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Vegane Ernährung

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von pain less, 12. April 2018.

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  1. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich finds wichtig, mal andere Meinungen und Wege aufgezeigt zu bekommen. Info hat noch nie geschadet.
    Und man muss es ja nicht annehmen, wenn man für sich feststellt, dass man seinen Weg schon gefunden hat.

    Ich habe noch nicht aufgegeben andere Wege zu suchen, denn es geht mir mit den mir angebotenen Wegen nicht wirklich gut. Vielleicht kann ich an meiner Situation etwas verbessern, denn ich bekomme immer neue Medikamente gegen Nebenwirkungen, und keiner weiß, was zur Krankheit gehört und was von den Medikamenten kommt.

    Deshalb würde mich die Ernährungsumstellung interessieren.
    Und flapsige Sprüche und Selbstironie tun meinem Interesse an der Sache keinen Abbruch.
     
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  2. aischa

    aischa Registrierter Benutzer

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    Chrissi,
    denke aber, da würde es sicher besser sein, du gehts zu einer ernährungsberatung!
    nebenwirkungen von medikamenten wird unser schicksal bleiben, denn absetzen der medis ist natürlich eine möglichkeit, aber auf dauer sicher nicht die beste!
    meine eigene erfahrung ist, je mehr akzeptanz ich zur erkrankung bekomme, umso weniger die nebenwirkungen!
    obwohl auch ich tage habe wo ich denke, ich schmeiße hin.......
     
  3. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Manchmal möchte ich auch alles hinschmeissen, aber dann rührt sich in mir was und das was sich in mir rührt ist mein Lebenswillen, ich will, möchte doch noch weiterleben und selbst wenn dann mal die ein odere andere Medikamentennebenwirkung durchspiesst, was solls, ohne die Medikamente wäre ich mit meiner Kollagenose, die nun seit 1994 therapiert wird defintiv nicht mehr am Leben! Und mit meinen Herzsachen, da hilft mir auch nicht rein eine Ernährungsumstellung auf Vegan, da musste ein rein schulmedizinischer Herzschrittmacher her vor sechs Jahren, ansonsten gäbe es mich nicht mehr! Und so weiter und sofort..............Naturheikundlich mache ich natürlich was nebenbei, muss da aber auch aufpassen, denn auch da gibt es Dinge, die meine Erkrankung verschlimmern können oder einiges an Phytotherapie nämlich kontraproduktiv ist oder Wechselwirkungen mit den Medikamentan hat usw.
     
  4. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    ok, so muss halt jeder seinen Weg finden. Ihr habt ihn ja gefunden. Ich bin noch Frischling und muss für jede Frage, die ich habe, ein Vierteljahr warten bis zum nächsten Arzttermin, der dann evtl. wieder verstreicht, weil ich stationär liege.
    Meine Hausärztin sagt ich muss Nebenwirkungen aushalten. Ich habe heiße Igel im Sitzfleisch als Polyneuropathie über ein Jahr ausgehalten und kaum noch gesessen. 3 Ärzte, 3 Meinungen, und ich hab am Rad gedreht. Und der Orthopäde gab mir einen Termin in 4 Monaten, der Neurologe noch länger hin. Aber über ein Jahr hatte ich Geduld und hab gewartet, ob die Nebenwirkung verschwindet.
    Ein einziger Besuch bei der Osteopathin hat die heißen Igel weggezaubert. In meiner Not hab ich einen Weg gefunden.
    Also suchen schadet nicht.

    Ich war wegen Nebenwirkungen jetzt in weniger als einem Jahr 7 mal im Krankenhaus, als Noteinweisung. Und wenn ich meinen Körper durch Ernährungsumstellung stärken kann, schadet es keinesfalls. Vielleicht kommt er dann besser mit den Medikamenten klar.
    Und wenns nicht klappt, machts auch nix kaputt.
     
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  5. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Du musst ja eventuelle Nebenwirkungen nicht bis zum nächsten Rheumatologentermin aushalten, wenns gar nicht geht, dann kann ich da jederzeit anrufen und werde in die Telefonliste eingetragen und der Arzt-Rheumatologe ruft mich zurück, ebenso bei mehr Aktivität der Rheumaerkrankung oder wenn halt was gravierendes los ist. Mein Hausarzt hat damit gar nix zu tun.
     
  6. Illyria

    Illyria Mitglied

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    Ich seh das genauso. Trotz Cortison, MTX, Leflunomid und danach Benepali ist eins meiner Gelenke innerhalb weniger Monate zerstört worden. Bisher haben mir die ganzen Medikamente nur Nebenwirkungen beschert, und nichts hat geholfen.

    Ich seh mich (zusätzlich zur Behandlung beim Rheumatologen) auch nach anderen Mitteln und Wegen um.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar, ein Versuch mit veganer bzw. basischer Ernährung kann bestimmt nicht schaden. Man muss ja nicht alles ausprobieren wenn man nicht will, aber ein Forum ist ja dazu da, um seine eigenen Erfahrungen zu teilen.
     
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  7. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich habe angerufen und den Rat Orthopäde und Neurologe gekriegt.
    Und bevor im Krankenhaus der Verdacht auf Arteriitis temporalis in der Notaufnahme diagnostiziert wurde, hatte ich beim Rheumatologen angerufen, sogar die erhöhte Blutsenkung - vom Hausarzt bereits veranlasst - schon durchgesagt, die Symptome geschildert, und wurde auf den nächsten Termin vertröstet. Zu diesem Rheumatologen geh ich natürlich nicht mehr.

