Vdk???????

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von Saumensch, 23. Juni 2009.

  1. wautzi008

    wautzi008 Registrierter Benutzer

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    Hallo an alle,

    mein Mann und ich waren jahrelang beim VDK, geholfen haben die nicht viel.
    VDK verbraucht auch zu viel Zeit.
    Es geht schneller und bringt mehr Erfolg, wenn man über einen Anwalt (soziale Angelegenheiten) geht.
    Diese Erfahrungen haben wir in Punkto Schwerbehinderung, Rente und Hartz IV gemacht.
    Die Rente hat mein Mann über den VDK eingereicht, es wurden 2 Jahre daraus.
    In allen Verfahren hatten wir zu einem Anwalt gewechselt und die hatten immer Erfolg vorm Sozislgericht.
    Auch wissen wir Heute, dass bei den VDK keine Fachkräfte angestellt sind und es macht keinen Sinn, diesen Leuten Gutachten oder andere Schriftsätze vorzulegen, mit denen sie dann nichts anfangen können.
    Anschreiben an das Sozislgericht wurden nie richtig übermittelt und mussten von uns dann richtig gestellt werden. Dafür war das Geld zu schade und brachte keinen Erfolg.

    lg. elke
     
    #21 7. Februar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2011
  2. Grenzwolf

    Grenzwolf Registrierter Benutzer

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    an der Küste, wo es wunderschön ist
    Es scheint regionale Unterschiede beim VdK zu geben.
    Auch hier bei uns haben einige schon ihr Waterloo beim VdK erlebt.
    Widersprüche wurden nicht fristgerecht eingelegt.
    Mitarbeiter waren lustlos.....
     
  3. delphin

    delphin Guest

    Ich bin auch wieder ausgetreten.Man machte mir keine große Hoffnung für den Schwerbeschädigtenausweis bzw. Ew-rente.Den Ausweis habe ich mit 50% ohne VdK bekommen. Für die Rente habe ich jetzt eine Anwältin damit beauftragt.

    Viele suchen sich den Rat und Unterstützung bei der Vdk,weil es einfach günstiger sein soll, wenn man Rechtsbeistand brauch.Wenn man in der Rechtschutzversg. ist stehen die Chancen genauso gut.

    Oft hat man den Eindruck die Angestellten der VdK sind überfordert, weil einfach zuviele Menschen Hilfe brauchen.
     
  4. Grenzwolf

    Grenzwolf Registrierter Benutzer

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    an der Küste, wo es wunderschön ist
    @delphin


    ...oder nicht ausreichend geschult und dadurch überfordert.
    Es wird immer ganz schnell auf den VdK verwiesen,wenn man Probleme mit dem Versorgungsamt hat, aber wenn sie das leisten, was sie versprechen würden, dann würde es anders aussehen.
    Sicherlich hat jeder der die Dienste des VdK in Anspruch genommen hat ,andere Erfahrungen gemacht, aber wie Delphin schon sagt, ein Fachanwalt ist da sicher belesener und erfahrener als ein VdK-Mitarbeiter.
     
  5. astratax

    astratax Neues Mitglied

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    Irgendwo in Berlin
    Nachdem ich in fünf Jahren vier Klagen über den VdK Berlin/Brandenburg gemacht habe, reicht es mir bis oben hin. Die angebliche, mir kompromisslos zugeteilte Fachanwältin für Sozialrecht war die reinste Post-Durchreiche-Maschine, ohne den Hauch einer eigenen Idee oder Anregungen, welche mir hätten helfen können. Alles musste ich selber zig mal begründen und passende Urteile dazu heraussuchen. Nach dem ich das bei dieser "Anwältin" monierte, wurde sie wie der Teufel pampig. Darauf hin gab ich ihr zu verstehen, wenn sie so pampig meine Interessen vor dem Sozialgericht vertreten hätte, bräuchte ich keine zwei Jahre oder länger auf ein Urteil zu warten.

