Vegetarier

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Lexa, 24. Mai 2006.

?

Bist du Vegetarier?

  1. Ich esse Fleisch

    71 Stimme(n)
    68,9%
  2. Ich esse Fleisch,wäre aber gern Vegetarier

    11 Stimme(n)
    10,7%
  3. Ich bin Vegetarier

    21 Stimme(n)
    20,4%
  4. Ich bin Veganer

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. Gitta

    Gitta Registrierter Benutzer

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    Ach Sabi

    Ja, hier wird nicht mehr diskutiert, etwas, das mir seit einiger Zeit sehr fehlt.Aber selbst in der eigenen Familie ist es schwer, das Anders sein.
    Das Thema ist ein sehr wichtiges. Nur, wo fängt es an und wo hört es auf?
    Bei mir hört sofort alles auf, wo ich beschimpft werde, denn die Ungesundheit und auch das tägliche Leben ist für mich zur Zeit eine ganz große Herausforderung.Anders sein, egal um was es geht, das ist schwer zu Leben.
    Biba
    Gitta
     
  2. Jörg

    Jörg Registrierter Benutzer

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    Mehr Toleranz!

    Hallo Lexa,

    ich esse gerne Fleisch, jedoch nur etwa zwei- bis dreimal in der Woche. Meine RA war nach einigen Monaten ohne Fleisch und Wurst nicht besser geworden. Mein Wohlbefinden hatte sich auch nicht geändert. Daraufhin gönne ich mir wieder Fleisch und Wurst.

    Jeder soll sich ernähren wie er will; ich habe kein Problem damit. Wir haben Vegetarier im Freundeskreis und wir essen gemeinsam das, was jeder mag. Wir diskutieren auch über die Vor- und Nachteile spezieller Ernährung, aber das geht ohne missionarischen Eifer.

    Du sagst, Du wirst oft angegriffen von Fleischessern. Hast Du schon mal überlegt, ob es ein wenig an Dir selbst liegt? Glaubst Du, dass Menschen, denen Du sagst, dass Sie nicht Fleisch sondern Aas oder Leichenteile essen, begeistert von der Wortwahl sind? Ist dass kein Angriff? Toleriere es doch einfach so wie Du auch Toleranz erwartest.

    Gruß aus Berlin

    Jörg
     
  3. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Ich kann mich Jörg anschließen - er hat die richtige Wortwahl getoffen, die widerspiegelt, was mir im ersten Moment dazu einfällt.

    Ich selbst esse gerne Fleisch und Geflügel, aber lege Wert auf dessen Ursprung. Natürlich kann man dies nicht immer "rausfinden" - aber Billigfleisch oder TK-Ware kommen gar nicht infrage. "Qualität" hat eben ihren Preis ...
    Schwein und Wurst ist bei uns zu 99% tabu - aber, dies liegt vor allem am "Müll", der sich darin findet (ich kenne jemanden, der Wurst macht) und am Fettgehalt. Ich esse einfach zu gerne, um mir solche "Fettmengen" anzutun. Ich will ja nicht aus der Fassung geraten - kämpfe schon genug mit meinen zehn Kilo Übergewicht.

    Außerdem esse ich mengenmäßig wenig Fleisch und Geflügel. Schließlich weiß ich, dass zu einer gesunden Ernährung vor allem Grünzeug gehört und wenn ich ein halbes Kilo Grünzeug verputzt habe, bleibt kaum Platz für viel anderes.

    Fisch und Meeresfrüchte finden sich bei uns allerdings häufig auf dem Tisch - sicher drei mal die Woche. Wobei mir auch da immer mehr bewusst wird, dass bei den Mengen, die der Weltmarkt verlangt, es weder für die "Fischwelt" noch für uns Menschen "gut" sein kann ... Auch dort werden in der Zucht immer mehr chemische Keulen eingesetzt, damit der Nachwuchs reichhaltiger und schneller wächst ...