    Also es ist nicht so, dass ich mich nicht kümmere. Ich suche schon Wege mit der Sache umzugehen und versuche auch größere Schäden zu verhindern und will nicht mehr erleiden, als ich muss.

    Mein Hausarzt hat mit der Sache selbstverständlich zu tun, denn dort laufen alle Berichte - also Kardiologe, Nuklearmediziner und Endokrinologe, Internist, Rheumatologe und auch Orthopäde, Augenarzt, HNO usw. zusammen. Vom Hausarzt bekomme ich die Überweisungen zu den Fachärzten, ansonsten bekäme ich bei Fachärzten garkeinen Termin. Hier ist das so.

    Ich hab aber schon gehört, dass es in anderen Regionen anders ist.
     
  8. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Und genau das was bei deinem Hausarzt zusammenläuft, läuft bei mir in Sachen meiner rheumatischen Erkrankung und Folgen zum Großteil eben bei meinem internistischen Rheumatologen zusammen. Eben weil Hausärzte im Sinne von Allgemeinmedizin mit meinem Erkrankungsbild/bildern überfordert sind. Mein jetziger Hausarzt hat mir auch schon ehrlich gesagt, mit dies und jenem oder mit dem und diesem möchte er lieber das das mein internistischer Rheumatologe übernimmt und entscheidet, oder zumindest mein Nephrologe, der in Praxisgemeinschaft mit meinem Rheumatologen ist.
     
  9. pain less

    pain less Mitglied

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    hier hat niemand was von absetzen der medikamente geschrieben! und ich hab auch nicht davon geschrieben dass ich komplett schmerzfrei bin - das ist nur mein user name - ich nehme selbst basismedikamente! auch wenn das ev nicht so nen hammer wie m-tex etc. sind. hab nen jahr lang cortison genommen und am anfang trotzdem schmerzen gehabt. hab ev glück dass ich bis jetzt von den richtig, richtig heftigen schüben verschont geblieben bin und ja muss oft schlucken wenn ich lese was andere so nehmen müssen!
    und vielleicht hatte ich ja glück dass mir ein anderer produktdesigner von einem youtube film erzählt hat in dem ein mann durch eine saftkur sein cortison absetzen konnte - dachte am anfang: oh mann das sind amerikaner, die übertreiben völlig! hatte aber keine wahl und hab halt mal mit ernährung experimentiert - ich war super motiviert als die krankheit ausbrach und mir plötzlich mein leben durch die finger sickerte. meine hände sind mein höchstes gut ich bin designerin!
    leute wie ich versuchen die welt zu verändern - die gestalten auch medizinische geräte zb.!
    außerdem waren wir gerade in der familienplanung.

    wisst ihr was ich bin echt schockiert wie verbittert und negativ ihr hier seid - wenn euch das thema nicht interessiert, dann lasst mich doch in ruhe! niemand zwingt euch das zu lesen! ihr tut gerade so als hättet ihr die krankheit für euch gepachtet. dieses forum ist euer revier und das markiert ihr in dem ihr von anfang an eure verbitterung an anderen auslasst.
    es gibt hier leute die auch positiv reagiert haben! und mit denen tausch ich mich gerne aus und versuche zu helfen und nehm gerne auch hilfe an! weil das nämlich nen geben und nehmen ist!

    allerdings werde ich weder dafür bezahlt noch bin ich nen müllsack. wenn ihr gerne euren frust raus lassen wollt sucht euch nen forum für sadisten - ich bin jedenfalls kein masochist der sich das antut.

    wer sich davon angegriffen fühlt der hat auch nen grund dafür und weiß selbst warum!

    sehr nette forumskultur!
     
  10. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ich verstehe nur noch Bahnhof............Eine Saftkur kann jedenfalls kein Cortison im Akutfall einer aktiven entzündlich rheumatischen Erkrankung ersetzen, denn so eine Erkrankung ist kein Schnupfen oder so wie eine Erkältung.
     
    #70 15. April 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. April 2018
  11. aischa

    aischa Registrierter Benutzer

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    hi Illyria,
    die gleichen gedanken habe ich auch und habe schon gelenkersatz nach nur 4 jahren RA und jetzt stehe ich vor einer hand op weil meine strecksehnen zerstört sind und ich werde vom ersten tag der diagnose behandelt und die diagnose wurde sofort gestellt da ich seropositiv bin.
    auch ich suche nach alternativen......aber nicht richtung ernährungsumstellung denn ich war schon vor meiner erkrankung vegetarier! heute erst esse ich mal hin und wieder etwas fleisch.......
    ich mache radontherapie und hier ein kräuterchen und dort eins.....und trotzallem schreitet meine RA vorwärts.
     
  12. Finn89

    Finn89 Registrierter Benutzer

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    Ich hab wirklich gute Erfahrungen mit verzicht auf Arachidonsäure gemacht ich hab die letzten Tage viel mit Ei und Milchprodukte gegessen, meine Schmerzen sind jetzt wieder schlimmer :(:(:(. Allerdings esse ich Fisch wegen Omega 3 und täglich Leinöl Bildqualität sowie Omega 3 Öl aus sehr guter Qualität. Ich hab nur leider Eisenmangel bekommen...ich esse viel Feldsalat aber trotzdem reguliert sich das nicht. Ich nehm nun ein Eisenpräparat von Dm ein.
     
  13. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    Da es hier ein wenig heftig hin und her ging, habe ich den Thread geschlossen und einige Beiträge gelöscht.

    Der Thread wird später wieder freigegeben.
     
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