    Sehr wohl wusste sie aber mir klar zu machen, dass für jede der drei Klagen (es handelte sich um ein und denselben Fall, nur eben auf drei verschiedene Bewilligungs-Zeiträume) je 41,- € zusätzlich zum Jahresbeitrag fällig wurden. Die Rechnungen kamen schneller, als die übrige Post zum Gericht! Eine persönliche Nachfrage bei meiner zuständigen Richterin beim Sozialgericht ergab, das man sehr wohl die drei Klagen als eine Klage zusammenfassen könnte. Somit hatte ich drei! Richter, (weil drei Kammern) die sich mit ein und demselben Fall beschäftigen mussten und jeder zu einem anderen Ergebnis kam. Ein Urteil allerdings wurde auch nach fast zwei Jahren nicht gesprochen. Ich habe darauf hin das Mandat zurückgezogen, weil ich in der Zwischenzeit über das Berliner Abgeordnetenhaus (Petitionsausschuss) mein Ziel so gut wie schon erreichen konnte. Es ging hierbei um meine Miete, die vom Jobcenter nicht in voller Höhe anerkannt wurde. Da kämpfte ich Monat für Monat (mehr als 1 1/2 Jahre) um über 70,-€, die sie zuwenig bezahlt haben. Erst, als der Petitionsausschuss Kontakt mit dem JC aufnahm, bekam ich auf einmal eine Nachbewilligung von monatl. fast 60,-€. (wäre angeblich alles nur ein Versehen gewesen- lachhaft, nachdem ich 11 ablehnende Bescheide bekam) Somit fehlten also nur noch knapp 11,-€ an der vollen Miete. Ok, damit kann ich nun leben.

    Einmal abgesehen davon, dass der Jahresmitgliedsbeitrag für den VdK seit dem 01.01.2013 auf nunmehr 84,-€ angestiegen ist und ich auf Hartz4 bin, wird mir dieser sinnlose Spaß langsam zu teuer. Mit einem Beratungsschein für einen Anwalt meiner Wahl bezahle ich nur max. 10,-€ und der ist allemal besser, als was mir der traurige Verein VdK an Erfolgen beschert hatte. (in Berlin gibt es mittlerweile schon Anwälte, die sogar noch auf die 10 € verzichten, wenn sie die Klage über Prozesskostenhilfe übernehmen können- das kostet dann gar nichts) Dazu darf man nicht vergessen, dass ich in diesen zwei Jahren auch noch Portokosten (davon viele Großbriefe) von fast 120,-€ extra hatte, für Briefe, die die Anwältin aufgrund ihres Kenntnisstandes hätte allein verfassen und an das Gericht schicken können. Von den Kosten der Druckerpatronen, Kopien und Unmengen an Papier einmal abgesehen...

    Meine Bekannte hatte vor über zwei Jahren eine Klage beim gleichen VdK angestrengt, die bis heute ohne ein einziges Ergebnis immer noch läuft. Still ruht der See- und mit ihm auch der VdK! Kündigen kann sie vorher auch nicht, sonst schmeißt der VdK auch noch die Klage hin und alles wäre noch umsonster, als es ohnehin schon ist. Nie wieder! Mittlerweile hat sie schon längst wieder eine Arbeitsstelle und braucht das blöde Jobcenter Gott sei Dank nicht mehr. Spart Euch das Geld und holt Euch im Bedarfsfall bei Hartz IV für einen 10er notfalls einen Beratungsschein, denn im Gegensatz zum VdK könnt ihr hier Euren Anwalt selber auswählen. Einfache Recherchen anderer User über die Eignung des ausgewählten Anwalts im Internet sind da sehr hilfreich. Einfach mal in die Bewertungen gucken, dann weiß man schon eine ganze Menge über die Arbeitsweise des Anwalts. Mein Austritt aus dem VdK zum Jahresende wird der krönende Abschluss einer VdK-Affaire sein, die ich so nie wieder erleben möchte. Außer drei dicken Karteileichen (Aktenordner) ohne Ergebnis, hatte ich nur Ärger, Rechercheschwierigkeiten, Kosten und Schreibarbeiten ohne Ende! Ich versichere den Wahrheitsgehalt meiner hier gemachten Angaben und lasse mich auch gerne vom VdK überprüfen. Daher gestatte ich auch dem Administrator dieser Website eine Auskunft auf Anfrage an den VdK über meine ID zu geben, falls dieser diesen Artikel jemals lesen sollte. Vielleicht kommt ja auf diese Art und Weise mal ein bischen mehr Bewegung in diesen unglaublich lahmen und trägen Verein! Freie Rechtsanwälte wären bei dieser Arbeitsweise wegen Mangels an Mandanten schon längst verhungert. Der VdK hingegen lässt sich von Beiträgen, Gebühren und Spenden sponsern und wirbt in Monatszeitschriften über seine herausragenden Fähigkeiten, aber erbringt im Gegensatz dazu zumindest in Berlin eine völlig inakzeptable Leistung in der Rechtsvertretung. Sorry, aber so ist es!
     
