkeit etc. zu prüfen und zu bezahlen.
Das bedeutet ja schlimmstenfalls, daß eine Apotheke bei 5 Patienten mit je einer 24er Packung im Quartal entsprechend mit 25.000 Euro in Vorleistung treten muß *schluck* Es gibt ja durchaus noch kostenaufwändigere Medikamente und ich muß gestehen, daß ich gestern sprachlos war (was nicht so häufig ist *g*).
Inwiefern die Zahlungsmoral der KK so stimmt, weiß ich nicht. Aber sollte es wirklich so sein, dann ist mir auch klar, warum so viele Apotheken schließen müssen.
Viele Grüße
Sabinerin