Mademoiselle
Neues Mitglied
Hallo, liebe Mitglieder von RheumaOnline!
Ich habe den Verdacht, Rheuma zu entwickeln und begab mich aus diesem Grund in der vergangenen Woche mit folgenden Symptomen zu einer Hausärztin:
Die Ärztin äußerte sich nicht weiter zu diesen Auffälligkeiten. Vielleicht weil optisch zum Zeitpunkt der Untersuchung keine akuten Gelenkveränderungen erkennbar waren. Sie sagte nur, dass ich jetzt das 35. Lebensjahr erreicht hätte und mir damit sowieso eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung (Blutabnahme und Urinprobe) laut Krankenkasse zustünde.
Ich frage mich, ob die Ergebnisse eines einfachen Blut- und Urintests überhaupt irgendwelche Hinweise auf eine Rheuma-Erkrankung im Anfangsstadium geben können. Sollte ich eventuell sogar einen Arztwechsel in Betracht ziehen?
Vielen lieben Dank fürs Lesen und Antworten.
Ich habe den Verdacht, Rheuma zu entwickeln und begab mich aus diesem Grund in der vergangenen Woche mit folgenden Symptomen zu einer Hausärztin:
- seit November 2019 Anlaufschmerzen am Morgen nach dem Aufstehen aus dem Bett oder nach längerem Sitzen am Tage. Unbewegliche Hüft-, Knie-, Knöchel- und Fußgelenke. Dauer der Gelenksteife: 10 Minuten.
- Schmerzen im Großzehen-Grundgelenk des linken Fußes seit etwa Mitte Januar, anfangs nur nachts und später auch am Tage bei Belastung. Leicht erwärmt, ohne Schwellung oder Rötung.
- seit Anfang Februar immer wiederkehrende Schmerzen im Grundgelenk des kleinen Zehes am linken Fuß. Verhärtung tastbar, erwärmt, leichte Rötung. Teilweise strahlen die Schmerzen in den gesamten Fußballen aus, was zu Beschwerden beim Gehen führt.
- seit Mitte Februar versteifen alle Fingergelenke beider Hände in der Nacht. Am Morgen lassen sich die Finger nicht mehr schmerzfrei bewegen. Dauer der Gelenksteife: 10 Minuten.
- seit Mitte Februar immer wiederkehrende Schwellungen einiger Fingergelenke. Die Gelenke verfärben sich rot-bläulich, sind erwärmt und schmerzhaft.
- seit Jahren Schulterschmerzen links (tagesformabhängig), Gelenkgeräusche in der rechten Hüfte und in beiden Knien (Knirschen). Häufige Rückenschmerzen, insbesondere in der Nacht.
Die Ärztin äußerte sich nicht weiter zu diesen Auffälligkeiten. Vielleicht weil optisch zum Zeitpunkt der Untersuchung keine akuten Gelenkveränderungen erkennbar waren. Sie sagte nur, dass ich jetzt das 35. Lebensjahr erreicht hätte und mir damit sowieso eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung (Blutabnahme und Urinprobe) laut Krankenkasse zustünde.
Ich frage mich, ob die Ergebnisse eines einfachen Blut- und Urintests überhaupt irgendwelche Hinweise auf eine Rheuma-Erkrankung im Anfangsstadium geben können. Sollte ich eventuell sogar einen Arztwechsel in Betracht ziehen?
Vielen lieben Dank fürs Lesen und Antworten.