    #25 20. Mai 2013
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2013
  6. Gast_

    Gast_ Guest

    guten morgen.

    ich glaube dir das, mit dem VDK.

    zu mir haben auch immer alle
    gesagt, wenn ich mal Probleme
    mit pflegeKasse oder schwerbi-Ausweis,
    ich soll zum VDK.

    vielleicht kommt es auf das Bundesland an.
    vielleicht auf den jeweiligen Ort...

    mir wurde bis jetzt nicht vom VDK geholfen.

    man muss eh alles alleine machen. hinterher
    telefonieren. und der Anwalt hat so ein Fachwissen, das sogar meine Oma mehr weiß.

    beim sovd sieht es übrigens genauso aus.
    man steht eh vor allem alleine. wenn
    ich mich hinterhertelefoniert hätte und
    schreiben selber zu den Behörden geschickt
    hätte.

    auch die Motivation und der Einsatz, lassen
    sehr zu wünschen übrig. bzw sind gleich null.

    wie gesagt, ich spreche jetzt nur von meinem Bezirk hier. obwohl ich auch schon
    sehr viel schlechtes von anderen gehört
    hab.

    mein tipp. entweder ihr kümmert euch selber
    um Einspruch und klagen. (Da man eh überall
    hinterher sein muss, ist das praktisch eh wie
    mit VDK und sovd. oder zeitig eine
    private rechtSchutz abschließen. und dann
    einen privaten Anwalt nehmen.

    liebe Grüße von puffel
     
  7. Luna-Mona

    Luna-Mona Registrierter Benutzer

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    Na, da habe ich ganz andere, nämlich positive Erfahrungen gemacht. Es kommt wohl zu sehr großen regionalen Unterschieden. Eine Anwältin vom VdK hat mir den Widerspruch sehr gut formuliert und ich habe dann meine Prozente gekriegt.
    Allerdings ist auch hier der VdK sehr überlaufen und man muss schon einige Tage auf einen Termin warten.

    Luna-Mona
     
  8. Esuse

    Esuse Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich habe echt nur schlechte Erfahrungen mit dem VdK gemacht. Ua wurde meinem Mann geraten, seine Medikatmente nicht mehr zu nehmen, da diese für eine Besserung sorgen.
    Aber es gibt viele Orte, in denen der VdK gut arbeitet. Ich glaube allgemein kann man dazu nichts sagen.
     
  9. lady d.

    lady d. Registrierter Benutzer

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    Ich auch!

    Hallo!
    Ich habe mir für meinen Rentenantrag wegen Erwerbsminderung extra einen privaten Rentenberater genommen, der viel Geld kostet. Das Rentenverfahren läuft auch schon fast ein halbes Jahr und so prall in seiner Unterstützung finde ich den auch nicht. Werde demnächst auch in den VDK eintreten.

    Viele Grüße!
     
  10. wotti

    wotti Registrierter Benutzer

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    Leider gehöre ich auch zu den Verlierern der vdk. Ganz egal mit welchen Problemen ich da hinkomme.Sofort wird mir gesagt das es kaum Aussichten auf Erfolg verspricht.EWM oder auch wegen mehr Prozente. Ich soll mehr Gutachten ranschaffen oder Arztberichte die meine Behinderungen drastisch rüberkommen lassen..also hallo !! das kann ich demnächst alles selber machen. Sprich Änderungsantrag und so weiter. Hatte mir mehr Hilfe erhofft.