    Schööönen Tag
    Rosarot
     
  4. Delphie

    Delphie Registrierter Benutzer

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    Hallo Lexa,
    ich bin auch Vegetarierin und esse auch kein Fisch.
    Ich esse seit 1986 kein Fleisch, keine Wurst und kein Fisch.
    Mich nerven nur noch manche Leute, auch mein Göga hat sich noch nicht mit abgefunden. Denk manchesmal er isst meines mit.Ich esse kein Fleisch, ich ekel mich weils tot ist .
    Und.........hat Gott das Steak geschaffen oder das Tier.
    Ich bekomm oft gesagt, dass Gemüse auch tot sei und ich würde den armen Tieren das Futter wegessen, so müsste man sie schlachten. HIHIHI :p
    Ich denke einfach hier geht es um die Toleranz, zu akzeptieren wer was essen will.
    Ich koche meinen Lieben Fleisch deshalb muss ichs noch lange nicht essen.
    L.G. Delphie;)
     
  5. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ..

    Code:
    [SIZE=4][COLOR=#008000]Ich koche meinen Lieben Fleisch [/COLOR][/SIZE]
    liebe delphie,

    mich würde interessieren, wie du das mit dem abschmecken machst?
    (jetzt nicht nur aus spass...sondern grundsätzlich....denn es gibt ja menschen,die noch nicht einmal eine sosse aus fleisch essen würden....).

    grüßle an alle

    liebi
     
  6. Delphie

    Delphie Registrierter Benutzer

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    Vegetarisch

    Hallo liebelein,
    neeeeee abschmecken tu ich nicht. Ich würze knapp
    und lass dann nachwürzen.
    Ich ekel mich vor Fleisch und dem wo`s drin war.
    Nach so langer zeit vermiss ich es nicht da ich ja soundso nie so scharf drauf war. Käse ist u. war mir lieber, trotz Laktoseintoleranz.
    Schönen Abend noch Delphie:)
     
  7. kerstin67

    kerstin67 Registrierter Benutzer

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    Hallo!
    Auch ich bin seit ca. 10 Jahren Vegetarier und vermisse Fleisch überhaupt nicht.Wir hatten zu Hause Tiere die ich erst mit gefüttert habe und dann lagen sie auf dem Teller! Das konnte ich nicht.Alles was bei uns rumlief habe ich schon damals nicht gegessen!
    1. Meine Hauptgrund war die liebe zu den Tieren und ich bin auch aktiv im Tierschutz tätig, das konnte ich irgendwie mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
    2. Die elende Massentierhaltung...dazu braucht man ja nix weiter sagen
    3. Auch wegen meiner CP habe ich es mit getan, weil wir ja weniger Fleisch essen sollen (war aber da nebensächlich). Am Anfang ging es mir auch mit dem Rheuma wesentlich besser.Fisch esse ich auch nicht.
    Ja mit den Medis ist es so eine Sache.Die Diskussion hatten wir schonmal.Was bleibt mir anderes übrig?Ich habe schon alles durch,auch Enbrel wo das Serum ja von Mäusen oder Hamster stammt? Oder jetzt bei den Remicaden? Das die Tiere gequält wurde kann ich damit ja nicht mehr verhindern indem ich die Medis ablehne!
    Bei Kosmetik achte ich sehr darauf.Ich benutze nur was aus Naturprodukten und ohne Tierversuche! Ist zwar teurer, aber auch sehr ergiebig und ich vertrag es wenigstens.
    Ich verabscheue Fleischesser nicht, müssen sie selbst mit ihrem Gewissen vereinbaren.Aber ich glaube würden mehr sehen wie die Tiere gehalten, transportiert durch ganz Europa und auch noch mit unseren Steuergeldern finanziert werden, da würde so mancher umsteigen! Und es gibt so leckere Vegetarische Rezepte!
     
  8. KatzeS

    KatzeS Registrierter Benutzer

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    Hm Kerstin, also ich weiss nicht. Wenn du sagst, dass du eh nicht mehr verhindern kannst, dass die Tiere gequält werden, von denen das Serum für die Medikamente stammt, indem du die Medis ablehnst, dann ist das doch das gleiche Argument, mit dem einige sagen, dass sie trotzdem Fleisch essen, weil die Tiere eh schon tot sind?
    Ich glaube auch nicht, dass es daran liegt, dass die Leute nicht wissen, was mit den Tieren geschieht, bevor das Fleisch auf dem Teller landet, dass nicht jeder Vegetarier ist. Solche abschreckenden Filme werden doch heutzutage an jeder Schule im Bio-Unterricht gezeigt. Da hat jeder seine eigenen Gründe, denke ich.

    Lg, KatzeS
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Ich esse nach wie vor Fleisch, allerdings insgesamt immer weniger. Hab sogar früher die selbst gefütterten Streichelkaninchen gegessen. Komme zwar nicht direkt vom Land, aber mein Opa hat noch selbst geschlachtet und wir haben zugeguckt.

    Ich kaufe jedoch kaum noch Schweinefleisch, sondern weiche auf Huhn oder Pute aus, oder Kalb. Auch Fisch esse ich sehr viel lieber. Mehr achte ich auf gute Ernährung in Form von frischem Gemüse und Obst.

    Kuki
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo zusammen,

    ich mochte mein Leben lang Fleisch nicht besonders gerne und war der 100%ige Gemüse-, Obst- und Pasta-Fan - nicht wegen irgendwelcher Tierschutz-Ambitionen, sondern weil mir Pflanzliches einfach besser schmeckte. Doch seit 2 Jahren bleibt mir gar nichts anderes mehr übrig, als viele tierische Produkte einschließlich Fleisch zu mir zu nehmen, weil ich ansonsten nämlich erhebliche Mangelerscheinungen hätte. Nach totaler Kolektomie plus Entfernung von Dünndarmanteilen MUSS ich Fleisch und tierische Produkte zu mir nehmen. Mein geliebtes Gemüse und Obst kann ich nur noch geschält oder püriert aufnehmen, verdauen leider überwiegend nicht, weshalb ich täglich Infusionen brauche.

    Aber schon vor diesen Dilemma aß ich Fleisch und Eier nur direkt vom Bauern, bei dem ich sicher sein konnte, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Heute handhabe ich es nicht anders. Damit gebe ich mitunter zwar mehr Geld aus, aber das ist es mir wert.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  11. Bumble

    Bumble Registrierter Benutzer

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    will auch meinen "Senf" dazu geben :o)

    Also ich esse noch nie gerne Fleisch.

    schon als Kind nicht gerne und heute auch nicht gerne/viel.

    Wenn ich Fleisch esse ist es nur Geflügel.

    Selbst ich als "bisschenfleischesserin" werde deswegen schon angegriffen -.-

    Naja wenn se alle meinen das die essgewohnheit ein Grund ist an jemanden rumzumäkeln oder gar auszuschließen.

    In meiner Familie (Oma Opa Tanten Onkel) wird es gar nicht gerne gesehen, das ich kaum Fleisch esse. Naja


    jedem seins
     
  12. Delphie

    Delphie Registrierter Benutzer

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    Kein Fleisch

    Hallo muss mich auch nochmals melden.:)

    Esse nun seit 1986 kein Fleisch, keine Wurst und kein Fisch.

    Schaue aber genau auf meine Ernährung. ;)

    Außer , dass mein B12 etwas niedriger ist habe ich keine Mangelerscheinungen.:rolleyes:


    Ich komme gut damit klar, auch meine Kinder und Geschwister.
    Also, Feiern sind da kein Problem.


    Das größte Problem damit hat mein Mann.:eek: Stellt Euch vor...jetzt nach 20 Jahren beschwerte er sich bei jemandem..
    " Da ist der halbe Gefrierschrank voll Fleisch u. Wurst und DIE isst das nicht"

    Niemand befahl oder bat ihn , ihn soooo zu füllen.:mad:


    Mir ist es nicht wichtig was mein Gegenüber, oder mein Mann isst, sondern dass es derjenige...die Person...ist mit der ich gern zusammen bin.


    Wieso hat ER sooo große Probleme damit. Manches Mal denke ich er hat das Gefühl meinen Teil mitesssen zu müssen?????:confused:

    Liebe Grüße Ursel
     
  13. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hi Delphie,


    Manche Männer brauchen manchmal etwas länger, um etwas zu realisieren *gg* [​IMG]




    Und??? Isst er Gemüsebratlinge, Tofu oder Seitan?? ;)



    Eine interessante Frage, die Du ihm mal stellen solltest [​IMG]


    Liebe Grüße
    Sabinerin
     
  14. Albstein

    Albstein Registrierter Benutzer

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    Mein kurzes Plädoyer für den Vegetarismus!