    lg wotti
     
  11. Rose72

    Rose72 Registrierter Benutzer

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    Hallo Ihr Lieben,
    ich finde es schade, dass man hier nur so viel Schlechtes über den vdk findet. Ich habe mit unserem vdk nur die besten Erfahrungen gemacht und würde mich immer wieder an ihn wenden. Bin seit Jahren Mitglied und werde es auch bleiben.
    Ich kann den vdk, speziell unseren nur empfehlen. Sie haben vor Jahren für mich Widerspruchs- und Klageverfahren durchgeführt und ich bekomme nun seit dem eine unbefristete BU-Rente. Das wäre ja vielleicht alles noch die normale Arbeitsweise eines solchen Verbandes gewesen, aber sie haben mir damals auch so viel moralische Unterstützung geboten, dass war echt super. Ohne sie hätte ich diesen langen und harten Weg nicht durchgehalten. Ich konnte immer anrufen und es war immer jemand da, der ein "offenes Ohr" für mich hatte. Schlimme Post wurde mir nicht mehr, wie sonst bei der RV üblich, am Wochenende zugestellt, sondern mitten in der Woche. Vieles wurde auch von mir fern gehalten. Wenn was zu beantragen war, wurde ich benachrichtigt und es kam nie zu Problemen.
    Ich finde es sehr wichtig so einen Verband zu haben und werde ihn auch immer weiter empfehlen.

    LG Rose
     
  12. wotti

    wotti Registrierter Benutzer

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    das finde ich wirklich schön.Das es auch solche Erfahrungen gibt.( Ein Traum)Rose 72.

    Ich werde jetzt im laufe der nächten Woche nochmal zur VDK gehen müssen.Und versuchen einen Änderungsantrag zu stellen.Sollte es wieder zu einer solchen Antwort bzw.kein Zweckantwort von der VDK kommen.Werde ich beim fristgerecht dort Kündigen müssen.Sehe dort kein weiterkommen.Nur die Beiträge für nichts und wieder zu bezahlen ,sehe ich wirklich nicht ein. Ich bin Witwe und das Geld ist knapp....Ich hab jetzt mit allem drum und dran bei der Aufnahme dort 150,- euro bezahlt für nichts :(:(:(:(

    lg.wotti
     
  13. lady d.

    lady d. Registrierter Benutzer

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    Toll!

    Hallo Rose72!
    Schön, was Gutes zu hören. Mir wird auch grundsätzlich diese nervenaufreibende Post zu Wochenenden oder Feiertagen zugestellt. Allerdings geht die Post vorher über den Rentenberater. Bei dem vermisse ich die zwischenmenschliche Unterstützung. Ich habe mir so vorgestellt, dass der mich gut durch das Rentenverfahren bringt und nicht in den Wahnsinn treibt!

    Viele Grüße, Viola!
     
  14. astratax

    astratax Neues Mitglied

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    Irgendwo in Berlin
    Ist der VdK in Berlin nur ein Glücksspiel?

    Offenbar ist Berlin ein zu überlaufener Standort für den VdK. Bis auf eine Anwältin, die recht zügig in Vertretung eines anderen Anwalts rege zu sein schien, ging die nicht zufrieden stellende Arbeit nach der Rückkehr des "alten" Anwalts wieder weiter. Es fehlt definitiv an Ideen und Anregungen, wie man auf verschiedene Arten evtl. an sein Ziel kommen könnte. Natürlich weiß ich auch, dass nicht jeder Prozess zu gewinnen ist. Wenn aber im Vorfeld eines Prozesstermins nichts Sonderliches passiert, sind die Chancen eben am Prozesstermin auch nicht besonders gut. So ist das nun mal. Ich hatte in "besseren Zeiten" mal einen Anwalt für Sozialrecht gehabt, der wirklich alles wissen wollte und mich danach mit den Worten ermutigte: "Machen Sie sich mal keine Sorgen, denen (Jobcenter) ziehen wir gemeinsam das Fell über die Ohren, ich weiß auch schon, wie!" Dieser Anwalt hatte Strategien drauf, auf die ich selber nicht einmal im Traum gekommen wäre. Ergebnis: Ich gewann den Prozess in allen Punkten und bekam sogar noch Geld dazu, worauf ich eigentlich gar nicht geklagt hatte. (Verzugszinsen) Solch ein Engagement für nur 10 € für einen Beratungsschein! Traumhaft! Da fasst man wieder Mut im stressigen Alltag mit dem JC. Leider hat dieser Anwalt aus Altersgründen seinen Job aufgegeben und ist daher nicht mehr verfügbar. Ja- und dann begann das leidliche Spiel mit dem VdK, über den ich auf Seite zwei schon ausführlich berichtet habe. Mich sieht der VdK in Berlin jedenfalls nicht mehr wieder. Es reicht! Mein Geld kann ich als Arbeitsloser auch woanders sinnvoller ausgeben, sorry.

    PS: Alle anderen, die mit dem VdK zufrieden sind, haben wahrscheinlich einfach nur Glück, dass sie nicht in Berlin wohnen. Denen wünsche ich auch weiterhin eine zufriedene Zusammenarbeit mit "ihrem" VdK, denn nur Erfolge zählen für uns ungewollte Hartzer. Und genau diese wünsche ich jedem, egal, von wem er (sie) vertreten wird.
     
    #34 24. Mai 2013
    Zuletzt bearbeitet: 27. Mai 2013
  15. Esuse

    Esuse Registrierter Benutzer

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    Das Problem gibts nicht nur in Berlin. Die Anwältin hier, hat die Klage meines Mannes "versehentlich" zurückgenommen, als er ihr das Mandat entzogen hat (das hat er getan, weil sie sich nicht mit mir unterhalten wollte und mein Mann starke Konzentrationsprobleme hat und sich alles schlecht merken kann).
    Es gab dann übrigens ein Sonderkündigungsrecht vom VdK und den Anwalt haben sie auch bezahlt.
     
  16. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    Ich kann @Astratax Ausführungen nur unterschreiben.

    Nach 8 Jahren Beitragszahlung mußte ich den VDK erstmals in Anspruch nehmen.
    Wider besseren Wissens - meinerseits und seitens der Rechtsberatung - wollte man mir den Bären aufbinden,daß in meiner Angelegenheit nicht die Möglichkeit des Widerspruchs bestände.
    Wesentlich interessanter fand diese Anwältin,daß wir die gleiche Handtasche,lediglich in unterschiedlichen Farben haben.Darüber ausschweifend zu sinnieren,war scheinbar wichtiger,und zeitlich schon gar kein Problem,trotz an die 30 anderen Wartenden.......ich bin immer noch sowas von sauer auf dieses Weibsstück,das gibt es gar nicht.........:mad:
    Um keine Fristen zu verpassen,mußte ich also kurzfristig einen eigenständigen Anwalt aufsuchen,welcher - selbstverständlich! - umgehend das Widerspruchsverfahren einleitete.

    Da hier bei uns anscheinend nach Lust und Laune des gerade anwesenden Fachanwalts entschieden wird,welches zahlende Mitglied Rechtsbeistand erhält,war die Trennung vom VDK für mich natürlich unvermeidlich.War über Jahre rausgeschmissenes Geld,mal ganz abgesehen von der tiefen Enttäuschung,von diesem ach so sozialen Verein so abgekanzelt und für blöd verkauft zu werden.
    Eine teuer bezahlte Verar*** ...... kann ich auch alleine,und das auch noch kostenlos :mad:

    Die Trennung bringt mir allerdings nur Vorteile.
    Da ich - wie viele andere hier - auch nicht auf Rosen gebettet bin,kann ich Beratungshilfe in Anspruch nehmen.Bis auf diese 15 Euro - auf die meine Anwalt aber verzichtet - haben ich keinerlei Folgekosten,wie sie z.B. beim VDK anfallen würden für die jeweiligen Verfahren.
    Keine Warterei mehr in einem kleinen,völlig überfüllten,stickigen Raum über mehrere Stunden nachdem einem eine Nummer zugeteilt wurde.
    Und ich fühle mich bei meinem Anwalt individueller und gründlicher - da ohne Zeitdruck - beraten,
    da keine Massenabfertigung betrieben werden muß.
    Da er mich vor etwa 20 Jahren schon zweimal erfolgreich sozialrechtlich vertreten hat,brauchte ich nicht lange überlegen wen ich jetzt aufsuche.
     
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