    :) 1. Das Thema ist natürlich sehr kontrovers - und man sollte sich als Vegetarier (ich bin ein seit Jahrzehnten ein überzeugter Vegetarier!) hüten, diejenigen Mitmenschen, die sich "traditionell" ernähren, zu sehr "militant" anzugehen.
    :confused: 2. Schon im Studium habe ich mich als junger Mensch mit der Problematik Tierschutz und Ethik beschäftigt: Kann man seine nächsten genetischen Verwandten (und das sind alle Säugetiere - nicht nur die Menschenaffen, sondern auch z. B. die Schweine) einfach (wie es seit Jahrtausenden üblich ist!) weiter "auffressen"?
    :o 3. Ich kam zum Ergebnis: Nein, denn (anders als beim Neandertaler in der Steinzeit) haben wir heute einen Grad an Ernährungskultur und an Kenntnissen erreicht, der es uns ziemlich leicht macht (machen sollte), ersatzweise pflanzliche Nahrung vollwertig zu uns zu nehmen.
    :confused: 4. Hinzu kommt, dass wir z. B. als RA-Betroffene auch aus therapeutischen Gründen zur Vorbeugung auf Säugetier-Fleisch besser verzichten sollten.
    :) Schönen Sonntag allen!
    A. St.
     
  15. lexxus

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    hallo miteinander,

    ich esse selten fleisch, weil ich es mir einfach nicht leisten kann und weil ich auch einfach nicht das bedürfnis danach habe.

    übrigens finde ich diese vorgeschobene argument auch wegen des tierschutzes auf fleisch zu verzichten absoluter blödsinn. denn welcher vegetarier läuft bei minusgraden mit stoffschuhen herum? andererseits, wahrscheinlich haben die meisten vegetarier fusspilz, weil sie statt dessen kunstleder kaufen müssen und dabei im winter trotzdem kalte füsse haben.
    ich finde die achtung vor anderen lebewesen schließt alle lebewesen mit ein, also könnt ihr in zukunft auch eure baumwolle und euer futter selbst anbauen, denn wisst ihr immer so genau unter welchen umständen es produziert wird? (ein baumwollpflücker verdient 1,50 - 3,00 euro am tag, dafür muss er rund 100 kg baumwolle ernten und lebt dabei in bitterster armut. so, und nun nehmt euch mal nen wattebausch und packt ihn auf die küchenwaage).

    @albstein, lies mal ein anständiges bio-buch oder geh mal in den zoo, da wirst du feststellen, dass wir menschen nicht die einzigen sind, die "einander auffressen". falls du haustiere hast und die nicht gerade körnerfresser sind, womit ernährst du denn die? müssen die auch vegetarisch leben, damit sie nicht ihre nächsten verwandten auffressen? und ist das dann tierschutz?

    es soll jeder aus seiner überzeugung heraus essen was er will, aber ich finde es echt nervig, immer und immer wieder dieselben unüberlegten argumente zu lesen und zu hören, mit denen sich der, der sie äussert ganz toll fühlen kann, weil er ja so reine und faire ethische ansichten hat.

    so und nun dürft ihr über mich herfallen oder nochmal das tierschutzargument überdenken
    liebe grüsse
    lexxus
     
    #35 2. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2006
  16. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hi Lexxus,



    Menschen, die Fleisch essen, möchten nicht angegriffen werden, unterstellen aber im gleichen Zuge, daß das Argument der anderen "absoluter Blödsinn" ist.

    Das Argument für diese Entscheidung ist m.E. völlig unerheblich. Jemand ernährt sich vegetarisch und dann ist es so.


    Ich habe mich für den Vegetarismus entschieden und kaufe weder Lederkleidung noch -taschen noch -möbel etc., keine Daunenbekleidung, wir haben keine Daunenbetten und bei meiner Schminke achte ich darauf, daß sie tierversuchsfrei ist.
    Jetzt stellt sich mir doch die Frage, warum ich keine Lederschuhe tragen darf/kann/soll.
    Nur weil ich vieles beachte und darauf Rücksicht nehme, MUSS ich alles weitere auch beherzigen und all die anderen brauchen es nicht, weil sie Fleisch essen.
    Diese Logik erschließt sich mir nicht, akzeptiere ich aber *zwinker*



    Das ist wohl der Punkt: es nervt Dich.

    Warum hast Du ein Problem damit, daß ein anderer Mensch eine feste Überzeugung hat und sich "damit toll fühlt" - so wie Du es schreibst?




    Warum sollte ich über Dich herfallen? Oder meinst Du Vegetarier sind aggressiver? [​IMG]

    Mein "Tierschutzargument" brauche ich weder überdenken, noch ist es Blödsinn.


    LG
    Sabinerin
     
  17. lexxus

    lexxus Registrierter Benutzer

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    hallo sabinerin,

    wenn es tatsächlich in diesem beitrag nur darum ginge mal rauszufinden, wieviel % der rheumis vegetarier sind, dann hätte sich bisher jeder verkneifen können die argumente für/gegen vegetarische ernährung hier auzuzählen-denn das ist doch dann eher nebensächlich. und genau da liegt meiner meinung nach die provokation.
    ich kann durchaus verstehen, dass wenn man auf einem bauernhof lebt und sich täglich ums liebe vieh kümmert nicht genau dieses auf dem teller haben will und schon gar nicht selbst umbringen. ich persönlich tu mir schon schwer ne spinne zu zerlatschen, obwohl mir die viecher echt unheimlich sind und ich sie lieber tot als lebendig in meiner wohnung sähe.
    ich denke, wenn man eben das tierschutzargument bringt, dann sollte man eben auch so konsequent sein und komplett auf tierische produkte verzichten, aber genau das tun die meisten ja eben nicht. es geht hier ja schließlich um vegetarier und nicht um veganer. unter welchen umständen leben denn die hennen, die eure frühstückseier liefern. da wird dann bodenhaltung gekauft und trotzdem weiss man, dass sich damit das problem der käfighaltung nur verlagert, weil viel zu viele tiere in einem stall gehalten werden. genauso die kühe, die eure milch liefern, haben die jemals ne weide gesehen? oder gar darauf grasen dürfen? und wieviele von uns haben das geld die sauberen produkte aus dem bioladen zu kaufen? mein onkel lebt auch auf einem bio-hof und da kriegen wir dummen stadtkinder öfter mal so spitzen zu hören. tja, tut mir ja leid, ich kann es mir leider nicht leisten auf die tierfreundlichen bioprodukte umzustellen, aber das will dann eben auch immer keiner hören.
    und zu guter letzt, wie viele von denen, die hier mit tierschutz argumentieren sind denn tatsächlich im tierschutz aktiv. denn da kann man tatsächlich mehr tun, als auf fleisch zu verzichten.

    liebe grüsse und schönen tag noch
    lexxus (die heute vegetarisch mittag isst)
     
    #37 2. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2006
  18. Albstein

    Albstein Registrierter Benutzer

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    Aggression als Diskussionsersatz?

    Hallo, Lexxus:
    1. :( Es ist bei diesem Thema offenbar unvermeidlich, dass sich Fleisch-"esser", meist (leider) ziemlich uninformiert und dann auch noch betont unsachlich und überflüssigerweise aggressiv mit unüberlegten Argumenten gegen Vegetarier wenden. Was soll das denn? Siehe meinen Punkt 1 in meinem Beitrag oben: Ich sagte, dass Vegetarier keinesfalls "militant" reagieren sollten. Und das tun wir auch in der Regel nicht, erwarten Höflichkeit deshalb aber auch von Nicht-Vegetariern.
    2. :) Sabinerin hat wohltuend und sehr sachlich und konsequent dazu verschiedene Deiner Anwürfe erwidert. Danke dafür!
    3. Deine Empfehlung, "ich solle ein anständiges Bio-Buch lesen", ist wohl kaum ernst zu verstehen. Ich selbst bin Biologe, dies nur nebenbei, das kannst Du auch meiner Forum-Biografie hier entnehmen.
    4. Zum Thema Haustiere und deren Ernährung: Es ist ernährungsphysiologisch klar, dass z. B. Hunde als sog. "Beutegreifer" (jedenfalls von ihrer Stammform, dem Wolf, her) u. a. Fleischfresser sind. Das ist Natur und unabänderlich. Das hat aber mit Vegetarismus, so wie wir ihn pflegen, absolut nichts zu tun. Wir wollen (und können) ja nicht die Hunde umkrempeln und ihnen unsere "Kultur" ernährungsphysiologisch aufzwingen.
    5. Ich sprach in meinem obigen Beitrag von "Ernährungskultur". "Kultur" in diesem Sinne ethischer Weiterentwicklung ist einzig dem Menschen vorbehalten. Da der Mensch ein "Allesfresser" ist (vom Zahnbau und von seinen Verdauungsorgangen her), kann er sich "kultiviert" sehr wohl auch ausschließlich von pflanzlicher Nahrung ernähren und muss (so er sich "kultiviert" vom Steinzeitmenschen unterscheiden will!) nicht als Fleischfresser und Beutejäger (wie der Wolf) seinen Hunger stillen.
    6. Vegetarismus erfordert allerdings genaue Kenntnisse der Nahrungs-Pflanzenzusammensetzung, damit (vor allem bei Kleinkindern) keine Mangelerscheinungen auftreten (z. B. Vitamin B 12-Mangel).
    7. Ich empfehle jedem Mitmenschen einmal, sich nicht nur das lecker duftende Jägerschnitzel einzuverleiben, sondern mal einen Schlachthofbetrieb anzusehen und dann nochmals angesichts der Realität darüber nachzudenken, ob wir als "kultivierte" Menschen es nötig haben, eine solch (m. E. barbarische) Tötungsmaschinerie in Gang zu halten, um das Endprodukt "Jägerschnitzel" dann genüsslich zu verzehren. Mit "Kultur" in meinem Sinne hat dies nichts zu tun.
    8. Aber: Ich selbst akzeptiere, wenn jemand eine andere "Kultur" hat, wenn sie denn nicht so weit geht, wie die "Schächterei" (= :mad: Abstecherei von Tieren ohne Betäubung) bei Moslems und Juden. Leider ist Schächten in Deutschland de facto erlaubt....
    Ich wünsche allen eine "kultiviert-gepflegte" Mahlzeit!
    :) A. St.
     
  19. lexxus

    lexxus Registrierter Benutzer

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    hallo albstein,
    sag mal was erwartest du eigentlich? du beleidigst leute, alles natürlich in freundliche worte verpackt, und merkst es dabei noch nicht mal. wenn man deinen text ganz kleinkariert auffasst, und das tu ich jetzt einfach mal, so bezeichnest du mich und auch andere "fleischfresser" als unkultiviert und stellst uns auf eine stufe mit neandertalern. soll ich nun dafür dankbar sein?
    du schreibst oben in deinem beitrag "ein plädoyer für den vegetarismus". wozu das? hier ging es doch gar nicht darum "warum vegetarier" sondern, "wieviele vegetarier". aber warum da nicht gleich noch ein plädoyer halten, damit sich die nicht-vegetarier ein bißchen schämen können? wenn es doch so viele pro-argumente für vegetarismus gibt, wozu ist dann überhaupt noch ein plädoyer nötig?

    übrigens, als erzieherin habe ich bereits einige kinder gesehen, deren eltern überzeugte vegetarier sind, und die bereits mangelerscheinungen hatten. aber die eltern waren ja auch furchtbar gut informiert, was ernährung betrifft und ließen sich auch nicht davon abbringen, dass sie ihren kindern was gutes tun. ich persönlich halte sowas für körperverletzung! :mad:

    gruß
    lexxus







     
  20. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ??????????

    lexxus,

    wieso schreibst du mich denn an? hab doch garnichts mehr hinzugefügt seit meinem letzten beitrag von wer weiss wann....:confused:

    finde sabinerins beitrag auch sehr aussagefähig....ich möchte nicht angegriffen werden aber greife auch nicht an.

    was ist so schwierig damit, es nachzuvollziehen?

    klar, in letzter konsequenz lebt hier wohl keiner...aber darum geht es doch nicht wirklich....

    habe jetzt viele zoosendungen gesehen und dort wird das was in der natur vorkommt auch verfüttert...aber wohl weniger schmerzlich für die futtertiere-hoffe ich - etc.(finde ich persönlich auch schrecklich....aber es ist so nun einmal.....).

    alles gute
    liebi
     
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